Lernende Organisation (LO)
Berufsbildung im lernenden Unternehmen
Leistungsfähige und innovative Unternehmen werden zunehmend darauf verwiesen, dass Veränderungsprozesse mit Lernprozessen einhergehen, die auf wechselseitig miteinander verknüpften Ebenen stattfinden. Lernbereitschaft und Lernfähigkeit einzelner Mitarbeiter/innen, Mitarbeitergruppen und Organisationseinheiten erhalten zur Sicherung und zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit unternehmensstrategische Bedeutung. Lern- und Dialogkultur und - infolge der wachsenden Geschwindigkeit der Wissenserneuerung - auch Wissensmanagement gelten als Schlüsselbegriffe für die Vision vom "Lernenden Unternehmen".
Nur durch intensiviertes lebens- und berufsbegleitendes Lernen gelingt es, den vielfältigen Wandel zu bewältigen. Lernen ist aber nicht nur die adäquate Antwort auf den Veränderungsdruck, sondern kann auch die treibende Kraft von Veränderungen sein.
Die Wirtschaftsmodellversuche zielten nicht nur auf Veränderungen im Denken und Handeln von Personen und Gruppen, sondern zugleich auch auf exemplarische Veränderungen der organisatorischen Abläufe und Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt standen Ansätze der Befähigung zur Mitarbeit in einem "Lernenden Unternehmen". Darüber hinaus sollten der Beitrag und die Sicht der Berufsbildung zur praktischen Umsetzung und Verstetigung des Konzepts der "Lernenden Organisation" deutlich gemacht werden. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang Konzepte und Modelle, die ein aktives, anwendungsorientiertes und systematisiertes Lernen von Personen, Gruppen und Organisationen auch unter den typischen Bedingungen kleiner und mittlerer Betriebe sicherstellen.
Fachliche Betreuung im BIBB:
Henning Bau (ausgeschieden)
Dr. Dorothea Schemme
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