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9/2001: Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt hängen zunehmend von einem qualifizierten beruflichen Abschluss ab

Um den Zusammenhang zwischen Arbeitsmarktrisiko und Berufsabschluss zu untersuchen, wurden qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten und ihre Entwicklung seit 1975 miteinander verglichen.

In den alten Ländern war 1998 das Arbeitsmarktrisiko von Jugendlichen und Erwachsenen ohne beruflichen Abschluss knapp viermal höher als von Personen mit einer abgeschlossenen betrieblichen Ausbildung (einschl. Berufsfachschule); vgl. Tabelle. Im Gegensatz zu Fachhochschulabschlüssen ist die Gefahr der Arbeitslosigkeit von Ungelernten sogar um das Zehnfache höher. Verglichen mit dem Jahr 1975 hat der Abstand zwischen Personen mit und ohne Berufsabschluss deutlich zugenommen; vgl. Abbildung.

Jugendliche und Erwachsene mit einer abgeschlossenen betrieblichen Ausbildung konnten gegenüber anderen qualifizierten Berufsabschlüssen an Boden gewinnen: Seit 1975 konnte im Vergleich zur universitären Ausbildung - nach Annäherung in den achtziger Jahren - das Arbeitsmarktrisiko abgebaut und gegenüber Fachschul- bzw. Technikerausbildungen gehalten werden. Nur Absolventen von Fachhochschulen schneiden zunehmend besser ab.

Anhang

  • Tabelle
    Tabelle
    Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten und Arbeitsmarktrisiken bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen (ohne Auszubildende) zwischen 1975 und 1998 in Prozent
  • Abbildung
    Abbildung
    Qualifikationsspezifisches Arbeitsmarktrisiko im Zeitverlauf

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