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Im deutschen Berufsbildungssystem haben die Schwierigkeiten beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung in den vergangenen 15 Jahren drastisch zugenommen. Weitgehend unbekannt ist bisher, wie hoch der Anteil der Jugendlichen ist, die vor Eintritt in eine vollqualifizierende Ausbildung eine oder mehrere Übergangsmaßnahmen besuchen. Wie häufig wird ein Schulabschluss nachgeholt bzw. ein höherwertiger Abschluss erreicht? Wie ist der Verbleib nach der Übergangsmaßnahme? Gelingt die Aufnahme einer vollqualifizierenden Ausbildung und wie lange dauert es bis dahin? Der vorliegende Beitrag geht diesen Fragen auf der Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) nach.
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Ein national wie europäisch hochaktuelles Thema greift die soeben erschienene Ausgabe der Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP" auf. Neben ersten Überlegungen zur Umsetzung des europäischen Referenzrahmens für Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland werden Forschungsergebnisse zur Qualitätssicherung und -entwicklung in Betrieben und Bildungseinrichtungen präsentiert, darunter Ergebnisse zweier aktuell abgeschlossener BIBB-Studien zur betrieblichen Ausbildungsqualität.
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Im Wettbewerb um die fähigsten Köpfe der Zukunft muss die duale Berufsausbildung attraktive und innovative Ausbildungsangebote für leistungsstarke und leistungswillige Jugendliche bereithalten. Denn um international wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigt die deutsche Wirtschaft hoch qualifizierte Fachkräfte - insbesondere in den MINT-Bereichen (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Dies stellt die Berufsausbildung vor neue Herausforderungen. Zusatzqualifikationen sind ein Instrument, diesem Bedarf zu entsprechen und die Qualität und Attraktivität der dualen Berufsausbildung zu steigern.
Lesen Sie hier alles zum diesjährigen Thema und den prämierten Konzepten
Als Hauptursachen für unbesetzte Ausbildungsstellen werden in Betriebsumfragen meist das mangelnde Leistungsvermögen und die unzureichenden schulischen Qualifikationen der Bewerber und Bewerberinnen genannt. Die vorliegende Analyse zeigt, dass es dafür auch Gründe gibt, die bei den Betrieben liegen. Der Vermittlungsprozess, ein bisher nur unzureichend untersuchter Forschungsbereich, lässt erhebliche Defizite erkennen, die es erschweren, dass Ausbildungsplatzanbieter und Stellensuchende zusammenfinden. Dies zeigen die Ergebnisse aus dem Ausbildungsmonitor 2007 und 2008 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 10/09
Übersichtlicher, informativer, nutzerfreundlicher und barrierefrei - so präsentiert sich mit dem Relaunch eines der bundesweit meistbesuchten Portale zu Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikationen und dualen Studiengängen. Herzstück des Portals von AusbildungPlus ist eine umfangreiche Datenbank mit über 41.000 Ausbildungsangeboten von Betrieben, in denen aktuell knapp 130.000 Auszubildende/Studierende qualifiziert werden können. Derzeit enthält die Datenbank mehr als 2.300 verschiedene Modelle zu Zusatzqualifikationen und über 700 duale Studiengänge.
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Beim Zugang zu einer beruflichen Ausbildung haben junge Menschen mit Migrationshintergrund erheblich geringere Chancen - selbst bei vergleichbaren Schulabschlüssen und Schulnoten. Dies zeigt die aktuelle Expertise "Übergänge in eine berufliche Ausbildung. Geringere Chancen und schwierige Wege für junge Menschen mit Migrationshintergrund" der BIBB-Autorinnen Ursula Beicht und Dr. Mona Granato, die aktuell bei der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht wird.
Wie kann es gelingen, die Potenziale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in unserem Land, dem aufgrund der demografischen Entwicklung ein Mangel an Auszubildenden und Fachkräften bevorsteht, besser zu nutzen? Hierzu finden sich in der Expertise zentrale Handlungsvorschläge.
Lesen Sie mehr zu Von Chancengleichheit keine Spur
Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist den mit beruflicher Bildung Befassten im Jahre 2009 so geläufig, dass nach seinem Zustandekommen kaum mehr gefragt wird. Aber gerade dies ist bemerkenswert, galt das BBiG doch zunächst als alles andere denn als "großer Wurf".
Welche Impulse waren damals wirksam, die zu einem Gesetzeswerk geführt haben, das in großen Teilen noch heute Bestand hat und - mehr noch - nach allen seinen Ergänzungen und Novellierungen unangefochtener gilt als vor vierzig Jahren?
Mit dem folgenden Beitrag von Prof. Herkner (biat) würdigt das Bundesinstitut für Berufsbildung die Verabschiedung des Berufsbildungsgesetzes vor vierzig Jahren.
Fachbeitrag
Öffentliche Aufgabe "Berufsbildung" - Zur Verabschiedung des Berufsbildungsgesetzes vor 40 Jahren
Pressemitteilung (BMBF)
Berufsbildungsgesetz feiert 40-jähriges Jubiläum, Gesetz schuf Erfolgsgeschichte für die berufliche Ausbildung in Deutschland
Wer aktuelle Daten, Fakten und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland sucht, sollte sich die Internetadresse www.bibb.de/datenreport besonders vormerken: Denn der "Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2009" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ist ab sofort auch als eigenständige Online-Publikation im Internet verfügbar.
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Das Bundesinstitut für Berufsbildung entwickelt die duale Berufsausbildung in Deutschland weiter. Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2009 gehen sieben neue bzw. modernisierte Ausbildungsberufe an den Start:
Seit 1996 hat das BIBB gemeinsam mit von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften benannten Sachverständigen 82 Berufe neu entwickelt und weitere 219 modernisiert. Dies unterstreicht die Leistungs- und Innovationsfähigkeit der dualen Berufsausbildung in Deutschland.
Download Broschüre "Neue und modernisierte Ausbildungsberufe 2009"
"Gute Beratung will gelernt sein!" - so lautet das Plädoyer von Prof. Dr. Reinhold Weiß, stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des BIBB, in seinem Kommentar in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP". Angesichts der Heterogenität des Feldes fordert er eine bessere Vernetzung der Angebote sowie den Ausbau und die Verstetigung von Strukturen und betont die Bedeutung einer systematischen, gleichwohl differenzierten Qualifizierung der Fachkräfte.
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Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen haben bei der Organisation und Durchführung dualer Ausbildungen relativ große Spielräume. Zwar sind mit dem Berufsbildungsgesetz und den Ausbildungsordnungen bundeseinheitliche Rahmenbedingungen und Inhalte für den betrieblichen Teil der Ausbildung festgelegt, und für den berufsschulischen Teil bilden die Schulgesetze und Lehrpläne der Länder die Grundlage. Wie jedoch auf dieser Basis die Ausbildungspraxis in Betrieben und Berufsschulen aktuell ausgestaltet wird und wie Auszubildende die daraus resultierende Ausbildungsqualität beurteilen, ist bisher nur unzureichend bekannt.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat hierzu rund 6.000 Auszubildende aus 15 dualen Ausbildungsberufen befragt.
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 9/09
Am 11. Juli 2009 ist eine neue Richtlinie für die Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in Kraft getreten. Zum ersten Mal stellen Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ihre Förderung auf eine gemeinsame Rechtsgrundlage. Mit der Neuformulierung werden neue Handlungsspielräume eröffnet und die Förderung flexibler gestaltet.
Lesen Sie mehr zu Neue ÜBS-Richtlinie in Kraft
Im März 2009 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit seinen chinesischen Partnern, dem Bildungsministerium und dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie, das "Deutsch-Chinesische Jahr der Wissenschaft und Bildung" ausgerufen. Das Jahr bietet die Gelegenheit, das Thema Berufsbildung verstärkt in die deutsch-chinesischen Gespräche zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit einzubringen.
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Der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss liegt seit vielen Jahren fast unverändert bei rund 15 % - viel zu hoch für ein Land wie Deutschland, dem aufgrund der demografischen Entwicklung ein Mangel an Auszubildenden und Fachkräften droht. Ein neues Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel: "Jugendliche ohne Berufsabschluss - Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung" - erstellt vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) - zeigt, dass auch gravierende Mängel in der Ausbildungsmarktbilanzierung und der sich daraus ergebende fehlende Handlungsdruck dazu führen, dass voll qualifizierende Ausbildungsplätze in viel zu geringem Ausmaß zur Verfügung gestellt werden.
