Umwelttechnische Berufe
Die Arbeit der Ver- und Entsorger ist in den letzten Jahren sehr komplex geworden. Die Veränderungen im Umweltbereich erfordern neue umwelttechnische Berufe. Sie sollten stärker spezialisiert sein, dabei modernste Technologien und die Fülle neuer Rechtsvorschriften aufgreifen, die das gewachsene Umweltbewusstsein widerspiegeln.
Ab August 2002 wird in den vier neuen (UT-)Berufen ausgebildet. Sie werden durch gemeinsame Kernqualifikationen zu einer Familie. Drei Jahre jeweils dauert die Ausbildung für die
- Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
- Fachkraft für Abwassertechnik
- Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
- Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
in gewerblichen und kommunalen Unternehmen der Umwelttechnik und in der Berufsschule.
Was ist neu?
Im Rahmen der Neuordnung wurden mit den Umwelttechnischen Berufe vier Einzelberufe geschaffen, die gemeinsame Kernqualifikationen in den ersten 15 Monaten der Ausbildung, 18 Monate gemeinsame Inhalte an den Berufsschulen und gleiche Inhalte bei der Zwischenprüfung haben. Danach werden die Fachqualifikationen vermittelt. Alle vier Berufe sind kunden- und serviceorientiert ausgerichtet.
Maßnahmen zur Qualitätssicherung und die Anwendung modernen IuK-Techniken sind ebenfalls Ausbildungsinhalte.
Da es sich um umwelttechnische Ausbildungsberufe handelt werden im Rahmen der Kernqualifikationen Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und Hygiene als Grundlage vermittelt und sind auch Gegenstand der Zwischenprüfung. Hierzu gehören die Ursachen und Wechselwirkungen von Umweltbelastungen der Luft, des Wassers, des Bodens und der Umgebung genauso wie die Möglichkeiten zur Vermeidung und Minimierung von Umweltbelastungen durch Anlagen und Techniken.




