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Ausbildungsberufsbezeichnung

Ofen- und Luftheizungsbauer/-in

Ausbildungsbereich

Handwerk

Struktur des Ausbildungsberufs

Monoberuf

Ausbildungsdauer

3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Was ist neu?

Die Anwendung bzw. Einbindung nachhaltiger Energietechniken und die Verlagerung des Schwerpunktes von rein handwerklichen zu mehr dienstleistungsorientierten Tätigkeiten (Kundenorientierung) prägen die neue Berufsausbildung. Des weiteren hat die Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen und die Einbindung der Elektrotechnik einen wesentlich höheren Stellenwert eingenommen, hier geht es vor allem um die Optimierung von Anlagen durch Vernetzung der Systeme. Um diesen Entwicklungen Rechnung zutragen, wurden die folgenden neuen Qualifikationen in die Ausbildung aufgenommen:

  • Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation und Auftragsbearbeitung
  • Qualitätsmanagement,
  • Herstellen elektrischer Anschlüsse von Komponenten von Ofen- und Luftheizungsbausystemen
  • Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten von Ofen- und Luftheizungsbausystemen
  • Montieren von Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen von Ofen- und Luftheizungsbausystemen
  • Kundenberatung

Entsprechend den gestiegenen Anforderungen wurde auch die Prüfungsstruktur neu gestaltet. Sowohl in der Zwischenprüfung als auch in der Gesellenprüfung/Abschlussprüfung sind jetzt Arbeitsaufgaben durchzuführen, die einem Kundenauftrag entsprechen und innerhalb der vorgegebenen Prüfungszeit hierüber ein Fachgespräch zu führen. Die Arbeitsaufgaben sind handlungsorientiert zu gestalten und auszuführen.

Analog zum neu strukturierten Berufsschulunterricht in dem Lernfelder an der Stelle von Unterrichtsfächern die beruflichen Handlungen widerspiegeln wurden die schriftlichen Prüfungsfächer zugunsten der Prüfungsbereiche Arbeitsplanung, Anlagenanalyse und Wirtschafts- und Sozialkunde aufgegeben.

Inkrafttreten

1. August 2006

Berufliche Tätigkeitsfelder
Ofen- und Luftheizungsbauer/ Ofen- und Luftheizungsbauerinnen arbeiten vowiegend in handwerklichen Betrieben des Kachelofen-, Ofen- und Kaminbaus, auf Baustellen und in der Werkstatt, sowie im einschlägigen Fachhandel und der herstellenden Industrie.

Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit
Ofen- und Luftheizungsbauer/ Ofen- und Luftheizungsbauerinnen

  • entwerfen und errichten Kachelöfen und verputzte Öfen, Backöfen, handwerklich erstellte Herde und Kamine,
  • planen, erstellen und montieren  Warmluftzentralheizungen, Be- und Entlüftungsanlagen, Elektrospeicherheizungen, Öl-, Gas- und Feststoffbrenner, zentrale Heizöl-Versorgungsanlagen und Schornsteine,
  • stellen industriell gefertigten Feuerstätten auf und schließen sie an Schornsteine und Versorgungssysteme an, 
  • bauen Flächenheizungen auf, insbesondere Hypokausten, 
  • installieren Heiz- und Kamineinsätze mit Warmwasserwärmetauschern einschließlich der Regelungen,
  • planen und steuern Arbeitsabläufe, kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse und wenden Maßnahmen zur Qualitätssicherung an,
  • montieren und demontieren Rohrleitungen, Kanäle und Komponenten von ofen- und luftheizungstechnischen Anlagen, 
  • installieren und prüfen elektrische Baugruppen und Komponenten, Regel-, Steuer- Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen und stellen die Sollwerte ein 
  • prüfen die Funktion von ofen- und luftheizungstechnischen Anlagen, stellen sie ein und nehmen sie in Betrieb,
  • übernehmen Kundendienste und führen Inspektionen und Instandhaltungen durch,
  • beraten und betreuen Kunden über Produkte und Dienstleistungen des Betriebes unter Beachtung technologischer, ökologischer und ökonomischer Aspekte,
  • übergeben ofen- und luftheizungstechnischen Anlagen und Systeme an Kunden und weisen diese in die Bedienung der Anlagen ein.

