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Montag, 27. August 2012

Die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Internet und digitale Gesellschaft" hat ihre Handlungsempfehlungen für den Themenbereich "Bildung und Forschung" verabschiedet. Das BIBB war zuvor für den Themenschwerpunkt "Aus- und Weiterbildung" um einen Bericht und Handlungsempfehlungen gebeten worden. Sachstandsbericht, Handlungsempfehlungen und die Arbeiten der Enquete-Kommission dokumentieren deutlich die Veränderungsprozesse des Internet für Wirtschaft und Gesellschaft. Ergebnis: Die berufliche Aus- und Weiterbildung, betriebliche Fertigungs- und Instandhaltungsprozesse sowie Dienstleistungen sind ohne IT-gestützte Informations- und Wissensmanagementsysteme nicht mehr denkbar und wettbewerbsfähig.
Zur Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Internet und digitale Gesellschaft"
Mittwoch, 8. August 2012

Drei oder auch dreieinhalb Jahre - wie lange soll beziehungsweise darf die Ausbildungsdauer von Berufen sein? Das Bundeswirtschaftsministerium hat entschieden, Berufe mit einer dreieinhalbjährigen Ausbildungsdauer bis auf Weiteres nur noch befristet zu erlassen. Geprüft wird, ob künftig die Ausbildungsdauer von Berufen verbindlich auf maximal drei Jahre festgelegt werden soll. Dies hat das BIBB dazu veranlasst, eigene Expertisen zu dieser Frage zu erstellen. Ergebnis: Die jahrelang gültige Praxis sollte beibehalten und weiterhin eine Festlegung der Ausbildungsdauer unter Prüfung des Einzelfalls und so flexibel wie bisher vorgenommen werden.
Mittwoch, 1. August 2012

Welche Aufgaben müssen bei der weiteren Umsetzung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) jetzt konkret gelöst werden? Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe des englischsprachigen Newsletters "BIBB News". Mit dem Newsletter möchte das BIBB den internationalen Austausch in der beruflichen Aus- und Weiterbildung fördern und die Forschungs- und Arbeitsergebnisse des Instituts einer internationalen Wissenschaftsgemeinde bekannt machen.
Mittwoch, 25. Juli 2012

Die Ausbildung Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter ist künftig noch stärker auf die Praxis und den Dienstleistungscharakter ausgerichtet. Insbesondere mehr Kompetenzen im Bereich der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle, im Marketing, der Arbeitsorganisation und im Umweltschutz prägen das modernisierte Berufsbild. Neu ist ebenfalls eine stärkere Verankerung der Kommunikation im Team und mit Kunden.
Weitere Informationen zur Ausbildung für Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte
Montag, 6. August 2012

Die aktuelle Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP" greift Fragen und Modelle auf, die bei der Weiterentwicklung von Berufsbildern und der Gestaltung beruflicher Qualifizierungswege diskutiert und umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Informationen zur Entwicklung der beruflichen Qualifikationsstruktur, die Bündelung von Berufen in Berufsgruppen, flexible und kompetenzorientierte Berufsbilder, eine stärkere Outcome-Orientierung und die verbesserte Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit beruflicher Bildungsgänge.
Freitag, 13. Juli 2012

Deutschland und Spanien wollen ihre Zusammenarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung vertiefen. Das BIBB hat seine Unterstützung bei der Umsetzung einer entsprechenden Absichtserklärung zugesagt, die von der deutschen und der spanischen Regierung auf einer gemeinsamen Ausbildungskonferenz unterzeichnet wurde. Das Treffen von Bundesbildungsministerin Schavan und ihrem spanischen Amtskollegen Wert Ortega in Stuttgart wurde von BIBB-Präsident Esser moderiert.
Mittwoch, 11. Juli 2012

Digitale Medien eröffnen neue Zugänge zu selbstorganisierten Lehr- und Lernprozessen. In einer BIBB-Fachtagung wurden jetzt grundlegende Positionen für IT-gestütztes Lehren und Lernen in der Berufsbildung ermittelt. BIBB-Forschungsdirektor Weiß erläuterte die wachsende Bedeutung digitaler Medien in der Berufsbildung - heute und mehr noch in der Zukunft.
Donnerstag, 5. Juli 2012

Rund 100.000 Besucherinnen und Besucher hat das Online-Portal "Anerkennung in Deutschland" beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) seit dem 1. April verzeichnet - und fast eine Million Seitenaufrufe. Begleitend zum neuen Anerkennungsgesetz des Bundes bündelt das Portal alle Informationen zur beruflichen Anerkennung und leitet Personen mit ausländischen Berufsabschlüssen an die für sie zuständige Stelle. Das Internetangebot ist ab sofort auch in englischer Sprache verfügbar.
Weitere Informationen zum BIBB-Portal "Anerkennung in Deutschland"
Donnerstag, 5. Juli 2012

Der BIBB-Hauptausschuss hat ein Rahmencurriculum Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilderinnen und Ausbilder (ReZA) beschlossen. Die Weiterbildung diene der Professionalisierung der Ausbilder/-innen, sichere die Qualität der Ausbildung von Menschen mit Behinderung und trage dem Inklusionsgedanken Rechnung, so das oberste BIBB-Gremium.
Weitere Informationen zur Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses
Donnerstag, 28. Juni 2012

Jeder nutzt die Produkte - aber wer stellt sie eigentlich her? Ob es sich um Teile für die Medizin- und Kommunikationstechnik, für Computer und Auto oder die Butterbrotdose handelt - technische Innovationen und Alltagsgegenstände sind ohne neuartige Kunststoffe und moderne Verarbeitungstechniken nicht denkbar. In der Kunststoffindustrie arbeiten in Deutschland über 400.000 Menschen, und die Branche wächst.
Donnerstag, 14. Juni 2012

Was sie entwerfen, gestalten und realisieren, soll für möglichst viel Aufmerksamkeit sorgen: Werbung, Messestände, Leitsysteme und vieles mehr gestalten Schilder- und Lichtreklamehersteller/-innen künftig mit dem Schwerpunkt "Technik, Montage Werbeelektrik/-elektronik" oder "Grafik, Druck, Applikation". Aufgaben aus den unterschiedlichsten Gewerken machen den Beruf besonders interessant.
Montag, 4. Juni 2012

Technologien des Web 2.0 und Möglichkeiten des mobilen Lernens eröffnen für die Aus- und Weiterbildung neue Potenziale. Worin diese bestehen und wie sie in der Praxis bereits umgesetzt werden, beleuchten die Beiträge in der neuen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP.
Lesen Sie mehr zu:
Donnerstag, 19. Juli 2012

Seit rund vier Monaten ist das sogenannte Anerkennungsgesetz in Kraft. Was hat sich seitdem getan? Wie wird das neue Online-Portal des Bundes angenommen? Und wie klappt die Umsetzung des Gesetzes vor Ort? Eine erste vorläufige Bilanz und erste Reaktionen aus Beratungsstellen und Kammern finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Newsletters "BIBBaktuell". Der Newsletter ist das neue zentrale Informationsmedium des BIBB. Er informiert regelmäßig über die Forschungs- und Arbeitsergebnisse des Bundesinstituts rund um die berufliche Aus- und Weiterbildung und kann unter www.bibb.de/bibbaktuell abonniert werden.
Dienstag, 29. Mai 2012

Änderungen in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung, vor allem aber eine verstärkte Kundenorientierung prägen die Inhalte des jetzt neu geordneten Ausbildungsberufs. Arbeitsmarktdienstleister unterstützen Ratsuchende bei der Berufsberatung, der Arbeitsvermittlung, bei Entscheidungen über soziale Leistungen oder beim Familienleistungsausgleich. Die neue dreijährige Ausbildung ersetzt den "alten" Abschluss der Fachangestellten für Arbeitsförderung aus dem Jahr 1999.
Dienstag, 22. Mai 2012

"Unser Berufsbildungssystem - und unser Ausbildungssystem im Besonderen - hat keine generelle Strukturschwäche und keinen Konstruktionsfehler", betont Prof. Friedrich Hubert Esser im DEQA-VET-Interview. Zu insgesamt fünf Fragen zur Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung bezieht der BIBB-Präsident ausführlich Stellung.
Montag, 21. Mai 2012

BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser hat auf einer Konferenz im Aspen Institute in Washington D.C. für das deutsche System der dualen Berufsausbildung geworben: "In den USA besteht ein großes Interesse vor allem der verarbeitenden Industrie an der betriebsintegrierten, kundennahen Berufsausbildung nach deutschem Vorbild. Die Konferenz bot eine ausgezeichnete Plattform, über diese Ansätze und Lösungsmöglichkeiten mit deutschen und amerikanischen Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren." Die duale Berufsausbildung entwickle sich mehr und mehr zu einem "Exportschlager".
BIBB-Präsident auf Konferenz im Aspen Institute in Washington D.C.
Dienstag, 15. Mai 2012

Sie möchten sich über die vielfältigen Themen der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder aktuelle Ergebnisse aus der Berufsbildungsforschung informieren? Sie interessieren sich für Fragen der internationalen Berufsbildung oder suchen aktuelle Daten und Analysen? Dann sollten Sie BIBBaktuell, das neue zentrale Informationsangebot des BIBB abonnieren. Die Erstausgabe des neuen Newsletters ist heute veröffentlicht worden. Geplant ist eine monatliche Erscheinungsweise.
Hier können Sie sich für BIBBaktuell registrieren: www.bibb.de/bibbaktuell
Dienstag, 15. Mai 2012

Die Herausforderungen des demographischen Wandels für die Berufsbildung stellte BIBB-Forschungsdirektor Weiß in den Mittelpunkt seines Vortrags zur Eröffnung des UNESCO-Kongresses, der vom 13.-16.05.2012 in Shanghai stattfand. Dabei wurde deutlich: Das Interesse am dualen System der Berufsbildung ist gestiegen. Insbesondere die deutsche Berufsbildung wurde mehrfach als Referenzmodell herangezogen.
Zum UNESCO-Weltberufsbildungskongress
Dienstag, 15. Mai 2012

Glänzende Berufsaussichten für Absolventinnen und Absolventen dualer Studiengänge: In einer Betriebsbefragung des BIBB im Rahmen des Projektes AusbildungPlus gaben 45 % der Unternehmen an, alle dual Studierenden in ihrem Betrieb nach Abschluss des Studiums zu übernehmen. Weitere 27 % übernahmen drei Viertel der erfolgreich in ihrem Betrieb ausgebildeten dual Studierenden. Rund 97 % der Unternehmen waren "sehr zufrieden" oder "zufrieden" mit diesem Instrument der Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses.
Mittwoch, 9. Mai 2012

"Eine aus Sicht der Jugendlichen erfreuliche Entwicklung" erwartet BIBB-Präsident Esser für den Ausbildungsstellenmarkt im Herbst dieses Jahres. Die Schätzung leichter Zuwächse bei den Ausbildungsplatzangeboten und den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ist Teil der Prognosen des heute veröffentlichten BIBB-Datenreports.
Pressemitteilung und weitere Informationen zum Datenreport 2012
Freitag, 4. Mai 2012

Zum "Tag des Ausbildungsplatzes" am 7. Mai appelliert BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser an die Betriebe, in ihren Ausbildungsanstrengungen nicht nachzulassen. "Bedingt durch die demografische Entwicklung und den anhaltenden Trend zu mehr höheren Schul- und akademischen Abschlüssen droht die berufliche Bildung ins Abseits zu geraten. Die sich spürbar entwickelnde Bildungsexpansion darf an betriebsnaher Qualifizierung nicht vorbeigehen", so der BIBB-Präsident.
Mittwoch, 2. Mai 2012

Der Trend zur Höherqualifizierung hält an, und bei den Fachkräften mit abgeschlossener Berufsausbildung ist zum Teil mit gravierenden Engpässen zu rechnen. Dies sind Kernaussagen der neuesten Modellrechnungen der Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insbesondere auf der mittleren Qualifikationsebene werden die Passungsprobleme zwischen Angebot und Nachfrage bis zum Jahr 2030 deutlich zunehmen.
Donnerstag, 26. April 2012

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das selbst in sechs Berufen ausbildet, beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Girls' und Boys' Day: 16 Mädchen können Roboter bauen, an PCs schrauben und programmieren, 16 Jungen lernen die Arbeit in einer Bibliothek und im Büro kennen und üben die Organisation einer Veranstaltung.
Informationen zu Girls' und Boys' Day, Ausbildung und Berufswahl im BIBB
Mittwoch, 18. April 2012

Im Mittelpunkt eines Experten-Workshops der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) im BIBB in Bonn steht am 17./18.4. der aktuelle Stand der Forschung zur Fundierung und Weiterentwicklung von Berufen. "Die Frage ist, wie Berufe gestaltet werden müssen, um den Herausforderungen des Arbeitsmarktes, aber auch den Ansprüchen der Lernenden an eine qualifizierte und persönlichkeitsfördernde Ausbildung gerecht zu werden. Berufsforschung ist notwendig, um die Neuordnungsarbeit zu flankieren", so BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Reinhold Weiß.
Dienstag, 17. April 2012

Das überarbeitete, noch nutzerfreundlichere Internetangebot des BIBB informiert umfassend über das Berufsorientierungsprogramm (BOP), das bei den Bildungsträgern auf rasant steigendes Interesse stößt. Es bietet ihnen mit einer "Projektlandkarte" die Möglichkeit, sich mit anderen Trägern auszutauschen und zu vernetzen. Das BOP ermöglicht Schülerinnen und Schülern Potenzialanalysen und praktisches Berufe-Kennenlernen.
www.berufsorientierung.de
Mittwoch, 4. April 2012
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Die Bedeutung der beruflichen Weiterbildung wird nach den Worten von BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser weiter zunehmen. Auf einer Konferenz des Bundesbildungsministeriums unter dem Motto "Fortbildung schafft Chancen" würdigte Esser insbesondere die berufliche "Aufstiegsfortbildung". Er zeigte Wege auf, wie diese weiterzuentwickeln sei und sprach Handlungsempfehlungen an die Akteure der beruflichen Bildung aus. Esser regte zudem an, den "sperrigen" Begriff der "Aufstiegsfortbildung" durch eine modernere Bezeichnung zu ersetzen.
Weitere Informationen zur Konferenz "Fortbildung schafft Chancen"
Montag, 2. April 2012

Welche Rolle spielt Sprache in der beruflichen Bildung und am Arbeitsplatz? Diese Frage greifen die Beiträge der aktuellen BWP-Ausgabe auf und beschäftigen sich mit dem Stellenwert von Sprache für die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz, mit Angeboten und Konzepten zur Sprachbildung sowie mit der Bedeutung von Fremdsprachenkompetenz in einer zunehmend globalisierten Arbeitswelt.
Mittwoch, 28. März 2012

Die neue Bürofortbildung "Geprüfte/-r Fachkaufmann/-frau für Büro- und Projektorganisation" macht fit für aktuelle büroorganisatorische und betriebliche Abläufe. Die "Büro-Profis" können in allen Branchen und Wirtschaftszweigen eingesetzt werden und umfassende Büroleitungstätigkeiten übernehmen. Die Neuregelung ersetzt den bisherigen Abschluss "Geprüfte/-r Fachkaufmann/-frau für Büromanagement".
Montag, 26. März 2012

Der CHEMPARK Leverkusen war jetzt Ziel eines weiteren Informationsbesuchs von Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). "Vor Ort, in der täglichen Ausbildungspraxis, bei den Auszubildenden und den Ausbildungsverantwortlichen, werden die Stellschrauben, an denen das BIBB und alle Beteiligten im Bereich der beruflichen Bildung weiter arbeiten müssen, besonders deutlich", betonte Esser.
Mittwoch, 21. März 2012

Der BIBB-Hauptausschuss hat in einer Stellungnahme Änderungen am Entwurf der EU-Kommission für das neue europäische Bildungsprogramm "Erasmus für alle" gefordert. Mindestens 25 % des Budgets, so schreibt das oberste BIBB-Gremium, seien für die berufliche Bildung vorzusehen. Auch müsse das neue Programm im Bereich der Berufsbildung für die Zusammenarbeit mit Ländern außerhalb der EU geöffnet werden. Die Bezeichnung "Erasmus für alle" hält der Ausschuss für "nicht geeignet", weil dies zu großen Missverständnissen geführt habe.
Weitere Informationen zur Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses
Freitag, 16. März 2012
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Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsberichts 2012 beraten. In seiner gemeinsamen Stellungnahme begrüßt der Hauptausschuss den Entwurf und dankt dem BMBF und dem BIBB für die "umfassende und detaillierte Information". Darüber hinaus nahmen die Gruppen der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Länder im Hauptausschuss in jeweils eigenen Voten Stellung zu dem Entwurf.
Weitere Informationen zu den Stellungnahmen der Hauptausschuss-Gruppen
Mittwoch, 14. März 2012

