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Eine zweite Chance

Abschlussbezogene Nachqualifizierung für junge Erwachsene mit Migrationshintergrund *

Dr. Mona Granato; Katrin Gutschow

Eine berufliche Nachqualifizierung in einem anerkannten Ausbildungsberuf ist für junge Erwachsene mit Migrationshintergrund zentral zur Erhöhung der Chancen, da rund 40% keinen Berufsabschluss haben und damit kaum eine Chance auf eine tragfähige berufliche Integration (Abschnitt 1 und 2). Angesichts des prognostizierten demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangel profitieren auch Betriebe von einer abschlussbezogenen Nachqualifizierung zur Fachkräfterekrutierung bzw. zur besseren Ausschöpfung ihrer Personalressourcen (Abschnitt 4).
Doch was genau ist unter einer abschlussbezogenen Nachqualifizierung zu verstehen? Der vorliegende Beitrag greift zentrale Ergebnisse der Modellversuchsreihe des Bundesinstituts für Berufsbildung zur berufsbegleitenden modularen Nachqualifizierung für junge Erwachsene in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf (Abschnitt 3).
Das Konzept modularer Nachqualifizierung wird in der Bildungspolitik als ein wichtiger Impuls verstanden. So fordert z.B. das Bündnis für Arbeit den Ausbau der Angebote zur Nachqualifizierung junger Erwachsener ohne Ausbildungsabschluss, die generell in Kombination von Teilzeitbeschäftigung und Teilzeitqualifizierung und in dokumentierten Qualifizierungsschritten erfolgen soll (Arbeitsgruppe "Aus- und Weiterbildung" im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit 2000). Die Umsetzung dieser Leitlinien ist allerdings bisher nur in sehr geringem Ausmaß erfolgt. Abschließend erörtert der vorliegende Beitrag daher, wie die modulare Nachqualifizierung für die große Gruppe der jungen Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund, die keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, verstetigt werden kann (Abschnitt 5).

  1. Junge Erwachsene mit Migrationshintergrund in der beruflichen Ausbildung
  2. Junge Erwachsene mit Migrationshintergrund ohne Berufsabschluss
  3. Eine zweiter Chance: Abschlussbezogene berufliche Nachqualifizierung
  4. Modulare berufsbegleitende Nachqualifizierung zur Deckung des Nachwuchsbedarfs von Betrieben
  5. Eine zweiter Chance: Berufsbegleitende Nachqualifizierung für alle realisieren

...

Fußnoten:

* Beitrag zuerst erschienen in: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesagentur für Arbeit (ibv), Heft 15/2004.

Letzte Änderung: 03.11.2006

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