Lesen Sie mehr zu 15 % Jugendliche ohne Berufsabschluss - Bedarf an Ausbildungsplätzen wird zu niedrig eingeschätzt
In diesem Jahr ist mit einem rückläufigen Angebot an Ausbildungsplätzen zu rechnen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Telefonumfrage bei rund 1.000 Betrieben, die das Bundesinstitut für Berufsbildung im April 2009 in Kooperation mit der WSF Wirtschafts- und Sozialforschung, Kerpen durchgeführt hat. Welche Gründe hierfür maßgebend sind, welche Wirtschaftsbereiche und Regionen hiervon besonders betroffen sind und ob das Angebot noch ausreicht, eine hinreichende Versorgung des aktuellen Schulabgängerjahrgangs sicherzustellen, zeigen weitere Befragungsergebnisse, die im nachfolgenden Bericht vorgestellt werden.
Lesen Sie mehr zu Rückläufiges Ausbildungsplatzangebot im kommenden Ausbildungsjahr zu erwarten
Die Berufelandschaft ist mehr denn je in Bewegung. Neue Erwerbsberufe entstehen, bestehende werden modernisiert oder verschwinden. Wie kann die Berufsbildung mit dem strukturellen Wandel im Beschäftigungssystem Schritt halten? Welche Herausforderungen ergeben sich für das Aus- und Weiterbildungssystem? Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis geht der Frage nach, wie Berufe und die Berufsbildung zukunftsorientiert gestaltet werden können. Hierzu geben die Beiträge im Heft interessante Einblicke in die Ordnungsarbeit und die betriebliche Praxis.
Lesen Sie mehr zu Berufe - Entwicklungen und Perspektiven
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat) der Universität Flensburg kooperieren in der Berufsbildungsforschung und Nachwuchsqualifizierung. Die Kooperationsvereinbarung hat zum Ziel, sich im Bereich der beruflichen Bildung und der Berufsbildungsforschung wechselseitig zu unterstützen.
Wie Manfred Kremer, Präsident des BIBB, betonte, haben beide Einrichtungen bereits in der Vergangenheit auf verschiedenen Gebieten der berufspädagogischen und berufswissenschaftlichen Forschung gemeinsam an Projekten gearbeitet. Mit der Vereinbarung wird diesem Tatbestand Rechung getragen und darüber hinaus die Grundlage gelegt, die Beziehungen auszuweiten. Auf Flensburger Seite verspricht man sich sowohl eine Stärkung der Forschung, als auch, dass die Lehre im Studiengang "Master of Vocational Education/Lehramt an beruflichen Schulen" weitere Impulse erhält.
Welche Berufe waren 2008 die mit den meisten Ausbildungsverträgen bei jungen Männern und Frauen? Wie wird sich die Nachfrage nach einer dualen Berufsausbildung in den nächsten Jahren entwickeln? Antworten auf diese und weitere aktuelle Fragen zur beruflichen Bildung liefert der Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung.
Als Grundlage zum "Berufsbildungsbericht 2009" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet der in diesem Jahr erstmals erscheinende Datenreport umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland.
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Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP) befasst sich mit einem zentralen bildungspolitischen Leitbild: der Vernetzung von Bildungsangeboten und -bereichen auf kommunaler und regionaler Ebene. Die Beiträge reflektieren die damit verbundenen neuen fachlichen Gestaltungsaufgaben und Verantwortlichkeiten. Zudem werden Ansätze und Modelle aus der Praxis vorgestellt.
In seinem einleitenden Kommentar zum Heft unterstreicht BIBB-Präsident Manfred Kremer die Bedeutung von Vernetzungsstrategien für eine bessere vertikale und horizontale Durchlässigkeit der Bildungsphasen und Bildungsbereiche. Kooperation und Vernetzung gilt es nicht nur zu fördern. Sie müssen selbstverständlich werden, um funktionale Schwächen des Bildungs- und Fördersystems zu beheben.
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Die indische Regierung möchte bis zum Jahr 2020 erreichen, dass die Hälfte aller Schulabgänger durch Berufsbildung fit für den Arbeitsmarkt gemacht wird. Die Wirtschaft soll dabei eine wichtige Rolle spielen.
Auf Einladung der indischen Regierung erörterten vom 1. bis 4. März Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Berufsbildung gemeinsam mit den indischen Partnern, wie deutsche Akteure dazu beitragen können, das indische Berufsbildungssystem zu stärken. Ergebnis ist die Einrichtung einer deutsch-indischen Arbeitsgruppe, die Aktionen in unterschiedlichen Bereichen koordinieren soll. Das BIBB kooperiert hierbei mit dem indischen Ministry of Labour and Employment (Generaldirektion Employment and Training). Die Arbeitsgruppe wird sich das nächste Mal voraussichtlich im Spätsommer in Deutschland treffen. Bis dahin sind bereits einige konkrete Maßnahmen geplant.
Die Dimensionen, mit denen die deutschen Akteure konfrontiert werden, sind immens. "Wo Sie von zwei Nullen sprechen, hängen wir noch drei dran", erklärte Arbeitsminister Fernandes.
Die betriebliche Berufsausbildung lohnt sich in der Regel für die ausbildenden Betriebe, obwohl sie zunächst Kosten verursacht.
Dies ist in erster Linie dem Nutzen zu verdanken, der durch die Übernahme von Auszubildenden entsteht: Personalgewinnungskosten werden eingespart und selbst Ausgebildete leisten, zumindest vorübergehend, mehr als vom externen Arbeitsmarkt eingestellte Fachkräfte. Diese und weitere zentrale Befunde einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu Kosten und Nutzen der betrieblichen Berufsausbildung werden im folgenden Bericht vorgestellt.
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 8/09
Das Bundesinstitut für Berufsbildung - vertreten durch den Präsidenten Manfred Kremer und den Forschungsdirektor Prof. Dr. Reinhold Weiß - und die Helmut Schmidt Universität verpflichten sich, im Bereich von Forschung und Entwicklung zusammen zu arbeiten.
Vertragsunterzeichner und Kooperationspartner des BIBB sind die Professoren der Berufs-, Betriebs- und Arbeitspädagogik Prof. Dr. Karin Büchter, Prof. Dr. Peter Dehnbostel sowie Prof. (em.) Dr. Gerhard Zimmer und das Zentrum für technologiegestützte Bildung / Projektgruppe Fernausbildung.
Zusammengearbeitet werden soll in der Forschung und der Lehre im Bereich der Berufsbildungsforschung. BIBB-Mitarbeiter werden Lehraufträge übernehmen und Praktika betreuen. Wissenschaftliche Abschlussarbeiten sowie Promotionen und Habilitationen werden gefördert.
Mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis" (WIP) zeichnet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in diesem Jahr bereits zum neunten Mal innovative und zukunftsweisende Konzepte und Projekte in der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung aus. Der mit einer Geldprämie von 2.500 € je Preisträger verbundene "WIP 2009" wurde auf der Bildungsmesse "didacta" von der Niedersächsischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und BIBB-Präsident Manfred Kremer den fünf Preisträgern überreicht. Ausführliche Informationen zu den prämierten Konzepten
Die dritte europäische Erhebung über die berufliche Weiterbildung in Unternehmen (Continuing Vocational Training Survey, CVTS3) zeigt, dass die betriebliche Weiterbildung in Deutschland stagniert, teilweise ist sie sogar rückläufig. Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland weiterhin nur einen Platz im Mittelfeld ein. Im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) führte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zu Beginn des Jahres 2008 eine nationale Zusatzerhebung zu CVTS3 durch, die ergänzende Fragestellungen zu qualitativen Aspekten der betrieblichen Weiterbildung behandelt.
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 7/09
"Wir haben auf der Strecke einzelne Stellen, wenn ich da vorbeifahre, vergleicht das Gerät mit den Leitrechnern, wie viel Verspätung wir haben, also plus eins oder minus eins oder plus null in Minuten. Nach einer Weile braucht man keine Uhr mehr." (Straßenbahnfahrer)
"Eigentlich gibt es keine Zeitvorgaben. Man kann eine Geburt nicht planen. Die Kinder kommen wann sie wollen, da kann man nichts dagegen machen." (Hebamme)
"Man muss rausfiltern, was ist wichtig im Augenblick und was weniger wichtig, und danach teilt man sich die Zeit ein." (Bauleiter)
Lesen Sie mehr zu Haben Berufe ihre eigene Zeit?
2008 wurden bundesweit 616.615 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 9.270 bzw. 1,5% weniger als im Jahr zuvor. Trotz des Rückgangs hat sich die seit 2006 zu beobachtende Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt fortgesetzt. Denn die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen nimmt in Folge der demografischen Entwicklung ab, so dass sich das Verhältnis zwischen Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage weiter verbesserte.
Lesen Sie mehr zu Rückgang bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen - dennoch weitere Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt
Seit November 2008 bietet das BIBB ein praxisorientiertes, interaktives Hilfsmittel an, um handlungsorientierte Prüfungsaufgaben zu gestalten.
Unter www.bibb.de/werkzeugkasten können vorliegende Prüfungsaufgaben bewertet und neue entwickelt werden. Mit Hilfe eines elektronischen Mediums können zudem einzelne Aspekte von Handlungsorientierung bewertet werden.