Am 27. und 28. Februar fand in Berlin das diesjährige ASEM TVET Symposium statt. Das Thema des Symposiums war "National Qualification Frameworks". Es ging darum, eine asiatisch-europäische Perspektive zu eröffnen und das Thema im Spannungsfeld zwischen den Erfordernissen und Ansprüchen des Lebenslangen Lernens und der Arbeitsmärkte dazustellen. Das Ereignis wurde vom BIBB (Abteilung 1) und vom ASEM-Bildungssekretariat inhaltlich vorbereitet und organisiert.
ASEM Symposium on Technical and Vocational Education and Training (ASEM TVET Symposium)
Mittwoch, 7. März 2012

Aus Drei mach' Eins - statt der Ausbildung der Bürokaufleute, der Kaufleute für Bürokommunikation und der Fachangestellten für Bürokommunikation soll ein einheitlicher neuer, dreijähriger Ausbildungsberuf entstehen. Das Neuordnungsverfahren für diesen großen Ausbildungsbereich ist jetzt unter Federführung des BIBB gestartet.
Freitag, 2. März 2012

Vielen Betrieben fehlen Fachkräfte und Auszubildende; sie können offene Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen nicht besetzen. Dies hat das "BIBB-Qualifizierungspanel", die Betriebsbefragung des BIBB zur Arbeitsmarkt- und Ausbildungsmarktsituation, ergeben. Problematisch ist insbesondere, dass einige Betriebe ihre Ausbildungsplatz-Angebote reduzieren oder sogar einstellen wollen, obwohl sie mit der Ausbildung eigener Nachwuchskräfte einen hohen Nutzen verbinden.
Donnerstag, 23. Februar 2012

Die Zahl der Auszubildenden ist 2010 um 4,6 % zurückgegangen. Gleichzeitig hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 2 % zugenommen. Die Ausbildungsquote ist damit in Deutschland auf ihren tiefsten Wert seit 1999 gefallen. Zum 31. Dezember 2010 lag die Quote bei 6,0 % und damit einen halben Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert.
Dies sind Ergebnisse der seit Februar 2012 veröffentlichten BIBB-Auswertungen zur Ausbildungsquote und Ausbildungsbetriebsquote mit dem Datenstand 2010.
Dienstag, 14. Februar 2012

Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, und der Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Dr. Stefan Porwol, haben heute auf der Bildungsmesse "didacta" in Hannover drei Preisträger mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis 2012" (WIP) ausgezeichnet. Mit dem WIP 2012 prämiert das BIBB innovative Konzepte zur beruflichen und betrieblichen Weiterbildung unter dem Wettbewerbsthema "Weiterbildung für Ältere im Betrieb".
Donnerstag, 9. Februar 2012

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Projektträgerschaft für die neue Phase der Initiative ANKOM "Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung" übernommen. In 20 Projekten wird ermittelt und erprobt, wie die Rahmenbedingungen für die Studienaufnahme von Berufstätigen verbessert werden können. "Wir wollen, dass mehr beruflich Qualifizierte, die studieren wollen, auch studieren können", erklärt BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser.
Dienstag, 7. Februar 2012

Demografieorientierte Weiterbildungsangebote für Betriebe als Chance für die Zukunft, eine grundsätzlich positive Stimmung unter den Bildungsanbietern, aber nachteilige Entwicklungen der Weiterbildung in Regionen mit Bevölkerungsrückgang - dies sind Ergebnisse des wbmonitor 2011 mit dem Schwerpunktthema "Weiterbildungsanbieter im demografischen Wandel".
Demografische Entwicklung erreicht Weiterbildungsmarkt: Anbieter wollen ihre Angebote verändern
Montag, 6. Februar 2012

Die Weiterbildungsbeteiligung von Erwerbspersonen in Deutschland bleibt nach wie vor hinter den national und international gesetzten Zielen zurück. Angesichts demografischer Entwicklungen gewinnt jedoch das Weiterlernen im Beruf an Bedeutung. Die Beiträge nehmen das Teilnahmeverhalten unterschiedlicher Adressatengruppen in den Blick und erörtern Handlungsmöglichkeiten, wie die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung gestärkt werden kann.
Dienstag, 31. Januar 2012

Als "wichtigen Meilenstein" für die berufliche Bildung in Deutschland hat Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die heutige Vereinbarung von Bund, Ländern und Sozialpartnern über die Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) bezeichnet. "Erstmals wird damit die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung Schwarz auf Weiß festgeschrieben", erklärt der BIBB-Präsident.
Dienstag, 31. Januar 2012

Vom 14. bis 18. Februar präsentiert sich das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wieder auf der größten Bildungsmesse Europas mit aktuellen Informationen, Vorträgen und Präsentationen. Einer der Höhepunkte der BIBB-Aktivitäten auf der "didacta" ist die Verleihung des "Weiterbildungs-Innovations-Preises" (WIP) unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister.
Dienstag, 24. Januar 2012

Am 17. und 18. Januar trafen sich hochrangige Wissenschaftler, darunter David Autor (Massachusetts Institute of Technology), Esteban Rossi-Hansberg (Princeton University), Michael Handel (Northeastern University) und Bernd Fitzenberger (Universität Freiburg) im BIBB in Bonn.
Es wurden aktuelle Forschungsergebnisse zum Ersatz bzw. das Verlagern beruflicher Tätigkeiten durch zunehmenden Computereinsatz und die internationale Arbeitsteilung diskutiert.
Montag, 23. Januar 2012

Wegen ihrer besonderen Verdienste um eine stärkere Zusammenführung von Berufs- und Hochschulbildung sowie der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist Elisabeth M. Krekel, Leiterin des Arbeitsbereichs "Berufsbildungsangebot und -nachfrage / Bildungs-beteiligung" im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), zur Honorarprofessorin an der Hochschule Bremen berufen worden.
Mittwoch, 18. Januar 2012

Ungelernte Erwerbstätige sind im Vergleich zu ausgebildeten Fachkräften deutlich häufiger in geringfügigen und damit zumeist auch prekären Beschäftigungsverhältnissen anzutreffen. Ihre Erwerbstätigkeit konzentriert sich zudem auf nur wenige Berufsfelder. Dies zeigt eine neue Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). BIBB REPORT 17/2012: "Erwerbstätigkeit ohne Berufsabschluss - Welche Wege stehen offen?"
Dienstag, 10. Januar 2012

Aktuell wird in der Berufsbildungspolitik darüber diskutiert, ob es auch in Zukunft die Möglichkeit geben sollte, duale Ausbildungsberufe auf eine dreieinhalbjährige Ausbildungsdauer festzulegen. Alternativ könnte die gesetzlich vorgegebene Ausbildungsdauer von zwei bis drei Jahren künftig für alle Ausbildungsberufe gelten. Berufsbildungsfachleute wurden in einer Umfrage des BIBB-Expertenmonitors Berufliche Bildung um ihre Meinung zu diesem Thema gefragt.
Mittwoch, 4. Januar 2012

700 € pro Monat verdienten Auszubildende in Deutschland durchschnittlich im vergangenen Jahr. Gegenüber 2010 bedeutet dies einen Anstieg um 3,2 %. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2011. Während Auszubildende im Westen durchschnittlich 708 € (plus 2,9 %) verdienten, lag dieser Wert bei 642 € (plus 4,9 %) im Osten.
Donnerstag, 15. Dezember 2011

Für die Jugendlichen hat sich die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt im Zeitraum vom 01.10.2010 bis 30.09.2011 verbessert. Das ist ein Ergebnis der Erhebung des BIBB über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30.09.2011. Das Gesamtangebot an Ausbildungsplätzen ist im Vergleich zum Vorjahr um über 20.000 gestiegen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nahm um rund 10.000 auf über 570.000 zu.
Pressemitteilung: Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt 2011
Grafik: Entwicklung von Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage 2007 bis 2011
Dienstag, 20. Dezember 2011

Bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle gibt es innerhalb der Gruppe der jungen Migrantinnen und Migranten große Unterschiede je nach Herkunftsland. So ist es für Jugendliche, deren Familien aus der Türkei oder arabischen Staaten stammen, deutlich schwerer, einen Ausbildungsplatz zu finden, als für Jugendliche anderer Herkunftsregionen - selbst wenn sie über die gleichen Schulabschlüsse verfügen.
BIBB Report 16/11: Ausbildungschancen junger Migrantinnen und Migranten
Mittwoch, 21. Dezember 2011

Gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung für eine gelingende Integration. Aber welche aktuellen Lehr- und Lernmittel gibt es zum Thema Arbeits- und Berufswelt, die auch Sprechsituationen für das Arbeitsleben trainieren? Die nutzerorientierte Übersicht über arbeits- und berufsbezogene Medien zur Vermittlung der deutschen Sprache ist eine praktische Handreichung und Orientierungshilfe für Lehrende und Lernende.
Montag, 12. Dezember 2011

Rund 300.000 Teilnehmende, circa 123 Millionen Euro Fördergelder bewilligt und mehr als 400 Bildungsträger, die sich beteiligen: "Das Berufsorientierungsprogramm ist eine echte Erfolgsgeschichte", so BIBB-Präsident Esser anlässlich der Eröffnung der ersten Berufsorientierungstagung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Berlin.
Mehr über das Erfolgsprogramm und das Thema Berufsorientierung
Donnerstag, 8. Dezember 2011

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) fördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung den Neubau des Bildungszentrums der Kreishandwerkerschaft (KHS) in Mönchengladbach mit 8 Millionen Euro. BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser überreichte den Verantwortlichen der Kreishandwerkerschaft am 7. Dezember in Mönchengladbach im Rahmen einer Feierstunde den Zuwendungsbescheid.
Dienstag, 6. Dezember 2011

Die Anzahl der Unternehmen, die duale Studienplätze anbieten, ist rasant gestiegen. Im Jahr 2011 gab es im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von rund 46 % auf über 40.000 solcher Angebote von Unternehmen.
BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser: "Die Zahlen zeigen, wie stark die Konkurrenz um die Top-Talente zugenommen hat. Unternehmen, die solche attraktiven Ausbildungsangebote machen, haben einen deutlichen Wettbewerbsvorteil."
Lesen Sie mehr zu:
BIBB-Bericht "AusbildungPlus in Zahlen - Trends & Analysen 2011"
Montag, 5. Dezember 2011

Die Wege junger Menschen von der Schule in eine Berufsausbildung und ins Erwerbsleben sind vielfältiger geworden. Damit sind auch die Anforderungen an die Qualifikationen und das berufspädagogische Handeln der Fachkräfte gestiegen. Welche Kompetenzen gefragt sind, um Jugendliche auf ihrem Weg in einen Beruf erfolgreich zu begleiten, beleuchten die Beiträge in diesem Heft.
Lesen Sie mehr zu:
Freitag, 2. Dezember 2011

Die in 5. Auflage erscheinende Broschüre zeigt, wie die 350 dualen Ausbildungsberufe top aktuell auf den Bedarf in den Betrieben ausgerichtet werden. Viele Fragen rund um das Thema Ausbildungsordnungen werden beantwortet: Wie wird ein Beruf modernisiert? Wer bestimmt, was die Jugendlichen lernen und wie entsteht ein neuer Beruf?
Kostenloser Download: Ausbildungsordnungen und wie sie entstehen
Donnerstag, 1. Dezember 2011

Der Hauptausschuss des BIBB wendet sich in einer Stellungnahme gegen den Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK), im Rahmen des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) das Abitur höher zu bewerten (Niveau 5) als Abschlüsse der beruflichen Bildung. Dies, so das BIBB-Gremium, sei "weder inhaltlich unterlegt noch nachvollziehbar". Sollte dieser Beschluss so bestehen bleiben, seien ein Attraktivitätsverlust der dualen Berufsausbildung und damit negative Auswirkungen auf die Nachwuchssicherung der Wirtschaft zu befürchten.
Lesen Sie mehr zu:
Die Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses zum DQR-Beschluss der KMK im Wortlaut
Dienstag, 29. November 2011

"Die Förderung von Talenten beginnt - nicht nur im Sport - damit, dass man die vorhandenen Potenziale erschließt! Denn nicht alle Talente werden ohne Weiteres als solche erkannt oder melden sich von selbst.
Es würde unserem gemeinsamen Ziel und vor allem den Jugendlichen mit Migrationshintergrund guttun, wenn es uns gelingt, Berufsorientierung und Berufsausbildung bundesweit zur Talentschmiede auszubauen", so BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser in seiner Rede auf der Konferenz Integration durch Ausbildung am 29. November 2011 in Berlin.
Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser: Ausbildungsreife sichern - Teilhabe fördern!
Montag, 28. November 2011

Die Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder ist eine Totalerhebung statistischer Angaben über die duale Berufsausbildung. Aktualisierte Datenblätter und Zeitreihen zum Berichtsjahr 2010 können nun abgerufen werden. Bitte beachten Sie auch die überarbeiteten Erläuterungen zu den Daten und Berufsgruppierungen sowie die Hinweise zu den einzelnen Berichtsjahren.
Donnerstag, 24. November 2011

Bis zum Jahr 2025 werden im Gesundheits- und Sozialwesen aufgrund der demografischen Entwicklung 1 Million Erwerbstätige zusätzlich benötigt.
Um auf diesen Bedarf rechtzeitig zu reagieren, hat das BIBB im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern die neue Fortbildungsordnung "Geprüfte/-r Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen" erarbeitet, die am 1. Januar 2012 in Kraft tritt.
Neue Fortbildung: Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen
Freitag, 18. November 2011

Der Datenreport 2011 steht ab sofort auch als barrierefreie Internetversion zur Verfügung. Die Internetversion umfasst zahlreiche Komfortfunktionen und ist für das Arbeiten am Bildschirm optimiert.
Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr die Durchlässigkeit, Transparenz und Anerkennung zwischen den verschiedenen Bildungswegen - insbesondere zwischen der beruflichen und der akademischen Bildung.
Dienstag, 15. November 2011

Mit 200.000 Euro für eine hochmoderne 5-Achs-CNC-Fräsmaschine unterstützt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des BMBF die Modernisierung des Überbetrieblichen Bildungszentrums Ostbayern. MdB Albert Rupprecht, der den Förderbescheid überreichte, sprach von einem weiteren Schritt in der Regionalentwicklung: Durch die Ausstattung mit modernster Technologie erhalte die Bildungsstätte eine Vorreiterrolle.
Donnerstag, 10. November 2011

Der Abschluss einer dualen Ausbildung bietet beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Da sich die Arbeitswelt heutzutage rasch verändert, ist lebenslanges Lernen wichtiger denn je.
Schnell und direkt zu den Vorteilen der beruflichen Aus- und Weiterbildung führt die Website der Informationskampagne der Bundesregierung, die sich an Jugendliche, Schulen und Elternhäuser, Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie andere Interessierte richtet.
Informationsoffensive: Berufliche Bildung - praktisch unschlagbar
Mittwoch, 2. November 2011

Die Kfz-Branche hat eine große Bedeutung für die duale Berufsausbildung in Deutschland. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Auszubildenden in den Berufen Kfz-Servicemechaniker/-in und Kfz-Mechatroniker/-in auf rund 70.000.
Dem 2004 geschaffenen zweijährigen Ausbildungsberuf Kfz-Servicemechaniker/-in werden jedoch von Seiten der Betriebe in der Branche kaum Zukunftschancen eingeräumt. Dies ist Ergebnis einer Evaluation des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
BIBB-Evaluation: Kfz-Servicemechaniker/-in
Montag, 24. Oktober 2011

Rund 1.200 Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung trafen sich am 19. und 20. September aus Anlass des 6. BIBB-Berufsbildungskongresses in Berlin. Unter dem Motto "Kompetenzen entwickeln - Chancen eröffnen" diskutierten sie in fünf Foren und 21 Arbeitskreisen aktuelle Fragestellungen und Perspektiven der beruflichen Bildung aus nationalem und internationalem Blickwinkel.
Mittwoch, 19. Oktober 2011

Eine vom BIBB in Auftrag gegebene Studie belegt die positiven Auswirkungen der 1999 eingeführten Fortbildung "Geprüfte/-r Industriemeister/-in Metall". Viele haben den Weg aus der Facharbeit in eine Führungsposition geschafft oder üben interessantere Tätigkeiten aus.
Von den 51.642 Prüflingen haben über 80% die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Freitag, 14. Oktober 2011

"Chancen und Unterstützung auf dem Weg in den Beruf für junge Menschen mit Behinderung - Lernen aus der Praxis für unser Institut" - so umriss BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Reinhold Weiß den beidseitigen Nutzen des Kooperationsvertrages, den er am 13. Oktober im Nell-Breuning-Berufskolleg in Bad Honnef für das BIBB unterzeichnete. Erstmalig hat das BIBB in diesem Jahr einen Schüler des Berufskollegs in ein Ausbildungsverhältnis übernommen.
Kooperationsvertrag des BIBB mit Nell-Breuning-Berufskolleg: "Ein Gewinn für beide Seiten"
Mittwoch, 12. Oktober 2011