Inhalte der Berufsausbildung

Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer / zur Ofen- und Luftheizungsbauerin

Lfd.Nr.| Teil des Ausbildungsberufsbildes | Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten | Zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr

1-18 19-36
1 2 3 4

  1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
    1. Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung erklären
    2. gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
    3. Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
    4. wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennene) wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen während der gesamten Ausbildung zu vermitteln
  2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    1. Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
    2. Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
    3. Beziehungen des ausbildenden Betriebes und sei-ner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
    4. Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    1. Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
    2. berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhü-tungsvorschriften anwenden
    3. Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
    4. Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden be-schreiben und Maßnahmen der Brandbekämpfung ergreifen
  4. Umweltschutz 
    Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
    1. mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbil-dungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
    2. für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
    3. Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umwelt-schonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
    4. Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
  5. Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation und Auftragsbearbeitung
    1. Informationen beschaffen und bewerten
    2. Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und im Team situationsgerecht führen, Sachverhalte darstellen, deutsche und englische Fachausdrücke anwenden
    3. Montage- und Explosionszeichnungen lesen und anwenden
    4. Skizzen und Stücklisten anfertigen
    5. Normen anwenden, Toleranzen berücksichtigen
    6. technische Unterlagen, insbesondere Instandsetzungs- und Betriebsanleitungen, Kataloge, Stücklisten, Tabellen und Diagramme lesen und anwenden
    7. Arbeitsabläufe protokollieren
    8. Kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegen nehmen, im Betrieb weiter leiten und berücksichtigen
    9. maßstabsgerechte Zeichnungen erstellen
    10. Datenträger handhaben, digitale und analoge Mess- und Prüfdaten lesen
    11. Mit den Funktionsbereichen des Betriebs zusam-menarbeiten, betriebliche Informationsflüsse nutzen und bei betrieblichen Entscheidungsprozessen mitarbeiten
  6. Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
    1. Arbeitsschritte nach funktionalen, organisatorischen, fertigungs- und montagetechni-schen Kriterien sowie Herstellervorgaben planen und festlegen
    2. Material, Werkzeuge, Maschinen und Hilfsmittel  anfordern und bereitstellen
    3. Arbeitsplatz einrichten, sichern, unterhalten und räumen
    4. Reststoffe auf Wiederverwendbarkeit prüfen, Abfälle trennen, lagern und Entsorgung veranlassen
    5. Energiebereitstellung veranlassen, Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit elektrischen Strom ergreifen
    6. Materialien, Geräte und Maschinen vor Witterungseinflüssen und Beschädigungen schützen sowie vor Diebstahl sichern
    7. Arbeits- und Sicherheitsregeln, insbesondere ergonomische Gesichtspunkte beim Transport berücksichtigen
    8. Arbeitsabläufe nach ökonomischen, ökologischen und ergonomischen Gesichtspunkten sowie des Personaleinsatzes festlegen) Montagegerüste unter Beachtung der Unfallverhü-tungsvorschriften aufstellenj) Gefahrstoffe identifizieren und für die Entsorgung sichern  4
  7. Qualitätsmanagement
    1. Prüfverfahren und Prüfmittel anwenden
    2. Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und protokollieren 2 
    3. Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch suchen, zur Beseitigung beitragen und dokumentieren
    4. Qualitätssicherungssystem des Betriebes anwenden  2
  8. Manuelles und maschi-nelles Bearbeiten von Metallen und Kunststoffen
    1. Maschinen und Werkzeuge unter Beachtung der Bearbeitungsverfahren und der zu bearbeitenden Werkstoffe auswählen und einsetzen
    2. Flächen und Formen an Werkstücken aus Eisen- und Nichteisenmetallen nach Allgemeintoleranzen auf Maß bearbeiten und entgraten
    3. Bleche, Rohre und Profile aus Eisen-, Nichteisenmetallen, Kunststoffen nach Anriss von Hand trennen
    4. Bleche, Rohre und Kanäle aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie Kunststoffen umformen und fügen
