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Arbeitskreise

4.1 Schwellen, Hürden, Warteschleifen - Übergänge zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem
4.2 Besser spät als nie? - Weiterbildungskonzepte für gering Qualifizierte
4.3 Kompetenzentwicklung und Weiterbildung im Berufsverlauf
4.4 Migrationshintergrund - Benachteiligung oder Potenzial in der beruflichen Bildung und im Berufsleben

4.1 Schwellen, Hürden, Warteschleifen - Übergänge zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem

Das Bildungs- und Berufsbildungssystem in Deutschland ist traditionell durch Mehrstufigkeit charakterisiert.
Der Weg von der allgemeinbildenden Schule über die Ausbildung in die Berufstätigkeit verläuft jedoch immer weniger geradlinig, und der Eintritt ins Erwerbsleben ist nicht gleichzusetzen mit dem Ende des Lernens.
Die Forderung nach einer größeren Durchlässigkeit gehört daher seit Jahren zum Grundkonsens in der Bildungspolitik.
Größere Durchlässigkeit muss sowohl innerhalb der beruflichen Bildung gewährleistet werden als auch beim Einstieg in die Berufs-ausbildung und beim Übergang aus der Erwerbstätigkeit in die Weiterbildung und in die Hochschulbildung.
Im Arbeitskreis 1 des Forums 4 werden die Hürden, Schwellen und Warteschleifen zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem sowie auch innerhalb des Bildungssystems in den Blick genommen, Zustandsbeschreibungen gegeben und Ansätze zur Gewährleistung größerer Durchlässigkeit und zur Erleichterung der Übergänge vorgestellt.

 

Mittwoch, 12.09.2007

Programm

  •  Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Ausbildung
     Moderation: Bent Paulsen, BIBB, Bonn

15:45  

  • Einführung
    Bent Paulsen, BIBB, Bonn
    Gabriela Höhns, BIBB, Bonn

16:00 

  • Faktoren, die die Berufswahl beeinflussen - die Bedeutung von Schülerbetriebspraktika
    Thomas Bergzog, BIBB, Bonn

16:30 

  • Wann ist ein Jugendlicher ausbildungsreif?
    Verena Eberhard, BIBB, Bonn

17:00 Kaffeepause

17:30 

  • Förderliche Faktoren für die erfolgreiche Suche eines Ausbildungsplatzes
    Dr. Joachim Ulrich, BIBB, Bonn

18:00 

  • Qualifizierungsstrategien von Hauptschulabsolventinnen und Hauptschulabsolventen
    Dr. Tilly Lex, Deutsches Jugendinstitut (DJI), München


     

Donnerstag, 13.09.2007

 

Programm

  • Übergänge innerhalb des Berufsbildungssystems: Warteschleifen, Vertragslösungen, Zugang zu Kammerprüfungen
    Moderation: Dr. Joachim Ulrich, BIBB, Bonn

09:00 

  • Anmoderation, Zusammenfassung des Vortags
    Dr. Joachim Ulrich, BIBB, Bonn

09:15 

  • Bildungswege nach dem Verlassen der allgemein bildenden Schule (Ergebnisse aus zwei Schulabgänger-Befragungen des BIBB)
    Michael Friedrich, BIBB, Bonn

09:45 

  • Ausbildungsvertrag aufgelöst - wie weiter?
    Klaus Schöngen, BIBB, Bonn

10:15 

  • Ausbildung an Berufsfachschulen nach BBiG / HWO - neue Chancen zur Minderung der Ausbildungskrise?
    Edith Bellaire, BIBB, Bonn
    Harald Brandes, BIBB, Bonn

10:45 Kaffeepause

  • Übergänge nach Abschluss der dualen Ausbildung
    Moderation: Dr. Joachim Ulrich, BIBB, Bonn

11:15 

  • Individuelle und betriebliche Determinanten des Übergangserfolgs nach dualer Ausbildung
    Dr. Hans Dietrich, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg

11:45 

  • Tarifvertragliche Regelungen zur Förderung des Übergangs von der dualen Ausbildung in die Erwerbstätigkeit
    Dr. Reinhard Bispinck, Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-Stiftung (WSI), Düsseldorf

12:15 

  • Muster in den Erwerbsverläufen in der Berufseinstiegsphase
    Ralf Dorau, BIBB, Bonn
    Gabriela Höhns, BIBB, Bonn

