Fußnoten:
01 Wagner, P. (2000): Zukunftsreport demografischer Wandel. Mit Älteren gegen Fachkräftemangel und Innovationsschwäche. In: IAB Materialien 4/2000, S.4-5. Pack, J.; Buck, H.; Kistler, E. u.a. (2000): Zukunftsreport demografischer Wandel. Innovationsfähigkeit in einer alternden Gesellschaft. Bonn. URL: www.demotrans.de/documents/Zukunft-dt.pdf [Abrufdatum: 11.5.2007]. Bellmann, L.; Bielenski, H.; Bilger, F. u.a. (2006): Personalbewegungen und Fachkräfterekrutierung. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2005 (IAB Forschungsbericht Nr. 11/2006). Bonin, H.; Schneider, M.; Quinke, H. u.a. (2007): Zukunft von Bildung und Arbeit. Perspektiven von Arbeitskräftebedarf und -angebot bis 2020 (IZA Report No. 9). Bonn.
02 Überarbeitung der Stellungnahme zum Fragenkatalog zur Anhörung des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 29.1.2007 in Berlin zum Thema "Lebenslanges Lernen - Bedarf und Finanzierung". Die Stellungnahmen der weiteren Teilnehmer an der Anhörung sind unter http://webarchiv.bundestag.de/archive/2007/0307/ausschuesse/a18/anhoerungen/Stellungnahmen/index.html, das Wortprotokoll der Anhörung unter http://www.netzwerk-weiterbildung.info/upload/m45f6a01bb9fa3_verweis1.pdf zu finden.
03 Für eine ausführliche Erläuterung der nachfolgenden Angaben siehe Beicht, U.; Berger, K.; Moraal D. (2005): Aufwendungen für berufliche Weiterbildung in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Heft 10-11/2005, S. 256 - 266.
04 Für die Aufwendungen der verschiedenen Finanziers gibt es kein gemeinsames Bezugsjahr. Die Ergebnisse basieren auf Erhebungen und Berechnungen aus den Jahren 1999-2004.
05 Grünewald, U.; Moraal, D. (1995): Kosten der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland. Ergebnisse und kritische Anmerkungen. Bonn/Berlin. Moraal, D. (2004): Gesamtausgaben für die berufliche Weiterbildung in Deutschland. In: BIBBforschung, 5. Jg., Heft 4. Moraal, D.; Schönfeld, G. (2005): Deutschland, Frankreich, Niederlande - drei Modelle der Finanzierung betrieblicher Weiterbildung. In: Faulstich, P.; Bayer, M. (Hrsg.): Lerngelder: Für öffentliche Verantwortung in der Weiterbildung. Hamburg 2005, S. 48 - 64.
06 Dohmen, D.; Hoi, M. (2003): Bildungsaufwand in Deutschland - Eine erweiterte Konzeption des Bildungsbudgets. Köln.
07 Beicht, U. (2005): Berufliche Weiterbildung von Frauen und Männern in Ost- und Westdeutschland. Bielefeld (Forschung spezial Heft 10). Beicht, U.; Krekel, E. M.; Walden, G. (2004): Berufliche Weiterbildung - welche Kosten tragen die Teilnehmer? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Heft 2, S. 39-43. Beicht, U.; Krekel, E. M.; Walden, G. (2004): Berufliche Weiterbildung - welchen Nutzen haben die Teilnehmer? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Heft 5, S. 5-9. Beicht, U.; Krekel, E. M.; Walden, G. (2006): Berufliche Weiterbildung - welche Kosten und welchen Nutzen haben die Teilnehmenden? Bielefeld (Berichte zur beruflichen Bildung 274).
08 Berger, K. (2004): Der Beitrag der öffentlichen Hand zur Finanzierung beruflicher Bildung. Bielefeld (Forschung Spezial Heft 9).