Eine erstmals vorgelegte Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt ein erfreuliches Ergebnis: 91,2 % der rund 477.700 jungen Männer und Frauen absolvierten im Jahrgang 2009 ihre Abschlussprüfungen auf Anhieb erfolgreich; die Frauen schnitten dabei noch etwas besser ab als die Männer.
Bestanden! Über 90 Prozent Erfolgsquote bei Erstprüfungen zum Ausbildungsabschluss
Dienstag, 11. Oktober 2011

Anerkennungen und Zulassungen in der Weiterbildung steuern den Zugang von Anbietern zu bestimmten Märkten und Finanzierungen. Zunehmend werden damit Anforderungen an die Anbieter verbunden, die der Sicherung der Qualität in der Weiterbildung dienen sollen.
Auf Basis von Ergebnissen der wbmonitor-Befragung 2010 und Praxiserfahrungen verschiedener Akteure sollen im Rahmen der Veranstaltung Wirkungen derartiger Regulierungen und Standardsetzungen erörtert werden.
Veranstaltungsprogramm: Steuerung der Weiterbildung durch Anerkennungen und Zulassungen
Dienstag, 11. Oktober 2011

Nur wenige Wochen nach Einführung des neuen ECDL-Moduls (European Computer Driving Licence) "IT Sicherheit" konnte DLGI-Geschäftsführer Thomas Michel das Zertifikat zwölf Absolventen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) überreichen. Das neue ECDL-Modul zur IT-Sicherheit wendet sich an alle Computernutzer. Es soll dazu befähigen, die eigene Privatsphäre und gespeicherte Daten vor betrügerischen und böswilligen Aktivitäten und Angriffen, insbesondere aus dem Internet, zu schützen.
Freitag, 7. Oktober 2011
Im Zuge einer stärkeren Orientierung an Lernergebnissen und der Aufwertung informell erworbener Kompetenzen haben sich Verfahren zur Kompetenz- und Leistungsfeststellung in der Berufsbildung ausdifferenziert. Wie damit berufliche Handlungskompetenz erfasst werden kann und welche Chancen sie bieten, Zugänge im und zum Bildungs- und Beschäftigungssystem zu eröffnen, ist Gegenstand dieser BWP-Ausgabe.
BWP 5/2011: Kompetenz- und Leistungsfeststellung
Bestanden! Über 90 Prozent Erfolgsquote bei Erstprüfungen zum Ausbildungsabschluss
Mittwoch, 28. September 2011

BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser hat sich bei einem Besuch in Niederbayern in Betrieben und Berufsschulen über innovative Ausbildungskonzepte sowie über ausgezeichnete Projekte der Berufsorientierung und den Übergang Schule - Beruf informiert. Bei einer Feierstunde der IHK Passau betonte Esser den wachsenden Stellenwert der beruflichen Fort- und Weiterbildung.
Rede von BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser:
"Die Bedeutung der beruflichen Fortbildung und der Stellenwert des Industriemeisters/ der Industriemeisterin im modernen Industriebetrieb"
BIBB-Präsident Esser betont wachsende
Bedeutung der beruflichen Weiterbildung
Dienstag, 20. September 2011

"Modelle zur Nachwuchssicherung durch duale Berufsausbildung" lautete das Thema des zum 15. Mal ausgetragenen Wettbewerbs um den "Hermann-Schmidt-Preis". Mit dem Preis wurden in diesem Jahr vier Projekte und Initiativen aus Detmold, Düsseldorf, Niestetal und Nürtingen prämiert, die derartige Modelle bereits erfolgreich umgesetzt haben.
Dienstag, 20. September 2011

Die vier zentralen Handlungsfelder der beruflichen Bildung für die kommenden zehn Jahre, so Prof. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), sind die Einführung und Umsetzung des Deutschen Qualifikationsrahmens, die Weiterentwicklung der dualen Berufsausbildung, die Ausschöpfung aller Potenziale für Bildung und Qualifizierung sowie die Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung. Das BIBB wird in diesen Handlungsfeldern künftig einen stärkeren Beitrag leisten.
Montag, 19. September 2011

Zur Eröffnung des 6. Berufsbildungskongresses des Bundesinstituts für Berufsbildung sagte Bundespräsident Christian Wulff am Montag in Berlin: "Während andere Länder mit zum Teil hohen Jugendarbeitslosigkeitsquoten zu kämpfen haben, ist diese in Deutschland niedrig." Das zeige, wie wertvoll ein intaktes Ausbildungssystem für die Gesellschaft sei. "Ich danke deshalb allen, die sich täglich für dieses gute Ausbildungssystem in Deutschland stark machen."
Bundespräsident Wulff: hoher Stellenwert der beruflichen Bildung in Deutschland
Eröffnungsrede des BIBB-Präsidenten Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser
Montag, 19. September 2011
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Zum Auftakt des 6. BIBB-Berufsbildungskongresses "Kompetenzen entwickeln - Chancen eröffnen" in Berlin gingen Bundesbildungsministerin Schavan und BIBB-Präsident Esser übereinstimmend von einer deutlich verbesserten Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt aus.
"So günstig wie jetzt war die Lage für junge Leute auf dem Ausbildungsmarkt lange nicht mehr", sagte Schavan.
Mittwoch, 14. September 2011

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) prämiert zum zwölften Mal innovative Konzepte zur betrieblichen/ beruflichen Weiterbildung. Es werden ein Preis à 2.500 Euro und bis zu zwei Preise à 1.000 Euro vergeben, die von der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung bereitgestellt werden.
Der Weiterbildungs-Innovations-Preis (WIP) des BIBB hat im Jahr 2012 den Themenschwerpunkt "Weiterbildung für Ältere im Betrieb".
Mittwoch, 31. August 2011

"Die Übernahme der Herausgeberschaft ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Schärfung unseres internationalen Profils", erklärt Prof. Dr. Reinhold Weiß, stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des BIBB. "Das Institut trägt mit der Herausgeberschaft dazu bei, die internationale Berufsbildungsexpertise in Deutschland zusammenzuführen und nachhaltig zu erschließen."
IHBB: Bundesinstitut für Berufsbildung ist neuer Mitherausgeber
Mittwoch, 24. August 2011

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat den kostenlosen Service seines Forschungsdatenzentrums (BIBB-FDZ) per Online-Umfrage von Fachleuten beurteilen lassen.
Die für eine nichtkommerzielle externe wissenschaftliche Nutzung bereitgestellten Daten, Arbeitshilfen und Internetseiten werden durch die befragten Soziologen, Ökonomen und Pädagogen positiv gesehen.
Montag, 1. August 2011

Grenzüberschreitende Mobilität steht weit oben auf der europäischen Agenda. Doch wie mobil sind Auszubildende und Fachkräfte tatsächlich? Mit Motiven, im Ausland zu lernen und zu arbeiten, und mit Rahmenbedingungen, die einen solchen Auslandsaufenthalt für alle Beteiligten zum Erfolg machen, befasst sich die aktuelle BWP-Ausgabe.
Freitag, 29. Juli 2011

Immer weniger Jugendliche bleiben bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle erfolglos. Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB, begrüßt die Entwicklung, mahnt aber mit Blick auf das neue Ausbildungsjahr: "Wenn diese Zahl weiter sinken soll, muss die Wirtschaft im Zuge der in Kürze beginnenden Nachvermittlungsaktion alles daran setzen, dass die noch offenen Ausbildungsstellen besetzt werden."
Ausbildungsstellenmarkt: weniger Jugendliche im Übergangsbereich
Mittwoch, 27. Juli 2011

Augenoptikerinnen und Augenoptiker müssen kundengerecht und stilsicher beraten sowie mit immer moderneren High-Tech-Geräten arbeiten. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die dreijährige Ausbildung für Augenoptiker/-innen vollständig überarbeitet und modernisiert. Die modernisierte Ausbildungsordnung tritt am 1. August in Kraft.
Mittwoch, 20. Juli 2011

Schwerpunktthema des Datenreports zum Berufsbildungsbericht 2011 ist die Durchlässigkeit, Transparenz und Anerkennung zwischen den verschiedenen Bildungswegen - insbesondere zwischen der beruflichen und der akademischen Bildung. Der Datenreport ergänzt den politisch ausgerichteten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung.
Donnerstag, 14. Juli 2011

Der Jahresbericht 2010/2011 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bietet eine Fülle von Daten und Hinweisen zur Entwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Zugleich vermittelt er einen aufschlussreichen Einblick in die vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie die umfangreichen Dienstleistungen des BIBB.
Jahresbericht 2010/2011: Informieren Sie sich über die Arbeit des BIBB
Donnerstag, 7. Juli 2011

