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5/2001: Fast alle Ausbildungsstellennachfrager in den neuen Ländern nutzen bei ihrer Lehrstellensuche die Dienste der Bundesanstalt für Arbeit

1999 wurden in den neuen Ländern und Berlin (Ost)160.542 Ausbildungsstellennachfrager gezählt, darunter 16.970 Ausbildungspendler in das Bundesgebiet West. Von diesen 160.542 Jugendlichen hatten 156.788 die Dienste der Bundesanstalt für Arbeit genutzt und sich dort auch als Lehrstellenbewerber registrieren lassen. Dies ist das Ergebnis von Berechnungen des BIBB unter Berücksichtigung von hochgerechneten Stichprobenanalysen. Lediglich 3.754 Jugendliche begannen eine Lehre, ohne Kontakt mit der Berufsberatung der Arbeitsämter aufgenommen zu haben. Damit schalteten in den neuen Ländern und Berlin (Ost) 97,7 % das Arbeitsamt ein, deutlich mehr als in den alten Ländern und Berlin (West). Dort hatten 329.034 bzw. 65,8 % der insgesamt 499.838 registrierten Ausbildungsstellennachfrager die Dienste der Bundesanstalt für Arbeit genutzt und waren dort ebenfalls als Lehrstellenbewerber geführt (vgl. Tabelle).
Die Inanspruchnahme der Dienste der Bundesanstalt für Arbeit ist sowohl für die Jugendlichen als auch für die Betriebe freiwillig. Der äußerst hohe Einschaltungsgrad in den neuen Ländern und Berlin (Ost) dürfte auf die schwierige Lehrstellensituation zurückzuführen sein, insbesondere auch darauf, dass viele der ersatzweise angebotenen außerbetrieblichen Ausbildungsplätze über die Bundesanstalt für Arbeit vergeben werden.

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