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Erwerb von Zusatzqualifikationen

Erwerb von Zusatzqualifikationen für die Berufskarriere in kleinen und mittleren Unternehmen durch innovative Verbundmodelle

In diesem Modellversuch soll durch eine Verbundausbildung von KMU die höhere Ausbildungsbereitschaft von Betrieben angestrebt und die Schaffung weiterer Ausbildungsplätze erreicht werden. Nach gezielter Befragung der Unternehmen zu ihrem Qualifizierungsbedarf werden für Büroberufe, Elektro- und Metallberufe Module konzipiert. Sie sollen sowohl fachliche Kenntnisse vertiefen als auch eine horizontale Erweiterung der Kennnisse zum Ziel haben. Hier sollen z.B. Elemente aus verwandten Berufen eingebaut werden, EDV- und Fremdsprachenkenntnisse erworben werden können, aber auch Sozial- und Methodenkompetenzen (Organisation, Kommunikation und Kooperation) gefördert und vertieft werden.

Eine Zertifizierung ist geplant, muss jedoch mit der IHK Berlin abgestimmt werden. Die Zusatzqualifikationen sollen die individuelle Gestaltung von Berufskarrieren ermöglichen, wobei den Karrierechancen von Frauen hier ein besonderes Augenmerk geschenkt wird. Durch übergreifende Qualifizierungsangebote sollen die beruflichen Einsatzfelder in und außerhalb des Unternehmens erweitert werden. Die Zusatzqualifikationen erlauben das schnelle Reagieren auf die technischen und organisatorischen Veränderungen und bilden Bausteine im Konzept des "Lebenslangen Lernens".

Die betriebliche Bildungseinrichtung von ABB möchte sich als "Bildungsdienstleister" profilieren, bei dem durch intensive Beratung und kontinuierliche Bedarfsermittlung bei den Betrieben eine praxisorientierte, innovative und effiziente Weiterbildung sichergestellt werden soll.

 

Zum Modellversuch in der MIDo-Datenbank

Letzte Änderung: 04.08.2010


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