"EDVANCE" vermarktet deutsche Berufsbildung international
Monika Muylkens
Der Berufsbildungsmarkt seit Jahren einer der weltweit am stärksten wachsenden Märkte. Um die Stellung der deutschen Berufsbildung auf diesem Mark zu stärken, hat die Bundesregierung die Initiative EDVANCE gegründet, die 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Aufgaben der Initiative unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) werden vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), International Marketing of Vocational Education (iMOVE) und der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) wahrgenommen. Seit 2009 wird die Initiative vom Koordinationsbüro im BIBB unterstützt.
Durch EDVANCE soll es den beteiligten Organisationen gelingen, die internationale Berufsbildungsszene unter einer gemeinsamen Marke besser anzusprechen. EDVANCE soll als Promotor deutscher Berufsbildung fungieren und zu einer Art Gütesiegel werden, das im Ausland für die Qualität deutscher Berufsbildung steht. Dazu bindet die Initiative starke und erfahrene Partner in der Berufsbildungszusammenarbeit zusammen und nutzt deren Synergien. Das Angebotsspektrum ist breit - es umfasst Aufbau, Weiterentwicklung und Modernisierung nationaler Berufsbildungssysteme, Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsforschung, Technologiekompetenz für kleinere und mittlere Unternehmen, Qualifizierung für Existenz sichernde Beschäftigung, Curriculum- und Berufsbildentwicklung, Didaktik, Lehrmittelentwicklung und Bildungstechnologien, Berufsbildungsmanagement, Internationalisierung der Personalentwicklung und die Bildung von Netzwerken und internationalen Lerngemeinschaften.