"Azubi-Notstand in Ostdeutschland" ("Bild" vom 2. Juni 2008)
"Lehrlinge im Osten händeringend gesucht" ("Die Welt" vom 3. Juni 2008)
"Im Osten gehen viele Betriebe leer aus" ("Frankfurter Allgemeine" vom 18. August 2008)
Diese und andere Alarmmeldungen waren im Sommer 2008 Schlagzeilen der Tagespresse. Die Berichte klangen ungewohnt, war bislang doch allenfalls von einem großen Mangel an Lehrstellen und nicht von einem Mangel an Bewerbern die Rede. Doch viele ostdeutsche Betriebe berichteten, die eingehenden Bewerbungen inzwischen an einer oder an zwei Händen abzählen zu können, während sie in den Jahren zuvor noch davon überhäuft wurden.
Lesen Sie mehr zu Die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt in den neuen Ländern
Auszubildende werden knapp in Deutschland, denn künftig werden aufgrund der demografischen Entwicklung weniger junge Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Gleichzeitig scheiden vermehrt Ältere aus dem Erwerbsleben aus.
Thema des zum 12. Mal verliehenen Hermann-Schmidt-Preises war es, innovative, zielgruppenspezifische Bildungskonzepte für Jugendliche und junge Erwachsene zu fördern, die darauf abzielen, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf zu integrieren, Benachteiligungen abzubauen und besondere Begabungen zu unterstützen.
Lesen Sie mehr zu Auszeichnung für Innovative Berufsbildung: Hermann-Schmidt-Preis 2008
Für die schätzungsweise mehr als 300.000 Prüfer und Prüferinnen in der beruflichen Aus- und Fortbildung gibt es ab sofort ein neues Informations- und Kommunikationsangebot im Internet - www.prueferportal.org. Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) entwickelte und vom BMBF geförderte Portal bietet alle wichtigen Informationen rund um das Prüfungswesen und das Prüferamt sowie die Möglichkeit, sich mit anderen Prüfern und Prüferinnen auszutauschen.
Am 3. Dezember 2008 jährt sich zum 100. Mal die Gründung des Deutschen Ausschusses für Technisches Schulwesen (DATSCH). Aus diesem Anlass lädt das BIBB zu einer Jubiläumsveranstaltung am 08. Dezember 2008 nach Berlin ein.
Der DATSCH wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, das technische Schulwesen in Deutschland zu systematisieren. Mit seinen "Leitsätze(n) zur Erziehung der Facharbeiterschaft für die mechanische Industrie (unter besonderer Berücksichtigung der Maschinenindustrie)" hat der Ausschuss die "Magna Charta" der modernen deutschen Berufsbildung verfasst - eine Grundlage für die spätere Berufsbildungsgesetzgebung.
Weitere Informationen, Programm und Online-Anmeldung
Der Anteil der Jugendlichen, der ohne Berufsausbildung bleibt, stagniert nach Auswertungen des Mikrozensus bereits seit etwa zehn Jahren bei rund 15% - und damit auf hohem Niveau. Dies ist angesichts der beträchtlichen Arbeitsmarktrisiken, die Personen mit fehlendem Berufsabschluss zu tragen haben, und angesichts des sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangels sozial und wirtschaftlich kaum zu verantworten. Besonders häufig bleiben Jugendliche mit fehlendem Schulabschluss oder schlechten Schulnoten ohne Ausbildung. Aber auch die familiäre Herkunft, die Wohnregion, das Geschlecht sowie eigene Kinder, die betreut werden müssen, sind von Bedeutung. Dem Werdegang in der ersten Phase nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule kommt eine Schlüsselrolle zu. Dies wird nachfolgend auf Datenbasis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aufgezeigt.
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 6/08
Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein Erfolgsmodell. Weil sie sich an den realen Arbeitsprozessen der beruflichen Praxis orientiert, genießt sie auch international ein hohes Ansehen. Weltweit greifen immer mehr Länder die Vorteile der dualen Berufsausbildung auf und wenden sich verstärkt an deutsche Einrichtungen, um mehr über dieses Modell zu erfahren.
Diese Aktivitäten werden nun durch den Film "Berufsbildung in Deutschland - Zukunft sichern" unterstützt.
Pressemitteilung 04.09.2008
Film: "Berufsbildung in Deutschland - Zukunft sichern" (in deutsch und 6 weiteren Sprachen)
Jeder sechste Betrieb kann sich bei entsprechender finanzieller Unterstützung vorstellen, zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche zur Verfügung zu stellen, die sich seit mindestens einem Jahr vergeblich um eine Ausbildungsstelle bemüht haben. Für die Hälfte der befragten Betriebe kommt dies allerdings nicht in Betracht. Dies sind Ergebnisse einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung aus dem Frühjahr 2008 zum Ausbildungsbonus.
Lesen Sie weiter im BIBB REPORT 5/08
Am 25. Juni fand in Düsseldorf die Grundsteinlegung für den Neubau einer Überbetrieblichen Berufsbildungsstätte statt. Das BIBB fördert dieses Projekt, das dem Ausbildungs- und Qualifizierungs-Zentrum Düsseldorf (AQZ) eine neue Heimat geben wird, mit rund 2,5 Millionen Euro. Lesen Sie mehr zu BIBB fördert Neubau des AQZ in Düsseldorf
Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfassende Initiative zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation von Jugendlichen. Die geförderten JOBSTARTER-Projekte tragen mit ihrer gezielten Akquise und ihrem konkreten Dienstleistungsangebot für Betriebe zur Steigerung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes und zu einer Verbesserung der Ausbildungsstruktur bei. Pünktlich zum Tag des Ausbildungsplatzes eröffnet JOBSTARTER eine neue Förderrunde.
Lesen Sie mehr zu Tag des Ausbildungsplatzes 2008
Durch das Angebot einer frühzeitigen, praxisbezogenen und systematischen Berufsorientierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten soll Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen der Übergang von der Schule in eine duale Berufsausbildung erleichtert werden. Lesen Sie mehr zu Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten
14. Juni 2008: Bundesbildungsministerin Annette Schavan überreichte der Bildungsakademie Ulm die finanzielle Unterstützung des Bundes für die ersten hundert Hauptschüler, die an dem Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teilnehmen. Lesen Sie mehr zu Bildungsakademie Ulm erhält finanzielle Unterstützung des Bundes
edvance wird in Zukunft für die Qualität deutscher Berufsbildungszusammenarbeit stehen.
Ziel der Initiative edvance ist es, den deutschen Akteuren im Bereich berufliche Bildung durch einen einheitlichen Auftritt unter dem gemeinsamen Markendach bessere Chancen auf den internationalen Bildungsmärkten zu verschaffen. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit erhöht edvance die Sichtbarkeit des deutschen Beitrags.
Lesen Sie mehr zu Schaffung der Marke "edvance"
In den Angeboten der beruflichen Weiterbildung laufen Migrantinnen und Migranten bislang in der Regel "einfach mit". Das Spezifische ihrer Lernsituation wird bei der Gestaltung der Kurse kaum berücksichtigt. Untersuchungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigen aber, dass eine bedarfsgerechte Unterstützung für diese Zielgruppe sinnvoll und mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich ist.
BIBB REPORT 4/08
Erste Ergebnisse der dritten europäischen Erhebung zur betrieblichen Weiterbildung (Continuing Vocational Training Survey - CVTS 3) zeigen, dass im Jahr 2005 - gemessen an der Vorgängeruntersuchung von 1999 - zumeist nur in den süd- und osteuropäischen Staaten substanzielle Fortschritte erzielt wurden. Deutlich rückläufig ist hingegen die Entwicklung in den meisten west- und nordeuropäischen Staaten. Deutschland belegt weiterhin nur einen Platz im Mittelfeld - bei wichtigen Kennziffern sind Rückgänge zu verzeichnen.
Lesen Sie mehr zu Betriebliche Weiterbildung in Europa stagniert
Schülerinnen aus der 8. Klasse der Theodor-Litt-Gemeinschaftshauptschule in Bonn machten sich am "Girls' Day" im Bundesinstitut für Berufsbildung insbesondere mit technischen Berufen und IT-Berufen vertraut.
Der bundesweite "Girls' Day" hat das Ziel, Schülerinnen einen Einblick in technische und techniknahe Berufsfelder zu geben und sie dabei zu unterstützen, ihr Berufswahlspektrum zu erweitern.
Mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis" (WIP) zeichnet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in diesem Jahr bereits zum achten Mal innovative und zukunftsweisende Projekte und Ideen in der beruflichen/betrieblichen Weiterbildung aus. Der mit einer Geldprämie in Höhe von 2.500 € je Preisträger verbundene "WIP 2008" wurde auf der Bildungsmesse "didacta" vom Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Helmut Rau, und dem Präsidenten des Bundesinstituts für Berufsbildung, Manfred Kremer, den fünf Preisträgern überreicht. Ausführliche Informationen zu den prämierten Konzepten
Die duale Berufsausbildung in Deutschland genießt aufgrund ihrer stark praxisorientierten Ausrichtung auf internationalem Parkett ein hohes Ansehen. Über ihre Bedeutung und den möglichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Berufsbildung in Europa diskutierten rund 150 Experten und Expertinnen auf einer internationalen Fachtagung Ende Januar in Berlin. In den Schlussfolgerungen der Konferenz sprachen sich BIBB, ZDH, DIHK und DGB für das duale System als "good practice" für Europa aus.
Die seit 2006 positive Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat sich in 2007 weiter fortgesetzt. Mit 625.914 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum Zählstichtag 30. September wurde der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung erreicht. Höher fiel die Zahl nur im Jahr 1999 (631.015) aus. In Westdeutschland wurde sogar das beste Ergebnis seit Anfang der 90er-Jahre erzielt.
Trotz des beträchtlichen Vertragszuwachses gegenüber 2006 (+49.761 bzw. +8,6% bundesweit) konnten die Ungleichgewichte von Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage noch nicht substanziell beseitigt werden.
Lesen Sie mehr zu Deutliche Fortschritte in 2007 beim Abbau des Ausbildungsplatzmangels
Die zeitlich befristete Aussetzung der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) hat zu mehr Ausbildungsbetrieben und neuen Ausbildungsplätzen geführt. Der Zuwachs fällt jedoch geringer aus als erwartet. Zugleich gibt es Anzeichen dafür, dass die Neuregelung, die am 3. Mai 2003 beschlossen worden ist, negative Auswirkungen auf die Qualität der Ausbildung hat. Eine deutliche Mehrheit der Betriebe sieht in der AEVO einen Beitrag zur Sicherung einer Mindestqualifikation des Ausbildungspersonals sowie der Qualität der beruflichen Ausbildung insgesamt. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die in Kooperation mit der Bonner Forschungsgruppe SALSS von Oktober 2006 bis November 2007 durchgeführt wurde.
Die aktuelle Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt, dass sich der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2007 fortsetzt. Allerdings geht dieser in den meisten Großstädten an vielen Lehrstellenbewerbern vorbei. Dabei werden in den Ballungszentren zwar im Schnitt mehr Ausbildungsplätze als auf dem Land angeboten und die Konzentration auf die Dienstleistungsberufe in Großstädten kommt den meisten Jugendlichen entgegen. Doch werden die Ausbildungsplätze der Großstädte auch von mobilen Jugendlichen aus dem Umland umworben und oft auch an diese vergeben.
Lesen Sie mehr zu Der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt schreitet weiter voran
Aus Anlass einer internationalen Bildungsministerkonferenz auf dem Petersberg bei Bonn hat eine Delegation aus dem Sultanat Oman unter Leitung von Bildungsminister Yahya bin Saud Al-Sulaimi (auf dem Bild links) das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) besucht. Prof. Dr. Reinhold Weiß, Ständiger Vertreter des Präsidenten und Forschungsdirektor des BIBB (auf dem Bild rechts), begrüßte die hochrangigen Gäste aus der arabischen Welt. Im Mittelpunkt der bilateralen Gespräche standen unter anderem die Themen Struktur und Aufgaben des Bundesinstituts, die duale Berufsausbildung, die Neuordnung von Ausbildungsberufen sowie die Rolle der Berufsbildungsforschung.
Das Ausbildungszentrum-Bau (AZB) in Hamburg-Steilshoop wird als erste berufsbildende Einrichtung Hamburgs zum Kompetenzzentrum ernannt. Ermöglicht wurde dies mit Förderung durch die Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie Wirtschaft und Technologie, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Stadt Hamburg.
Als "Kompetenzzentrum für zukunftsorientiertes Bauen" reiht sich das AZB als ein Leuchtturm in die Reihe der bundesdeutschen Kompetenzzentren ein. Es setzt Maßstäbe in der überbetrieblichen Aus-, Fort-, und Weiterbildung im Bauhauptgewerbe und ist bereits Bestandteil des Maßnahmenkatalogs zum Hamburger Klimaschutzkonzept 2007-2012.
Vollständige Pressemitteilung (AZB) vom 28.9.2007
Internetangebot des Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg GmbH
Nach Auffassung des BIBB-Forschungsdirektors hat der Verlauf des von knapp 2.000 Berufsbildungsexperten und -expertinnen besuchten Fachkongresses in Düsseldorf unter dem Motto "Zukunft berufliche Bildung: Potenziale mobilisieren - Veränderungen gestalten" gezeigt, dass das duale System flexibel genug ist, um sich den veränderten Anforderungen und Bedingungen anzupassen. "Es ist wandlungs-, leistungs- und innovationsfähiger als manche Kritiker uns glauben machen wollen", so Prof. Dr. Weiß.
Rede von Prof. Dr. Weiß: "Berufsbildung als lernendes System"
Impressionen vom BIBB-Fachkongress in Bildern
Azubi-Fotowettbewerb zum Fachkongress: Die Fotos der 3 Gewinner
Attraktivität und Internationalisierung beruflicher Bildung durch Auslandsaufenthalte steigern
Der Verein "Innovative Berufsbildung e.V" zeichnet vier Projekte für herausragende Leistungen aus. Thema des bereits zum elften Mal verliehenen Hermann-Schmidt-Preises war es, die Attraktivität und Internationalisierung beruflicher Bildung durch längerfristige Auslandsaufenthalte zu steigern. Ausgezeichnet wurden Projekte und Initiativen, die in innovativer und wirksamer Form mit ausländischen Partnern zusammenarbeiten.
Lesen Sie mehr zu Auszeichnung für Innovative Berufsbildung
Ausbildungsanfänger unter 18 Jahren sind zu einer Minderheit geworden. Denn Haupt- und Realschulabsolventen benötigen immer mehr Zeit, bis ihnen der Einstieg in die Lehre gelingt. Besondere Probleme haben Schulabgänger mit weniger guten Noten, und dies vor allem in Regionen mit schlechter Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Aber auch das Geschlecht, die soziale Einbindung der Jugendlichen vor Ort sowie ihre familiäre Herkunft beeinflussen die Übergangszeit.
Die berufliche Weiterbildung soll dazu beitragen, den beschleunigten technischen und wirtschaftlichen Wandel sowie die damit verbundenen gesellschaflichen Veränderungen zu bewältigen. Europäische Vergleichsdaten zeigen, dass die Situation der beruflichen Weiterbildung in den Mitgliedsstaaten der EU unterschiedlich ist: Die berufliche Weiterbildung ist in Deutschland deutlich schlechter aufgestellt als z.B. in den skandinavischen Ländern, in Frankreich und in den Niederlanden.
Der Anteil der Altbewerber unter den Lehrstellenbewerbern ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Aber gerade diese Gruppe hat es besonders schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Im Vergleich zu den Bewerbern, die erstmalig auf Lehrstellensuche sind, verfügen Altbewerber nicht über schlechtere Schulabschlüsse. Dennoch sind ihre Chancen, tatsächlich in eine Berufsausbildung einzumünden, geringer.
In einer Rede auf der Fachtagung "Vielfalt in Ausbildung und Arbeit" der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung in Hamburg hat der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Manfred Kremer, die schlechten Startchancen von jungen Migrantinnen und Migranten anhand von Daten und Fakten geschildert und ein anspruchvolles Paket konkreter Maßnahmen vorgeschlagen.
Lesen Sie mehr zu "Bildungshürden für junge Migrantinnen und Migranten abbauen"
Die Stiftung Warentest hat im Zeitraum Juli bis November 2006 insgesamt 25 Weiterbildungsdatenbanken getestet. Darunter befanden sich zehn bundesweite, neun landesweite, drei regionale sowie drei themenspezifische. Die Stiftung Warentest urteilt: "Die Suche lohnt sich".
Die E-Learning Weiterbildungsdatenbank ELDOC des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurde mit Gut (2,0) bewertet.
Lesen Sie mehr zu Stiftung Warentest: Die Weiterbildungsdatenbank ELDOC ist "gut"
Im Rahmen der Veranstaltung "Global denken - vor Ort handeln" ist das Bundesinstitut für Berufsbildung der "Charta der Vielfalt" beigetreten. Anliegen der Charta ist es, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren, "unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität."
Lesen Sie mehr zu BIBB unterzeichnet "Charta der Vielfalt"
Mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis" (WIP) hat das Bundesinstitut für Berufsbildung in diesem Jahr bereits zum siebten Mal innovative und zukunftsweisende Projekte und Ideen in der beruflichen bzw. betrieblichen Weiterbildung ausgezeichnet. Die Preisverleihung stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers.