09 Beicht, U.; Berger, K.; Moraal D. (2005): Aufwendungen für berufliche Weiterbildung in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Heft 10-11/2005, S. 264 und ausführlicher Berger, K. (2005): Öffentliche Ausgaben zur Förderung der beruflichen Weiterbildung. In Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.): Kosten, Nutzen, Finanzierung beruflicher Weiterbildung. Ergebnisse der BIBB-Fachtagung vom 2. und 3. Juni 2005 in Bonn. Bielefeld, S. 187. Die Autoren verzichten dabei auf eine Veröffentlichung der absoluten Anteilswerte dieser ergänzenden Schätzung, weil sie lediglich darauf hinweisen möchten, dass die vorher geschätzten Anteilswerte vermutlich die tatsächliche Lastenverteilung der einzelnen Finanziers beruflicher Weiterbildung nur unzureichend widerspiegeln.
10 Grünewald U.; Moraal, D.; Schönfeld, G. (Hrsg.): Betriebliche Weiterbildung in Deutschland und Europa. Bonn 2003 und Eurostat (Hrsg.) (2002): Europäische Sozialstatistik. Erhebung über die betriebliche Weiterbildung (CVTS 2). Daten 1999. Luxemburg.
11 Grünewald, U.; Moraal, D. (2003): Zur Leistungsfähigkeit der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland - Ergebnisse der zweiten europäischen Weiterbildungserhebung. Gutachten im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Bonn (Studien zum deutschen Innovationssystem Nr. 4 - 2003).
12 Europäische Kommission (Hrsg.) (2006): Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik. Eurobarometer Spezial 261. Brüssel. URL: http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs261_de.pdf [Abrufdatum: 11.5.2007].
13 Befragt wurde die einheimische Bevölkerung und die Bürger aller EU-Mitgliedstaaten, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und mindestens 15 Jahre alt sind.
14 Siehe Fußnote 10.
15 An CVTS2 nahmen Norwegen und alle heutigen 27 EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme Maltas, Zyperns und der Slowakei teil.
16 Grünewald U.; Moraal, D.; Schönfeld, G. (2003): Ergebnisse der Zusatzerhebung zur zweiten europäischen Weiterbildungserhebung in Deutschland. In: Grünewald, U.; Moraal, D.; Schönfeld, G. (Hrsg.): Betriebliche Weiterbildung in Deutschland und Europa. Bonn, S. 99-200.
17 Siehe Leonardo II Projekt "Betriebliche Weiterbildung von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in KMU und Entwicklung von regionalen Supportstrukturen" (AGEQUAL), URL: http://www.bibb.de/de/19230.htm [Abrufdatum: 22.2.2007]
18 Der Anteil der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen steigt in Deutschland von 2005 bis 2030 um 34 Indexpunkte (siehe folgende Abbildung). Unter 29 europäischen Ländern werden diese Werte nur noch von Slowenien, Polen und Spanien leicht übertroffen, Schweden ist das einzige Land, indem der Anteil der 55- bis 64-Jährigen sogar leicht zurückgeht.
19 Die in der Grafik dargestellten Länder waren am Leonardo II-Projekt "Betriebliche Weiterbildung von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in KMU und Entwicklung von regionalen Supportstrukturen" beteiligt (siehe Fußnote 17).
20 Moraal, D. (2001): The employability-concept. A new perspective for the continuing vocational training for employees and unemployed? URL: http://www.theknownet.com/xml/VET_Market/54155756/top_fs.html [Abrufdatum: 22.2.2007] und Kraus, K. (2006): Vom Beruf zur Employability? Zur Theorie einer Pädagogik des Erwerbs. Wiesbaden.
21 Die nachfolgenden Angaben beruhen auf den Ergebnissen der vierten Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS), die von der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (EUROFOUND) 2007 veröffentlicht wurden. Diese Erhebungen werden seit 1991 alle 5 Jahre durchgeführt. Für die neueste EWCS4 (2006) wurden rund 30.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus 31 europäischen Länder nach unterschiedlichen Aspekten
ihrer Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen befragt. Siehe European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions (Ed.) (2007): Fourth European Working Conditions Survey. Luxembourg (http://www.eurofound.europa.eu/pubdocs/2006/98/en/2/ef0698en.pdf [Abrufdatum: 18.6.2007]).
22 Die Frage in EWCS4 lautet: "How many years have you been in your company or organisation?" Diese Frage kann als ein Näherungswert für die Betriebsbindung (engl: Seniority) angesehen werden. Vgl. European Foundation fort he Improvement of Living and Working Conditions (Ed.) (2007): Fourth European Working Conditions Survey. Luxembourg, p. 112.