Das BIBB-Internetportal für Ausbilderinnen und Ausbilder foraus.de präsentiert mit "Systematisch ausbilden in Arbeitsprozessen" einen neuen Themenschwerpunkt. Ausbildung soll an Arbeitsaufgaben erfolgen. Für die systematische Ausbildung müssen geeignete Aufgaben ausgewählt und zu Lernaufgaben aufbereitet werden.
foraus.de: Systematisch ausbilden
"Fachkräftesicherung ist originäre Aufgabe der Berufsbildung", so BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser im Editorial zur aktuellen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP. Zum Themenschwerpunkt Fachkräftemangel? - Fachkräftesicherung! stellt die BWP 3/2011 Analysen und Prognosen zum Qualifikations- und Fachkräftebedarf auf nationaler und internationaler Ebene vor.
Zudem zeigen die Beiträge Perspektiven auf, wie durch eine bedarfsorientierte Fachkräftequalifizierung in Betrieben einem drohenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden kann.
Für die indische Regierung ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bei der Reform seines Berufsbildungssystems ein wichtiger Partner.
Nach seiner Rückkehr aus Indien erklärt BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, der der Delegation bei den deutsch-indischen Regierungskonsultationen unter Leitung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel angehörte: "Indien als aufstrebende Wirtschaftsmacht hat sich das Ziel gesetzt, bis 2022 rund 500 Millionen Menschen beruflich zu qualifizieren. Bei dieser gewaltigen Aufgabe zählt die indische Regierung auf deutsche Unterstützung und insbesondere auf die Expertise des BIBB."
"Für den Übergang in die Berufsausbildung ist es wichtig, Lehren und Lernen sowie spezielle Unterstützungsangebote in den Schulen stärker auf die Jugendlichen zuzuschneiden. Berufsorientierung und Berufsvorbereitung werden dabei immer bedeutsamer für die Allgemeinbildung", erklärt Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), zum Auftakt der Fachtagung "Fachkräfte professionalisieren: Herausforderungen am Übergang von der Schule in den Beruf".
Lesen Sie mehr zu Übergänge effektiver gestalten - Fachkräfte professionalisieren und vernetzen
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) trägt durch die Neuordnung von Ausbildungsberufen zu einer modernen Ausbildungslandschaft in Deutschland bei: 15 Berufe wurden grundlegend modernisiert, einer neu geschaffen. Alle Berufe, unter anderem Augenoptiker/-in, Buchbinder/-in und Medientechnologe/-in Siebdruck, sollen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August 2011 in Kraft treten.
BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser appelliert zum "Tag des Ausbildungsplatzes" an Betriebe und Jugendliche: "Ein erfolgreicher Weg von der Schule in die Ausbildung ist für die Jugendlichen wie auch für Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen wichtig. Es gilt deshalb, mit vereinten Kräften dafür Sorge zu tragen, möglichst alle Jugendlichen mitzunehmen, indem man an ihre Stärken anknüpft."
Lesen Sie mehr zu 16 neue Berufe gehen an den Start
Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser ist neuer Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Während eines Festaktes vor mehr als 300 geladenen Gästen in Bonn führte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, den neuen BIBB-Präsidenten ins Amt ein. Zuvor hatte die Ministerin den langjährigen Präsidenten Manfred Kremer in den Ruhestand verabschiedet.
Lesen Sie mehr zu Leitungswechsel im BIBB
Infolge der demografischen Entwicklung wird der Nachwuchs für Fachkräftetätigkeiten in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter deutlich weniger. Zugleich wächst die Zahl der älteren Beschäftigten, die aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Es droht eine erhebliche Fachkräftelücke.
Mit dem Hermann-Schmidt-Preis 2011 des Vereins "Innovative Berufsbildung" soll ein beispielhaftes Modell ausgezeichnet werden, das neue und nachweislich erfolgreiche Wege zur Nachwuchsgewinnung durch duale Berufsausbildung geht. Besonders erwünscht sind Wettbewerbsbeiträge, an denen kleine und mittlere Unternehmen beteiligt sind.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) legt den Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2011 vor.
Als Grundlage zum "Berufsbildungsbericht 2011" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet der Datenreport umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland.
Eine Vorabversion des Datenreports 2011 kann unter www.bibb.de/datenreport kostenlos heruntergeladen werden.
Der Girls'Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen in Deutschland. Vor allem Betriebe mit technischen Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren öffnen ihre Türen und bieten Mädchen die Chance, Berufsfelder kennenzulernen, die nicht "typisch weiblich" sind.
Auch das BIBB war in diesem Jahr wieder dabei: hier drehte sich alles um Mikrokontroller und Sensoren. Schülerinnen im Alter von 12-15 Jahren erhielten Einblick in die Programmiermöglichkeiten von Robotern. Darüber hinaus wurde die Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration vorgestellt.
Internationale Vergleichsstudien belegen immer wieder die Selektivität des allgemeinbildenden Schulsystems in Deutschland. Doch wie sieht es in der beruflichen Bildung aus? In der aktuellen BWP-Ausgabe geht es um die Frage, wie es um Integrationskraft des Berufsbildungssystems in sozialer und ökonomischer Hinsicht bestellt ist und diese gestärkt werden kann.
Lesen Sie mehr zu Wege zur Inklusion
Im Prüfungszentrum des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurde die 100. Zertifikatsprüfung für den Europäischen Computerführerschein (ECDL) absolviert. Die ersten Absolventen bekamen jetzt ihre Zertifikate vom BIBB-Präsidenten Manfred Kremer überreicht.
Durch die Integration des ECDL in die Ausbildungspläne gewährleistet das BIBB eine anspruchsvolle und zeitgemäße Berufsausbildung der Auszubildenden im eigenen Haus. Seit Anfang des Jahres 2011 absolvieren auch die Auszubildenden des 2. und 3. Ausbildungsjahres ECDL Zertifikatstests, um das ECDL Core Zertifikat zu erreichen. Das BIBB setzt damit bei der Ausbildung Maßstäbe und führt den ECDL als Standard für die IT-Grundbildung seiner Auszubildenden ein.
Lesen Sie mehr zu Europäischer Computerführerschein
Mit dem WIP würdigt das BIBB in diesem Jahr bereits zum elften Mal zukunftsweisende Projekte und Initiativen, die sich mit ihren innovativen Ansätzen um die berufliche und betriebliche Weiterbildung verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung ist eine Geldprämie in Höhe von 2.500 € je Preisträger verbunden. Die Preisverleihung durch Ministerpräsident Stephan Mappus und BIBB-Präsident Manfred Kremer fand innerhalb des vom BIBB organisierten Forums "Ausbildung/Qualifikation" auf der Bildungsmesse "didacta" in Stuttgart statt.
Lernen im Arbeitsprozess ist eine zentrale Qualifizierungsform in der dualen Berufsbildung und eng mit dem Leitbild beruflicher Handlungsfähigkeit verbunden. Die Beiträge in dieser BWP-Ausgabe gehen der Frage nach, wie Arbeitsprozesse lern- und kompetenzförderlich gestaltet werden können und zeigen auf, in welcher Form arbeitsplatznahe Lernformen bei der Fachkräftequalifizierung genutzt werden.
Lesen Sie mehr zu Lernen im Betrieb
Der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung gestaltet sich für viele Jugendliche weiterhin schwierig. Teilweise verweilen sie lange in Maßnahmen des so genannten "Übergangssystems", teilweise fallen sie aber auch ganz aus dem Bildungssystem heraus. Über neue Instrumente und Wege zur Verbesserung des Übergangsgeschehens wird zurzeit intensiv diskutiert. Eine aktuelle Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bertelsmann Stiftung zeigt nun, wie unterschiedliche Reformansätze von Berufsbildungsexperten und Jugendlichen bewertet werden.
Download Studie: Reform des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung: Aktuelle Vorschläge im Urteil von Berufsbildungsexperten und Jugendlichen
Im Zeitraum vom 01.10.2009 bis 30.09.2010 wurden bundesweit 560.100 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 0,8% weniger als im Jahr zuvor. Zusammen mit den unbesetzten Ausbildungsplätzen betrug das Ausbildungsplatzangebot somit 579.600 Plätze (-1.900 bzw. -0,3%). Ungeachtet des Rückgangs waren die Ausbildungsmarktchancen der Jugendlichen etwas besser als 2009.
Lesen Sie mehr zu Trotz Rückgang des Ausbildungsplatzangebots 2010 etwas bessere Ausbildungsmarktlage als im Vorjahr
Die berufliche Aus- und Weiterbildung befindet sich derzeit in einem tief greifenden Wandel. Fachkräftemangel, demografische Entwicklung, Stellenwert der beruflichen Bildung in Relation zu anderen Bildungsbereichen in Deutschland, aber auch im internationalen Vergleich - all dies sind Zukunftsthemen, in denen sich die berufliche Bildung neu positionieren muss.
Wir sind überzeugt davon, dass dieser Kongress für Sie als Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Wissenschaft und Berufsbildungspraxis eine geeignete Plattform bietet, um in spannenden Diskussionen Perspektiven aufzuzeigen und gemeinsam Antworten auf die drängenden Fragen der beruflichen Bildung zu geben.
Lesen Sie mehr zu 6. BIBB-Berufsbildungskongress 2011
Die im Sommer 2010 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gemeinsam veröffentlichten Modellrechnungen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes bis zum Jahr 2025 unter dem Titel "Beruf und Qualifikation in der Zukunft" sind auf viel Interesse gestoßen. Insbesondere zum drohenden Fachkräftemangel hat sich eine Reihe häufig vorgetragener Fragen ergeben.
Auf der nun für die Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen eingerichteten Internetplattform www.qube-projekt.de werden 16 dieser FAQ's thematisiert und in knapper Form beantwortet.
Die demografische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel und die damit einhergehenden Veränderungen von Qualifikationsbedarfen und -anforderungen verlaufen je nach Region sehr unterschiedlich. Die Beiträge im Heft zeichnen diese Disparitäten nach, beleuchten deren Relevanz in unterschiedlichen Handlungsfeldern und skizzieren Perspektiven für die Gestaltung von betrieblichen und außerbetrieblichen Bildungsangeboten in der Region.
Lesen Sie mehr zu Regionale Bildungsmärkte
Beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung erfolgt eine Weichenstellung, die den künftigen Berufs- und Lebensweg junger Menschen nachhaltig bestimmt.Welche Art von Ausbildung Jugendliche bei Verlassen der allgemeinbildenden Schule anstreben und wie erfolgreich ihre Ausbildungssuche ist, hängt sehr stark vom Schulabschluss ab. Zwischen der erreichten schulischen Qualifikation der Jugendlichen und ihrer sozialen Herkunft gibt es deutliche Zusammenhänge. Auf Basis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wird dies analysiert für junge Frauen und Männer mit und ohne Migrationshintergrund.
Lesen Sie mehr zu Ausbildungsplatzsuche
Es erscheint widersinnig: Der drohende Fachkräftemangel nimmt in den öffentlichen und bildungspolitischen Diskussionen einen immer breiteren Raum ein und dennoch blieben im Jahr 2009 rund 17.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Diesen standen 83.000 Jugendliche gegenüber, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz erfolglos blieben. Als Hauptursache für unbesetzte Ausbildungsstellen führen Betriebe meist die fehlende Eignung der Lehrstellenbewerber an. Es gibt aber auch Hinweise, dass die Betriebe selbst durch überzogene Anforderungen an die Jugendlichen zum Entstehen von Lehrstellenvakanzen beitragen. Diesen Hinweisen geht der vorliegende Beitrag nach.
Lesen Sie mehr zu Besetzung von Ausbildungsstellen
Mehr als 600 Betriebe und öffentliche Einrichtungen haben in diesem Jahr mit einem bundesweiten Aktionstag am 24. September für mehr Engagement und Investitionen in der Weiterbildung geworben. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) war erstmals als Mitveranstalter dabei. Prof. Dr. Reinhold Weiß, stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des BIBB setzte sich als Teilnehmer an der zentralen Auftaktveranstaltung in Berlin für bessere Förderkonzepte und gezielte Investitionen in berufliche Bildung ein: "Die Investitionen in berufliche Weiterbildung in Deutschland müssen - gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung - deutlich steigen. Differenziertere und zielgruppenorientiertere Förderkonzepte sind notwendig. Personengruppen, die bislang eher abseits stehen, müssen stärker eingebunden werden - dies gilt vor allem für Ältere, für Menschen ohne Berufsabschluss oder mit Migrationshintergrund. Nicht nur der Staat, auch die Sozialpartner sind hier gefordert."
Lesen Sie mehr zu Bessere Förderkonzepte und gezielte Investitionen in berufliche Weiterbildung erforderlich
Kontinuierliches Lernen im Lebensverlauf erfordert ein Bildungs- und Beschäftigungssystem, das individuelle Entwicklungsverläufe ermöglicht und fördert. Wie es gelingen kann, in unterschiedlichen Lebensphasen Bildungszugänge und -angebote differenziert und flexibel zu gestalten, ist Thema dieser Ausgabe. Hierzu werden Forschungsvorhaben und -befunde sowie Praxiskonzepte vorgestellt.
Lesen Sie mehr zu Bildungs- und Berufsverläufe gestalten
Betrieblich finanzierte Weiterbildung ist ein wichtiger Teil des lebenslangen Lernens Erwachsener. In den letzten Jahrzehnten ist dies zunehmend betont worden. Die dritte europäische Erhebung zur betrieblichen Weiterbildung (CVTS = Continuing Vocational Training Survey) liefert grundlegende Informationen über die Weiterbildungsaktivitäten der Unternehmen im Jahr 2005 hinsichtlich Angebot, Formen, Inhalten, Umfang, Kosten und Durchführung. Sie wurde im Jahre 2006 in den 27 Mitgliedstaaten der EU sowie in Norwegen durchgeführt und ermöglicht einen Vergleich der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland mit den anderen europäischen Ländern. Der nachfolgende Beitrag analysiert die deutsche Position im Vergleich zu den EU-Mitgliedsstaaten mit Hilfe von vier Kernindikatoren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse der Unterschiede nach Unternehmensgrößenklassen.
Lesen Sie mehr zu Betriebliche Weiterbildung in Deutschland
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) setzt die Modernisierung der dualen Berufsausbildung fort. Pünktlich zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August gehen elf zum Teil grundlegend überarbeitete Ausbildungsberufe neu an den Start - vom Böttcher über den Geomatiker bis zum Vermessungstechniker.
BIBB-Präsident Manfred Kremer betont unterdessen, dass die Chancen der Jugendlichen, in diesem Jahr eine Ausbildungsstelle zu finden, besser seien als in den vergangenen Jahren. Dies treffe insbesondere für den Osten Deutschlands zu. "Die wieder anziehende Konjunktur und die demografische Entwicklung machen sich auf dem Ausbildungsstellenmarkt positiv bemerkbar." Allerdings gebe es keinen Grund, die Hände in den Schoß zu legen. "Auch in diesem Jahr wird es wieder Jugendliche geben, die keinen Ausbildungsplatz erhalten, weil in bestimmten Regionen und Branchen Angebot und Nachfrage nicht übereinstimmen." Darüber hinaus gelte es weiterhin, Lösungen für strukturelle Probleme zu finden, zum Beispiel für die oft zu langwierigen Übergänge von der Schule in Ausbildung und Erwerbstätigkeit oder die mangelnde Ausbildungsreife von Jugendlichen.
Im Juli 2007 regte der Innovationskreis Berufliche Bildung an, die Bündelung von Ausbildungsberufen in vergleichbaren Tätigkeitfeldern im Rahmen von Neuordnungsverfahren zu prüfen.
Drei Jahre später greift die BIBB-Fachzeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP) das Thema auf und beleuchtet den aktuellen Diskussions- und Entwicklungsstand. Die Beiträge im Heft gehen der Frage nach, welche bildungspolitischen und konzeptionellen Vorstellungen damit verbunden sind, wie sich Berufsgruppen im einzelnen identifizieren und umsetzen lassen und welche Folgen dies für die Organisation der Ausbildung haben kann.
Lesen Sie mehr zu Berufsgruppen
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Bereits während der Ausbildungszeit "eigenes Geld" zu verdienen, stellt für junge Menschen einen besonderen Pluspunkt der dualen Berufsausbildung dar. Die gezahlten Ausbildungsvergütungen variieren allerdings sehr stark. Aktuell reichen die Vergütungen für viele Auszubildende nicht zur Finanzierung ihrer Lebensführung aus. Über ein Viertel von ihnen nimmt die Belastung eines Nebenjobs auf sich - teilweise zur Deckung der Kosten ihrer Grundversorgung, teilweise aber auch zur Erfüllung zusätzlicher Wünsche.
Lesen Sie mehr zu Geld spielt eine Rolle!

"Das Bundesinstitut für Berufsbildung blickt auf 40 Jahre erfolgreiche Arbeit für die berufliche Aus- und Fortbildung zurück. Dieser Blick zurück macht Mut, zuversichtlich nach vorne zu schauen." Dies erklärte Präsident Manfred Kremer vor mehr als 450 Gästen in Bonn anlässlich eines Festaktes zum 40-jährigen Bestehen des Instituts.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan würdigte die erfolgreiche Arbeit des BIBB als "wegweisend". Die Bundesregierung brauche für ihre berufsbildungspolitischen Entscheidungen Analysen und Prognosen auf der Grundlage von zuverlässigen wissenschaftlichen Erhebungen und Methoden.
Statistische Kennzahlen und Indikatoren sind nicht nur im Kontext internationaler Vergleiche von Bedeutung, sondern auch Grundlage für eine evidenzbasierte Bildungspolitik auf nationaler Ebene. Welche Kennziffern für die "Vermessung" der Berufsbildung herangezogen werden, wie sie entwickelt und in Politik, Praxis und Wissenschaft genutzt werden können, ist Gegenstand des Themenschwerpunkts in diesem Heft.
Lesen Sie mehr zu Indikatoren und Benchmarks
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) legt den Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010 vor.
Als Grundlage zum "Berufsbildungsbericht 2010" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet der Datenreport umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland.
Eine Vorabversion des Datenreports 2010 kann unter www.bibb.de/datenreport kostenlos heruntergeladen werden.
Lesen Sie mehr zu "Datenreport 2010" zur Entwicklung der beruflichen Bildung
Das BIBB lädt Fachleute der Berufsbildungsstätten zur Information über die neuen Fördermöglichkeiten im Rahmen des BMBF-Programms "Förderung von Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" ein.
Lesen Sie mehr zu 50 Millionen Euro für Berufsorientierung
Los geht's: Am 22. April 2010 findet der 10. Girls' Day statt - das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen ab Klasse 5 in Deutschland. Vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren öffnen ihre Türen und bieten den Mädchen die Chance, Berufsfelder kennenzulernen, die nicht "typisch weiblich" sind, also vor allem Ausbildungsberufe und Studiengänge im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
Lesen Sie mehr zu Girl's Day 2010 im BIBB
Welche Veränderungen hat die Einführung von Bachelorstudiengängen im Bildungs- und Qualifikationssystem bewirkt? Stehen die neuen berufsqualifizierenden Studiengänge in Konkurrenz zu dualen Aus- und Fortbildungsgängen oder lassen sich vielmehr Synergien nutzen? Zu diesen und weiteren Fragen präsentiert die BWP-Ausgabe 2/2010 im Themenschwerpunkt "Bachelor und Berufsbildung" erste wissenschaftliche Befunde, konzeptionelle Überlegungen und Praxisbeispiele.
Lesen Sie mehr zu Bachelor und Berufsbildung
Das BIBB-Internetportal für Ausbilder und Ausbilderinnen www.foraus.de blickt inzwischen auf sein 10jähriges Bestehen zurück. Nach seinem nun erfolgten Relaunch ordnet es sich mit einem frischen und übersichtlicher gestalteten Outfit nicht nur optisch in die Familie der BIBB-Internetportale ein. Ein gemeinsames modernes Contentmanagement-System sorgt zudem für die Bereitstellung von aktuellen Nachrichten und Informationen für das Ausbildungspersonal.
Lesen Sie mehr zu Relaunch des BIBB-Internetportals für Ausbilder und Ausbilderinnen www.foraus.de
Mit dem WIP würdigt das BIBB in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal zukunftsweisende Projekte und Initiativen, die sich mit ihren innovativen Ansätzen um die berufliche und betriebliche Weiterbildung verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung ist eine Geldprämie in Höhe von 2.500 € je Preisträger verbunden. Die Preisverleihung fand innerhalb des vom BIBB organisierten Forums "Ausbildung/Qualifikation" auf der Bildungsmesse "didacta" in Köln statt.
Lesen Sie mehr zu Weiterbildungs-Innovations-Preis
Vom 16. bis 20. März präsentierte sich das Bundesinstitut auf der größten Bildungsmesse Europas mit aktuellen Informationen, Vorträgen und Gesprächen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Auf dem Ausstellungsstand des BIBB (Halle 10, Stand B 091) konnte man sich informieren, sich beraten lassen und Diskussionen führen über aktuelle Fragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung wie

Zeitgleich organisierte das BIBB das Forum "Ausbildung/Qualifikation" (Halle 10, Stand A 090). In einem täglich wechselnden Vortrags- und Präsentationsprogramm stellten Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung den aktuellen Forschungsstand und neueste Aktivitäten vor.
Nähere Einzelheiten zum Vortrags- und Präsentationsprogramm
Wer Kompetenzorientierung als Leitkonzept in der Berufsbildung ernst nimmt, kommt um die Entwicklung valider Instrumente zur Kompetenzmessung nicht umhin, so BIBB-Präsident Manfred Kremer im Editorial zur aktuellen BWP-Ausgabe. Die Beiträge stellen zentrale Modelle und Verfahren zur Kompetenzmessung in der Berufsbildung vor und beleuchten diese vor ihrem Entstehungskontext und mit Blick auf ihre Ziele.
Lesen Sie mehr zur BWP 1/2010