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Der wirtschaftliche Aufschwung und die positive Beschäftigungsentwicklung haben auch dem Ausbildungsmarkt und den Initiativen zur Steigerung des Lehrstellenangebots Rückenwind verschafft. Mit 576.378 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wurden im Jahr 2006 rund 26.200 bzw. +4,8% Verträge mehr gezählt als 2005. Dies ist der stärkste zwischenjährliche Zuwachs seit der Wiedervereinigung.
Lesen Sie mehr zu Stärkster Zuwachs bei den neuen Ausbildungsverträgen seit der Wiedervereinigung
Detaillierte Ergebnisse aus der Erhebung (Stand: 20.12.2006)
Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) geförderte Kompetenzzentrum für "Gestaltung, Fertigung und Kommunikation" bei der Handwerkskammer Koblenz wurde Anfang November eingeweiht. Zentrale Aufgabe des Kompetenzzentrums ist es, junge Menschen schon in ihrer Ausbildung für gestalterische Aspekte zu sensibilisieren und sie zu befähigen, moderne computergestützte Visualisierungsmethoden einzusetzen. Die Festvorträge hielten Hendrik Hering vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium sowie BIBB-Präsident Manfred Kremer. Die Kosten des Projekts in Höhe von rund zwölf Millionen Euro tragen einerseits zur Hälfte der Bund und das Land Rheinland-Pfalz sowie andererseits die Kammer. Weitere Informationen unter
www.hwk-koblenz.de.
Von den bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Lehrstellenwerbern mündeten zum Stichtag 30.09.2006 rund 3.700 Jugendliche mehr in eine Ausbildung ein als im Vorjahr. Doch zugleich wuchs die Zahl der "noch nicht vermittelten Bewerber" mit 49.500 auf einen Höchststand seit der Wiedervereinigung.
Lesen Sie mehr zu Zwiespältige Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit
"Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort" - in Zeiten, in denen die Informationsflut immer größer und der Informationsdschungel immer undurchdringbarer erscheint, wird es bisweilen zur Sisyphusarbeit, mit minimalem Aufwand aktuell benötigte Informationen zu finden. Zumal eine Information nur dann zu einer wertvollen Ressource wird, wenn man sie mit anderen Informationen sinnvoll verknüpfen kann und zugleich die Qualität der Information gewährleistet ist.
Lesen Sie mehr zu So viel wie nötig, so wenig wie möglich!
"Innovative Wege in die betriebliche Berufsausbildung" - so lautete das Thema des diesjährigen Wettbewerbs um den Hermann-Schmidt-Preis. Insgesamt sechs Projekte und Initiativen wurden vom Verein "Innovative Berufsbildung e. V." im Rahmen der Fachtagung "Perspektiven Ausbildung in Deutschland" des W. Bertelsmann Verlages in Bielefeld für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Lesen Sie mehr zu Hermann-Schmidt-Preis 2006
Der Präsident des Bundesinstituts, Manfred Kremer, informierte sich bei einem Besuch über den Fortschritt des vom BIBB mit 3,7 Mio. EUR geförderten Kompetenzzentrums für Kfz- und Nutzfahrzeugtechnik. Das Kompetenzzentrum zeichnet sich besonders durch die Entwicklung modularer Qualifizierungsbausteine, die auftragsorientierte Durchführung von Aus- und Weiterbildung sowie die Entwicklung multimedial gestützter und tutoriell betreuter Selbstlernkurse aus. Das Kompetenzzentrum soll im Juni 2007 feierlich eröffnet werden. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.hwk-arnsberg.de.
In der Diskussion über die Entwicklung eines Nationalen Qualifikationsrahmens besteht in Deutschland ein breiter Konsens darüber, Bildung im Sinne des Lebensbegleitenden Lernens und der Beschäftigungsfähigkeit der Bürger zu gestalten.
Angestrebt wird ein bildungsbereichsübergreifender und europäisch anschlussfähiger Nationaler Qualifikationsrahmen, der sich in seiner Zielsetzung an Kompetenzen und beruflichen Handlungsfähigkeiten ausrichtet. Lesen Sie mehr zu Auf dem Weg zu einem Nationalen Qualifikationsrahmen
In der Zeit vom 20. bis 21. März 2006 war das Bundesinstitut für Berufsbildung Gastgeber eines Treffens von 16 Berufsbildungsinstitutionen aus verschiedenen europäischen Staaten. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch über die Entwicklung eines europäischen Qualifikationsrahmens (European Qualifications Framework, EQF) für die Bewertung beruflicher Kompetenzen. Es stellen sich für Deutschland, aber auch die anderen europäischen Staaten, Fragen nach den Folgewirkungen auf die nationalen Berufsbildungssysteme. Lesen Sie mehr zu Partnertreffen mit 16 nationalen europäischen Berufsbildungsinstitutionen
Mit dem Weiterbildungs-Innovations-Preis (WIP) hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in diesem Jahr zum sechsten Mal innovative Projekte und Ideen in der beruflichen Weiterbildung ausgezeichnet. Die Preisverleihung stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff. Lesen Sie mehr zu Preisträger Weiterbildungs-Innovations-Preis (WIP) 2006
Anwendungen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind in nahezu allen unseren Lebensbereichen vorhanden und ihre Beherrschung ist zu einem gesellschaftlichen Thema geworden. Dabei zeigt sich als besondere Herausforderung der neuen Technologien deren Breitenwirkung. Diese führt neben der Modernisierung der IT-Berufe zu einer Integration neuer Qualifizierungselemente in nahezu alle Berufsbilder und stellt darüber hinaus neue Anforderungen an die Didaktik beruflicher Bildung. Lesen Sie mehr zu IT-Technologie in der Berufsbildung - heute ganz alltäglich
Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge war 2005 so niedrig wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland. Dies ist das Ergebnis der BIBB-Erhebung zum 30.09.2005. Insgesamt registrierten die für die Berufsausbildung zuständigen Stellen 550.180 neue Vertragsabschlüsse, dies sind 22.800 bzw. 4% weniger als im Vorjahr. Lesen Sie mehr zu Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge fällt auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung
Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Zusammenhang mit der Analyse von Ausbildungs- und Berufsverläufen eine explorative Studie zum Zusammenhang von Alkohol- und illegalem Drogenkonsum und Ausbildungsschwierigkeiten bzw. Schwierigkeiten im beruflichen Umfeld durchgeführt. Lesen Sie mehr zu Alkohol und Drogenkonsum bei Auszubildenden und jungen Berufstätigen
"Mangelnde Ausbildungsreife" - dies ist ein Vorwurf, den Jugendliche heute öfter zu hören bekommen. Die Ansichten sind aber gespalten: Während die einen in der fehlenden Reife die Hauptursache für die Lehrstellenmisere sehen, halten andere dieses Argument für einen Taschenspielertrick, um vom gegenwärtigen Lehrstellendefizit abzulenken.
Lesen Sie mehr zu Ausbildungsreife - auch unter den Fachleuten ein heißes Eisen
Am 14. Dezember 2004 beschlossen die Bildungsminister aus 32 europäischen Staaten in Maastricht, einen europäischen Qualifikationsrahmen (EQF) zu schaffen. Ein funktionierender EQF kann nicht nur das Zusammenwachsen der Bildungssysteme und der Arbeitsmärkte in Europa fördern, sondern auch auf die berufliche Bildung in Deutschland Auswirkungen haben. Lesen Sie mehr zu Der Europäische Qualifikationsrahmen - Konsultationsprozess läuft
Am 7./8. September 2005 führt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die zweite bundesweite Fachtagung "Nachhaltigkeit in Berufsbildung und Arbeit" durch. An konkreten Beispielen wird darüber diskutiert, wie sich das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in der Berufsbildung umsetzen lässt. Lesen Sie mehr zu 06.09.2005
Prof. Dr. Reinhold Weiß übernimmt zum 1. September 2005 das Amt des Ständigen Vertreters des Präsidenten und Leiters des Forschungsbereichs im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Nach der Ernennung von Manfred Kremer zum neuen Präsidenten des BIBB am 1. Juli 2005 ist damit nun auch die zweite Position an der Spitze des Instituts neu besetzt. Lesen Sie mehr zu 31.08.2005
Erneuerbare Energien sind der Inbegriff für verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Das hat auch Auswirkungen auf die Berufsbildung.
Im Konzept einer Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung (BBNE) steht daher die Frage nach den Kompetenzen, die für einen nachhaltigen Umgang mit Energien und die breite Anwendung erneuerbarer Energien notwendig sind, im Zentrum der Diskussion. Lesen Sie mehr zu Braucht nachhaltige Entwicklung neue Ausbildungsberufe?
