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Karriereorientierung durch Zusatzqualifikationen

Karriereorientierung durch Zusatzqualifikationen auf dem Gebiet der Arbeitsorganisation in Verbindung mit innovativen Arbeitsinhalten bei der Erstausbildung gewerbl.-techn. Berufe

Der Modellversuch des IHK-Bildungszentrums Dresden hat zum Ziel, speziell für die Berufe Industriemechaniker/-in, Mechatroniker/-in und Mikrotechnologe bzw. Mikrotechnologin zusätzliche Qualifizierungs- und Bildungskonzepte zu entwickeln und zu etablieren, deren thematischer Rahmen durch das Gebiet der Arbeitsorganisation gegeben ist. Dabei sollen besonders neue und innovative Arbeitsinhalte berücksichtigt werden.

Die Bedarfe für derartige Qualifizierungs- bzw. Bildungsmaßnahmen für die drei oben genannten Berufe wurden durch Analysen bestehender Ordnungsmittel, Befragungen in der Industrie sowie von Auszubildenden und Lehrkräften ermittelt. Weiterhin wurde eine Sekundäranalyse relevanter Literatur zur Thematik durchgeführt.

Bislang wurden auf Grundlage der Bedarfsermittlung verschiedene konkrete Konzepte für zusätzliche Qualifizierungs- bzw. Bildungsmaßnahmen erarbeitet. Als Beispiele seien genannt: "Arbeitsplanung und Arbeitsorganisation - Vorschläge zu Ausbildungs- und Unterrichtsvorhaben", "Recycling - Ein zusätzliches Bildungsangebot zum beruflichen Umweltlernen" und "Der Prozessbegleiter in Organisationen - Ein neues Qualifizierungsangebot beruflichen Lernens".

Bei den zusätzlichen Qualifizierungs- bzw. Bildungsangeboten wird eine Zertifizierung angestrebt, da sie für die Auszubildenden motivierend ist und dadurch andere Tätigkeitsfelder eröffnet werden können. Sie wird aber nicht als vorrangig angesehen.

 

Zum Modellversuch in der MIDo-Datenbank

Letzte Änderung: 04.08.2010


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