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Untersuchung zur Nutzung von internetgestützten Informationssystemen und Ausbildungsbörsen durch Lehrstellenbewerber angelaufen

Ein wachsender Teil des Geschehens auf dem Lehrstellenmarkt verlagert sich in das Internet. Informationssysteme und Ausbildungsstellenbörsen werden von größeren Firmen, Kammern/zuständigen Stellen und von der Bundesanstalt für Arbeit angeboten. Zugleich nehmen die Angebote für Jugendliche zu, eigene Bewerberprofile in das Internet einzustellen. 

Offen ist jedoch, wie die verschiedenen Angebote genutzt werden, welche Angebote von den Jugendlichen als besonders hilfreich bei ihrer Berufswahlentscheidung und bei ihrer Lehrstellensuche wahrgenommen werden und wie die Entwicklungen zugunsten des Internets auf die Ausgleichsprozesse zwischen Bildungsangebot und -nachfrage bzw. auf eine erfolgreiche Ausbildungsstellenvermittlung einwirken. 

Diese Fragen sind nicht nur für die Berufsbildungsforschung, sondern auch für die Bundesagentur für Arbeit (BA) von großer Relevanz. Mit ihren Online-Angeboten asis, ais, der Praktikantenbörse, Kurs, BERUFEnet, Bewerbung/Test, Was werden, Mach's richtig und Studien- & Berufswahl ist sie marktführend. Das BIBB und die BA haben deshalb eine gemeinsame Studie gestartet. An ihr nehmen mehrere tausend Jugendliche teil, die im Vermittlungsjahr 2001/2002 als Ausbildungsstellenbewerber registriert worden sind.

Die Untersuchung erfolgt als schriftlich-postalische Erhebung. Der Fragebogen liegt vor. Erhebungszeitraum ist der Spätherbst 2002. Bei der Einschätzung der Informationssysteme und Ausbildungsstellenbörsen stehen zunächst die Online-Angebote der BA im Vordergrund. 

Im Rahmen der Untersuchung sollen auch Daten gewonnen werden, die zum besseren Verständnis der aktuellen Entwicklung der Ausbildungsstellennachfrage von Bedeutung sind. Dies betrifft insbesondere die noch nicht vermittelten Bewerber und diejenigen Jugendlichen, die entgegen ihrer ursprünglichen Pläne in schulische Ausbildungen, in Erwerbsarbeit, in Praktika, in berufsvorbereitende Maßnahmen oder in ein Studium einmündeten.

Mit ersten Ergebnissen der Untersuchung ist im Frühjahr 2003 zu rechnen.

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Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
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53175 Bonn
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