Wie bereits in den Vorjahren, so weisen die - zurzeit noch vorläufigen - Ergebnisse der Berufsberatungsstatistik für das Vermittlungsjahr 2004/2005 eine durchmischte Bilanz auf. Erfreulich ist, dass die Zahl der am 30.09. noch nicht vermittelten Lehrstellenbewerber im Osten abnahm und bundesweit mit 40.900 um 3.200 Personen niedriger ausfiel als 2004. Der Rückgang kam zustande, obwohl die Gesamtzahl aller registrierten Bewerber um 4.600 auf nunmehr 740.700 zunahm.
Lesen Sie mehr zu Lage auf dem Lehrstellenmarkt weiterhin sehr angespannt
Im Mai 2005 vereinbarten Bund und neue Länder einschließlich Berlin nun zum 13. Mal in Folge die Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze im Rahmen der Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramme Ost. Lesen Sie mehr zu Beteiligte Träger äußern sich zu Ausbildungsplatzprogrammen Ost
ELKOnet verbindet überbetriebliche Berufsbildungsstätten der Elektro- und Informationstechnik
Das Programm zur Förderung von Kompetenzzentren, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert und vom BIBB betreut wird, zeigt erste positive Effekte. Mit Errichtung des Bildungsnetzwerks ELKOnet wurde das erste Förderprojekt nach dreijähriger Förderung erfolgreich abgeschlossen. Lesen Sie mehr zu Elektronisches Netzwerk geknüpft
Mit Manfred Kremer tritt ein ausgewiesener und engagierter Berufsbildungsfachmann an die Spitze des BIBB:
Seit Januar 2002 leitete er die Unterabteilung "Berufliche Ausbildung" im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), nachdem er dort lange Jahre als Referatsleiter für die Grundsatzfragen der Berufsbildungspolitik zuständig gewesen war. Lesen Sie mehr zu 30.06.2005
Neue Wege des Lebensbegleitenden Lernens in der zertifizierten IT-Qualifizierung und im Blended Learning
Experten aus Deutschland und den USA diskutierten vom 10.-12. Mai 2005 in Bonn marktorientierte und flexible Bildungsansätze zu einer nachhaltigen Aus- und Weiterbildung in der Informationstechnik. Den dynamischen Veränderungen im IT-Bereich soll stärker Rechnung getragen werden. Lesen Sie mehr zu Internationale Experten-Fachtagung
Während Ende der 90er Jahre eine regelrechte E-Learning-Hysterie herrschte, ist dieser Begriff heute nahezu zum Unwort geworden. Das eine ist jedoch genauso falsch wie das andere: Aktuelle Arbeitsergebnisse und Veröffentlichungen des BIBB belegen, dass die neuen Medien und Technologien wichtige Potentiale für die Berufsbildung und die Förderung des Wissens- und Technologietransfers bieten. Lesen Sie mehr zu Abschied von E-Learning?
Ende 2004 teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Ergebnisse der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Vermittlungsjahr 2004 mit. Demzufolge hat sich die Zahl der neuen Ausbildungsverträge bundesweit gegenüber 2003 um über 15.300 erhöht, der erste Zuwachs seit 1999. Im Westen gab es rund 14.100 Neuverträge mehr und im Osten immerhin ein Plus um rund 1.200.
Anfang April 2005 veröffentlichte das Statistische Bundesamt (StBA) in einer Pressemitteilung Daten, die von den Aussagen der BIBB-Erhebung abweichen. Wer hat nun Recht? Das BIBB oder das Statistische Bundesamt? Lesen Sie mehr zu Verwirrung um den Lehrstellenzuwachs 2004
Das am 1. April 2005 in Kraft getretene Berufsbildungsreformgesetz stellt die Berufsausbildung in Deutschland auf eine neue Grundlage und erlaubt mehr Flexibilität und Offenheit gegenüber neuen Herausforderungen. Ziel der Reform ist die Sicherung und Verbesserung der Ausbildungschancen der Jugend sowie eine hohe Qualität der beruflichen Ausbildung für alle jungen Menschen.
Die neueste Ausgabe der Zeitschrift "BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) widmet sich diesem Thema. Die BWP gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuregelungen des Gesetzes, befragt namhafte Berufsbildungsexperten was ihnen das neue Gesetz gibt und worin sie die wichtigsten Aufgaben bei seiner Umsetzung sehen und veröffentlicht schließlich erste Überlegungen zur Umsetzung in Schwerpunktbereichen wie Prüfungswesen und Berufsfachschulen. Lesen Sie mehr zu Reform des Berufsbildungsrechts - nach 35 Jahren neuer Schwung
Die Eckwerte sind bekannt: junge Frauen erreichen inzwischen bessere Bildungsabschlüsse als junge Männer. Auch in punkto Engagement, Durchhaltevermögen und Flexibilität liegen sie mindestens gleichauf - dennoch sind dadurch ihre Aussichten auf eine Ausbildung im dualen System nicht gestiegen. Denn junge Frauen sind mit 41% der Auszubildenden im dualen System der Berufsausbildung nach wie vor unterrepräsentiert. Lesen Sie mehr zu Chancengleichheit für (junge) Frauen in der beruflichen Bildung? - Möglichkeiten des Girls' Day 2005 nutzen
Im Jahr 2003 bestanden 121 tarifliche Regelungen zur Ausbildungsförderung. Dies ist die bislang höchste Zahl, seitdem von den Tarifparteien (Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften) Vereinbarungen zur Förderung der betrieblichen Berufsausbildung geschlossen werden. Solche Regelungen, die zur Entspannung der schwierigen Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt beitragen und die Chancen von Ausbildungsabsolventen auf eine Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis verbessern sollen, gibt es in größerem Umfang seit Mitte der neunziger Jahre. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) untersucht derzeit die Entwicklung der tariflichen Ausbildungsförderung und stellt hier die neuesten Ergebnisse vor. Lesen Sie mehr zu Aktuelle Entwicklung der tariflichen Ausbildungsförderung
Mit den Beschlüssen des Forschungsunterausschusses vom 1. März 2005 und des Hauptausschusses vom 9. März 2005 hat das Bundesinstitut für Berufsbildung ein aktualisiertes Planungsinstrument für seine Forschungsaktivitäten erarbeitet. Lesen Sie mehr zu Mittelfristiges Forschungsprogramm
Das Bundesinstitut für Berufsbildung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragt, die Ausbildungsplatzprogramme Ost der Jahre 2002 bis 2004 mit dem Ziel zu evaluieren, "einen genaueren Überblick über den Erfolg der Neustrukturierung der Programme zu ermöglichen". Zu diesem Zweck werden dem BIBB seit Februar 2003 von den beteiligten Ländern halbjährlich Daten zur Teilnehmerstruktur und Teilnahmeentwicklung in den Ausbildungsplatzprogrammen übermittelt. Lesen Sie mehr zu Zwischenbilanz des Ausbildungsplatzprogramms Ost 2002
Die Chancen von Jugendlichen mit ausländischem Pass auf eine berufliche Ausbildung sind unterdurchschnittlich und stagnieren seit Jahren, obgleich Schulabgänger aus Migrantenfamilien großes Interesse an einer Ausbildung haben. Das Bundesinstitut für Berufsbildung beleuchtet die Ausbildungssituation junger Menschen mit Migrationshintergrund, analysiert Hemmnisse im Ausbildungsverlauf und diskutiert Möglichkeiten, wie die Potenziale junger Menschen mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung besser zu nutzen sind. Lesen Sie mehr zu Berufliche Qualifizierung junger Menschen mit Migrationshintergrund sichern
Im Rahmen der didacta, der größten Bildungsmesse Europas präsentiert sich auch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wieder mit einem breiten inhaltlichen Angebot zu aktuellen Fragen und Problemen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die didacta findet in diesem Jahr vom 28. Februar bis 04. März 2005 in Stuttgart statt. Lesen Sie mehr zu Das BIBB auf der didacta 2005 - die Bildungsmesse
Das Niveau der tariflichen Ausbildungsvergütungen unterscheidet sich deutlich nach den Ausbildungsbereichen: Im Westen wie im Osten wurden 2004 in Industrie und Handel sowie im Öffentlichen Dienst überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütungen erreicht. Insgesamt lag der Vergütungsdurchschnitt für das gesamte Bundesgebiet bei monatlich 601 € und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % an. Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seiner aktuellen Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen. Lesen Sie mehr zu Nur schwacher Anstieg der Ausbildungsvergütungen
Unternehmerqualifikationen müssen langfristig aufgebaut werden, um nachhaltige Wirkungen zu erzielen. Hier kann bereits die Berufsbildung, weit vor der Gründung oder Übernahme eines Unternehmens, ihren Beitrag leisten.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Bundesinstituts für Berufsbildung wurde untersucht, wie sich die Berufsbildung, insbesondere im kaufmännischen Bereich, an der Qualifizierung zur unternehmerischen Selbstständigkeit beteiligen und wie ein entsprechendes Angebot in die Berufsbildung integriert werden kann. Lesen Sie mehr zu Unternehmerische Selbstständigkeit in die Berufsbildung integrieren!