Im Zeitraum vom 01.10.2008 bis 30.09.2009 wurden bundesweit 566.004 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 50.338 bzw. 8,2% weniger als im Jahr zuvor. Im Westen sank die Zahl um 35.598 bzw. -7,1% auf nunmehr 467.006, im Osten um 14.740 bzw. -13,0% auf 98.998. Das ist das Ergebnis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September 2009. Als Ursachen für den starken Rückgang der Ausbildungsvertragszahl im Berichtsjahr 2009 sind im Wesentlichen die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der starke demografische Einbruch zu nennen.
Lesen Sie mehr zu Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2009
Controlling hat in vielen Betrieben eine große Bedeutung. Doch wie sieht es mit dem Thema Controlling im Bildungsbereich aus? Im Jahr 2008 hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nach 1997 eine erneute Befragung zum betrieblichen Bildungscontrolling durchgeführt.
Lesen Sie mehr zu Bildungscontrolling: Vor allem in Großbetrieben ein Thema
Für einen "unverkrampfteren Umgang mit Innovationen" in der europäischen Berufsbildung plädiert Cedefop-Direktorin Aviana Bulgarelli im BWP-Interview der aktuellen Ausgabe. Die Beiträge des Heftes gehen der Frage nach, wo die Berufsbildung mit Blick auf die Erreichung der Lissabon-Ziele steht und welche innovativen Ansätze es auf europäischer Ebene gibt und nachhaltig zu fördern gilt.
Lesen Sie mehr zur BWP 6/2009
Die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt in Ostdeutschland stellt sich nunmehr besser dar, als in Westdeutschland, wobei zukünftige Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise gegenwärtig nicht abschätzbar sind. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den massiven Rückgang der Schulabgängerzahlen und die starke öffentliche Förderung.
Lesen Sie mehr zu Im Osten nichts Neues?
Drei im Auftrag des BIBB produzierte Videoclips unterstützen ab sofort die Ausbildung von Produktionstechnologen und -technologinnen. Die von der Medienwerkstatt Berlin hergestellten Filme geben als "virtuelle Betriebsbesuche" Einblick in den neuen Ausbildungsberuf, die Ausbildungsgestaltung, das Profil und die Motive der Unternehmen, die diesen Beruf ausbilden. Die Videoclips richten sich an Ausbilder, Auszubildende und Jugendliche, die eine Ausbildung zum Produktionstechnologen beginnen wollen.
Lesen Sie mehr zu BIBB-Videos unterstützen Ausbildung zum Produktionstechnologen
Unmittelbar nach Beginn der neuen Legislaturperiode hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan das BIBB in Bonn besucht. Die berufsbildungspolitischen Beschlüsse im Koalitionsvertrag, die Mitwirkung des BIBB bei ihrer Umsetzung in den kommenden vier Jahren und die Lage auf dem Ausbildungsmarkt waren Themen, die bei diesem Besuch im Vordergrund standen.
Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des BMBF
Im deutschen Berufsbildungssystem haben die Schwierigkeiten beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung in den vergangenen 15 Jahren drastisch zugenommen. Weitgehend unbekannt ist bisher, wie hoch der Anteil der Jugendlichen ist, die vor Eintritt in eine vollqualifizierende Ausbildung eine oder mehrere Übergangsmaßnahmen besuchen. Wie häufig wird ein Schulabschluss nachgeholt bzw. ein höherwertiger Abschluss erreicht? Wie ist der Verbleib nach der Übergangsmaßnahme? Gelingt die Aufnahme einer vollqualifizierenden Ausbildung und wie lange dauert es bis dahin? Der vorliegende Beitrag geht diesen Fragen auf der Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) nach.
Lesen Sie mehr zu Verbesserung der Ausbildungschancen oder sinnlose Warteschleife?
Ein national wie europäisch hochaktuelles Thema greift die soeben erschienene Ausgabe der Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP" auf. Neben ersten Überlegungen zur Umsetzung des europäischen Referenzrahmens für Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland werden Forschungsergebnisse zur Qualitätssicherung und -entwicklung in Betrieben und Bildungseinrichtungen präsentiert, darunter Ergebnisse zweier aktuell abgeschlossener BIBB-Studien zur betrieblichen Ausbildungsqualität.
Lesen Sie mehr zur BWP 5/2009
Im Wettbewerb um die fähigsten Köpfe der Zukunft muss die duale Berufsausbildung attraktive und innovative Ausbildungsangebote für leistungsstarke und leistungswillige Jugendliche bereithalten. Denn um international wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigt die deutsche Wirtschaft hoch qualifizierte Fachkräfte - insbesondere in den MINT-Bereichen (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Dies stellt die Berufsausbildung vor neue Herausforderungen. Zusatzqualifikationen sind ein Instrument, diesem Bedarf zu entsprechen und die Qualität und Attraktivität der dualen Berufsausbildung zu steigern.
Lesen Sie hier alles zum diesjährigen Thema und den prämierten Konzepten
Als Hauptursachen für unbesetzte Ausbildungsstellen werden in Betriebsumfragen meist das mangelnde Leistungsvermögen und die unzureichenden schulischen Qualifikationen der Bewerber und Bewerberinnen genannt. Die vorliegende Analyse zeigt, dass es dafür auch Gründe gibt, die bei den Betrieben liegen. Der Vermittlungsprozess, ein bisher nur unzureichend untersuchter Forschungsbereich, lässt erhebliche Defizite erkennen, die es erschweren, dass Ausbildungsplatzanbieter und Stellensuchende zusammenfinden. Dies zeigen die Ergebnisse aus dem Ausbildungsmonitor 2007 und 2008 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 10/09
Übersichtlicher, informativer, nutzerfreundlicher und barrierefrei - so präsentiert sich mit dem Relaunch eines der bundesweit meistbesuchten Portale zu Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikationen und dualen Studiengängen. Herzstück des Portals von AusbildungPlus ist eine umfangreiche Datenbank mit über 41.000 Ausbildungsangeboten von Betrieben, in denen aktuell knapp 130.000 Auszubildende/Studierende qualifiziert werden können. Derzeit enthält die Datenbank mehr als 2.300 verschiedene Modelle zu Zusatzqualifikationen und über 700 duale Studiengänge.
Lesen Sie mehr auf AusbildungPlus
Beim Zugang zu einer beruflichen Ausbildung haben junge Menschen mit Migrationshintergrund erheblich geringere Chancen - selbst bei vergleichbaren Schulabschlüssen und Schulnoten. Dies zeigt die aktuelle Expertise "Übergänge in eine berufliche Ausbildung. Geringere Chancen und schwierige Wege für junge Menschen mit Migrationshintergrund" der BIBB-Autorinnen Ursula Beicht und Dr. Mona Granato, die aktuell bei der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht wird.
Wie kann es gelingen, die Potenziale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in unserem Land, dem aufgrund der demografischen Entwicklung ein Mangel an Auszubildenden und Fachkräften bevorsteht, besser zu nutzen? Hierzu finden sich in der Expertise zentrale Handlungsvorschläge.
Lesen Sie mehr zu Von Chancengleichheit keine Spur
Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist den mit beruflicher Bildung Befassten im Jahre 2009 so geläufig, dass nach seinem Zustandekommen kaum mehr gefragt wird. Aber gerade dies ist bemerkenswert, galt das BBiG doch zunächst als alles andere denn als "großer Wurf".
Welche Impulse waren damals wirksam, die zu einem Gesetzeswerk geführt haben, das in großen Teilen noch heute Bestand hat und - mehr noch - nach allen seinen Ergänzungen und Novellierungen unangefochtener gilt als vor vierzig Jahren?
Mit dem folgenden Beitrag von Prof. Herkner (biat) würdigt das Bundesinstitut für Berufsbildung die Verabschiedung des Berufsbildungsgesetzes vor vierzig Jahren.
Fachbeitrag
Öffentliche Aufgabe "Berufsbildung" - Zur Verabschiedung des Berufsbildungsgesetzes vor 40 Jahren
Pressemitteilung (BMBF)
Berufsbildungsgesetz feiert 40-jähriges Jubiläum, Gesetz schuf Erfolgsgeschichte für die berufliche Ausbildung in Deutschland
Wer aktuelle Daten, Fakten und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland sucht, sollte sich die Internetadresse www.bibb.de/datenreport besonders vormerken: Denn der "Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2009" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ist ab sofort auch als eigenständige Online-Publikation im Internet verfügbar.
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Das Bundesinstitut für Berufsbildung entwickelt die duale Berufsausbildung in Deutschland weiter. Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2009 gehen sieben neue bzw. modernisierte Ausbildungsberufe an den Start:
Seit 1996 hat das BIBB gemeinsam mit von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften benannten Sachverständigen 82 Berufe neu entwickelt und weitere 219 modernisiert. Dies unterstreicht die Leistungs- und Innovationsfähigkeit der dualen Berufsausbildung in Deutschland.
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"Gute Beratung will gelernt sein!" - so lautet das Plädoyer von Prof. Dr. Reinhold Weiß, stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des BIBB, in seinem Kommentar in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP". Angesichts der Heterogenität des Feldes fordert er eine bessere Vernetzung der Angebote sowie den Ausbau und die Verstetigung von Strukturen und betont die Bedeutung einer systematischen, gleichwohl differenzierten Qualifizierung der Fachkräfte.
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Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen haben bei der Organisation und Durchführung dualer Ausbildungen relativ große Spielräume. Zwar sind mit dem Berufsbildungsgesetz und den Ausbildungsordnungen bundeseinheitliche Rahmenbedingungen und Inhalte für den betrieblichen Teil der Ausbildung festgelegt, und für den berufsschulischen Teil bilden die Schulgesetze und Lehrpläne der Länder die Grundlage. Wie jedoch auf dieser Basis die Ausbildungspraxis in Betrieben und Berufsschulen aktuell ausgestaltet wird und wie Auszubildende die daraus resultierende Ausbildungsqualität beurteilen, ist bisher nur unzureichend bekannt.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat hierzu rund 6.000 Auszubildende aus 15 dualen Ausbildungsberufen befragt.
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Am 11. Juli 2009 ist eine neue Richtlinie für die Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in Kraft getreten. Zum ersten Mal stellen Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ihre Förderung auf eine gemeinsame Rechtsgrundlage. Mit der Neuformulierung werden neue Handlungsspielräume eröffnet und die Förderung flexibler gestaltet.
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Im März 2009 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit seinen chinesischen Partnern, dem Bildungsministerium und dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie, das "Deutsch-Chinesische Jahr der Wissenschaft und Bildung" ausgerufen. Das Jahr bietet die Gelegenheit, das Thema Berufsbildung verstärkt in die deutsch-chinesischen Gespräche zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit einzubringen.
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Der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss liegt seit vielen Jahren fast unverändert bei rund 15 % - viel zu hoch für ein Land wie Deutschland, dem aufgrund der demografischen Entwicklung ein Mangel an Auszubildenden und Fachkräften droht. Ein neues Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel: "Jugendliche ohne Berufsabschluss - Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung" - erstellt vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) - zeigt, dass auch gravierende Mängel in der Ausbildungsmarktbilanzierung und der sich daraus ergebende fehlende Handlungsdruck dazu führen, dass voll qualifizierende Ausbildungsplätze in viel zu geringem Ausmaß zur Verfügung gestellt werden.
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In diesem Jahr ist mit einem rückläufigen Angebot an Ausbildungsplätzen zu rechnen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Telefonumfrage bei rund 1.000 Betrieben, die das Bundesinstitut für Berufsbildung im April 2009 in Kooperation mit der WSF Wirtschafts- und Sozialforschung, Kerpen durchgeführt hat. Welche Gründe hierfür maßgebend sind, welche Wirtschaftsbereiche und Regionen hiervon besonders betroffen sind und ob das Angebot noch ausreicht, eine hinreichende Versorgung des aktuellen Schulabgängerjahrgangs sicherzustellen, zeigen weitere Befragungsergebnisse, die im nachfolgenden Bericht vorgestellt werden.
Lesen Sie mehr zu Rückläufiges Ausbildungsplatzangebot im kommenden Ausbildungsjahr zu erwarten
Die Berufelandschaft ist mehr denn je in Bewegung. Neue Erwerbsberufe entstehen, bestehende werden modernisiert oder verschwinden. Wie kann die Berufsbildung mit dem strukturellen Wandel im Beschäftigungssystem Schritt halten? Welche Herausforderungen ergeben sich für das Aus- und Weiterbildungssystem? Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis geht der Frage nach, wie Berufe und die Berufsbildung zukunftsorientiert gestaltet werden können. Hierzu geben die Beiträge im Heft interessante Einblicke in die Ordnungsarbeit und die betriebliche Praxis.
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Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat) der Universität Flensburg kooperieren in der Berufsbildungsforschung und Nachwuchsqualifizierung. Die Kooperationsvereinbarung hat zum Ziel, sich im Bereich der beruflichen Bildung und der Berufsbildungsforschung wechselseitig zu unterstützen.
Wie Manfred Kremer, Präsident des BIBB, betonte, haben beide Einrichtungen bereits in der Vergangenheit auf verschiedenen Gebieten der berufspädagogischen und berufswissenschaftlichen Forschung gemeinsam an Projekten gearbeitet. Mit der Vereinbarung wird diesem Tatbestand Rechung getragen und darüber hinaus die Grundlage gelegt, die Beziehungen auszuweiten. Auf Flensburger Seite verspricht man sich sowohl eine Stärkung der Forschung, als auch, dass die Lehre im Studiengang "Master of Vocational Education/Lehramt an beruflichen Schulen" weitere Impulse erhält.
Welche Berufe waren 2008 die mit den meisten Ausbildungsverträgen bei jungen Männern und Frauen? Wie wird sich die Nachfrage nach einer dualen Berufsausbildung in den nächsten Jahren entwickeln? Antworten auf diese und weitere aktuelle Fragen zur beruflichen Bildung liefert der Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung.
Als Grundlage zum "Berufsbildungsbericht 2009" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet der in diesem Jahr erstmals erscheinende Datenreport umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland.
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Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP) befasst sich mit einem zentralen bildungspolitischen Leitbild: der Vernetzung von Bildungsangeboten und -bereichen auf kommunaler und regionaler Ebene. Die Beiträge reflektieren die damit verbundenen neuen fachlichen Gestaltungsaufgaben und Verantwortlichkeiten. Zudem werden Ansätze und Modelle aus der Praxis vorgestellt.
In seinem einleitenden Kommentar zum Heft unterstreicht BIBB-Präsident Manfred Kremer die Bedeutung von Vernetzungsstrategien für eine bessere vertikale und horizontale Durchlässigkeit der Bildungsphasen und Bildungsbereiche. Kooperation und Vernetzung gilt es nicht nur zu fördern. Sie müssen selbstverständlich werden, um funktionale Schwächen des Bildungs- und Fördersystems zu beheben.
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Die indische Regierung möchte bis zum Jahr 2020 erreichen, dass die Hälfte aller Schulabgänger durch Berufsbildung fit für den Arbeitsmarkt gemacht wird. Die Wirtschaft soll dabei eine wichtige Rolle spielen.
Auf Einladung der indischen Regierung erörterten vom 1. bis 4. März Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Berufsbildung gemeinsam mit den indischen Partnern, wie deutsche Akteure dazu beitragen können, das indische Berufsbildungssystem zu stärken. Ergebnis ist die Einrichtung einer deutsch-indischen Arbeitsgruppe, die Aktionen in unterschiedlichen Bereichen koordinieren soll. Das BIBB kooperiert hierbei mit dem indischen Ministry of Labour and Employment (Generaldirektion Employment and Training). Die Arbeitsgruppe wird sich das nächste Mal voraussichtlich im Spätsommer in Deutschland treffen. Bis dahin sind bereits einige konkrete Maßnahmen geplant.
Die Dimensionen, mit denen die deutschen Akteure konfrontiert werden, sind immens. "Wo Sie von zwei Nullen sprechen, hängen wir noch drei dran", erklärte Arbeitsminister Fernandes.
Die betriebliche Berufsausbildung lohnt sich in der Regel für die ausbildenden Betriebe, obwohl sie zunächst Kosten verursacht.
Dies ist in erster Linie dem Nutzen zu verdanken, der durch die Übernahme von Auszubildenden entsteht: Personalgewinnungskosten werden eingespart und selbst Ausgebildete leisten, zumindest vorübergehend, mehr als vom externen Arbeitsmarkt eingestellte Fachkräfte. Diese und weitere zentrale Befunde einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu Kosten und Nutzen der betrieblichen Berufsausbildung werden im folgenden Bericht vorgestellt.
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Das Bundesinstitut für Berufsbildung - vertreten durch den Präsidenten Manfred Kremer und den Forschungsdirektor Prof. Dr. Reinhold Weiß - und die Helmut Schmidt Universität verpflichten sich, im Bereich von Forschung und Entwicklung zusammen zu arbeiten.