    5. Maschinenwerte von handgeführten und ortsfesten Maschinen bestimmen und einstellen
    6. Hilfsstoffe einsetzen
    7. Werkstücke und Bauteile mit ortsfesten und handgeführten Maschinen bearbeiten, insbesondere schleifen und bohren 7 
    8. Innen- und Außengewinde herstellen
    9. Rohrleitung und Kanäle mit unterschiedlichen Verfahren verbinden
    10. Maßnahmen zum Korrosionsschutz auswählen und anwenden
    11. Bleche, Rohre und Profile unter Beachtung des Werkstoffs, der Werkstoffoberfläche, der Werkstückform und der Anschlussmaße maschinell trennen und umformen  8
  9. Manuelles und maschi-nelles Bearbeiten von keramischen Bauteilen 
    1. Werk- und Baustoffe, insbesondere keramische, mineralische Werkstoffe und Bindemittel auswählen
    2. Kacheln und keramische Formteile behauen, schleifen, ausdornen und ausklinken
    3. Fliesen und Baukeramik auf Maß bearbeiten, aus-dornen und ausklinken
    4. Schamotte- und Mauersteine sowie Klinker auf Maß bearbeiten
    5. Natur- und Kunststeine auf Maß bearbeiten
    6. Beton von Hand und mit der Maschine mischen und Schalungen für Betonbauteile anfertigen 25 
  10. Versetzen von Kacheln und anderen kerami-schen und mineralischen Werkstoffen und Bauteilen 
    1. Kacheln, Fliesen, Schamotte- und Mauersteine,  Mörtel sowie sonstige Kunst- und Natursteine nach Eigenschaften und Verwendungszweck auswählen
    2. Schamotte- und Mauersteine, Baukeramik, Natur- und Kunststeine sowie Klinker setzen
    3. Boden-, Sockel- und Wandfliesen verlegen und ansetzen
    4. Sperrungen für Sockelfundamente unter Berück-sichtigung des Schallschutzes herstellen
    5. Mauer- und Putzmörtel herstellen 15 
    6. Verputze herstellen
    7. Kacheln und keramische Formteile anpassen, setzen, verklammern und ausfüttern
    8. Natursteinplatten verlegen und ansetzen  15
  11. Herstellen elektrischer Anschlüsse von Komponenten von Ofen- und Luftheizungsbausystemen
    1. Sicherheitsregeln zur Vermeidung von Gefahren durch elektrischen Strom anwenden
    2. Spannung, Strom, Widerstand und Leistung im Gleich- und Wechselstromkreis messen und ihre Abhängigkeit zu einander prüfen
    3. Regel für Arbeiten an elektrischen Anlagen anwenden, Unfallverhütungsvorschriften beachten
    4. elektrische Anschlüsse herstellen; Potentialausgleichsmaßnahmen durchführen
    5. Anschlussteile, insbesondere Kabelschuhe, Aderendhülsen und Stecker an elektrischen Leitern anbringen
    6. Elektrische Leiter durch Löten, Klemmen und Stecken anschließen und verbinden 3 
    7. Funktion elektrischer Bauteile, insbesondere von Fehlerstromschutzeinrichtungen, Schutzkontaktsteckern, Kabelkupplungen und Schutzschaltern, prüfen
    8. Dreh- und Wechselstrommotore nach Typ unterscheiden, Drehrichtung prüfen
    9. elektrische Steuerungs- und Hauptstromkreise überprüfen und schrittweise in Betrieb nehmen  5
  12. Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten von Ofen- und Luftheizungsbausystemen 
    1. Aufstellflächen und Anbauwände auf vorhandene Elektroinstallation prüfen
    2. Komponenten für elektrische Hilfs- und Schalteinrichtungen einbauen, verbinden und kennzeichnen
    3. Komponenten zum Steuern, Regeln, Messen und Überwachen einbauen und kennzeichnen
    4. elektrische Leiter unter Berücksichtigung der mechanischen, thermischen und elektrischen Belastung, der Verlegungsarten und des Verwendungszwecks auswählen, zurichten, verlegen und verbinden 2 
    5. Leitungswege nach baulichen, örtlichen und sicherheitstechnischen Gegebenheiten festlegen
    6. Baugruppen und Geräte in unterschiedlichen Verdrahtungsarten nach Unterlagen und Mustern verdrahten
    7. Fehler erkennen, korrigieren und Änderungen do-kumentieren
    8. Instandhalten und Warten von elektrischen Betriebsmitteln
    9. Schutz gegen direktes Berühren von spannungsführenden Teilen prüfen und sicherstellen
    10. mechanische und elektrische Sicherheitsvorrichtungen, insbesondere NOT-AUS-Schalter, sowie Meldesysteme auf ihre Wirksamkeit prüfen
    11. Hilfs- und Steuerstromkreise einschließlich zugehöriger Signal- und Befehlsgeber für Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungseinrichtungen prüfen und in Betrieb nehmen
    12. Hauptstromkreise prüfen und schrittweise in Betrieb nehmen, Betriebswerte messen, Sollwerte einstellen und dokumentieren
    13. Prüfverfahren und Diagnosesysteme auswählen und einsetzen, elektrische Größen und Signale an Schnittstellen prüfen
    14. Messeinrichtungen zum Erfassen von Bewegungsabläufen, Druck und Temperatur prüfen
    15. Einrichtungen zum Erfassen von Grenzwerten, insbesondere Schalter und Sensoren, prüfen und justieren
    16. Istwerte auswerten und dokumentieren, Sollwerte von prozessrelevanten Größen einstellen
    17. Fehler und Störungen unter Beachtung der Schnittstellen insbesondere hydraulischer und elektrischer Braugruppen durch Sichtkontrolle feststellen sowie mit Hilfe von Prüfsystemen und Testprogrammen systematisch eingrenzen, auf Ursachen untersuchen, die Möglichkeiten ihrer Beseitigung beurteilen, die Instandsetzung durchführen, Prüfprotokolle erstellens) Schutzeinrichtungen prüfen, Schutzmaßnahmen ergreifen  6
