Sie befinden sich hier:

Sprachversion:

 

Kompetenzfeststellung und -entwicklung in neuen Arbeits- und Beschäftigungsformen

1. Trimester 2008


Inhalte:

  • Aufgrund des Wandels auf dem Arbeitsmarkt und der Zunahme neuer Arbeits- und Erwerbsformen (wie bspw. Zeit-/Leiharbeit, Telearbeit, Neue Selbständigkeit, Teilzeitarbeit oder befristete Beschäftigung) ist es notwendig, die Ausgestaltung der Weiterbildung aufgrund der diversifizierten Zielgruppen neu vorzunehmen. Hierzu erfolgversprechende Ansätze in der Realität aufzuspüren, anzuregen und zu prüfen, ist eine vordringliche Forschungs- und Gestaltungsaufgabe.
  • Die Beschäftigten in den neuen und flexibilisierten Beschäftigungsformen brauchen zum Erhalt und zur Weiterentwicklung ihrer Employability geeignete Kompetenzentwicklungsmöglichkeiten. Unternehmen laufen Gefahr, hohe Kontroll- und Transaktionskosten aufwenden zu müssen, wenn sie den Erwerbstätigen keinen Zugang zur Weiterbildung ermöglichen. Darüber hinaus besteht die Gefahr der Dequalifizierung der Mitarbeiter.
  • In dem Seminar werden zunächst die sogenannten neuen, atypischen Arbeits- und Beschäftigungsformen überblicksartig dargestellt und dabei auch die Gründe für ihre Zunahme thematisiert. Daran knüpft sich die Frage nach den Konsequenzen für die berufliche Bildung und dabei im Speziellen für die Kompetenzforschung an. Es werden verschiedene Formen der Kompetenzfeststellung und -entwicklung (formell und informell) behandelt und diskutiert. Die aktive Beteiligung aller Teilnehmenden ist gewünscht, z.B. in Form von Referaten oder Gruppenarbeiten.




Lehrbeauftragte: Dr. Gesa Münchhausen, BIBB


Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Professur für Berufs- und Betriebspädagogik. Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg




Letzte Änderung: 26.10.2011


Tools:


Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

Copyright: Die veröffentlichten Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar.