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Jugendliche mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung *

Dr. Mona Granato

Die aktuelle bildungspolitische Debatte hat erneut die Frage nach der Bedeutung schulischer Kompetenzen als Eingangsvoraussetzung für einer berufliche Erstausbildung aufgeworfen - nicht nur für junge Menschen mit Migrationshintergrund.
Durch die PISA-Studie sehen sich u.a. die Arbeitgeberverbände bestätigt, die seit längerem mangelnde Grundkenntnisse von Ausbildungsplatzbewerbern - unabhängig von Herkunft und Nationalität - in den Kulturtechniken, vor allem in Deutsch und in Rechnen beklagen. Bereits vor der PISA-Studie haben Bundesregierung, Unternehmerverbände und Gewerkschaften im Bündnis für Arbeit gemeinsam festgestellt, dass der Migrationshintergrund bei vielen Jugendlichen eine Auswirkung auf ihre Chancen der Teilhabe an Bildung und Ausbildung hat und daraus praktische Konsequenzen gezogen werden müssen.

  1. PISA und die bildungspolitischen Folgen
  2. Jugendliche mit ausländischem Pass beim Zugang zu einer beruflichen Qualifizierung
  3. Hemmnisse beim Zugang zu einer dualen Ausbildung
  4. Hemmnisse und Brüche im Ausbildungsverlauf
  5. Junge Erwachsene aus Migrantenfamilien auf dem Arbeitsmarkt
  6. Potenziale junger Menschen mit Migrationshintergrund nutzen

...

Fußnoten:

* Beitrag zuerst erschienen in: WSI Mitteilungen 8/2003 (Monatsschrift des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung).

Letzte Änderung: 03.11.2006

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