Vertragsunterzeichner und Kooperationspartner des BIBB sind die Professoren der Berufs-, Betriebs- und Arbeitspädagogik Prof. Dr. Karin Büchter, Prof. Dr. Peter Dehnbostel sowie Prof. (em.) Dr. Gerhard Zimmer und das Zentrum für technologiegestützte Bildung / Projektgruppe Fernausbildung.
Zusammengearbeitet werden soll in der Forschung und der Lehre im Bereich der Berufsbildungsforschung. BIBB-Mitarbeiter werden Lehraufträge übernehmen und Praktika betreuen. Wissenschaftliche Abschlussarbeiten sowie Promotionen und Habilitationen werden gefördert.
Mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis" (WIP) zeichnet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in diesem Jahr bereits zum neunten Mal innovative und zukunftsweisende Konzepte und Projekte in der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung aus. Der mit einer Geldprämie von 2.500 € je Preisträger verbundene "WIP 2009" wurde auf der Bildungsmesse "didacta" von der Niedersächsischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und BIBB-Präsident Manfred Kremer den fünf Preisträgern überreicht. Ausführliche Informationen zu den prämierten Konzepten
Die dritte europäische Erhebung über die berufliche Weiterbildung in Unternehmen (Continuing Vocational Training Survey, CVTS3) zeigt, dass die betriebliche Weiterbildung in Deutschland stagniert, teilweise ist sie sogar rückläufig. Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland weiterhin nur einen Platz im Mittelfeld ein. Im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) führte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zu Beginn des Jahres 2008 eine nationale Zusatzerhebung zu CVTS3 durch, die ergänzende Fragestellungen zu qualitativen Aspekten der betrieblichen Weiterbildung behandelt.
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 7/09
"Wir haben auf der Strecke einzelne Stellen, wenn ich da vorbeifahre, vergleicht das Gerät mit den Leitrechnern, wie viel Verspätung wir haben, also plus eins oder minus eins oder plus null in Minuten. Nach einer Weile braucht man keine Uhr mehr." (Straßenbahnfahrer)
"Eigentlich gibt es keine Zeitvorgaben. Man kann eine Geburt nicht planen. Die Kinder kommen wann sie wollen, da kann man nichts dagegen machen." (Hebamme)
"Man muss rausfiltern, was ist wichtig im Augenblick und was weniger wichtig, und danach teilt man sich die Zeit ein." (Bauleiter)
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2008 wurden bundesweit 616.615 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 9.270 bzw. 1,5% weniger als im Jahr zuvor. Trotz des Rückgangs hat sich die seit 2006 zu beobachtende Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt fortgesetzt. Denn die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen nimmt in Folge der demografischen Entwicklung ab, so dass sich das Verhältnis zwischen Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage weiter verbesserte.
Lesen Sie mehr zu Rückgang bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen - dennoch weitere Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt
Seit November 2008 bietet das BIBB ein praxisorientiertes, interaktives Hilfsmittel an, um handlungsorientierte Prüfungsaufgaben zu gestalten.
Unter www.bibb.de/werkzeugkasten können vorliegende Prüfungsaufgaben bewertet und neue entwickelt werden. Mit Hilfe eines elektronischen Mediums können zudem einzelne Aspekte von Handlungsorientierung bewertet werden.
"Azubi-Notstand in Ostdeutschland" ("Bild" vom 2. Juni 2008)
"Lehrlinge im Osten händeringend gesucht" ("Die Welt" vom 3. Juni 2008)
"Im Osten gehen viele Betriebe leer aus" ("Frankfurter Allgemeine" vom 18. August 2008)
Diese und andere Alarmmeldungen waren im Sommer 2008 Schlagzeilen der Tagespresse. Die Berichte klangen ungewohnt, war bislang doch allenfalls von einem großen Mangel an Lehrstellen und nicht von einem Mangel an Bewerbern die Rede. Doch viele ostdeutsche Betriebe berichteten, die eingehenden Bewerbungen inzwischen an einer oder an zwei Händen abzählen zu können, während sie in den Jahren zuvor noch davon überhäuft wurden.
Lesen Sie mehr zu Die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den neuen Ländern
Auszubildende werden knapp in Deutschland, denn künftig werden aufgrund der demografischen Entwicklung weniger junge Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Gleichzeitig scheiden vermehrt Ältere aus dem Erwerbsleben aus.
Thema des zum 12. Mal verliehenen Hermann-Schmidt-Preises war es, innovative, zielgruppenspezifische Bildungskonzepte für Jugendliche und junge Erwachsene zu fördern, die darauf abzielen, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf zu integrieren, Benachteiligungen abzubauen und besondere Begabungen zu unterstützen.
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Für die schätzungsweise mehr als 300.000 Prüfer und Prüferinnen in der beruflichen Aus- und Fortbildung gibt es ab sofort ein neues Informations- und Kommunikationsangebot im Internet - www.prueferportal.org. Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) entwickelte und vom BMBF geförderte Portal bietet alle wichtigen Informationen rund um das Prüfungswesen und das Prüferamt sowie die Möglichkeit, sich mit anderen Prüfern und Prüferinnen auszutauschen.
Am 3. Dezember 2008 jährt sich zum 100. Mal die Gründung des Deutschen Ausschusses für Technisches Schulwesen (DATSCH). Aus diesem Anlass lädt das BIBB zu einer Jubiläumsveranstaltung am 08. Dezember 2008 nach Berlin ein.
Der DATSCH wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, das technische Schulwesen in Deutschland zu systematisieren. Mit seinen "Leitsätze(n) zur Erziehung der Facharbeiterschaft für die mechanische Industrie (unter besonderer Berücksichtigung der Maschinenindustrie)" hat der Ausschuss die "Magna Charta" der modernen deutschen Berufsbildung verfasst - eine Grundlage für die spätere Berufsbildungsgesetzgebung.
Weitere Informationen, Programm und Online-Anmeldung
Der Anteil der Jugendlichen, der ohne Berufsausbildung bleibt, stagniert nach Auswertungen des Mikrozensus bereits seit etwa zehn Jahren bei rund 15% - und damit auf hohem Niveau. Dies ist angesichts der beträchtlichen Arbeitsmarktrisiken, die Personen mit fehlendem Berufsabschluss zu tragen haben, und angesichts des sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangels sozial und wirtschaftlich kaum zu verantworten. Besonders häufig bleiben Jugendliche mit fehlendem Schulabschluss oder schlechten Schulnoten ohne Ausbildung. Aber auch die familiäre Herkunft, die Wohnregion, das Geschlecht sowie eigene Kinder, die betreut werden müssen, sind von Bedeutung. Dem Werdegang in der ersten Phase nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule kommt eine Schlüsselrolle zu. Dies wird nachfolgend auf Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aufgezeigt.
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 6/08
Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein Erfolgsmodell. Weil sie sich an den realen Arbeitsprozessen der beruflichen Praxis orientiert, genießt sie auch international ein hohes Ansehen. Weltweit greifen immer mehr Länder die Vorteile der dualen Berufsausbildung auf und wenden sich verstärkt an deutsche Einrichtungen, um mehr über dieses Modell zu erfahren.
Diese Aktivitäten werden nun durch den Film "Berufsbildung in Deutschland - Zukunft sichern" unterstützt.
Pressemitteilung 04.09.2008
Film: "Berufsbildung in Deutschland - Zukunft sichern" (in deutsch und 6 weiteren Sprachen)
Jeder sechste Betrieb kann sich bei entsprechender finanzieller Unterstützung vorstellen, zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche zur Verfügung zu stellen, die sich seit mindestens einem Jahr vergeblich um eine Ausbildungsstelle bemüht haben. Für die Hälfte der befragten Betriebe kommt dies allerdings nicht in Betracht. Dies sind Ergebnisse einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung aus dem Frühjahr 2008 zum Ausbildungsbonus.
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 5/08
Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfassende Initiative zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation von Jugendlichen. Die geförderten JOBSTARTER-Projekte tragen mit ihrer gezielten Akquise und ihrem konkreten Dienstleistungsangebot für Betriebe zur Steigerung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes und zu einer Verbesserung der Ausbildungsstruktur bei. Pünktlich zum Tag des Ausbildungsplatzes eröffnet JOBSTARTER eine neue Förderrunde.
Lesen Sie mehr zu Tag des Ausbildungsplatzes 2008
Durch das Angebot einer frühzeitigen, praxisbezogenen und systematischen Berufsorientierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten soll Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen der Übergang von der Schule in eine duale Berufsausbildung erleichtert werden. Lesen Sie mehr zu Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten
14. Juni 2008: Bundesbildungsministerin Annette Schavan überreichte der Bildungsakademie Ulm die finanzielle Unterstützung des Bundes für die ersten hundert Hauptschüler, die an dem Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teilnehmen. Lesen Sie mehr zu Bildungsakademie Ulm erhält finanzielle Unterstützung des Bundes
edvance wird in Zukunft für die Qualität deutscher Berufsbildungszusammenarbeit stehen.
Ziel der Initiative edvance ist es, den deutschen Akteuren im Bereich berufliche Bildung durch einen einheitlichen Auftritt unter dem gemeinsamen Markendach bessere Chancen auf den internationalen Bildungsmärkten zu verschaffen. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit erhöht edvance die Sichtbarkeit des deutschen Beitrags.
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In den Angeboten der beruflichen Weiterbildung laufen Migrantinnen und Migranten bislang in der Regel "einfach mit". Das Spezifische ihrer Lernsituation wird bei der Gestaltung der Kurse kaum berücksichtigt. Untersuchungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigen aber, dass eine bedarfsgerechte Unterstützung für diese Zielgruppe sinnvoll und mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich ist.
BIBB REPORT 4/08
Erste Ergebnisse der dritten europäischen Erhebung zur betrieblichen Weiterbildung (Continuing Vocational Training Survey - CVTS 3) zeigen, dass im Jahr 2005 - gemessen an der Vorgängeruntersuchung von 1999 - zumeist nur in den süd- und osteuropäischen Staaten substanzielle Fortschritte erzielt wurden. Deutlich rückläufig ist hingegen die Entwicklung in den meisten west- und nordeuropäischen Staaten. Deutschland belegt weiterhin nur einen Platz im Mittelfeld - bei wichtigen Kennziffern sind Rückgänge zu verzeichnen.
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Schülerinnen aus der 8. Klasse der Theodor-Litt-Gemeinschaftshauptschule in Bonn machten sich am "Girls' Day" im Bundesinstitut für Berufsbildung insbesondere mit technischen Berufen und IT-Berufen vertraut.
Der bundesweite "Girls' Day" hat das Ziel, Schülerinnen einen Einblick in technische und techniknahe Berufsfelder zu geben und sie dabei zu unterstützen, ihr Berufswahlspektrum zu erweitern.
Mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis" (WIP) zeichnet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in diesem Jahr bereits zum achten Mal innovative und zukunftsweisende Projekte und Ideen in der beruflichen/betrieblichen Weiterbildung aus. Der mit einer Geldprämie in Höhe von 2.500 € je Preisträger verbundene "WIP 2008" wurde auf der Bildungsmesse "didacta" vom Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Helmut Rau, und dem Präsidenten des Bundesinstituts für Berufsbildung, Manfred Kremer, den fünf Preisträgern überreicht. Ausführliche Informationen zu den prämierten Konzepten
Die duale Berufsausbildung in Deutschland genießt aufgrund ihrer stark praxisorientierten Ausrichtung auf internationalem Parkett ein hohes Ansehen. Über ihre Bedeutung und den möglichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Berufsbildung in Europa diskutierten rund 150 Experten und Expertinnen auf einer internationalen Fachtagung Ende Januar in Berlin. In den Schlussfolgerungen der Konferenz sprachen sich BIBB, ZDH, DIHK und DGB für das duale System als "good practice" für Europa aus.
Die seit 2006 positive Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat sich in 2007 weiter fortgesetzt. Mit 625.914 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum Zählstichtag 30. September wurde der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung erreicht. Höher fiel die Zahl nur im Jahr 1999 (631.015) aus. In Westdeutschland wurde sogar das beste Ergebnis seit Anfang der 90er-Jahre erzielt.
Trotz des beträchtlichen Vertragszuwachses gegenüber 2006 (+49.761 bzw. +8,6% bundesweit) konnten die Ungleichgewichte von Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage noch nicht substanziell beseitigt werden.
Lesen Sie mehr zu Deutliche Fortschritte in 2007 beim Abbau des Ausbildungsplatzmangels
Die zeitlich befristete Aussetzung der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) hat zu mehr Ausbildungsbetrieben und neuen Ausbildungsplätzen geführt. Der Zuwachs fällt jedoch geringer aus als erwartet. Zugleich gibt es Anzeichen dafür, dass die Neuregelung, die am 3. Mai 2003 beschlossen worden ist, negative Auswirkungen auf die Qualität der Ausbildung hat. Eine deutliche Mehrheit der Betriebe sieht in der AEVO einen Beitrag zur Sicherung einer Mindestqualifikation des Ausbildungspersonals sowie der Qualität der beruflichen Ausbildung insgesamt. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die in Kooperation mit der Bonner Forschungsgruppe SALSS von Oktober 2006 bis November 2007 durchgeführt wurde.
Die aktuelle Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt, dass sich der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2007 fortsetzt. Allerdings geht dieser in den meisten Großstädten an vielen Lehrstellenbewerbern vorbei. Dabei werden in den Ballungszentren zwar im Schnitt mehr Ausbildungsplätze als auf dem Land angeboten und die Konzentration auf die Dienstleistungsberufe in Großstädten kommt den meisten Jugendlichen entgegen. Doch werden die Ausbildungsplätze der Großstädte auch von mobilen Jugendlichen aus dem Umland umworben und oft auch an diese vergeben.
Lesen Sie mehr zu Der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt schreitet weiter voran
Aus Anlass einer internationalen Bildungsministerkonferenz auf dem Petersberg bei Bonn hat eine Delegation aus dem Sultanat Oman unter Leitung von Bildungsminister Yahya bin Saud Al-Sulaimi (auf dem Bild links) das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) besucht. Prof. Dr. Reinhold Weiß, Ständiger Vertreter des Präsidenten und Forschungsdirektor des BIBB (auf dem Bild rechts), begrüßte die hochrangigen Gäste aus der arabischen Welt. Im Mittelpunkt der bilateralen Gespräche standen unter anderem die Themen Struktur und Aufgaben des Bundesinstituts, die duale Berufsausbildung, die Neuordnung von Ausbildungsberufen sowie die Rolle der Berufsbildungsforschung.
Das Ausbildungszentrum-Bau (AZB) in Hamburg-Steilshoop wird als erste berufsbildende Einrichtung Hamburgs zum Kompetenzzentrum ernannt. Ermöglicht wurde dies mit Förderung durch die Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie Wirtschaft und Technologie, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Stadt Hamburg.
Als "Kompetenzzentrum für zukunftsorientiertes Bauen" reiht sich das AZB als ein Leuchtturm in die Reihe der bundesdeutschen Kompetenzzentren ein. Es setzt Maßstäbe in der überbetrieblichen Aus-, Fort-, und Weiterbildung im Bauhauptgewerbe und ist bereits Bestandteil des Maßnahmenkatalogs zum Hamburger Klimaschutzkonzept 2007-2012.
Vollständige Pressemitteilung (AZB) vom 28.9.2007
Internetangebot des Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg GmbH
Nach Auffassung des BIBB-Forschungsdirektors hat der Verlauf des von knapp 2.000 Berufsbildungsexperten und -expertinnen besuchten Fachkongresses in Düsseldorf unter dem Motto "Zukunft berufliche Bildung: Potenziale mobilisieren - Veränderungen gestalten" gezeigt, dass das duale System flexibel genug ist, um sich den veränderten Anforderungen und Bedingungen anzupassen. "Es ist wandlungs-, leistungs- und innovationsfähiger als manche Kritiker uns glauben machen wollen", so Prof. Dr. Weiß.
Rede von Prof. Dr. Weiß: "Berufsbildung als lernendes System"
Impressionen vom BIBB-Fachkongress in Bildern
Azubi-Fotowettbewerb zum Fachkongress: Die Fotos der 3 Gewinner
Attraktivität und Internationalisierung beruflicher Bildung durch Auslandsaufenthalte steigern
Der Verein "Innovative Berufsbildung e.V" zeichnet vier Projekte für herausragende Leistungen aus. Thema des bereits zum elften Mal verliehenen Hermann-Schmidt-Preises war es, die Attraktivität und Internationalisierung beruflicher Bildung durch längerfristige Auslandsaufenthalte zu steigern. Ausgezeichnet wurden Projekte und Initiativen, die in innovativer und wirksamer Form mit ausländischen Partnern zusammenarbeiten.
Lesen Sie mehr zu Auszeichnung für Innovative Berufsbildung
Ausbildungsanfänger unter 18 Jahren sind zu einer Minderheit geworden. Denn Haupt- und Realschulabsolventen benötigen immer mehr Zeit, bis ihnen der Einstieg in die Lehre gelingt. Besondere Probleme haben Schulabgänger mit weniger guten Noten, und dies vor allem in Regionen mit schlechter Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Aber auch das Geschlecht, die soziale Einbindung der Jugendlichen vor Ort sowie ihre familiäre Herkunft beeinflussen die Übergangszeit.