Rund 15.300 neue Ausbildungsverträge mehr als im Vorjahr: Das ist das Ergebnis der BIBB-Lehrvertragszählung für 2004. Zuwächse gab es in fast allen Ausbildungsbereichen. Insgesamt wurden 572.980 neue Ausbildungsverträge gezählt, im Jahr 2003 waren es noch 557.634 gewesen. Lesen Sie mehr zu Deutlicher Zuwachs bei den betrieblichen Ausbildungsverträgen
Die meisten Berufswähler in Deutschland mögen keine "verenglischten" Berufsbezeichnungen wie z.B. "Sales Manager" anstelle von "Verkaufsleiter". Dies ist das erste Ergebnis einer aktuellen Befragung von rund 2.400 Jugendlichen. Alle Befragten waren im Jahr 2004 bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsplatzbewerber gemeldet. Lesen Sie mehr zu Jugendliche mögen kein Denglisch in den Berufsbezeichnungen
Die Berufsberatungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit weist zum Abschluss des Vermittlungsjahres 2003/2004 eine durchwachsene Bilanz auf. Die Zahl der noch nicht vermittelten Bewerber stieg um 9.600 auf 44.600. Da zugleich die Zahl der noch nicht besetzten Ausbildungsplätze um 1.400 abnahm, wuchs die rechnerische Lücke zwischen den noch offenen Plätzen und den noch nicht Vermittelten um 11.000 und liegt nun bei 31.200. Eine so große Lücke gab es im wiedervereinigten Deutschland noch nie. Lesen Sie mehr zu Durchwachsene Bilanz in der Ausbildungsvermittlungsstatistik 2004
Erfolgreiches Online-Lernen hängt von mehreren Voraussetzungen ab. Neben der Qualität der Lernprogramme, den organisatorischen Rahmenbedingungen und den Lernvoraussetzungen des Einzelnen ist oft eine personale Unterstützung erforderlich, um die Lernwirksamkeit zu erhöhen. Dies bestätigen E-learning-Experten aus Unternehmen und Bildungsträgern anlässlich eines Fachgesprächs. Lesen Sie mehr zu Fachgespräch bestätigt erste Forschungsergebnisse
Ohne Tabuthemen hat die im Oktober 2003 von Bundestag und Bundesrat eingesetzte Kommission zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung mit der Überprüfung der Zuordnung der Gesetzgebungszuständigkeiten von Bund und Ländern begonnen. Dabei steht auch die außerschulische berufliche Bildung auf dem Prüfstand. Lesen Sie mehr zu Bundeseinheitlichkeit in der Berufsbildung
Die Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt ist seit Jahren angespannt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist rückläufig. Jugendliche mit schlechten Startchancen - ohne oder mit schwachem Schulabschluss - haben es besonders schwer, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.
Sind zweijährige Ausbildungsberufe mit geringeren Anforderungen geeignet, die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu erhöhen? Welche Arbeitsmarktchancen haben diese Berufe? Lesen Sie mehr zu Mehr Ausbildungsplätze durch Einfachberufe?
Der Einsatz von geeigneten Medien in der Ausbildung kann zur Umsetzung notwendiger Innovationen in der überbetrieblichen Bau-Ausbildung beitragen. Worin liegt die Mitwirkung des Bundesinstituts für Berufsbildung? Welche Funktionen haben Medien bei der Gestaltung von handlungsorientierten Lernprozessen und der Kooperation der Lernorte? Warum ist die Akzeptanz durch die Ausbilder entscheidend? Lesen Sie mehr zu Medieneinsatz in der überbetrieblichen Ausbildung der Bau-Berufe
Der neue Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen für die beiden letzten Ausschreibungsrunden 2005/2006 des europäischen Berufsbildungsprogramms LEONARDO DA VINCI wurde Ende April mit einem neuen Schwerpunkt veröffentlicht: Europäische Modellversuche sollen die Ziele des "Kopenhagen-Prozesses" umsetzen. Damit einher geht der Bedeutungswandel des LEONARDO-DA-VINCI-Programms vom "Innovationslabor" zum Gestaltungsinstrument. Lesen Sie mehr zu LEONARDO DA VINCI: Vom 'Innovationslabor' zum Reforminstrument
Die gegenwärtigen Probleme auf dem Lehrstellenmarkt sind groß. Doch hat darunter das Vertrauen der Fachleute in die langfristige Zukunftsfähigkeit der beruflichen Bildung nicht gelitten. Die meisten sind davon überzeugt, dass sich die Erfolgsgeschichte der Verbindung von Arbeit und Lernen fortsetzen wird. Und ihr Optimismus hat in den letzten Jahren sogar noch zugenommen. Dies zeigt ein Vergleich ihrer Ansichten von 1997 und 2004. Die Experten wurden gefragt, wie sich die berufliche Bildung bis zum Jahr 2020 entwickeln wird. Lesen Sie mehr zu Berufsbildungsexperten blicken zunehmend optimistischer in die Zukunft
Seit Mitte März 2004 liegt den Regierungsfraktionen ein erster Entwurf vor, wie das umstrittene Gesetz zur Ausbildungsplatzumlage (genannt "Berufsausbildungs- sicherungsgesetz" - BerASichG) formuliert und umgesetzt werden könnte.
Nachfolgend werden Vor- und Nachteile des Gesetzentwurfes vom 30.03.2004 aus Sicht der Forschung diskutiert. Lesen Sie mehr zu Zur Kontroverse um das Berufsausbildungssicherungsgesetz (BerASichG)
Jungen Menschen, insbesondere sozial benachteiligten und lernschwachen Jugendlichen, soll der Einstieg in eine Ausbildung erleichtert werden. Mit Hilfe sogenannter "Qualifizierungsbausteine" soll der gezielte Erwerb von fachbezogenen Basisqualifikationen gesichert werden. Kann diese neue Form der betrieblichen Qualifizierung die Probleme der beruflichen Bildung benachteiligter junger Menschen im Übergang Schule - Ausbildung lösen? Lesen Sie mehr zu Neue Perspektiven in der beruflichen Benachteiligtenförderung ?
Dem lebenslangen Lernen wird ein zentraler Stellenwert im Hinblick auf die Bewältigung der technischen, wirtschaftlichen, demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen zugeschrieben. Berufliche Weiterbildung stellt einen wesentlichen Bestandteil des lebenslangen Lernens dar.
Diesen Fragen ging das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seinem Forschungsprojekt "Kosten und Nutzen beruflicher Weiterbildung für Individuen" nach und legt nun erste wichtige Ergebnisse vor. Lesen Sie mehr zu Privatpersonen übernehmen hohe Verantwortung für ihre berufliche Weiterbildung
Der Wettbewerb richtete sich im Jahr 2004 an Betriebe, Schulen und Bildungseinrichtungen in allen Branchen und Ausbildungsarten, die durch Maßnahmen und Projekte in der Aus- und Weiterbildung dazu beitragen, das Leitbild der Kundenorientierung zu fördern. Lesen Sie mehr zu Hermann-Schmidt-Preis 2004
Die Bildungsmesse Didacta, in diesem Jahr vom 09.-13.02.2004 bei der Messe Köln durchgeführt, war mit 90.000 Besucher/innen nicht nur für die Veranstalter ein großer Erfolg - auch das Bundesinstituts für Berufsbildung konnte in großem Umfang an diesem Erfolg teilhaben: Lesen Sie mehr hierzu
iMOVE beim Bundesinstitut für Berufsbildung stellt ab sofort unter der Adresse http://www.imove-germany.org/ die erste fremdsprachige Weiterbildungsdatenbank Deutschlands bereit, die das umfangreiche Angebot deutscher Weiterbildungsanbieter international bekannt machen soll. Deutsche Weiterbildungsanbieter können mit der iMOVE-Datenbank jetzt gezielt ihre Dienstleistungen international vermarkten. Lesen Sie mehr zu Jetzt online: Fremdsprachige Datenbank für berufliche Weiterbildung
Trotz der gegenwärtigen konjunkturellen Talfahrt werden es die Wachstumsraten der Internet-Technologie in wenigen Jahren ermöglichen, dass wesentliche Bereiche der Wirtschaft weltweit internetbasiert arbeiten. Die Größenordnungen, um die es in diesem Kontext geht, können bestenfalls durch Beispiele illustriert werden: Lesen Sie mehr zu Implementierungsstrategien für E-Learning-Umgebungen: Breitenwirksam und anwendungsorientiert
Dies ist die Bilanz der aktuellen BIBB-Erhebung zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum 30.09.2003 (Aufgrund von Korrekturmeldungen aus Baden-Württemberg haben Neuberechnungen stattgefunden). Das Ausbildungsplatzangebot, das auch die unbesetzten Plätze mit einschließt, verringerte sich auf 574.926 (2002: 590.328). So wenig Lehrstellen gab es noch nie. Die Nachfrage, definiert als Summe der erfolgreichen Ausbildungsplatzsucher und der noch nicht vermittelten Bewerber, fiel mit 595.101 dagegen etwa so hoch aus wie im Vorjahr (2002: 595.706).
