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Maschinen- und Anlagenführer/-in mit den Schwerpunkten Textiltechnik und Textilveredlung

Neuer zweijähriger Ausbildungsberuf

Erlassdatum: 27.04.2004

Maschinen- und Anlagenführerin an einer Schalttafel, Quelle: Gesamtverband Textil+Mode

Zum 01.08.2004 trat der Maschinen- und Anlagenführer/-in in Kraft, der u. a. auch in den Schwerpunkten Textiltechnik und Textilveredlung ausgebildet werden kann. Er dient zum Teil als Ersatz für die bisherigen Textilmaschinenführer/-innen in der Textilwirtschaft. Nach erfolgreichem Abschluss des/der Maschinen- und Anlagenführer(s)/-in kann die Berufsausbildung als Produktionsmechaniker/-in - Textil oder Produktveredler/-in - Textil mit einer Anrechnung der vollen zwei Jahre fortgeführt werden.

Maschinen- und Anlagenführer/-innen arbeiten in nahezu allen Produktionsbereichen unterschiedlicher Branchen. Sie führen prozessorientiert integrierte Fertigungsaufgaben aus. Von besonderer Bedeutung sind hierbei das Einrichten, Bedienen und Warten der Maschinen und Anlagen in der Produktion, die Steuerung des Materialflusses und die Qualitätssicherung. Im zweiten Ausbildungsjahr kann die Ausbildung in den folgenden Schwerpunkten erfolgen: Metall- und Kunststofftechnik, Nahrungsmitteltechnik, Textiltechnik, Textilveredlung sowie Druckweiterverarbeitung und Papierverarbeitung. Durch eine zweijährige Anrechnungsregelung wird der Übergang in einen drei- bzw. dreieinhalbjährigen Ausbildungsberuf ermöglicht und gefördert.

 

Weiterführende Informationen:

Struktur des neuen Ausbildungsberufs Maschinen- und Anlagenführer/-in

Weitere Informationen zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/-in mit den Schwerpunkten Textiltechnik und Textilveredlung

Letzte Änderung: 16.02.2007


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