Die berufliche Weiterbildung soll dazu beitragen, den beschleunigten technischen und wirtschaftlichen Wandel sowie die damit verbundenen gesellschaflichen Veränderungen zu bewältigen. Europäische Vergleichsdaten zeigen, dass die Situation der beruflichen Weiterbildung in den Mitgliedsstaaten der EU unterschiedlich ist: Die berufliche Weiterbildung ist in Deutschland deutlich schlechter aufgestellt als z.B. in den skandinavischen Ländern, in Frankreich und in den Niederlanden.
Der Anteil der Altbewerber unter den Lehrstellenbewerbern ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Aber gerade diese Gruppe hat es besonders schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Im Vergleich zu den Bewerbern, die erstmalig auf Lehrstellensuche sind, verfügen Altbewerber nicht über schlechtere Schulabschlüsse. Dennoch sind ihre Chancen, tatsächlich in eine Berufsausbildung einzumünden, geringer.
In einer Rede auf der Fachtagung "Vielfalt in Ausbildung und Arbeit" der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung in Hamburg hat der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Manfred Kremer, die schlechten Startchancen von jungen Migrantinnen und Migranten anhand von Daten und Fakten geschildert und ein anspruchvolles Paket konkreter Maßnahmen vorgeschlagen.
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Die Stiftung Warentest hat im Zeitraum Juli bis November 2006 insgesamt 25 Weiterbildungsdatenbanken getestet. Darunter befanden sich zehn bundesweite, neun landesweite, drei regionale sowie drei themenspezifische. Die Stiftung Warentest urteilt: "Die Suche lohnt sich".
Die E-Learning Weiterbildungsdatenbank ELDOC des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurde mit Gut (2,0) bewertet.
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Im Rahmen der Veranstaltung "Global denken - vor Ort handeln" ist das Bundesinstitut für Berufsbildung der "Charta der Vielfalt" beigetreten. Anliegen der Charta ist es, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren, "unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität."
Lesen Sie mehr zu BIBB unterzeichnet "Charta der Vielfalt"
Mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis" (WIP) hat das Bundesinstitut für Berufsbildung in diesem Jahr bereits zum siebten Mal innovative und zukunftsweisende Projekte und Ideen in der beruflichen bzw. betrieblichen Weiterbildung ausgezeichnet. Die Preisverleihung stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers.
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Der wirtschaftliche Aufschwung und die positive Beschäftigungsentwicklung haben auch dem Ausbildungsmarkt und den Initiativen zur Steigerung des Lehrstellenangebots Rückenwind verschafft. Mit 576.378 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wurden im Jahr 2006 rund 26.200 bzw. +4,8% Verträge mehr gezählt als 2005. Dies ist der stärkste zwischenjährliche Zuwachs seit der Wiedervereinigung.
Lesen Sie mehr zu Stärkster Zuwachs bei den neuen Ausbildungsverträgen seit der Wiedervereinigung
Detaillierte Ergebnisse aus der Erhebung (Stand: 20.12.2006)
Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) geförderte Kompetenzzentrum für "Gestaltung, Fertigung und Kommunikation" bei der Handwerkskammer Koblenz wurde Anfang November eingeweiht. Zentrale Aufgabe des Kompetenzzentrums ist es, junge Menschen schon in ihrer Ausbildung für gestalterische Aspekte zu sensibilisieren und sie zu befähigen, moderne computergestützte Visualisierungsmethoden einzusetzen. Die Festvorträge hielten Hendrik Hering vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium sowie BIBB-Präsident Manfred Kremer. Die Kosten des Projekts in Höhe von rund zwölf Millionen Euro tragen einerseits zur Hälfte der Bund und das Land Rheinland-Pfalz sowie andererseits die Kammer. Weitere Informationen unter
www.hwk-koblenz.de.
Von den bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Lehrstellenwerbern mündeten zum Stichtag 30.09.2006 rund 3.700 Jugendliche mehr in eine Ausbildung ein als im Vorjahr. Doch zugleich wuchs die Zahl der "noch nicht vermittelten Bewerber" mit 49.500 auf einen Höchststand seit der Wiedervereinigung.
Lesen Sie mehr zu Zwiespältige Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit
"Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort" - in Zeiten, in denen die Informationsflut immer größer und der Informationsdschungel immer undurchdringbarer erscheint, wird es bisweilen zur Sisyphusarbeit, mit minimalem Aufwand aktuell benötigte Informationen zu finden. Zumal eine Information nur dann zu einer wertvollen Ressource wird, wenn man sie mit anderen Informationen sinnvoll verknüpfen kann und zugleich die Qualität der Information gewährleistet ist.
Lesen Sie mehr zu So viel wie nötig, so wenig wie möglich!
"Innovative Wege in die betriebliche Berufsausbildung" - so lautete das Thema des diesjährigen Wettbewerbs um den Hermann-Schmidt-Preis. Insgesamt sechs Projekte und Initiativen wurden vom Verein "Innovative Berufsbildung e. V." im Rahmen der Fachtagung "Perspektiven Ausbildung in Deutschland" des W. Bertelsmann Verlages in Bielefeld für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Lesen Sie mehr zu Hermann-Schmidt-Preis 2006
Der Präsident des Bundesinstituts, Manfred Kremer, informierte sich bei einem Besuch über den Fortschritt des vom BIBB mit 3,7 Mio. EUR geförderten Kompetenzzentrums für Kfz- und Nutzfahrzeugtechnik. Das Kompetenzzentrum zeichnet sich besonders durch die Entwicklung modularer Qualifizierungsbausteine, die auftragsorientierte Durchführung von Aus- und Weiterbildung sowie die Entwicklung multimedial gestützter und tutoriell betreuter Selbstlernkurse aus. Das Kompetenzzentrum soll im Juni 2007 feierlich eröffnet werden. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.hwk-arnsberg.de.
In der Diskussion über die Entwicklung eines Nationalen Qualifikationsrahmens besteht in Deutschland ein breiter Konsens darüber, Bildung im Sinne des Lebensbegleitenden Lernens und der Beschäftigungsfähigkeit der Bürger zu gestalten.
Angestrebt wird ein bildungsbereichsübergreifender und europäisch anschlussfähiger Nationaler Qualifikationsrahmen, der sich in seiner Zielsetzung an Kompetenzen und beruflichen Handlungsfähigkeiten ausrichtet. Lesen Sie mehr zu Auf dem Weg zu einem Nationalen Qualifikationsrahmen
In der Zeit vom 20. bis 21. März 2006 war das Bundesinstitut für Berufsbildung Gastgeber eines Treffens von 16 Berufsbildungsinstitutionen aus verschiedenen europäischen Staaten. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch über die Entwicklung eines europäischen Qualifikationsrahmens (European Qualifications Framework, EQF) für die Bewertung beruflicher Kompetenzen. Es stellen sich für Deutschland, aber auch die anderen europäischen Staaten, Fragen nach den Folgewirkungen auf die nationalen Berufsbildungssysteme. Lesen Sie mehr zu Partnertreffen mit 16 nationalen europäischen Berufsbildungsinstitutionen
Mit dem Weiterbildungs-Innovations-Preis (WIP) hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in diesem Jahr zum sechsten Mal innovative Projekte und Ideen in der beruflichen Weiterbildung ausgezeichnet. Die Preisverleihung stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff. Lesen Sie mehr zu Preisträger Weiterbildungs-Innovations-Preis (WIP) 2006
Anwendungen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind in nahezu allen unseren Lebensbereichen vorhanden und ihre Beherrschung ist zu einem gesellschaftlichen Thema geworden. Dabei zeigt sich als besondere Herausforderung der neuen Technologien deren Breitenwirkung. Diese führt neben der Modernisierung der IT-Berufe zu einer Integration neuer Qualifizierungselemente in nahezu alle Berufsbilder und stellt darüber hinaus neue Anforderungen an die Didaktik beruflicher Bildung. Lesen Sie mehr zu IT-Technologie in der Berufsbildung - heute ganz alltäglich
Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge war 2005 so niedrig wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland. Dies ist das Ergebnis der BIBB-Erhebung zum 30.09.2005. Insgesamt registrierten die für die Berufsausbildung zuständigen Stellen 550.180 neue Vertragsabschlüsse, dies sind 22.800 bzw. 4% weniger als im Vorjahr. Lesen Sie mehr zu Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge fällt auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung
Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Zusammenhang mit der Analyse von Ausbildungs- und Berufsverläufen eine explorative Studie zum Zusammenhang von Alkohol- und illegalem Drogenkonsum und Ausbildungsschwierigkeiten bzw. Schwierigkeiten im beruflichen Umfeld durchgeführt. Lesen Sie mehr zu Alkohol und Drogenkonsum bei Auszubildenden und jungen Berufstätigen
"Mangelnde Ausbildungsreife" - dies ist ein Vorwurf, den Jugendliche heute öfter zu hören bekommen. Die Ansichten sind aber gespalten: Während die einen in der fehlenden Reife die Hauptursache für die Lehrstellenmisere sehen, halten andere dieses Argument für einen Taschenspielertrick, um vom gegenwärtigen Lehrstellendefizit abzulenken.
Lesen Sie mehr zu Ausbildungsreife - auch unter den Fachleuten ein heißes Eisen
Am 14. Dezember 2004 beschlossen die Bildungsminister aus 32 europäischen Staaten in Maastricht, einen europäischen Qualifikationsrahmen (EQF) zu schaffen. Ein funktionierender EQF kann nicht nur das Zusammenwachsen der Bildungssysteme und der Arbeitsmärkte in Europa fördern, sondern auch auf die berufliche Bildung in Deutschland Auswirkungen haben. Lesen Sie mehr zu Der Europäische Qualifikationsrahmen - Konsultationsprozess läuft
Am 7./8. September 2005 führt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die zweite bundesweite Fachtagung "Nachhaltigkeit in Berufsbildung und Arbeit" durch. An konkreten Beispielen wird darüber diskutiert, wie sich das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in der Berufsbildung umsetzen lässt. Lesen Sie mehr zu 06.09.2005
Prof. Dr. Reinhold Weiß übernimmt zum 1. September 2005 das Amt des Ständigen Vertreters des Präsidenten und Leiters des Forschungsbereichs im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Nach der Ernennung von Manfred Kremer zum neuen Präsidenten des BIBB am 1. Juli 2005 ist damit nun auch die zweite Position an der Spitze des Instituts neu besetzt. Lesen Sie mehr zu 31.08.2005
Erneuerbare Energien sind der Inbegriff für verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Das hat auch Auswirkungen auf die Berufsbildung.
Im Konzept einer Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung (BBNE) steht daher die Frage nach den Kompetenzen, die für einen nachhaltigen Umgang mit Energien und die breite Anwendung erneuerbarer Energien notwendig sind, im Zentrum der Diskussion. Lesen Sie mehr zu Braucht nachhaltige Entwicklung neue Ausbildungsberufe?
Wie bereits in den Vorjahren, so weisen die - zurzeit noch vorläufigen - Ergebnisse der Berufsberatungsstatistik für das Vermittlungsjahr 2004/2005 eine durchmischte Bilanz auf. Erfreulich ist, dass die Zahl der am 30.09. noch nicht vermittelten Lehrstellenbewerber im Osten abnahm und bundesweit mit 40.900 um 3.200 Personen niedriger ausfiel als 2004. Der Rückgang kam zustande, obwohl die Gesamtzahl aller registrierten Bewerber um 4.600 auf nunmehr 740.700 zunahm.
Lesen Sie mehr zu Lage auf dem Lehrstellenmarkt weiterhin sehr angespannt
Im Mai 2005 vereinbarten Bund und neue Länder einschließlich Berlin nun zum 13. Mal in Folge die Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze im Rahmen der Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramme Ost. Lesen Sie mehr zu Beteiligte Träger äußern sich zu Ausbildungsplatzprogrammen Ost
ELKOnet verbindet überbetriebliche Berufsbildungsstätten der Elektro- und Informationstechnik
Das Programm zur Förderung von Kompetenzzentren, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert und vom BIBB betreut wird, zeigt erste positive Effekte. Mit Errichtung des Bildungsnetzwerks ELKOnet wurde das erste Förderprojekt nach dreijähriger Förderung erfolgreich abgeschlossen. Lesen Sie mehr zu Elektronisches Netzwerk geknüpft
Mit Manfred Kremer tritt ein ausgewiesener und engagierter Berufsbildungsfachmann an die Spitze des BIBB:
Seit Januar 2002 leitete er die Unterabteilung "Berufliche Ausbildung" im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), nachdem er dort lange Jahre als Referatsleiter für die Grundsatzfragen der Berufsbildungspolitik zuständig gewesen war. Lesen Sie mehr zu 30.06.2005
Neue Wege des Lebensbegleitenden Lernens in der zertifizierten IT-Qualifizierung und im Blended Learning
Experten aus Deutschland und den USA diskutierten vom 10.-12. Mai 2005 in Bonn marktorientierte und flexible Bildungsansätze zu einer nachhaltigen Aus- und Weiterbildung in der Informationstechnik. Den dynamischen Veränderungen im IT-Bereich soll stärker Rechnung getragen werden. Lesen Sie mehr zu Internationale Experten-Fachtagung
Während Ende der 90er Jahre eine regelrechte E-Learning-Hysterie herrschte, ist dieser Begriff heute nahezu zum Unwort geworden. Das eine ist jedoch genauso falsch wie das andere: Aktuelle Arbeitsergebnisse und Veröffentlichungen des BIBB belegen, dass die neuen Medien und Technologien wichtige Potentiale für die Berufsbildung und die Förderung des Wissens- und Technologietransfers bieten. Lesen Sie mehr zu Abschied von E-Learning?
Ende 2004 teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Ergebnisse der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Vermittlungsjahr 2004 mit. Demzufolge hat sich die Zahl der neuen Ausbildungsverträge bundesweit gegenüber 2003 um über 15.300 erhöht, der erste Zuwachs seit 1999. Im Westen gab es rund 14.100 Neuverträge mehr und im Osten immerhin ein Plus um rund 1.200.
Anfang April 2005 veröffentlichte das Statistische Bundesamt (StBA) in einer Pressemitteilung Daten, die von den Aussagen der BIBB-Erhebung abweichen. Wer hat nun Recht? Das BIBB oder das Statistische Bundesamt? Lesen Sie mehr zu Verwirrung um den Lehrstellenzuwachs 2004
Das am 1. April 2005 in Kraft getretene Berufsbildungsreformgesetz stellt die Berufsausbildung in Deutschland auf eine neue Grundlage und erlaubt mehr Flexibilität und Offenheit gegenüber neuen Herausforderungen. Ziel der Reform ist die Sicherung und Verbesserung der Ausbildungschancen der Jugend sowie eine hohe Qualität der beruflichen Ausbildung für alle jungen Menschen.
Die neueste Ausgabe der Zeitschrift "BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) widmet sich diesem Thema. Die BWP gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuregelungen des Gesetzes, befragt namhafte Berufsbildungsexperten was ihnen das neue Gesetz gibt und worin sie die wichtigsten Aufgaben bei seiner Umsetzung sehen und veröffentlicht schließlich erste Überlegungen zur Umsetzung in Schwerpunktbereichen wie Prüfungswesen und Berufsfachschulen. Lesen Sie mehr zu Reform des Berufsbildungsrechts - nach 35 Jahren neuer Schwung
Die Eckwerte sind bekannt: junge Frauen erreichen inzwischen bessere Bildungsabschlüsse als junge Männer. Auch in punkto Engagement, Durchhaltevermögen und Flexibilität liegen sie mindestens gleichauf - dennoch sind dadurch ihre Aussichten auf eine Ausbildung im dualen System nicht gestiegen. Denn junge Frauen sind mit 41% der Auszubildenden im dualen System der Berufsausbildung nach wie vor unterrepräsentiert. Lesen Sie mehr zu Chancengleichheit für (junge) Frauen in der beruflichen Bildung? - Möglichkeiten des Girls' Day 2005 nutzen
Im Jahr 2003 bestanden 121 tarifliche Regelungen zur Ausbildungsförderung. Dies ist die bislang höchste Zahl, seitdem von den Tarifparteien (Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften) Vereinbarungen zur Förderung der betrieblichen Berufsausbildung geschlossen werden. Solche Regelungen, die zur Entspannung der schwierigen Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt beitragen und die Chancen von Ausbildungsabsolventen auf eine Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis verbessern sollen, gibt es in größerem Umfang seit Mitte der neunziger Jahre. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) untersucht derzeit die Entwicklung der tariflichen Ausbildungsförderung und stellt hier die neuesten Ergebnisse vor. Lesen Sie mehr zu Aktuelle Entwicklung der tariflichen Ausbildungsförderung
Das Bundesinstitut für Berufsbildung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragt, die Ausbildungsplatzprogramme Ost der Jahre 2002 bis 2004 mit dem Ziel zu evaluieren, "einen genaueren Überblick über den Erfolg der Neustrukturierung der Programme zu ermöglichen". Zu diesem Zweck werden dem BIBB seit Februar 2003 von den beteiligten Ländern halbjährlich Daten zur Teilnehmerstruktur und Teilnahmeentwicklung in den Ausbildungsplatzprogrammen übermittelt. Lesen Sie mehr zu Zwischenbilanz des Ausbildungsplatzprogramms Ost 2002
Die Chancen von Jugendlichen mit ausländischem Pass auf eine berufliche Ausbildung sind unterdurchschnittlich und stagnieren seit Jahren, obgleich Schulabgänger aus Migrantenfamilien großes Interesse an einer Ausbildung haben. Das Bundesinstitut für Berufsbildung beleuchtet die Ausbildungssituation junger Menschen mit Migrationshintergrund, analysiert Hemmnisse im Ausbildungsverlauf und diskutiert Möglichkeiten, wie die Potenziale junger Menschen mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung besser zu nutzen sind. Lesen Sie mehr zu Berufliche Qualifizierung junger Menschen mit Migrationshintergrund sichern