Lesen Sie mehr zu 2003 war das bislang schwierigste Jahr auf dem Lehrstellenmarkt seit der Wiedervereinigung
"Wir ertrinken in Informationen, aber uns dürstet nach Wissen" (John Naisbitt)
Für alle Bereiche der beruflichen Bildung ist es erforderlich, auf vorhandenes Wissen zurückzugreifen. So schafft der Transfer von Wissen und Arbeitsergebnissen die Voraussetzung, um neue Erkenntnisse zu gewinnen oder innovative Konzepte in der Praxis anzuwenden. Der Arbeitsbereich "Produktmarketing, Information der Fachöffentlichkeit, Informationssysteme" im Bundesinstitut für Berufsbildung entwickelt gemeinsam mit dem Projekt KIBB (Kommunikations- und Informationssystem Berufliche Bildung) für die systematische Erschließung und Beschreibung des verfügbaren Wissens eine Wissenslandkarte und unterstützt damit einen nutzerorientierten Forschungs- und Wissenstransfer. Die Wissenslandkarte wird im Internet zugänglich sein und sich zunächst nur auf das Bundesinstitut selbst beziehen. Über das Projekt KIBB erfolgt eine schrittweise Ausweitung und organisationsübergreifende Abbildung des in der Berufsbildung verfügbaren Expertenwissens.
Lesen Sie mehr zu Von der Information zum Wissen - eine Wissenslandkarte des BIBB entsteht
Vom Lehrstellenmarkt gehen zur Zeit widersprüchliche Signale aus: Zwar wurden der Bundesanstalt für Arbeit im zu Ende gegangenen Vermittlungsjahr 2002/2003 rund 39.500 Lehrstellen weniger gemeldet (-6,7 %). Das Minus resultiert allerdings ausschließlich aus der ersten Hälfte des Vermittlungsjahres. Seit dem Frühjahr nahm die Zahl der betrieblichen Lehrstellenmeldungen gegenüber den Vorjahresmonaten wieder zu. Dies gibt zur vorsichtigen Hoffnung auf eine Trendwende Anlass. Lesen Sie mehr zu Hoffen auf den Aufschwung
Globalisierung und Internationalisierung haben erkennbar die deutsche Berufsbildungsforschung und Berufsbildung erreicht und bestimmen sie. Mit der zunehmenden internationalen Vernetzung von Arbeits- und Lebensweisen werden die Berufsbildungsforschung und das System der beruflichen Bildung mit neuen Anforderungen, Problemen und Fragen konfrontiert.
Im Rahmen des 4. BIBB-Fachkongress diskutierten 2.500 Expertinnen und Experten der beruflichen Aus- und Weiterbildung aus dem In- und Ausland Konsequenzen der Internationalisierung und Globalisierung für das Berufsbildungssystem, für die Berufsbildungsforschung, für die Praktiker der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie für die Ausbildenden und Auszubildenden. Lesen Sie mehr zu Berufsbildung für eine globale Gesellschaft - Perspektiven im 21. Jahrhundert
Das Modell für die Abschlussprüfung in den vier IT-Berufen löste heftige Diskussionen aus. Sechs Jahre nach seiner Einführung und im dritten Jahr nach dem ersten regulären Prüfungsdurchgang schlagen die Wogen zwar nicht mehr ganz so hoch, verebbt ist die Debatte über Für und Wider der neuen Prüfungsformen aber lange noch nicht. Das belegt auch die hohe Resonanz auf die Online-Umfrage des BIBB zur IT-Abschlussprüfung. Lesen Sie mehr zu IT-Prüfung: Die Diskussion bleibt spannend
Hochqualifizierte Fachkräfte sind eine wesentliche Voraussetzung für die technologische Leistungsfähigkeit moderner Volkswirtschaften. Die technikorientierten Ausbildungsberufe des dualen Systems in Deutschland sollen hierbei einen wichtigen Beitrag leisten, um junge Menschen als zukünftige Fachkräfte entsprechend auszubilden und den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken. Dennoch sind seit Ende der 70er Jahre die Ausbildungszahlen in technischen Berufen stark rückläufig und in der Folge ist ein Mangel an Fachkräften bereits jetzt absehbar. Der demographisch bedingte Rückgang bei neu in den Arbeitsmarkt eintretenden Fachkräften wird zudem in den kommenden Jahren zu einer Verschärfung der Situation beitragen. Lesen Sie mehr zu Bedarfsgerechte und moderne Ausbildung in technischen Berufen unverzichtbar!
Eines der wichtigen Ziele der Bildungs- und Berufsbildungspolitik ist es, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. Die derzeit angespannte Ausbildungssituation erschwert es insbesondere jungen Menschen mit sogenannten "schlechteren Startchancen" einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. Aktuell wird die Einführung weniger komplexer, auch zweijähriger und gestufter Ausbildungsberufe diskutiert, um die Ausbildungschancen dieser Zielgruppe zu erhöhen. Können weniger komplexe Ausbildungen und kürzere Ausbildungszeiten als Perspektivmodell gesehen werden? Lesen Sie mehr zu Weniger komplexe Ausbildungen als Perspektivmodell?
In der heutigen Zeit sind die einmal erworbenen Qualifikationen das Fundament für weiteres Lernen und damit Wissen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) setzt sich dafür ein, das bewährte Aus- und Weiterbildungssystem insgesamt zu einem eigenständigen, gleichwertigen und integrierten Berufsbildungssystem - welches dem Grundsatz des "Lebensbegleitenden Lernens" verpflichtet ist - weiter zu entwickeln. Lesen Sie mehr zu Lernen - eine Herausforderung fürs Leben
Im Rahmen des Christiani-Ausbildertages fand am 25. September 2003 die Verleihung des Hermann-Schmidt-Preises durch den Verein "Innovative Berufsbildung e.V. statt. Der jährlich ausgeschriebene Preis wurde dieses Jahr für besondere Leistungen bei der Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung von Frauen in Betrieben, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere in den IT-Berufen, vergeben. Lesen Sie mehr zu Preisverleihung Hermann-Schmidt-Preis 2003
Hohe Ausbildungsnachfrage und Ausbildungsplatzdefizite zwingen den Staat zu gezielten Fördermaßnahmen im Bereich der beruflichen Ausbildung. Ein erheblicher Teil der Ausbildungsplätze wird derzeit über öffentliche Mittel voll- oder teilfinanziert. Jedoch leidet die Transparenz der Förderausgaben unter der Vielzahl der Finanzierungsträger und Förderprogramme. Ein vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführtes Forschungsprojekt mit dem Titel "Öffentliche Förderung der betrieblichen Ausbildung im Dualen System" beleuchtet umfassend Umfang, Struktur und Entwicklung der öffentlichen Ausbildungsförderung im Zeitraum 1997 - 2001. Lesen Sie mehr zu Was kostet den Staat die Ausbildungskrise?
Die Globalisierung der Wirtschaft macht die Internationalisierung der Berufsbildung unverzichtbar. Dies um so mehr, als Dienstleistungen, Produkte und Teilkomponenten zunehmend weltweit eingekauft und verkauft werden können und auch als Service entsprechend gewährleistet werden müssen. Wie ist die berufliche Bildung in Deutschland auf diese veränderte Qualifikationsanforderungen vorbereitet? Lesen Sie mehr zu Internationalisierung der Berufsbildung
In den neuen Bundesländern wurden nach der Wiedervereinigung völlig neue Strukturen in der beruflichen Bildung aufgebaut. Aufgrund der demographischen Entwicklung waren quantitative Probleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu bewältigen, die bis heute nicht vollständig gelöst sind. Lesen Sie mehr zu Öffentliche Ausbildungsförderungen in Ostdeutschland unter der Lupe
Die gemeinsame Ausbildungsoffensive von Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften soll dazu beitragen, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage im Ausbildungsmarkt zu schließen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung trägt mit seinen Arbeitsergebnissen zum Verständnis des Ausbildungsstellenmarktes bei und wirkt bei der Umsetzung der Ausbildungsoffensive 2003 mit.
Lesen Sie mehr zu Aktivitäten des Bundesinstituts im Rahmen der Ausbildungsoffensive 2003
Letzte Änderung: 18.03.2008