Neue berufliche Entwicklungswege
Neue berufliche Entwicklungswege im modernen Industriebetrieb - ein Entwicklungsverbund von Betrieben Ostbrandenburgs zur Integration von kaufm. und techn. Berufskarrieren
Ziel des bei der EKO Stahl GmbH angesiedelten Modellversuchs ist es, unter anderem Module zu entwickeln, die eine Brücke zwischen der klassischen Facharbeiterausbildung und neuer beruflicher Anforderungen schlagen, sogenannte Brückenmodule. Dabei wird genau zu unterscheiden sein zwischen neuen Anforderungen, die in das Tätigkeitsfeld des jeweiligen Ausbildungsberufes aufgrund neuer technologischer und/oder arbeitsorganisatorischer Veränderungen direkt eingehen und solchen, die das Tätigkeitsfeld generell verändern. D. h. es werden Qualifikationen benötigt, die aus neuen Zielarbeitsplätzen resultieren, die durch arbeitsorganisatorische Veränderungen entstanden sind oder erst entstehen werden. Diese neuen Zielarbeitsplätze stellen die neuen Karriereangebote für die Facharbeiterschaft dar.
Zusatzqualifikationen werden als Qualifikationsbündel verstanden, die in erster Linie das Qualifikationsprofil der einzelnen verändern. Zusatzqualifikationen ergänzen das Ausbildungsberufsprofil, insofern sie stark zeitlich und/oder regional und/oder arbeitsorganisatorisch und/oder branchenbezogen bzw. unternehmensbezogen bestimmt sind. Sie werden prozessbegleitend weiterentwickelt und eröffnen neue Betriebskarrieren, die nicht dem klassischen Karrieremuster folgen und die bislang nur in Ansätzen zu erkennen sind.