12:45 Mittagspause

  • Übergänge in die Weiterbildung und Hochschulbildung, Anrechnungsmöglichkeiten
    Moderation: Bent Paulsen, BIBB, Bonn

14:30 

  • Kompetenzbilanzierung und andere Formen der Beratung beim Übergang in Weiterbildung
    Dr. Bernd Käpplinger, BIBB, Bonn

15:00 

  • Anrechnungsmöglichkeiten zur flexibleren Gestaltung der Übergänge innerhalb des Bildungssystems sowie zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem
    Kerstin Mucke, BIBB, Bonn

15:30 

  • Abschlussdiskussion: Perspektiven für die Gestaltung von Übergängen

16:30 Kaffeepause

   Leitung: Gabriela Höhns, BIBB, Bonn

4.2 Besser spät als nie? - Weiterbildungskonzepte für gering Qualifizierte

Donnerstag, 13. 09.2007

 

Weiterbildung kann zu Erwerb, Erhaltung und Erweiterung der Beschäftigungsfähigkeit von gering Qualifizierten beitragen.
Die Weiterbildungsteilnahme von gering Qualifizierten ist unterdurchschnittlich und ihre Tätigkeiten bieten häufig nur eingeschränkte Möglichkeiten, anerkannte Kompetenzen im Arbeitsprozess zu erwerben. Modulare Qualifizierungen ermöglichen es, einen Qualifizierungsweg zu gestalten, der aktuelle betriebliche Bedarfe aufgreift, den Zugang zur Kammerprüfung schafft und damit schrittweise bis zum Berufsabschluss führen kann.
Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit den Konzepten der modularen Weiterbildung von gering Qualifizierten und den aktuellen Rahmenbedingungen für deren Umsetzung für unterschiedliche Zielgruppen.

 

Programm

09:00 

  • Einführung und thematischer Überblick:
    Fachkräftebedarf und Arbeitsmarktchancen gering Qualifizierter
    Katrin Gutschow, BIBB, Bonn

09:30 

  • Qualifikationsanforderungen einfacher Arbeit
    Heiko Weber, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH (f-bb), Nürnberg

10:15 

  • Integration von gering Qualifizierten in das Lebensbegleitende Lernen - Konzepte und Initiativen in Österreich
    Dr. Roland Loos, Wien

11:00 Kaffeepause

  • Abschlussorientierte modulare Qualifizierungen unter den Bedingungen des SGB II und III - zwei Praxisbeispiele
     

11:15 

  • Frankfurter Weg zum Berufsabschluss
    Conrad Skerutsch, Werkstatt Frankfurt e.V., Frankfurt/Main
  • Management und Service für betriebliche Umschulung von Migrant/innen
    Dr. Heiko Dierking, SBB Kompetenz GmbH, Hamburg

12:45 Mittagspause

  • Betriebsnahe Qualifizierung un- und angelernter Beschäftigter

14:00 

  • Erfolgsfaktoren für die Qualifizierung von An- und Ungelernten
    Dominique Dauser, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH (f-bb), Nürnberg
  • Der Warehouse Generalist - berufsbegleitende Qualifizierung An- und Ungelernter im Unternehmen
    Michael Feldmeier, Ingram Micro Distribution GmbH, Straubing
  • Berufsbegleitende modularisierte Weiterbildung in der Hafen- und Lagerlogistik
    Henning Scharringhausen, Fortbildungszentrum Hafen Hamburg

16:00

  • Handlungsbedarf in der Nachqualifizierung
    Christoph Eckhardt, Qualinetz - Beratung und Forschung GmbH, Duisburg

Fazit / Ausblick

16:30 Pause

17:00

  • Plenumseranstaltung Forum 4

Leitung: Katrin Gutschow, BIBB, Bonn

4.3 Kompetenzentwicklung und Weiterbildung im Berufsverlauf

Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit dem Lernen vom Eintritt ins Erwerbsleben bis zum Übergang in die Rente. Schwerpunkt sind Fragen der Sicherung, Gestaltung und Wirkung lebenslangen Lernens.
Ausgehend von den hemmenden Faktoren lebenslangen Lernens sollen Konzepte und Fallbeispiele zur Förderung der Kontinuität lebenslangen Lernens vorgestellt werden. In einem letzten Schritt sollen dann die notwendigen Voraussetzungen für LLL herausgearbeitet werden.

