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Externes Management gestaltungsoffener Ausbildung in neuen und neu geordneten Berufen mit kleinen und mittleren Unternehmen

Hintergrund:

In kleinen und mittleren Unternehmen der Sanitär-, Heizung- Klimabranche (SHK) - und der Elektro-Branche stellt sich die Ausbildung in den neuen und neu geordneten handwerklichen Berufen als problematisch dar,

  • wenn die Fachlichkeit im Hinblick auf einzelne Anteile der neuen Berufsbilder nicht vollständig gewährleistet werden kann oder
  • die berufspädagogischen Kenntnisse und methodischen Fähigkeiten zur systematischen Durchführung einer kunden- und geschäftsprozessorientierten Ausbildung nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind.


Allerdings sind die neuen Anforderungen der o.g. Berufe nicht nur eine Belastung für die Betriebe. Sie bieten auch eine Chance, sich offensiv den neuen Herausforderungen zu stellen. Dabei geht es über die Einführung neuer Technologien, auch um eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Betriebe, bzw. durch eine konsequente Kundenorientierung. Die Ausbildung in den neuen Berufen bietet die notwendige Voraussetzung.

Ziele:

Die Betriebe der SHK- und Elektro-Branche sollen konkret darin bestärkt und unterstützt werden, die Chancen der neuen Verordnungen im Sinne einer innovativen Unternehmensstrategie offensiv zu nutzen. Hierzu wird die Arbeit der ausbildenden Fachkräfte anhand konkreter Situationen exemplarisch analysiert. Die förderlichen sowie die hemmenden Faktoren für eine erfolgreiche Ausbildung sollen identifiziert werden und darauf bezogen pragmatische, handlungsorientierte Lösungsansätze entwickelt werden. Die allgemeine Maxime der Kundenorientierung ist so zu operationalisieren, dass praktische Qualifizierungs- und Trainingseinheiten konkret beschrieben und erprobt werden können. Damit sollen auch neue Formen und Instrumente der Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittleren Betrieben einerseits und dem Internationalen Bund, Bildungszentrum Voerde, als außerbetrieblichem Träger andererseits entwickelt werden.

Ergebnisse:

Anhand von typischen Geschäfts- bzw. Arbeitsprozessen werden exemplarische Lernaufträge entwickelt. Im Zentrum des Modellversuches stehen die ausbildenden Fachkräfte der Betriebe. Ihr Qualifizierungsbedarf im Hinblick auf die Umsetzung der neuen Ausbildungsberufe wird erhoben und in konkreten Qualifizierungsmodulen bzw. in Beratungsleistungen für die Betriebe umgesetzt. Eine regionale Netzwerkstruktur soll für Modellversuchsbeteiligte und Transferinteressierte Gelegenheit zum informellen Erfahrungs- und Informationsaustausch und Forum für eine langfristige konzeptionelle Zusammenarbeit bieten. Damit sollen auch wichtige Erfahrungswerte aus der betrieblichen Praxis gewonnen werden, die in die Evaluation der neuen Berufsbilder einfließen können.

 

 

Dieser Modellversuch in der Datenbank "Information und Dokumentation zu Modellversuchen in der außerschulischen Berufsbildung" (MIDo) >>


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