Praxis
Geld spielt eine Rolle!
Sind Auszubildende mit ihrer Vergütung zufrieden?
Bereits während der Ausbildungszeit "eigenes Geld" zu verdienen, stellt für junge Menschen einen besonderen Pluspunkt der dualen Berufsausbildung dar. Die gezahlten Ausbildungsvergütungen variieren allerdings sehr stark. Aktuell reichen die Vergütungen für viele Auszubildende nicht zur Finanzierung ihrer Lebensführung aus. Über ein Viertel von ihnen nimmt die Belastung eines Nebenjobs auf sich - teilweise zur Deckung der Kosten ihrer Grundversorgung, teilweise aber auch zur Erfüllung zusätzlicher Wünsche.
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Das Berufsorientierungsprogramm des BMBF (BOP)
Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten
Das Programm zur Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde 2008 zunächst als Pilotprojekt konzipiert. Da das Programm bei allen Beteiligten erfreulich große Resonanz gefunden hat, ist es noch vor Ablauf seiner ursprünglichen Pilotprojektphase verstetigt worden und wird seither der Kürze halber als Berufsorientierungsprogramm< (BOP) bezeichnet . Das BOP ist wichtiger Bestandteil der Bildungsketteninitiative "Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss".
Das BOP richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen Abschluss der Sekundarstufe I als höchsten Schulabschluss anstreben. Der eigentlichen Maßnahme vorgeschaltet ist eine sog. Potentialanalyse, die bereits in der 7. Klasse stattfindet. Hierbei geht es darum, jene verborgenen, noch nicht entfalteten Kompetenzen zu ermitteln, die zwar schon in den Jugendlichen schlummern, aber erst geweckt werden wollen und insofern der gezielten Förderung bedürfen.
Die dann im 1. Halbjahr der Klasse 8 folgenden Werkstatttage bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, für zwei Wochen unter Anleitung von Ausbildern praktische Erfahrungen in dreiberufsspezifischen Werkstätten zu machen. Am Ende erfolgt eine Zertifizierung, die den Jugendlichen bei der Berufswahl helfen und potentiellen Lehrherren die Entscheidung für deren Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis erleichtern soll.
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Aktuelle Herausforderungen für die berufliche Bildung in Deutschland
Key Note Vortrag von Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung
für die 14. Management Circle Jahreskonferenz "Zukunftsmotor Betriebliche Ausbildung" am 4. Mai 2010 in Frankfurt/M.
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AusbildungPlus - Mehr Qualifikation für Azubis
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt AusbildungPlus informiert mit einer kostenlosen Internet-datenbank über Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikationen und über duale Studien-gänge in Deutschland. Kernstück von AusbildungPlus ist eine Datenbank, die mehr als 41.000 Ausbildungsangebote von Betrieben enthält. AusbildungPlus ist damit eine der größten Ausbildungsdatenbanken in Deutschland.
JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit seinem neuen Programm "JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden" bundesweit Innovationen und Strukturentwicklung in der beruflichen Bildung. Das Programm zielt auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit betrieblichen Ausbildungsplätzen durch die Gewinnung von Betrieben bzw. Unternehmen für Ausbildung.
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Kompetenzzentrum für "Gestaltung, Fertigung und Kommunikation" eingeweiht
Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) geförderte Kompetenzzentrum für "Gestaltung, Fertigung und Kommunikation" bei der Handwerkskammer Koblenz wurde Anfang November eingeweiht. Zentrale Aufgabe des Kompetenzzentrums ist es, junge Menschen schon in ihrer Ausbildung für gestalterische Aspekte zu sensibilisieren und sie zu befähigen, moderne computergestützte Visualisierungsmethoden einzusetzen. Die Festvorträge hielten Hendrik Hering vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium sowie BIBB-Präsident Manfred Kremer. Die Kosten des Projekts in Höhe von rund zwölf Millionen Euro tragen einerseits zur Hälfte der Bund und das Land Rheinland-Pfalz sowie andererseits die Kammer. Weitere Informationen unter
www.hwk-koblenz.de.





In der Good Practice-Datenbank werden in anschaulicher und nachvollziehbarer Weise Lösungsansätze erfasst und beschrieben. Sie finden dort Anregungen für konkrete Problemlösungen aus der beruflichen Qualifizierung von Benachteiligten.