23 European Foundation fort he Improvement of Living and Working Conditions (Ed.) (2007): Fourth European Working Conditions Survey. Luxembourg, p. 102.
24 Um einen Näherungswert für die atypischen Beschäftigungsverhältnisse zu bilden, haben wir einen rechnerischen Durchschnitt der nachfolgenden Strukturvariablen der nationalen Arbeitsmärkte in Europa, nämlich "Temporary contracts - % of workforce" sowie "Part-time work - % of workforce" errechnet (European Foundation fort he Improvement of Living and Working Conditions (Ed.) (2007): Fourth European Working Conditions Survey. Luxembourg, p. 4). Aus der vierten Erhebung über die Arbeitsbedingungen haben wir dazu die nachfolgenden Fragen benutzt: Frage 1: "How many days per week do you usually work in your main paid job? und "Do you work....? A. The same number of hours every day. B. The same number of hours every week. C. Fixed starting and finishing time.
25 "Allgemein lässt sich feststellen, dass die Männer aus der jüngsten Kohorte (60er Jahren) deutlich stärker von der zunehmenden Diskontinuität betroffen sind als die der zwei mittleren Kohorten (40er und 50er)". Dundler, A.; Müller, D. (2006): Erwerbsverläufe im Wandel. Ein Leben ohne Arbeitslosigkeit - nur noch eine Fiktion? IAB Kurzbericht Nr. 27 /22.12.2006, S. 4.
26 Sauter, E. (1989): Ansätze für eine Neuorientierung der beruflichen Weiterbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis 3, S. 3-8. Faulstich, P.; Bayer, M. (Hrsg.) (2005): Lerngelder: Für öffentliche Verantwortung in der Weiterbildung. Hamburg.
27 Siehe Fußnote 12.
28 Die nicht-formale Bildung umfasst alle Arten des Unterrichts, die nicht dem formalen Bildungssystem zuzurechnen sind. Als formale Bildung wird dabei die allgemeine und berufliche Bildung im regulären Schulsystem, an Universitäten und Hochschulen bezeichnet.
29 Eurostat, Ad-hoc-Modul Lebenslanges Lernen 2003. Siehe Kailis, E.; Pilos, S. (2005): Lebenslanges Lernen in Europa. In: Eurostat (Hrsg.): Statistik kurz gefasst, Bevölkerung und soziale Bedingungen 8/2005.
30 Damit lag Deutschland auf Platz 16 unter den 27 EU. Besonders in den skandinavischen Ländern war die Teilnahmequote mit über 40 % sehr hoch, während sich in den meisten ost- und südeuropäischen Länder we¬niger als 10 % der 25- bis 64-Jährigen an nicht-formalen Weiterbildungsmaßnahmen betei¬ligten
31 Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.) (2006): Berichtssystem Weiterbildung IX.
Integrierter Gesamtbericht zur Weiterbildungssituation in Deutschland. Bonn / Berlin.
32 Siehe Fußnote 10.
33 Teilnahmequote in Unternehmen, die Lehrveranstaltungen anbieten (1999). Siehe Eurostat (Hrsg.) (2002): Europäische Sozialstatistik. Erhebung über die betriebliche Weiterbildung (CVTS 2). Daten 1999. Luxemburg, S. 66-67, 138.
34 Als Teilnehmer/in an beruflicher Weiterbildung gilt, wer an einem oder mehreren der folgenden Kurse oder Lehrgänge teilgenommen hat: Umschulung, Aufstiegsfortbildung, Einarbeitung, Anpassungsweiterbildung sowie sonstige Lehrgänge/Kurse im Beruf.
35 Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.) (2006): Berichtssystem Weiterbildung IX. Integrierter Gesamtbericht zur Weiterbildungssituation in Deutschland. Bonn / Berlin, S. 120-134.
36 Schönfeld, G.; Moraal, D. (2006): Beteiligung von Frauen an betrieblicher Weiterbildung im internationalen Vergleich - Ergebnisse der zweiten europäischen Weiterbildungserhebung. In: Granato, M.; Degen, U. (Hrsg.): Berufliche Bildung von Frauen. Bonn, S. 226 - 244 (Berichte zur beruflichen Bildung 278).
