Internationalität der Berufsbildung
Deutschland beteiligt sich aktiv an der europäischen Berufsbildungszusammenarbeit in Form von Netzwerken und Projekten, vor allem auch an der Umsetzung des gemeinsamen Europäischen Arbeitsprogramms. Hierzu gehören insbesondere der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR), die Einführung des Europäischen Leistungspunktesystems für die berufliche Bildung (ECVET), das Personal in der beruflichen Bildung und die Qualität in der beruflichen Bildung (EQAVET).
Zu den Aufgaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gehört es, sowohl an Entwicklungen der europäischen Berufsbildungspolitik mitzuwirken als auch ihre Wirkungen zu analysieren. Um eine aktive Rolle in der europäischen Zusammenarbeit einnehmen zu können, bedarf es fundierter Kenntnisse aus dem Bereich der Berufsbildungsforschung. Daher beteiligt sich das BIBB an europäischen Erhebungen, Studien und Analysen. In vergleichenden Studien werden die internationale Anschlussfähigkeit und Leistungsdimensionen der deutschen Berufsbildung geprüft. Im Vordergrund stehen zurzeit die Themen: Leistungspunktesysteme, Rekrutierung und Einarbeitung, Kosten und Nutzen der Berufsbildung und betriebliche Weiterbildungsaktivitäten. Überdies werden wichtige Entwicklungen in der beruflichen Bildung europäischer und teilweise außereuropäischer Staaten im Rahmen eines Systemmonitorings beobachtet.
Die Arbeiten des Forschungsschwerpunktes "Internationalität der Berufsbildung" konzentrieren sich somit auf folgende Punkte:
- Beteiligung an Europäischen Netzwerken (Refer Net; TT Net; EQAVET)
- Durchführung von Entwicklungsprojekten zu Schwerpunkten der Europäischen Berufsbildungspolitik (EQR; ECVET; Qualität)
- Durchführung und Beteiligung an europäischen und international vergleichenden Forschungsprojekten
- Internationale Vergleiche der Leistungsfähigkeit von Berufsbildungssystemen und Systemmonitoring




