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Arbeitskreise

1.1 Förderung betrieblicher Ausbildungsbereitschaft
1.2 Fachkräftebedarf und -entwicklung
1.3 Kein Abschluss ohne Anschluss - Berufliche Bildung von behinderten und benachteiligten Menschen
1.4 Über den Tellerrand geblickt:  Finanzierungsmodelle beruflicher Aus- und Weiterbildung
1.5 Flexibilität und Gestaltungsoffenheit - Gegenstände eines Modellversuchsprogramms
1.6 Berufliche Kompetenzen entwickeln - ArbeitsProzessOrientierte Weiterbildung

1.1 Förderung betrieblicher Ausbildungsbereitschaft

Donnerstag, 13.09.2007

 

Die Unterstützung betrieblicher Ausbildungsbereitschaft steht im Vordergrund einer Vielzahl von Programmen, Initiativen und Projekten, die in den letzten Jahren von Bund und Ländern gefördert wurden. Den Ausgangspunkt des Workshops stellt das Ausbildungsstruktur-programm JOBSTARTER des BMBF dar, das auf die Schaffung von zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsplätzen und die Verbesserung von Ausbildungsstrukturen abzielt. Darüber hinaus werden Erfahrungen aus (Vorläufer) Programmen mit ähnlichen Zielsetzungen in die Diskussionen einbezogen.
Im Arbeitskreis sollen die eingesetzten Instrumente reflektiert und auf ihre Wirkung hin untersucht werden.
Dies geschieht aus drei unterschiedlichen Perspektiven, die gemeinhin als relevant für die Förderung betrieblicher Ausbildungsbereitschaft betrachtet werden:

  • Ausbildungsplatzentwicklung - wie können Betriebe zur Einrichtung von Ausbildungsplätzen motiviert werden?
  • Externes Ausbildungsmanagement - welches Dienstleistungsangebot für Betriebe hat sich als sinnvoll für die Schaffung von Ausbildungsplätzen herausgestellt?
  • Aufbau von Netzwerkstrukturen - können Netzwerke zur nachhaltigen Sicherung betrieblicher Ausbildungsbereitschaft und zur Verbesserung von Ausbildungsstrukturen beitragen?

Programm

09:00  

  • Einführung 
    Kornelia Raskopp, JOBSTARTER beim BIBB, Bonn

09:15  

  • JOBSTARTER: Einblick, Durchblick, Rückblick
    Magnus Milde, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn

09:45  

  • Perspektive 1: Betriebe unterstützen
    Friedemann Christ, Ramboll Management GmbH, Berlin
    Dr. Günter Lambertz, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Berlin
    Beate Zeller, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH (f-bb), Nürnberg
    Roland Matzdorf, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Düsseldorf
    Roland Nagl, Berufsförderungsinstitut Peters GmbH & Co. KG, München 

    Moderation: Kornelia Raskopp, JOBSTARTER beim BIBB, Bonn

11:15 Kaffeepause

11:30  

  • Perspektive 2: Auszubildende finden
    Stefan Ekert, Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH, Berlin
    Andreas Andresen, Norddeutsche Ausbildungsagentur gGmbH, Hamburg
    Frank Schott, Bildungsförderungswerk Arbeit und Leben Sachsen gGmbH, Leipzig
    Volker Seifert, Landes-Gewerbeförderungsanstalt des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V., Düsseldorf

    Moderation: Katharina Kanschat, JOBSTARTER beim BIBB, Bonn

13:00 Mittagspause

14:30 

  • Perspektive 3: Netzwerke nutzen
    Peter Albrecht, GEBIFO - Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH, Berlin, JOBSTARTER Regionalbüro Ost
    Peter Wölffling, IHK Projektgesellschaft mbH, Frankfurt/Oder
    Michael Zaske, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg, Potsdam
    Dr. Regina Gellrich, Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal, Ostritz

    Moderation: Christoph Acker, JOBSTARTER beim BIBB, Bonn

16:00 Kaffeepause

16:30  

  • Gemeinsames Fazit
    Wolfgang Müller-Tamke, JOBSTARTER beim BIBB, Bonn
    Volker Grünewald, JOBSTARTER beim BIBB, Bonn
    Tanja Weigel, JOBSTARTER beim BIBB, Bonn
    Magnus Milde, BMBF, Bonn

    Moderation: Kornelia Raskopp, JOBSTARTER beim BIBB, Bonn

1.2 Fachkräftebedarf und -entwicklung

Donnerstag, 13.09.2007

In diesem AK werden neue Anforderungen des Beschäftigungssystems an die Qualifikationen und Kompetenzen der Arbeitskräfte und an das System der beruflichen Qualifizierung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen thematisiert.

