Konzeption zur Vermittlung von Controlling-Wissen
Konzeption zur Vermittlung von Controlling-Wissen als Zusatzqualifikation für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen
In dem Modellvorhaben werden individuell kombinierbare Qualifizierungsbausteine entwickelt und erprobt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Arbeitsgebieten in Klein- und Mittelbetrieben befähigen sollen, neben ihrer fachlichen Tätigkeit zusätzlich noch Controlling-Aufgaben wahrzunehmen.
Das zugrundeliegende Verständnis von Controlling zielt auf ein möglichst schnelles Erkennen und Realisieren von Verbesserungsmöglichkeiten im Betrieb ab im Sinne der Vision von einer lernenden Organisation. Die Zusatzqualifikation ist sowohl für Teilnehmer/innen mit kaufmännischer Ausbildung als auch für Teilnehmer/innen mit gewerblich-technischer Ausbildung angelegt. Die Konzipierung und Vermittlung der Module erfolgt ausgerichtet an den tatsächlichen Bedarfen der beteiligten Unternehmen.
Übergreifende Module, wie z. B. Software-Grundkenntnisse oder "Grundlagen Rechnungswesen und Kostenrechnung" sowie Module zur Förderung von Lernfähigkeit und vernetztem Denken dienen als Basis für Module mit spezifischen Controlling-Inhalten. Die Zusatzqualifizierung mit 480 Unterrichtseinheiten erstreckt sich über einen Zeitraum von 18 Monaten. Das didaktische Konzept orientiert sich am situierten Lernen und baut auf eine Lernortkooperation zwischen Qualifizierungsträger, Betrieben und Lernen zu Hause auf. Die Zusatzqualifikation wird mit einem gemeinsamen DEKRA-IHK-Zertifikat abgeschlossen.