37 Siehe Fußnote 29.
38 Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.) (2006): Berichtssystem Weiterbildung IX. Integrierter Gesamtbericht zur Weiterbildungssituation in Deutschland. Bonn / Berlin, S. 90-103.
39 Grünewald, U.; Moraal, D. (1996): Betriebliche Weiterbildung in Deutschland. Gesamtbericht. Ergebnisse aus drei empirischen Erhebungsstufen einer Unternehmensbefragung im Rahmen des EG-Aktionsprogrammes FORCE. Bielefeld.
40 Sauter, E. (1989): Ansätze für eine Neuorientierung der beruflichen Weiterbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis 3, S. 3-8.
41 Bredgaard, T.; Larsen, F. (Hrsg.) (2005): Employment policy from different angels. Kopenhagen.
42 Grünewald, U.; Moraal, D. (Hrsg.) (1998): Modelle zur Finanzierung der beruflichen Weiterbildung Beschäftigter und Arbeitsloser. Dokumentation eines LEONARDO-Projektes mit Beteiligung von Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und Norwegen. Bielefeld.
43 Moraal, D.; Schönfeld, G. (2005): Deutschland, Frankreich, Niederlande - drei Modelle der Finanzierung betrieblicher Weiterbildung. In: Faulstich, P.; Bayer, M. (Hrsg.): Lerngelder: Für öffentliche Verantwortung in der Weiterbildung. Hamburg, S. 48 - 64.
44 Moraal, D.; Schmidt, G. (1998): Die Sozialkasse im Gerüstbaugewerbe: Ein tarifvertraglich geregeltes Finanzierungsmodell der Aus- und Weiterbildung. In: Grünewald, U.; Moraal, D. (Hrsg.): Modelle zur Finanzierung der beruflichen Weiterbildung Beschäftigter und Arbeitsloser. Dokumentation eines LEONARDO-Projektes mit Beteiligung von Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und Norwegen. Bielefeld, S. 122-130.
45 Bahnmüller R.; Fischbach, S.; Jentgens, B. (2005): Die Qualifizierungstarifverträge für die baden-württembergische M+E-Industrie und die westdeutsche T+B-Industrie: Konzepte, Umsetzung, Wirkungen und Konsequenzen, Beitrag für die Tagung "Was nützen und bewirken Qualifizierungstarifverträge" am 11. November 2005 in Stuttgart-Filderstadt. URL: http://www.fatk.uni-tuebingen.de/files/tagung_qtvs.pdf [Abrufdatum: 22.2.2007]. Ver.di / IG Metall (2005): Berufliche Weiterbildung - eine Gestaltungsaufgabe für Tarifverträge. Eine gemeinsame Diskussion von Ver.di und IG Metall. Workshop 10./11. Februar 2005 in Berlin. URL: http://berufsbildungspolitik.verdi.de/copy_of_infopool/publikationen/data/Tagungsdokumentation.pdf [Abrufdatum: 14.5.2007].
46 IG Metall: Tarifvertrag zur Qualifizierung in Nordrhein-Westfalen vom 22.4.2006. URL: http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/SID-0A342C90-ABD2C197/internet/style.xsl/view_13416.htm [Abrufdatum: 22.3.2007].
47 Siehe Fußnote 45.
48 Für Deutschland siehe http://www.lernende-regionen.info/. Ein Beispiel für ein erfolgreiches Qualifizierungsnetzwerk ist das Regionet OWL in Ostwestfalen-Lippe (http://www.regionet-owl.de/home).
49 Vgl. u.a. Leonardo II Projekt "Betriebliche Weiterbildung von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in KMU und Entwicklung von regionalen Supportstrukturen" (AGEQUAL - http://www.bibb.de/de/19230.htm); Dobischat, R.; Husemann, R. (2001): Aufbruch zu neuen Allianzen - Klein- und Mittelbetriebe und Bildungsträger als Kooperationspartner? Zur Problematik einer fragilen Beziehung. In: Bolder., A.; Heinz, W.R.; Kutscha, G. (Hrsg.): Deregulierung der Arbeit - Pluralisierung