  • Zukünftige Entwicklung des Fachkräftebedarfs und des Angebot an Arbeitskräften
  • Auswirkungen der demographischen Veränderungen auf die Fachkräfteentwicklung Lösungsansätze zur Vermeidung von Qualifikations- und Kompetenzengpässen
  • Veränderungen der betrieblichen Personal- und Rekrutierungsstrategien, insbesondere in Bezug auf Einstiegsqualifikationen sowie Konkurrenzen zwischen Output und Input orientierten Bildungsansätzen sowie Aus- und Fortbildungsgängen (z.b. betriebliche vs schulisch / hochschulisch)
  • Welche Anforderungen an das Berufsbildungssystem entstehen hieraus?

 

Programm

09:00  

  • Begrüßung und Einführung
    Dr. Agnes Dietzen, BIBB, Bonn
    Dr. Robert Helmrich, BIBB, Bonn

09:15 

  • Prognosen zum Fachkräftebedarf und Angebot
    Dr. Ulich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung IAB, Nürnberg

09:45  

  • Auswirkungen der demographischen Veränderungen auf die Fachkräfteentwicklung - Lösungsansätze zur Vermeidung von Qualifikations- und Kompetenzengpässen
    Dr. Robert Helmrich, BIBB, Bonn

10:15 

  • Verstärkte Bildungsanstrengungen zur Ausschöpfung von Bildungspotentialen
    Gerd Möller, Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, Soest 


10:45 Kaffeepause

11:00 

  • Nachqualifizierung von Un- und Angelernten als betriebliche Strategie zur Vermeidung von Fachkräftemangel - Qualitätssicherung durch Lernunterstützung
    Dr. Uwe Elsholz, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH (f-bb), Nürnberg

11.30 

  • Betriebliche Reaktionen auf den demografischen Wandel im Hinblick auf die Weiterbildung / Kompetenzentwicklung von älteren Beschäftigten
    Dr. Hildegard Zimmermann, BIBB, Bonn
    Dr. Franz Schapfel-Kaiser, BIBB, Bonn

12:00 

  • Diskussion


12:30 Mittagspause


13:30 

  • Zuwanderung und verstärkte Bildungsanstrengungen für Migranten sowie bessere Erwerbsmöglichkeiten
    und -bedingungen für Frauen
    Dr. Axel Plünnecke, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln

14:00 

  • "Fachkräfte made in Brandenburg" - Fachkräftesicherung als Initiative der Landesregierung
    Ute Tenkhof, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Brandenburg, Potsdam

14:30 

  • Eigene Berufsausbildung oder externe Rekrutierung von Fachkräften?
    Betriebliche Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs
    Florian Janik, Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB), Nürnberg

15:00 Kaffeepause

15:15 

  • Qualifikationsentwicklung im Dienstleistungsbereich - Herausforderungen für das duale System der Berufsbildung
    Dr. Alexandra Uhly, BIBB, Bonn

15:45 

  • Personalrekrutierungsverhalten von Betrieben in wachsenden Beschäftigungsfeldern
    Dr. Agnes Dietzen, BiBB, Bonn

16:15 

  • Fachkräftebedarf und Fachkräfteentwicklung für die Arbeit in integrierten Managementsystemen
    Wolfgang Kötter, GITTA mbH - Beratung, Training, Organisationsentwicklung, Berlin

16:45 

  • Neue Anforderungen an PersonalentwicklerInnen aus KMU - Praxiserprobte Lösungsansätze
    Oliver Lilie, Mensch, Arbeit, Technik, Organisationsentwicklung GmbH (MAT), Magdeburg

17:15 

  • Diskussion

   Moderation: Dr. Agnes Dietzen und Dr. Robert Helmrich, BIBB, Bonn

1.3 Kein Abschluss ohne Anschluss - Berufliche Bildung von behinderten und benachteiligten Menschen

Donnerstag, 13.09.2007

Behinderte Menschen und Benachteiligte werden unterschiedlich definiert, erfasst und behandelt. Doch oft sind die Übergänge zwischen beiden fließend und Unterscheidungen eher theoretischer und / oder fördertechnischer Natur und ohne Relevanz für die berufspädagogische Praxis, insbesondere nicht für die Entwicklung bedarfsgerechter Lösungen.
Unabhängig von Abgrenzungs- und Definitionsfragen handelt es sich in beiden Fällen um Personengruppen mit besonderem Förderbedarf.

