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Unsere Sammlung der häufig gestellten Fragen hilft Ihnen weiter
Sport- und Fitnesskaufmann/-kauffrau
Industrie und Handel
Monoberuf
3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Ausbildungsorten Betrieb und Berufsschule statt.
Im Rahmen der Teilnovellierung Sport- und Fitnesskaufmann/Sport- und Fitnesskauffrau wurde der Ausbildungsberuf um die aus der Praxis geforderten notwendigen sportfachlichen Inhalte ergänzt. Das Ziel war eine Vertiefung sportfachlicher Inhalte zu ermöglichen, gleichzeitig jedoch die kaufmännische Orientierung dieses Ausbildungsberufes zu erhalten.
Der Ausbildungsrahmenplan der Berufsausbildung der Sport- und Fitnesskaufleute wurde um die Position "Sport und Bewegung" erweitert. Die Auszubildenden erwerben somit z.B. Qualifikationen hinsichtlich des Erstellens und der Umsetzung von individuellen Trainingsplänen oder der Anwendung von Trainingsmethoden und Bewegungstechniken. Ebenso wurden Inhalte zum Thema Gesundheit und Prävention aufgenommen. Diese Lernziele wurden auf der Basis der entsprechenden Inhalte der Lizenzen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB-Übungsleiter/-in C Breitensport) sowie des Deutschen Sportstudio-Verbandes (Lizenzierte/r Fitnesstrainer/in DSSV) erarbeitet. Durch die Identität der Inhalte wird eine Anerkennung im Rahmen der Ausbildung "Sport- und Fitnesskaufmann/Sport- und Fitnesskauffrau" angestrebt.
Aufgrund der Erweiterung des Berufsbildes um sportfachliche Inhalte, wurden die kaufmännischen Inhalte zum Teil modifiziert. So werden beispielsweise im Rahmen von Controlling die Anwendungskenntnisse der Steuerungs- und Kontrollinstrumente eingeschränkt formuliert und im Bereich Personalwirtschaft entfallen künftig die Inhalte zur Personalentwicklung.
Obwohl vorher nicht Bestandteil der Ausbildungsordnung, wurde die Anwendung von fremdsprachigen Fachbegriffen neu in den Ausbildungsrahmenplan integriert. In den Berufsschulen wird somit künftig Fremdsprachenunterricht für die Auszubildenden ermöglicht.
Aufgrund der Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung für die Regelung von Prüfungsanforderungen in Ausbildungsordnungen vom 13. März 2007 wurde die Zwischen- und Abschussprüfung auf Basis der neuen Vorgaben verändert und angepasst. Ebenso kommen die neuen Standardformulierungen im Paragrafenteil von Ausbildungsordnungen zur Anwendung.
Ordnungspolitisch werden die Sport- und Fitnesskaufleute aus der gemeinsamen Verordnung mit den Ausbildungsberufen der Gesundheits- und der Veranstaltungskaufleute vom 22. August 2001 (Bundesanzeiger Nr. 175 a) herausgelöst.
Berufliche Tätigkeitsfelder
Sport- und Fitnesskaufleute sind in der Sportwirtschaft, insbesondere in den Geschäfts- und Organisationsbereichen von Fitness- und Gesundheitsstudios, Sportvereinen und -verbänden sowie in der öffentlichen und privaten Sport- und Sportstättenverwaltung tätig.
Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit
Sport- und Fitnesskaufleute
Inhalte der Berufsausbildung
Abschnitt A
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
1. Sport und Bewegung;
2. Geschäfts -und Leistungsprozess:
2.1 betriebliche Ablauforganisation, Qualitäts-sicherung,
2.2 Leistungsangebote,
2.3 Beschaffung;
3. Marketing:
3.1 Märkte und Zielgruppen,
3.2 Verkauf,
3.3 Werbung und Öffentlichkeitsarbeit;
4. Planung und Organisation von Veranstaltungen;
5. technischer Betriebsablauf, Betriebssicherheit;
6. kaufmännische Steuerung und Kontrolle:
6.1 Rechnungsvorgänge und Kalkulation,
6.2 betriebliches Rechnungswesen,
6.3 Controlling;
7. Personalwirtschaft;
Abschnitt B
Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
1. Der Ausbildungsbetrieb:
1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur,
1.2 Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Grundlagen,
1.3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
1.4 Umweltschutz;
2. Information, Kommunikation und Kooperation:
2.1 Informations- und Kommunikationssysteme,
2.2 Arbeitsorganisation,
2.3 Teamarbeit und Kooperation,
2.4 kundenorientierte Kommunikation.
Liste der Ansprechpartner für die anerkannten Ausbildungsberufe
Arbeitgeber
IHK Frankfurt am Main
Börsenplatz 4
60313 Frankfurt/ Main
Deutscher Olympischer Sportbund
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt
Deutscher Sportstudio-Verband e.V.
Bremer Str. 201 b
21073 Hamburg
Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände
Haus der deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29
10178 Berlin
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Burnitzstr. 42
60596 Frankfurt/Main
Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung
Ollenhauerstraße 4
53113 Bonn
Arbeitnehmer
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Bereich Bildung, Qualifizierung, Forschung
Henriette-Herz-Platz 2
10187 Berlin
Sportkreis Frankfurt
Batonnstr. 26
60311 Frankfurt
Hamburger Sportbund
Schäferkampsallee 1
20357 Hamburg
Bund
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Heinemannstr. 2
53175 Bonn
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)
Villemombler Straße
53123 Bonn
Bundesministerium des Inneren (BMI)
Graurheindorfer Str.
53117 Bonn
Länder
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Königsstr. 44
70173 Stuttgart
Sekretariat der Ständigen Kultusministerkonferenz (KMK)
Lennéstr. 6
53113 Bonn
Sportfachmann/ Sportfachfrau
Den Rahmenlehrplan können Sie unter http://www.kmk.org/bildung-schule/berufliche-bildung/rahmenlehrplaene-zu-ausbildungsberufen-nach-bbighwo/liste.html downloaden.
Den Rahmenlehrplan können Sie unter http://www.kmk.org/bildung-schule/berufliche-bildung/rahmenlehrplaene-zu-ausbildungsberufen-nach-bbighwo/liste.html downloaden.
Verordnung zur Regelung der Berufsausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann/zur Sport- und Fitnesskauffrau vom 4. Juli 2007, BGBl. Jahrgang 2007 Teil I Nr. 29 vom 10. Juli 2007, S. 1252
Letzte Änderung: 26.06.2009