  13. Montieren von Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtung Ofen- und Luftheizungsbausystemen
    1. Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen unterscheiden, einbauen und anschließen
    2. Mess-, Steuerungs-, Regelungs-, Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen, insbesondere elektrisch betätigte Einrichtungen, entsprechend kunden- und systemspezifischer Anforderungen überprüfen, einstellen und in Betrieb nehmen
    3. elektrische und hydraulische Schaltungsunterlagen auswerten
    4. Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungsprogramme prüfen, Regelungsparameter nach Vorgaben einstellen, betreiberspezifische Anforderungen berücksichtigen
    5. 3
  14. Prüfen und Messen 
    1. Formgenauigkeit von Werkstücken prüfen
    2. Oberflächen auf Qualität, Verschleiß und Beschädigung prüfen
    3. Lage von Bauteilen und Baugruppen messen und auswinkeln, Abweichungen dokumentieren 2 
    4. Verfahren und Messgeräte auswählen, Messeinrichtungen aufbauen
    5. physikalische Größen, insbesondere Druck und Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit messen
    6. Messergebnisse ermitteln, Messfehler und deren Ursachen feststellen und Korrekturen veranlassen
    7. Funktionskontrollen und Anlagenanalysen, insbesondere Abgasanalysen durchführen  4
  15. Aufbauen und Instand-halten von handwerklich und industriell gefertigten Öfen und Herden 
    1. Fundamente, Unterbau und Wärmedämmung insbesondere unter Beachtung des Gebäudeschutzes, herstellen
    2. Bodenbelag und Wandbekleidungen herstellen
    3. Feuerräume instandsetzen, insbesondere ausmauern
    4. Heizkammer auskleiden und Heizgaszüge einbauen, Dehnungsfugen herstellen
    5. Einzelöfen, Raumheizer, Kaminöfen und industriell gefertigte Herde einbauen
    6. Altanlagen demontieren 6 
    7. verputzte  und verkachelte Warmluft- und Grundöfen, Heizkamine, offene Kamine, Kachelherde und Backöfen setzen und instand halten
    8. Wasser-Wärmetauscher einbauen und hydraulisch einbinden einschließlich solarthermischer Komponenten
    9. Abgasanlagen und Abgasleitungen berechnen, einbauen, anpassen und instandhalten
    10. Feuerstätten an Abgasanlagen anschließen; Verbrennungsluftversorgung sicherstellen
    11. Verkleidungen in Abhängigkeit der anlagenspezifischen Eigenschaften herstellen
    12. Kamineinsätze und Heizeinsätze für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe sowie Elektrospeicherkerne einbauen
    13. Feuerräume für Grundöfen, offene Kamine, Backöfen und Herde errichten
    14. Einzelöfen, Raumheizer, Kaminöfen und industriell gefertigte Herde instandhalten  9
  16. Herstellen und Instand-halten von Flächenheizungen und raumluft-technischen Anlagen
    1. Luftleitungen unter Berücksichtigung des Wärme- und Schallschutzes einpassen, verlegen und befestigen
    2. Heizeinsätze, Heizgaszüge, Warmlufterzeuger, Ventilatoren, Luftfilter, Luftklappen, Luftdurchlässe und Schalldämpfer einbauen
    3. Flächenheizsysteme einbauen
    4. Altanlagen demontieren 5 
    5. Heizeinsätze, Heizgaszüge, Warmlufterzeuger, Ventilatoren, Luftfilter, Luftklappen, Luftdurchlässe und Schalldämpfer instandhalten
    6. Flächenheizsysteme instandhalten
    7. Warmluftheizungen und Lüftungsanlagen einbauen und instandhalten  3
  17. Einbauen und Instandhalten von Gas- und Ölbrennern; Brennstoffversorgung und Lagerung
    1. Gasbrenner unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften und des Immissionsschutzes einbauen, einregulieren und instandhalten
    2. Ölbrenner unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften und des Immissionsschutzes einbauen, einregulieren und instandhalten
    3. Heizölbehälter mit Zubehör sowie Öl-, Füll- und Entlüftungsleitungen insbesondere unter Beachtung der Vorschriften zum Schutz des Wassers, einbauen und instandhalten
    4. zentrale Heizölversorgungsanlagen einbauen und instandhalten
    5. Gasversorgungsanlagen einbauen und instandhalten
    6. Pelletversorgungs- und Lagerungseinrichtungen einbauen und instandhalten  12
  18. Kundenberatung
    1. Kundenanregungen aufnehmen und auf technische Umsetzbarkeit prüfen
    2. Kunden über bauphysikalische Zusammenhänge bei Planung, Ausführung und Betrieb von Ofen- und Luftheizungsbausystemen informieren
    3. Zusatzbedarf des Kunden feststellen, Kunden über Verkaufspreise und Kundennutzen informieren; Anschlussaufträge, insbesondere Wartungsaufträge, akquirieren
    4. Kunden in den Betrieb der Anlage einweisen
    5. Arbeiten unter Berücksichtigung von Kundenwünschen, örtlicher Gegebenheiten, sowie nachhaltiger Energiesysteme, optimieren
    6. Kunden hinsichtlich der Materialauswahl, Form- und Farbgestaltung beraten  4