Berufsbildungspolitisch lautet mit Blick auf beide die Aufgabe:
Ausgehend von den Besonderheiten der betroffenen Personengruppen Angebote zu ihrer beruflichen Bildung als integralen Bestandteil des "regulären Berufsbildungs-systems" gestalten, anstatt mit "Insellösungen" die Segregation zu fördern.   
Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit bilden die berufsbildungspolitischen Kriterien und Maßstäbe für eine aussichtsreiche Integration in Beruf und Gesellschaft.

  • Welche Möglichkeiten bietet der gesetzliche Rahmen dafür?
  • Besteht Änderungs- und Ergänzungsbedarf?
  • Sind die Lernorte und Lernkonzepte Qualifizierung aufeinander abgestimmt?
  • Entsprechen Förderkonzepte und Förderpraxis Ziel und Anspruch auf Integration?
  • Welche Angebote zur beruflichen Qualifizierung behinderter Menschen und Benachteiligter gibt es?
  • Welche Erfahrungen gibt es aus anderen Ländern?
  • Wie ist der Stand der Umsetzung des Europäischen Aktionsplans "Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen" einschließlich des Disability-Mainstreaming-Konzeptes für Deutschland?

Diese Fragen werden hier im Arbeitskreis unter dem Motto "Kein Abschluss ohne Anschluss" von Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung im Rahmen von Forum 1 "Strategien zur Sicherung von Ausbildung, Weiterbildung und beruflicher Kompetenz" des 5. BIBB-Fachkongresses thematisiert und diskutiert.

 

Programm 


09:00 

  • Begrüßung und Einführung
    Kirsten Vollmer, BIBB, Bonn
    Dr. Friedel Schier, BIBB, Bonn
    Dr. Bianca Kühl, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Berlin

09:15 

  • Was heißt "disability mainstreaming"? Konzeption und Umsetzung der EU-Strategie
    Kai Morten, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin 

10:00 

  • Wie buchstabiert sich "Teilhabegebot"? Gestaltungsräume und Widersprüche des Rahmens in Deutschland
    Prof. Dr. Horst Biermann, Universität Dortmund

10:45 Kaffeepause

11:00 

  • Was sagen die Akteure der Praxis? Erfahrungen, Anregungen und Kritik der für die betriebliche und schulische Ausbildung Verantwortlichen
    Ulrich Krause, Ministerium für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein
    Martin Lambers, Deutscher Bauernverband und Verband der Landwirtschaftskammern, Berlin

12:30 Mittagspause

13:30 

  • Mehr als nur Geldgeber - Förderkonzepte und Förderpraxis der Bundesagentur für Arbeit
    Sebastian Peine, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

14:15 

  • Ganz nah dran - Erfahrungen, Schwierigkeiten und Forderungen der Bildungsträger
    Gabriele D'heil-Hülse, Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin
    Walter Würfel, Internationaler Bund, Frankfurt/M.

15:45 Kaffeepause

16:00 

  • Blick von außen und nach draußen: Good practice in der Schweiz
    Bettina Hübscher, Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung, Schweiz 

16:45 

  • Bilanz:
    "Hausaufgaben für die Akteure"
    Kirsten Vollmer, BIBB, Bonn
    Dr. Friedel Schier, BIBB, Bonn

   Koordination: Kirsten Vollmer und Dr. Friedel Schier, BIBB, Bonn

1.4 Über den Tellerrand geblickt: Finanzierungsmodelle beruflicher Aus- und Weiterbildung

Donnerstag, 13.09.2007

 

Programm

Englischsprachige Beiträge werden simultan übersetzt


09:00 

  • Begrüßung und Einführung
    Klaus Berger, BIBB, Bonn
    Dick Moraal, BIBB, Bonn

09:15 

  • Finanzierungsformen beruflicher Aus- und Weiterbildung
    Dr. Roman Jaich, Projekt KomNetz, Berlin


10:00 

  • National integriertes Finanzierungsmodell in Arbeitsmarkt und Berufsbildung - Beispiel Dänemark
    As. Prof. John Houman Sørensen, CARMA, Universität Aalborg

