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Der Fokus der Forschungsarbeiten richtet sich primär auf den ausgeübten Erwerbsberuf und den Zusammenhang zur Ausbildung sowie besondere Personengruppen des Arbeitsmarktes (z.B. Frauen, ältere Beschäftigte, Nicht-Formal-Qualifizierte, Beschäftigte mit Migrationshintergrund) sowie auf Entwicklungen in Branchen und Berufsfeldern.
Qualifikationsforschung: Zusammenhang zwischen (Aus-)Bildung und Beschäftigung
In der Analyse des Zusammenhangs zwischen Bildung und Beschäftigung soll neben der beruflichen Strukturierung der Erwerbstätigkeit auch die berufliche Strukturierung der Ausbildung stärker beachtet werden. Analysen zum beruflichen Verbleib und zum Berufserfolg unterschiedlich ausgebildeter Personengruppen basierten bisher meist auf dem Ausbildungsniveau, ohne die Fachrichtung der Ausbildung hinreichend mit einzubeziehen. Weiterhin kann den differenzierten Ausbildungsverläufen besser Rechnung getragen werden, weil nicht nur der höchste Ausbildungsabschluss erfasst wurde, sondern alle Ausbildungsschleifen, wobei die für Deutschland wichtige Unterscheidung vorgenommen wird in "Berufsfachschulen, Schulen des Gesundheitswesens und sozialpädagogischen Fachschulen" als Alternative zu einer dualen Berufsausbildung und "Fachschulen", die eine geregelte Fortbildung (Meister, Techniker, Fach-, Betriebswirt etc.) vermitteln.
In der Berufs- und Qualifikationsforschung sind Berufswechsel, insbesondere Wechsel zwischen erlerntem und ausgeübtem Beruf bisher weniger erforscht. Eine Nichtübereinstimmung von Ausbildung und Beruf kann prinzipiell sehr unterschiedliche Prozesse anzeigen: eine Fehlausbildung oder einen flexiblen Einsatz breit anwendbarer bzw. verwertbarer Qualifikationsprofile. Analysen der Fachadäquanz sind systematisch mit solchen der Niveauadäquanz zu verknüpfen.
Dabei sollen u.a. folgende Forschungsfragen beantwortet werden:
Neben Fragen der Passung zwischen Ausbildungs- und Erwerbsberuf und der beruflichen Flexibilitäten sollen Aspekte der Verwertung beruflicher Qualifikationen und des beruflichen Erfolges bearbeitet werden und zwar mittels subjektiver und objektiver Indikatoren. Auch Analysen zum Berufserfolg unterschiedlich ausgebildeter Personengruppen basierten bisher meist auf dem Ausbildungsniveau, ohne die Fachrichtung der Ausbildung mit ein zu beziehen. Insbesondere folgende Forschungsfragen sollen beantwortet werden:
Berufsforschung: Ausgeübte Tätigkeiten, berufliche Anforderungen und Zugangswege in Erwerbsberufe
Neue Erwerbsberufe, veränderte Anforderungen in der Arbeit, die Informatisierung der Arbeitswelt, ein steigendes Anforderungsniveau oder die Auflösung klar gestalteter Berufswege in die Beschäftigung sind Beispiele für oft beschriebene Trends und Merkmale einer veränderten Arbeitswelt. Aber wie weit sind diese Entwicklungen bereits Realität, und in welchen Berufsfeldern und Branchen und bei welchen Personengruppen sind sie zu beobachten? Damit stellen sich zugleich Fragen nach den Konsequenzen dieser Veränderungen in der gegenwärtigen Arbeitswelt für das Berufsbildungssystem oder für die Modernisierung bestehender und die Entwicklung neuer Ausbildungsberufe und für die berufliche Weiterbildung.
Folgende Forschungsfragen sollen u.a. beantwortet werden:
Mit veränderten Tätigkeitsprofilen und beruflichen Anforderungen stellt sich auch die Frage wie sich die Zugangsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Ausbildungen und Fachrichtungen in einzelne Erwerbsberufe gestalten (Rekrutierung; berufliche Schließung).
Mit anderen Worten:
Letzte Änderung: 05.12.2006