Ihr Ansprechpartner/Ihre Ansprechpartnerin im BIBB

Liste der Ansprechpartner für die anerkannten Ausbildungsberufe

Organisationen, die an der Neuordnung beteiligt waren

  • Arbeitgeber

    Kuratorium der Deutschen Wirtschaft
    für Berufsbildung
    Ollenhauerstr. 4
    53113 Bonn

    Zentralverband des Deutschen
    Handwerks
    Mohrenstraße 20/21
    10117 Berlin

  • Arbeitnehmer

    IG Bauen-Agrar-Umwelt
    Bundesvorstand, VB VII
    Abt. Handwerk und Berufliche Bildung
    Olof-Palme-Str. 19
    60439 Frankfurt

    Deutscher Gewerkschaftsbund
    - Bundesvorstand -
    Abt. Berufliche Bildung
    Henriette-Herz-Platz 2
    10178 Berlin

  • Bund

    Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
    Herrn Friedhelm Holterhoff
    - Ref. VIII B 6 -
    Villemombler Str. 76
    53123 Bonn

    Bundesministerium für
    Bildung und Forschung
    - Referat 222 -
    Heinemannstraße 2
    53175 Bonn

     

  • Länder

    Sekretariat der Ständigen Konferenz
    der Kultusminister der Länder in der
    Bundesrepublik Deutschland
    Lennéstraße 6
    53113 Bonn

    Ministerium f. Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
    Postfach 103442
    70029 Stuttgart

Infos/Grafiken/Veröffentlichungen

Anerkennungsdatum/Quelle

Verordnung über die Berufsausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer/zur Ofen- und Luftheizungsbauerin vom 31. März 2006, BGBl. Jahrgang 2006 Teil I Nr. 17 vom 13. April 2006, S. 818

Bundesanzeiger Jahrgang 58, Nr. 124 a vom 6. Juli 2006

Letzte Änderung: 08.11.2006


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Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
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