10:45 Kaffeepause

11:15 

  • Frankreichs Fondssystem zur Finanzierung von Weiterbildung
    Dr. Ingrid Drexel, München

12:00 

  • Sektorale Aus- und Weiterbildungsfonds in den Niederlanden
    Dr. Willem A. Houtkoop, Max Goote Kenniscentrum, Amsterdam

12:45 Mittagspause

14:00 

  • Branchenspezifische Berufsbildungsfonds:  Ein neues Instrument im Berufsbildungssystem der Schweiz
    Dani Duttweiler, Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT, Bern

14:45 

  • Fondsfinanzierte Berufsausbildung im deutschen Gerüstbauhandwerk
    Günther Schmidt, Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes, Mainz

15:30 Kaffeepause

16:00 

  • Praxis und Perspektiven von Qualifizierungstarifverträgen
    Dr. Reinhard Bahnmüller, Forschungsinstitut für Arbeit, Technik u. Kultur, Universität Tübingen

16:45 

  • Tischgespräch:
    Pro und Contra Qualifizierungstarifverträge
    Mechthild Bayer, ver.di, Berlin 
    Dr. Knut Diekmann, DIHK, Berlin 

   Leitung: Klaus Berger und Dick Moraal, BIBB, Bonn

1.5 Flexibilität und Gestaltungsoffenheit - Gegenstände eines Modellversuchsprogramms

Donnerstag, 13.09.2007

 

Der AK ist zielorientiert auf den Innovationstransfer und die Nachhaltigkeit laufender  Modellversuche aus dem gemeinsamen Modellversuchsprogramm "Flexibilitätsspielräume für die Aus- und Weiterbil-dung" ("Flexibilität") und benachbarter Forschungs- und Entwicklungsinitiativen ausgerichtet. Kern der Arbeit ist die Differenzierung und Flexibilisierung der Berufsausbildung auf der Basis des Berufsprinzips. Vor allem die gestaltbaren Flexibilitätsspielräume neuer Ausbildungsordnungen bieten den Betrieben die Chance, den Veränderungsprozessen durch eine adäquate Ausbildung Rechnung zu tragen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, in denen immerhin 80% unserer Auszubildenden ausgebildet werden, verfügen häufig über kein eigenes Ausbildungsmanagement und müssen in
ihrem hohen Engagement für Ausbildung durch die Partner im dualen System, die Schulen und Bildungsdienstleister unterstützt werden.
Ausgewählte Einzelvorhaben präsentieren im Arbeitskreis ihre Ergebnisse und geben damit einen Einblick in die laufenden Prozesse innovativer Forschung, Entwicklung, Erprobung und des Transfers.
Im Zentrum des gemeinsamen Themas "Flexibilität und Gestaltungsoffenheit" stehen die Auswirkungen der sich kontinuierlich beschleunigenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen auf die Berufsbildung und die innovativen Lösungen, die von Unternehmen in Kooperation mit Bildungsdienstleistern und beruflichen Schulen erarbeitet werden.

Der AK 5 ist insgesamt geplant als Erfahrungsaustausch und "Innovationsbörse". Er wird gleichzeitig Stätte des Transfers sein, indem er Einblicke in die Arbeit der einzelnen Versuche und des Programms "Flexibilität" gibt, dessen Verknüpfung mit anderen Programmen und Initiativen unterstützt sowie zur "Gestaltung der gestaltungsoffenen Berufsbildung" beiträgt.

Bei der Diskussion der Umsetzung und Weiterentwicklung des Programms werden aus der Perspektive des Instruments "Modellversuche" die folgenden Aspekte im Zentrum stehen:

  • die neue Rolle der ausbildenden Fachkräfte
  • neue Lernkonzepte (selbst organisiertes Lernen in Verbindung mit traditionellen Lernformen, E-Learning)
  • Zusammenarbeit in den Modellversuchen (Träger, wissenschaftliche Begleitung, fachliche Betreuung) und in dem gemeinsamen Programm Flexibilität
  • Kooperation der Modellversuche untereinander und mit anderen Projekten
  • Bildung und Stabilisierung von Netzwerken
  • Externes Bildungsmanagement
  • Bildungsdienstleister und andere Partner der KMU - neue Formen der Lernortkooperation
  • Ausbau eines nachhaltigen Transfers: intern / extern, regional / überregional und länderübergreifend
  • Deutsche Berufsbildungsangebote international - vor allem aber europäisch - durch transnationalen Dialog anschlussfähiger  gestalten.