Im Rahmen der didacta, der größten Bildungsmesse Europas präsentiert sich auch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wieder mit einem breiten inhaltlichen Angebot zu aktuellen Fragen und Problemen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die didacta findet in diesem Jahr vom 28. Februar bis 04. März 2005 in Stuttgart statt. Lesen Sie mehr zu Das BIBB auf der didacta 2005 - die Bildungsmesse
Das Niveau der tariflichen Ausbildungsvergütungen unterscheidet sich deutlich nach den Ausbildungsbereichen: Im Westen wie im Osten wurden 2004 in Industrie und Handel sowie im Öffentlichen Dienst überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütungen erreicht. Insgesamt lag der Vergütungsdurchschnitt für das gesamte Bundesgebiet bei monatlich 601 € und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % an. Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seiner aktuellen Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen. Lesen Sie mehr zu Nur schwacher Anstieg der Ausbildungsvergütungen
Unternehmerqualifikationen müssen langfristig aufgebaut werden, um nachhaltige Wirkungen zu erzielen. Hier kann bereits die Berufsbildung, weit vor der Gründung oder Übernahme eines Unternehmens, ihren Beitrag leisten.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Bundesinstituts für Berufsbildung wurde untersucht, wie sich die Berufsbildung, insbesondere im kaufmännischen Bereich, an der Qualifizierung zur unternehmerischen Selbstständigkeit beteiligen und wie ein entsprechendes Angebot in die Berufsbildung integriert werden kann. Lesen Sie mehr zu Unternehmerische Selbstständigkeit in die Berufsbildung integrieren!
Rund 15.300 neue Ausbildungsverträge mehr als im Vorjahr: Das ist das Ergebnis der BIBB-Lehrvertragszählung für 2004. Zuwächse gab es in fast allen Ausbildungsbereichen. Insgesamt wurden 572.980 neue Ausbildungsverträge gezählt, im Jahr 2003 waren es noch 557.634 gewesen. Lesen Sie mehr zu Deutlicher Zuwachs bei den betrieblichen Ausbildungsverträgen
Die meisten Berufswähler in Deutschland mögen keine "verenglischten" Berufsbezeichnungen wie z.B. "Sales Manager" anstelle von "Verkaufsleiter". Dies ist das erste Ergebnis einer aktuellen Befragung von rund 2.400 Jugendlichen. Alle Befragten waren im Jahr 2004 bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsplatzbewerber gemeldet. Lesen Sie mehr zu Jugendliche mögen kein Denglisch in den Berufsbezeichnungen
Die Berufsberatungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit weist zum Abschluss des Vermittlungsjahres 2003/2004 eine durchwachsene Bilanz auf. Die Zahl der noch nicht vermittelten Bewerber stieg um 9.600 auf 44.600. Da zugleich die Zahl der noch nicht besetzten Ausbildungsplätze um 1.400 abnahm, wuchs die rechnerische Lücke zwischen den noch offenen Plätzen und den noch nicht Vermittelten um 11.000 und liegt nun bei 31.200. Eine so große Lücke gab es im wiedervereinigten Deutschland noch nie. Lesen Sie mehr zu Durchwachsene Bilanz in der Ausbildungsvermittlungsstatistik 2004
Erfolgreiches Online-Lernen hängt von mehreren Voraussetzungen ab. Neben der Qualität der Lernprogramme, den organisatorischen Rahmenbedingungen und den Lernvoraussetzungen des Einzelnen ist oft eine personale Unterstützung erforderlich, um die Lernwirksamkeit zu erhöhen. Dies bestätigen E-learning-Experten aus Unternehmen und Bildungsträgern anlässlich eines Fachgesprächs. Lesen Sie mehr zu Fachgespräch bestätigt erste Forschungsergebnisse
Ohne Tabuthemen hat die im Oktober 2003 von Bundestag und Bundesrat eingesetzte Kommission zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung mit der Überprüfung der Zuordnung der Gesetzgebungszuständigkeiten von Bund und Ländern begonnen. Dabei steht auch die außerschulische berufliche Bildung auf dem Prüfstand. Lesen Sie mehr zu Bundeseinheitlichkeit in der Berufsbildung
Die Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt ist seit Jahren angespannt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist rückläufig. Jugendliche mit schlechten Startchancen - ohne oder mit schwachem Schulabschluss - haben es besonders schwer, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.
Sind zweijährige Ausbildungsberufe mit geringeren Anforderungen geeignet, die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu erhöhen? Welche Arbeitsmarktchancen haben diese Berufe? Lesen Sie mehr zu Mehr Ausbildungsplätze durch Einfachberufe?
Der Einsatz von geeigneten Medien in der Ausbildung kann zur Umsetzung notwendiger Innovationen in der überbetrieblichen Bau-Ausbildung beitragen. Worin liegt die Mitwirkung des Bundesinstituts für Berufsbildung? Welche Funktionen haben Medien bei der Gestaltung von handlungsorientierten Lernprozessen und der Kooperation der Lernorte? Warum ist die Akzeptanz durch die Ausbilder entscheidend? Lesen Sie mehr zu Medieneinsatz in der überbetrieblichen Ausbildung der Bau-Berufe
Der neue Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen für die beiden letzten Ausschreibungsrunden 2005/2006 des europäischen Berufsbildungsprogramms LEONARDO DA VINCI wurde Ende April mit einem neuen Schwerpunkt veröffentlicht: Europäische Modellversuche sollen die Ziele des "Kopenhagen-Prozesses" umsetzen. Damit einher geht der Bedeutungswandel des LEONARDO-DA-VINCI-Programms vom "Innovationslabor" zum Gestaltungsinstrument. Lesen Sie mehr zu LEONARDO DA VINCI: Vom 'Innovationslabor' zum Reforminstrument
Die gegenwärtigen Probleme auf dem Lehrstellenmarkt sind groß. Doch hat darunter das Vertrauen der Fachleute in die langfristige Zukunftsfähigkeit der beruflichen Bildung nicht gelitten. Die meisten sind davon überzeugt, dass sich die Erfolgsgeschichte der Verbindung von Arbeit und Lernen fortsetzen wird. Und ihr Optimismus hat in den letzten Jahren sogar noch zugenommen. Dies zeigt ein Vergleich ihrer Ansichten von 1997 und 2004. Die Experten wurden gefragt, wie sich die berufliche Bildung bis zum Jahr 2020 entwickeln wird. Lesen Sie mehr zu Berufsbildungsexperten blicken zunehmend optimistischer in die Zukunft
Seit Mitte März 2004 liegt den Regierungsfraktionen ein erster Entwurf vor, wie das umstrittene Gesetz zur Ausbildungsplatzumlage (genannt "Berufsausbildungs- sicherungsgesetz" - BerASichG) formuliert und umgesetzt werden könnte.
Nachfolgend werden Vor- und Nachteile des Gesetzentwurfes vom 30.03.2004 aus Sicht der Forschung diskutiert. Lesen Sie mehr zu Zur Kontroverse um das Berufsausbildungssicherungsgesetz (BerASichG)
Jungen Menschen, insbesondere sozial benachteiligten und lernschwachen Jugendlichen, soll der Einstieg in eine Ausbildung erleichtert werden. Mit Hilfe sogenannter "Qualifizierungsbausteine" soll der gezielte Erwerb von fachbezogenen Basisqualifikationen gesichert werden. Kann diese neue Form der betrieblichen Qualifizierung die Probleme der beruflichen Bildung benachteiligter junger Menschen im Übergang Schule - Ausbildung lösen? Lesen Sie mehr zu Neue Perspektiven in der beruflichen Benachteiligtenförderung ?
Dem lebenslangen Lernen wird ein zentraler Stellenwert im Hinblick auf die Bewältigung der technischen, wirtschaftlichen, demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen zugeschrieben. Berufliche Weiterbildung stellt einen wesentlichen Bestandteil des lebenslangen Lernens dar.
Diesen Fragen ging das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seinem Forschungsprojekt "Kosten und Nutzen beruflicher Weiterbildung für Individuen" nach und legt nun erste wichtige Ergebnisse vor. Lesen Sie mehr zu Privatpersonen übernehmen hohe Verantwortung für ihre berufliche Weiterbildung
Der Wettbewerb richtete sich im Jahr 2004 an Betriebe, Schulen und Bildungseinrichtungen in allen Branchen und Ausbildungsarten, die durch Maßnahmen und Projekte in der Aus- und Weiterbildung dazu beitragen, das Leitbild der Kundenorientierung zu fördern. Lesen Sie mehr zu Hermann-Schmidt-Preis 2004
Die Bildungsmesse Didacta, in diesem Jahr vom 09.-13.02.2004 bei der Messe Köln durchgeführt, war mit 90.000 Besucher/innen nicht nur für die Veranstalter ein großer Erfolg - auch das Bundesinstituts für Berufsbildung konnte in großem Umfang an diesem Erfolg teilhaben: Lesen Sie mehr hierzu
iMOVE beim Bundesinstitut für Berufsbildung stellt ab sofort unter der Adresse http://www.imove-germany.org/ die erste fremdsprachige Weiterbildungsdatenbank Deutschlands bereit, die das umfangreiche Angebot deutscher Weiterbildungsanbieter international bekannt machen soll. Deutsche Weiterbildungsanbieter können mit der iMOVE-Datenbank jetzt gezielt ihre Dienstleistungen international vermarkten. Lesen Sie mehr zu Jetzt online: Fremdsprachige Datenbank für berufliche Weiterbildung
Trotz der gegenwärtigen konjunkturellen Talfahrt werden es die Wachstumsraten der Internet-Technologie in wenigen Jahren ermöglichen, dass wesentliche Bereiche der Wirtschaft weltweit internetbasiert arbeiten. Die Größenordnungen, um die es in diesem Kontext geht, können bestenfalls durch Beispiele illustriert werden: Lesen Sie mehr zu Implementierungsstrategien für E-Learning-Umgebungen: Breitenwirksam und anwendungsorientiert
Dies ist die Bilanz der aktuellen BIBB-Erhebung zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum 30.09.2003 (Aufgrund von Korrekturmeldungen aus Baden-Württemberg haben Neuberechnungen stattgefunden). Das Ausbildungsplatzangebot, das auch die unbesetzten Plätze mit einschließt, verringerte sich auf 574.926 (2002: 590.328). So wenig Lehrstellen gab es noch nie. Die Nachfrage, definiert als Summe der erfolgreichen Ausbildungsplatzsucher und der noch nicht vermittelten Bewerber, fiel mit 595.101 dagegen etwa so hoch aus wie im Vorjahr (2002: 595.706).
Lesen Sie mehr zu 2003 war das bislang schwierigste Jahr auf dem Lehrstellenmarkt seit der Wiedervereinigung
"Wir ertrinken in Informationen, aber uns dürstet nach Wissen" (John Naisbitt)
Für alle Bereiche der beruflichen Bildung ist es erforderlich, auf vorhandenes Wissen zurückzugreifen. So schafft der Transfer von Wissen und Arbeitsergebnissen die Voraussetzung, um neue Erkenntnisse zu gewinnen oder innovative Konzepte in der Praxis anzuwenden. Der Arbeitsbereich "Produktmarketing, Information der Fachöffentlichkeit, Informationssysteme" im Bundesinstitut für Berufsbildung entwickelt gemeinsam mit dem Projekt KIBB (Kommunikations- und Informationssystem Berufliche Bildung) für die systematische Erschließung und Beschreibung des verfügbaren Wissens eine Wissenslandkarte und unterstützt damit einen nutzerorientierten Forschungs- und Wissenstransfer. Die Wissenslandkarte wird im Internet zugänglich sein und sich zunächst nur auf das Bundesinstitut selbst beziehen. Über das Projekt KIBB erfolgt eine schrittweise Ausweitung und organisationsübergreifende Abbildung des in der Berufsbildung verfügbaren Expertenwissens.
Lesen Sie mehr zu Von der Information zum Wissen - eine Wissenslandkarte des BIBB entsteht
Vom Lehrstellenmarkt gehen zur Zeit widersprüchliche Signale aus: Zwar wurden der Bundesanstalt für Arbeit im zu Ende gegangenen Vermittlungsjahr 2002/2003 rund 39.500 Lehrstellen weniger gemeldet (-6,7 %). Das Minus resultiert allerdings ausschließlich aus der ersten Hälfte des Vermittlungsjahres. Seit dem Frühjahr nahm die Zahl der betrieblichen Lehrstellenmeldungen gegenüber den Vorjahresmonaten wieder zu. Dies gibt zur vorsichtigen Hoffnung auf eine Trendwende Anlass. Lesen Sie mehr zu Hoffen auf den Aufschwung
Globalisierung und Internationalisierung haben erkennbar die deutsche Berufsbildungsforschung und Berufsbildung erreicht und bestimmen sie. Mit der zunehmenden internationalen Vernetzung von Arbeits- und Lebensweisen werden die Berufsbildungsforschung und das System der beruflichen Bildung mit neuen Anforderungen, Problemen und Fragen konfrontiert.
Im Rahmen des 4. BIBB-Fachkongress diskutierten 2.500 Expertinnen und Experten der beruflichen Aus- und Weiterbildung aus dem In- und Ausland Konsequenzen der Internationalisierung und Globalisierung für das Berufsbildungssystem, für die Berufsbildungsforschung, für die Praktiker der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie für die Ausbildenden und Auszubildenden. Lesen Sie mehr zu Berufsbildung für eine globale Gesellschaft - Perspektiven im 21. Jahrhundert
Das Modell für die Abschlussprüfung in den vier IT-Berufen löste heftige Diskussionen aus. Sechs Jahre nach seiner Einführung und im dritten Jahr nach dem ersten regulären Prüfungsdurchgang schlagen die Wogen zwar nicht mehr ganz so hoch, verebbt ist die Debatte über Für und Wider der neuen Prüfungsformen aber lange noch nicht. Das belegt auch die hohe Resonanz auf die Online-Umfrage des BIBB zur IT-Abschlussprüfung. Lesen Sie mehr zu IT-Prüfung: Die Diskussion bleibt spannend
Hochqualifizierte Fachkräfte sind eine wesentliche Voraussetzung für die technologische Leistungsfähigkeit moderner Volkswirtschaften. Die technikorientierten Ausbildungsberufe des dualen Systems in Deutschland sollen hierbei einen wichtigen Beitrag leisten, um junge Menschen als zukünftige Fachkräfte entsprechend auszubilden und den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken. Dennoch sind seit Ende der 70er Jahre die Ausbildungszahlen in technischen Berufen stark rückläufig und in der Folge ist ein Mangel an Fachkräften bereits jetzt absehbar. Der demographisch bedingte Rückgang bei neu in den Arbeitsmarkt eintretenden Fachkräften wird zudem in den kommenden Jahren zu einer Verschärfung der Situation beitragen. Lesen Sie mehr zu Bedarfsgerechte und moderne Ausbildung in technischen Berufen unverzichtbar!
Eines der wichtigen Ziele der Bildungs- und Berufsbildungspolitik ist es, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. Die derzeit angespannte Ausbildungssituation erschwert es insbesondere jungen Menschen mit sogenannten "schlechteren Startchancen" einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. Aktuell wird die Einführung weniger komplexer, auch zweijähriger und gestufter Ausbildungsberufe diskutiert, um die Ausbildungschancen dieser Zielgruppe zu erhöhen. Können weniger komplexe Ausbildungen und kürzere Ausbildungszeiten als Perspektivmodell gesehen werden? Lesen Sie mehr zu Weniger komplexe Ausbildungen als Perspektivmodell?
In der heutigen Zeit sind die einmal erworbenen Qualifikationen das Fundament für weiteres Lernen und damit Wissen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) setzt sich dafür ein, das bewährte Aus- und Weiterbildungssystem insgesamt zu einem eigenständigen, gleichwertigen und integrierten Berufsbildungssystem - welches dem Grundsatz des "Lebensbegleitenden Lernens" verpflichtet ist - weiter zu entwickeln. Lesen Sie mehr zu Lernen - eine Herausforderung fürs Leben
Im Rahmen des Christiani-Ausbildertages fand am 25. September 2003 die Verleihung des Hermann-Schmidt-Preises durch den Verein "Innovative Berufsbildung e.V. statt. Der jährlich ausgeschriebene Preis wurde dieses Jahr für besondere Leistungen bei der Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung von Frauen in Betrieben, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere in den IT-Berufen, vergeben. Lesen Sie mehr zu Preisverleihung Hermann-Schmidt-Preis 2003
Hohe Ausbildungsnachfrage und Ausbildungsplatzdefizite zwingen den Staat zu gezielten Fördermaßnahmen im Bereich der beruflichen Ausbildung. Ein erheblicher Teil der Ausbildungsplätze wird derzeit über öffentliche Mittel voll- oder teilfinanziert. Jedoch leidet die Transparenz der Förderausgaben unter der Vielzahl der Finanzierungsträger und Förderprogramme. Ein vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführtes Forschungsprojekt mit dem Titel "Öffentliche Förderung der betrieblichen Ausbildung im Dualen System" beleuchtet umfassend Umfang, Struktur und Entwicklung der öffentlichen Ausbildungsförderung im Zeitraum 1997 - 2001. Lesen Sie mehr zu Was kostet den Staat die Ausbildungskrise?
Die Globalisierung der Wirtschaft macht die Internationalisierung der Berufsbildung unverzichtbar. Dies um so mehr, als Dienstleistungen, Produkte und Teilkomponenten zunehmend weltweit eingekauft und verkauft werden können und auch als Service entsprechend gewährleistet werden müssen. Wie ist die berufliche Bildung in Deutschland auf diese veränderte Qualifikationsanforderungen vorbereitet? Lesen Sie mehr zu Internationalisierung der Berufsbildung
In den neuen Bundesländern wurden nach der Wiedervereinigung völlig neue Strukturen in der beruflichen Bildung aufgebaut. Aufgrund der demographischen Entwicklung waren quantitative Probleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu bewältigen, die bis heute nicht vollständig gelöst sind. Lesen Sie mehr zu Öffentliche Ausbildungsförderungen in Ostdeutschland unter der Lupe
Die gemeinsame Ausbildungsoffensive von Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften soll dazu beitragen, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage im Ausbildungsmarkt zu schließen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung trägt mit seinen Arbeitsergebnissen zum Verständnis des Ausbildungsstellenmarktes bei und wirkt bei der Umsetzung der Ausbildungsoffensive 2003 mit.
Lesen Sie mehr zu Aktivitäten des Bundesinstituts im Rahmen der Ausbildungsoffensive 2003