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Nutzung von Flexibilitätspotenzialen der Aus- und Weiterbildung im Kontext eines Berufslaufbahnkonzeptes am Beispiel des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks

Hintergrund: 

Die Veränderungen in Gesellschaft und des Wirtschaft prägen die Unternehmen mehr denn je und bedingen eine Anpassung der Produktions- und Dienstleistungsprozesse. Die hiermit verbundenen Veränderungen am Arbeitsplatz und bei den beruflichen Anforderungen übertragen sich direkt auf die betriebliche Ausbildung. Die Flexibilitätsspielräume neuer Ausbildungsordnungen stellen die Betriebe jedoch vor die Aufgabe, den Veränderungsprozessen durch eine adäquate Ausbildung Rechnung zu tragen. Gerade kleinere Betriebe ohne Ausbildungsmanagement sind hier überfordert und bedürfen einer beratenden Unterstützung durch ihre Vertretungsorganisationen (Kammern, Fachverbände) und Ausbildungspartner (überbetriebliche Bildungsstätte, Berufsschulen).

Ziele: 

Eine Nutzung vorhandener Flexibilitätspotenziale muss sich orientieren an den aktuellen betrieblichen Anforderungen, den Bildungszielen und gleichzeitig dem Nachwuchs im Handwerk berufliche Perspektiven aufzeigen. Vorhandene Bildungs- und Beschäftigungskarrieren im Handwerk sollen im Modellversuch zu Berufslaufbahnkonzepten ausgebaut werden. Hierzu bedarf es systematischer Abstimmungen zwischen den Lernorten und einer Ausrichtung an den Anforderungen des "lebenslangen Lernens".
Der Modellversuch entwickelt und erprobt neue Strukturen (modulares Berufebaukastensystem) und Instrumente (Seminare und Materialien für Ausbildende/Prüfer).
Eine handlungsorientierte Qualifizierung soll exemplarisch im Bereich des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks implementiert und erprobet werden, unter Einbeziehung
· der Schlüsselpersonen (Betriebliche Ausbilder, Bildungsstättenausbilder, Prüfer, u.a.),
· regionaler Vernetzung und
· Entwicklung einer internetgestützten Informationsplattform zur Unterstützung des breiten Transfers in der Region und zur Sicherung der überregionalen und branchenübergreifenden Übertragbarkeit der Ergebnisse und Erfahrungen.
Um gemäß der Zielsetzung eine stets aktuelle Aus- und Weiterbildung zu realisieren, die sich am Bedarf des Beschäftigungssystems und der betrieblichen Arbeitsplatzanforderungen orientiert, bedarf es angesichts permanenter Veränderungen einer regelmäßigen IST-Stand-Ermittlung. Diese liefert im Sinne einer Dauerbeobachtung Daten aus den Betrieben, die einen Abgleich mit den aktuellen Qualifizierungsaktivitäten ermöglichen und die Basis für passgenaue Qualifizierungen bilden. Diese Ergebnisse sollen den Partnern (Betriebe, Berufsschulen, überbetriebliche Bildungsstätten) in einem regionalen Netzwerk zur Verfügung gestellt werden, um auf dieser Basis abgestimmte und zeitnahe Curriculum-Entwicklungen zu realisieren. Hierzu sollen für die Kfz-Branche als Lernortkooperation Arbeitskreise initiiert werden, die dieser Intention Rechnung tragen  Die Arbeitskreise sollen nach thematischen Schwerpunkten besetzt werden und die bereits oben benannten Aktivitäten umsetzen.


Ergebnisse:

Die Ergebnisse werden aufbereitet.

 

Dieser Modellversuch in der Datenbank "Information und Dokumentation zu Modellversuchen in der außerschulischen Berufsbildung" (MIDo) >>


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Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
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