Derzeit werden zwei Publikationen aus der Arbeit des Modellversuchsprogramms vorbereitet, die rechtzeitig zum Fachkongress fertig gestellt werden und sowohl den Stand der Zusammenarbeit als auch der Arbeiten in den einzelnen Projekten wiedergeben.
Über weitere neue Entwicklungen werden ggf. kurzfristig noch zusätzliche Informationen (Handouts) zur Verfügung gestellt werden.

Programm

Bei den Referaten handelt es sich um Input-Beiträge für die Diskussion. Sie werden in mindestens zwei Fragestellungen für die Diskussion im Arbeitskreis münden. Damit wird der Charakter als Erfahrungsaustausch und Informationsbörse gewährleistet werden.


09:00

  • Begrüßung
    Gisela Westhoff, BIBB, Bonn

09:05 

  • Einführung:
    Modellversuche als Instrument in der gestaltungsoffenen Berufsbildung

    Ursula Peter, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn


09:15 

  • Gesellschaftliche Veränderungen prägen die (berufliche) Bildung - Möglichkeiten transnationaler Kooperation 
    Prof. Dr. Ben Hövels, Kenniscentrum Beropsonderwijs Arbeidsmarkt, Nijmegen (NL)


09:35

  • Gestaltungsoffene Berufsbildung und ihre Folgen - eine Herausforderung für die berufspädagogische Handlungsforschung
    Prof. Dr. Helmut Ernst, Schweriner Ausbildungszentrum, Hochschule Wismar


09:55

  • Ausbildende Fachkräfte aus KMU in Aus- und Weiterbildungsnetzwerken - neue Profile in der Lernortkooperation
    Prof. Dr. Günter Albrecht, Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH (GEBIFO), Berlin 


10:15

  • Diskussion
10:30
  • Kaffeepause

11:00

  • KMU als Partner von Bildungsdienstleistern in Modellversuchen - Sicherung von Qualität und Quantität in der beruflichen Bildung
    Petra Zemlin, ProteGe, GmbH, Greiz
    Gabriele Marchl, Institut für sozialwissenschaftliche Beratung (isob), Wenzenbach

11:20

  • Gestaltungsoffene Berufsbildung fördert Innovationen im Handwerk - Modellversuche zur Flexibilität
    Mark Sebastian Pütz, Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V., Düsseldorf
    Wolfgang Ritt, Elektro-Technologie-Zentrum (etz), Stuttgart
    Wilhelm Termath, Fraunhofer Gesellschaft, Universität Magdeburg


11:40

  • Kompetenzenbilanz und berufsbiografische Gestaltungsfähigkeit - transnationaler Transfer von Modellversuchsergebnissen
    Claudia Munz, Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung GmbH (GAB), München
    Elisabeth Portz-Schmitt, Handwerkskammer Rheinhessen, Mainz
    Jane Platter, Zukunftszentrum Tirol


12:00

  • Dokumentation und Zertifizierung informeller Lernprozesse - Best practice im Kontext europäischer Berufsbildung
    Ursula Krings, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH (f-bb), Nürnberg
    Gabriele Fietz, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH (f-bb), Nürnberg


12:15

  • Diskussion

12:35

  • Mittagspause

14:00

  • Podium (mit Öffnung ins Plenum):  Berufsbildung im Wandel

    Wie kann Politik mit den Aus- und Weiterbildungspartnern Unternehmen dabei unterstützen, die betriebliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter den Veränderungen der modernen Gesellschaft und des Wirtschaftssystems und dem daraus resultierenden Wandel in den Produktions- und Dienstleistungsprozessen anzupassen.
    Inwieweit haben die 28 Modellversuche einen Beitrag zur Modularisierung geleistet und welche Auswirkungen können auf die Modernisierung des dualen Systems festgestellt werden?

    Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf dem Podium:
    Peter Munk, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bonn
    Bernd Eckert, Bildungswerk für berufsbezogene Aus- und Weiterbildung Thüringen gGmbH (BWAW), Erfurt
    Prof. Dr. Ben Hövels, Kenniscentrum Beroepsonderwijs Arbeidsmarkt, Nijmegen (NL)
    Bertram Wolf, Zukunftszentrum Tirol, Innsbruck
    Wolfgang Oppel, DGB Bundesvorstand, Berlin
    Dr. Axel-Michael Unger, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG, Konstanz
    Elmar Süß, Berufsbildungsverein Annaberg e.V., Annaberg
    Prof. Dr. Klaus Jenewein, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
    Wilfried Malcher, Hauptverband des deutschen Einzelhandels, Berlin

    Moderation:
    Dr. Dagmar Israel, ATB Arbeit, Technik und Bildung GmbH, Chemnitz

15:30 Kaffeepause

15:45

Fortsetzung der Podiumsdiskussion mit Öffnung ins Plenum

16:45

  • Transfer durch Zusammenarbeit - Weiterentwicklung der gestaltungsoffenen Berufsbildung durch ein Modellversuchsprogramm
    Gisela Westhoff, BIBB, Bonn  

Leitung: Gisela Westhoff, BIBB, Bonn

1.6 Berufliche Kompetenzen entwickeln - ArbeitsProzessOrientierte Weiterbildung (APO)

Donnerstag, 13.09.2007

Die IT-Branche führte das "APO"- Konzept 2003/2004 ein - Wie sind die Praxiserfahrungen, die Konsequenzen für Ausbildung und Prüfung, die Europatauglichkeit? Was ist in andere Branchen transferierbar?


Programm


09:00 

  • Begrüßung und Einführung
    Hans Weißmann und Dr. Peter Wordelmann, BIBB, Bonn 

    IT-Ausbildng in Deutschland und APO-IT aus Sicht des BITKOM
    Das Modell APO-IT: passend für EQR
    Dr. Stefan Pfisterer, GF Berufsbildung, BITKOM e.V., Berlin

    Zertifizierung der IT-Specialists nach DIN EN ISO 17024 - idealer Berufs-Kompetenzcheck? Herstellerzertifikate - Kompetenzbelege?
    Stefan Grunwald, GF Cert-IT, Berlin

    APO-IT - Personalqualifizierung und -entwicklung bei der Deutschen Telekom AG aus Arbeitnehmersicht 
    Betriebliche und gewerkschaftliche Akzeptanz des neuen Ansatzes, Betriebsvereinbarungen, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, Zugänge und Perspektiven zu geplanten Karrieremodellen STEP  UP und GO  AHEAD
    Wilfried Pater, ver.di, Betriebsratsvorsitzender DTAG Training, Bonn

    Betriebliche und berufliche (APO)-Weiterbildung kein Selbstläufermodell
    Weiterbildungsstrategien von/für Beschäftigte/Vorgesetzte/Betriebsrat
    Andrea Baukrowitz, Technische Universität Darmstadt

11:00 Kaffeepause

11:30 

  • Chancen für die Kompetenzanrechnung ausgelotet: das Beispiel Medien- und Veranstaltungstechnische Berufe
    Dr. Lutz P. Michel und Sabine Radomski, MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Essen

    Neue Kompetenzen braucht der Meister m/w!
    Prof. Dr. Margit Frackmann, Universität Hannover

12:30 Mittagspause

14:00 

  • Neue Kompetenzwege für Industrie-Facharbeiter
    Frank Gerdes,  IG Metall Vorstand, Frankfurt/Main

    Die neue Mikro-Technologen-Fortbildung - wissensorentiert und kompetenzorientiert
    Hans Borch, BIBB, Bonn
    Claus Drewes, IG-Metall Vorstand, Frankfurt/Main

    Sind berufliche Weiterbildung und ein Hochschulabschluss kompatibel?
    Ida Stamm-Riemer, Hochschul-Informations-System HIS, Hannover

    Karrierewege zum Bachelor und Master auch für Berufsabsolventen, Beispiel IT
    Dr. Sören Kristensen, Ph.D. TECHNE, Kopenhagen

15:45 Kaffeepause

16:00 

  • Aufstiegsfortbildung als Zertifizierungsprozess -Widerspruch oder neuer Standard?
    Armin Jäger, Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Berufliche Fortbildung und IHK-Prüfungen zwischen Bachelor und Arbeits-Geschäftsprozess
    Dr. Klaus Heimann, IG Metall Vorstand, Frankfurt/Main
    Jochen Reinecke, DIHK Berlin

17:45 

  • Resumé 
    Moderation: Hans Weißmann und Dr. Peter Wordelmann, BIBB, Bonn   

Letzte Änderung: 30.07.2007


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