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Deutlich weniger neue Ausbildungsverträge im klassischen "Abiturientenberuf" Bankkaufmann/Bankkauffrau

In diesem Beruf gab es 2001 rund 1.100 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge weniger als im Vorjahr. Dies ist das Ergebnis der BIBB-Erhebung zum 30. September; vgl. Tabelle 1.

Mit einem Minus von knapp 1.700 neuen Ausbildungsverträgen zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel zählte ein weiterer Beruf, der insbesondere auch für Abiturienten interessant ist, zu den "Verlierern" des letztjährigen Lehrstellenmarktes. Immerhin rund ein Drittel aller angehenden Groß- und Außenhandelskaufleute haben das Abitur bzw. die Fachhochschulreife in der Tasche.

Die Abiturienten waren aber nicht in allen Berufen die "Verlierer" des Jahres 2001. So kam es in anderen abiturientenstarken Berufen zu Zuwächsen. In den vier neuen IT- Berufen  (z.B. Fachinformatiker, Informatikkaufleute) wurden gut 2.400 Ausbildungsverträge mehr als im Vorjahr abgeschlossen. Zunahmen gab es auch in den Medienberufen (z.B. Mediengestalter für Digital- und Printmedien). Hier stieg die Zahl der Ausbildungsverträge um knapp 600 an.

Insgesamt wurden im Jahr 2001 in allen 350 BBiG/HwO-Berufen 613.852 neue Ausbildungsverträge gezählt. Das waren 7.841 Neuabschlüsse weniger als im Jahr zuvor. Vor allem im Bausektor ging die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erheblich zurück.

 Vgl. zum Thema "Ausbildungsverträge in abituriententypischen Berufen" auch die folgenden Meldung im Archiv:

Meldung 6/2001

Anhang

  • Tabelle 1
    Tabelle 1
    Lehrvertragsentwicklung in abituriententypischen Berufen

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Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
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53175 Bonn
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