Prozessorientierte Berufsausbildung
Prozessorientierte Berufsausbildung von Konstruktions- und Industriemechanikern durch Zusatzqualifikationen
Der Modellversuch zielt in einer für die beteiligten Unternehmen der maritimen und Maschinenbau-Industrie in der Region Rostock angespannten wirtschaftlichen Lage auf eine qualitative Verbesserung der Ausbildungspraxis durch die Schaffung eines Verbundmodells und konsequente Lernortkooperation.
In einem integrierten Bildungsgang wurden 33 Auszubildende zum Berufsabschluss mit prozessorientierten Zusatzqualifikationen und zur Fachhochschulreife geführt und dies in dem verkürzten Zeitraum von nur drei Jahren. Die Absolventen haben so eine attraktive hochwertige Ausbildung erfahren, die sie befähigt, als Fach- und zukünftige Führungskräfte den Innovationserfordernissen der Betriebe gerecht zu werden. Dies setzt voraus, dass sie den erlernten Beruf auch ausüben und weiterführende Qualifikationen wie den Meister- und/oder einen Ingenieursabschluss erlangen.
Um ein durchgängiges Reformmodell zu kreieren, wird zum einen gegenwärtig ein darauf aufbauender, dual angelegter Weiterbildungs- und Studiengang entwickelt und zum anderen ein zweiter Durchgang nach vorliegendem Modell ausgebildet.




