BIBB und chinesische Partner setzen neue Impulse für die Kooperation in der angewandten Berufsbildungsforschung
Julia Schmidt, Gert Zinke
Im März 2009 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit seinen chinesischen Partnern, dem Bildungsministerium und dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie, das "Deutsch-Chinesische Jahr der Wissenschaft und Bildung" ausgerufen. Das Jahr bietet die Gelegenheit, das Thema Berufsbildung verstärkt in die deutsch-chinesischen Gespräche zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit einzubringen.
In China hat dieses Thema zurzeit hohe politische Priorität: Berufliche Aus- und Fortbildung wird als wichtige Voraussetzung für wirtschaftliche und soziale Entwicklung gesehen. Daher hat die Regierung signifikante Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um das Berufsbildungssystem quantitativ auszuweiten und die Qualität der Berufsbildung zu verbessern. Wichtige Ansatzpunkte sind die Verbesserung der Qualifikation des Ausbildungspersonals, des praktischen Teils (und damit der Beschäftigungsrelevanz) der Ausbildung sowie der Kapazitäten der Berufsschulen.
Ziel der im Juni 2009 durchgeführten Aktivitäten war es, neue Impulse für die bereits langjährige erfolgreiche Kooperation zwischen deutschen und chinesischen Partnern in der Berufsbildung zu geben. In diesem Sinne war das BIBB mit einem Stand auf der Deutschlandpromenade der Initiative "Deutschland und China - gemeinsam in Bewegung" in Shenyang vertreten und organisierte dort einen Expertenworkshop zur zukünftigen Kooperation in der Berufsbildungsforschung.