 

Donnerstag, 13.09.2007

 

Programm

09:00

  • Einführung
    Dr. Hildegard Zimmermann, BIBB, Bonn

 

  • Konzepte zur Förderung der Kontinuität lebenslangen Lernens

    Moderation: Dr. Ursula Bylinski, BIBB, Bonn

09:15 

  • Veränderungskompetenz - eine Schlüsselkompetenz für lebenslanges Lernen 
    Prof. Dr. Wolfgang Wittwer, Universität Bielefeld

09:45

  • Weiterbildungskonzepte für das spätere Erwerbsleben - ein Beitrag zum lebenslangen Lernen
    Dr. Hildegard Zimmermann, BIBB, Bonn

10:30 Kaffeepause

11:00

  • Formelle und informelle Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit
    Dr. Gesa Münchhausen, BIBB, Bonn

11:45

  • Finanzierung lebenslangen Lernens - Herausforderungen an Individuen, Organisationen und Staat
    Prof. Dr. Dieter Timmermann, Universität Bielefeld, ehem. Vorsitzende der Expertenkommission "Finanzierung Lebenslangen Lernens"

12:30 Mittagspause

  • Gelungene Beispiele der Realisierung lebenslangen Lernens - Fallbeispiele aus der Praxis

    Moderation: Dr. Hildegard Zimmermann, BIBB, Bonn

14:00

  • Lebenslanges Lernen - Praxisbeispiel SICK AG
    Rudolf Kast, Geschäftsleitung Human Resources, SICK AG, Waldkirch

14:45

  • Neue Beratungsansätze im Lebenslangen Lernen am Beispiel des Leonardo da Vinci Projektes "Women's Careers Community"
    Margit Althoff, Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH für Handwerk und Industrie (BBS), Ahaus

15:30 

  • Erwerbstätigkeit und Qualifizierung im höheren Lebensalter - Was lernen wir aus der Praxis? Ergebnisse aus betrieblichen Fallstudien in Thüringen
    Prof. Dr. Rudolf Husemann, Universität Erfurt

16:15 

  • Schlusswort
    Dr. Hildegard Zimmermann, BIBB, Bonn

16:30 Kaffeepause

4.4 Migrationshintergrund - Benachteiligung oder Potenzial in der beruflichen Bildung und im Berufsleben

Donnerstag, 13.09.2007


Der Arbeitskreis befasst sich mit der Bedeutung des Migrationshintergrunds auf dem Ar-beitsmarkt und für die berufliche Ausbildung und Weiterbildung. Dem wird aus Forschung und Praxis heraus nachgegangen.

 

Programm

09:00  

  • Begrüßung und Einführung in das Thema
    Anke Settelmeyer, BIBB, Bonn
    Angelika Puhlmann, BIBB, Bonn

09:15

 Ausgangspunkte

  • Situation von Migranten und Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt 
    Elmar Hönekopp, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg
  • Junge Migranten und Migrantinnen auf dem Weg in die Ausbildung.
    Ungleiche Platzierung durch Diskriminierung?

    Dr. Jan Skrobanek, Deutsches Jugendinstitut (DJI), Halle

10:15 Kaffeepause

10:30 

Potenziale und Ressourcen für Ausbildung und Beruf

  • Interkulturelle Kompetenzen im Berufsalltag
    Anke Settelmeyer, BIBB, Bonn
  • Neue Akzente in der beruflichen Integration junger Frauen mit Migrationshintergrund
    Annette Niewöhner, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Bonn

11:45 

Weiterbildung und berufliche Integration

  • "Wir machen da keine Unterschiede." 
    Zum Umgang mit Heterogenität in Weiterbildungslehrgängen mit Teilnehmenden unterschiedlicher Herkunft
    Dr. Monika Bethscheider, BIBB, Bonn
  • Qualität im berufsbezogenen Deutschunterricht mit Migranten und Migrantinnen: Grundlagen - Kriterien - Praxismodelle
    Petra Szablewski-Cavus, passage gGmbH, Hamburg

13:00 Mittagspause

14:30

Zielpunkte

  • Individuelle Beratung und Orientierung für die berufliche Entwicklung und Integration von Migrantinnen und Migranten
    Stefan Nowack, Kumulus-Plus bei Arbeit und Bildung e.V., Berlin

15:15

  • Migrationshintergrund:  Benachteiligung - Potenzial - Schimäre? Konsequenzen für Praxis und Forschung
    Abschluss-Diskussion mit allen Teilnehmenden

16:30 Kaffeepause

Letzte Änderung: 15.06.2007


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