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Industrielle Metallberufe: Anlagenmechaniker/ -in
Industrie und Handel
Monoberuf mit Differenzierungsmöglichkeiten durch betriebliche Einsatzgebiete
3,5 Jahre
In dem modernisierten Ausbildungsberuf ist die Strukturkonzeption in Form von Fachrichtungen (Apparatetechnik, Versorgungstechnik) zugunsten einer größeren Einsatzbreite der Absolventen und Absolventinnen - vom Anlagenbau über den Apparate- und Behälterbau, der Instandhaltungstechnik, der Rohrsystemtechnik bis zur Schweißtechnik - aufgegeben worden. Die zukünftige Berufsbefähigung zeichnet sich durch eine breite Aufgabenintegration und weitreichende Selbstorganisation aus. Hierzu gehören die Prozessorientierung, verantwortliches Handeln im Rahmen des betrieblichen Qualitätsmanagements, mehr eigenverantwortliche Dispositions- und Terminverantwortung, Kundenorientierung (insbesondere mit internen Kunden) sowie das Anwenden englischer Fachbegriffe in der Kommunikation.
Wie alle anderen modernisierten "industriellen Metallberufe" hat auch der Anlagenmechaniker / die Anlagenmechanikerin
Die Zwischen- und Abschlussprüfung wurden grundlegend verändert und dem heutigen Standard angepasst. Der Teil I (ehemalige Zwischenprüfung) besteht aus der Ausführung einer komplexen Arbeitsaufgabe, die situative Gesprächsphasen und schriftliche Aufgabenstellungen beinhaltet und trägt mit 40% zum Ergebnis der Abschlussprüfung bei..
Die Abschlussprüfung, Teil II, besteht aus den Prüfungsbereichen Arbeitsauftrag, Auftrags- und Funktionsanalyse, Fertigungstechnik sowie Wirtschaft und Sozialkunde. Dabei kann der Arbeitsauftrag sowohl als "betrieblicher Auftrag" als auch als überregional erstellte praktische Aufgabe durchgeführt werden.
In beiden Fällen muss der Prüfling durch das dazugehörige Fachgespräch prozessrelevante Kompetenzen in Bezug zur Durchführung der praktischen Aufgabe nachweisen.
Anstatt der ehemals fachsystematisch gegliederten schriftlichen Prüfung soll der Prüfling nun anwendungsbezogene, fachübergreifende Problemstellungen bearbeiten. Im Prüfungsbereich Auftrags und Funktionsanalyse soll er zeigen, dass er die Funktionsfähigkeit von Anlagen- oder Anlageteile analysieren und im Prüfungsbereich Fertigungstechnik den Prozess der Herstellung oder der Änderung von Anlageteile planen kann. Auch im Rahmenlehrplan für den Berufsschulunterricht wurde die Fächersystematik zugunsten handlungsorientierter Lernfelder aufgegeben.
01. August 2004
Berufliche Tätigkeitsfelder
Anlagenmechaniker/Anlagenmechanikerinnen sind in der Herstellung, der Erweiterung, im Umbau oder in der Instandhaltung von Anlagen im Bereich des Anlagen-, Apparate- und Behälterbaus, der Prozessindustrie, der Versorgungstechnik sowie der Lüftungstechnik tätig.
Typische Einsatzgebiete sind:
Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit
Anlagenmechaniker/Anlagenmechanikerinnen
Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Qualifikationen:
Liste der Ansprechpartner für die anerkannten Ausbildungsberufe
Arbeitgeber
Gesamtverband der metallindustriellen Arbeitgeberverbände e.V.
(Gesamtmetall)
Voßstraße 16
10117 Berlin
Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung
Ollenhauerstr. 4
53113 Bonn
Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Berufliche Bildung, Bildungspolitik
Breite Str. 29
11178 Berlin
Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern
Max-Joseph-Str. 2
80323 München
SMS Demag AG
57264 Hilchenbach-Dahlbruch
BASF AG
67056 Ludwigshafen
Norddeutsche Affinerie AG
Hovestraße 50
20539 Hamburg
Volkswagen Coaching GmbH
Postfach 2365
26703 Emden
Arbeitnehmer
Industriegewerkschaft Metall
Abt. Berufsbildung
Lyoner Straße 32
60528 Frankfurt/Main
Deutscher Gewerkschaftsbund
-Bundesvorstand -
Abt. Berufliche Bildung
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin
IG Bergbau, Chemie Energie
Hauptverw./Abt. Berufl. Bildung
Königsworther Platz 6
30167 Hannover
BASF AG
GPB/AO J500
Carl-Bosch-Str. 123
67063 Ludwigshafen
Verein Deutscher Giessereifachleute
Postfach 105144
40042 Düsseldorf
KM-Europa-Metall
Miraustr. 10-14
13507 Berlin
Bund
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Ref. VIII B 6
53107 Bonn
Bundesministerium für Bildung
und Forschung
Ref. 222
53170 Bonn
Länder
Kultusministerium Baden-Württemberg
Königstraße 44 (Neue Kanzlei)
70173 Stuttgart
Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister
der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
LennéStr. 6
53 113 Bonn
BA Bundesanstalt für Arbeit 2520
StBA Statistisches Bundesamt 2520
BA Bundesanstalt für Arbeit 2520
StBA Statistisches Bundesamt 2520
Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen, BGBl. Jg. 2004, Teil I Nr. 34 vom 13. Juli 2004, S. 1502
Letzte Änderung: 10.08.2007