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Ausbildungsberufsbezeichnung

Pferdewirt/Pferdewirtin

Ausbildungsbereich

Landwirtschaft

Struktur des Ausbildungsberufs

Ausbildungsberuf mit Spezialisierung in fünf Fachrichtungen:

  1. Pferdehaltung und Service
  2. Pferdezucht
  3. Klassische Reitausbildung
  4. Pferderennen
    - Einsatzgebiet Rennreiten
    - Einsatzgebiet Trabrennfahren
  5. Spezialreitweisen
    - Einsatzgebiet Westernreiten
    - Einsatzgebiet Gangreiten

Ausbildungsdauer

3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Was ist neu?

Die modernisierte Berufsausbildung zum Pferdewirt und zur Pferdewirtin gliedert sich zukünftig in fünf Fachrichtungen, welche die bisherigen vier Schwerpunkte der zuletzt 1975 geordneten Ausbildung ablösen. Dabei handelt es sich um die Fachrichtungen "Pferdehaltung und Service", "Pferdezucht", "Klassische Reitausbildung", "Pferderennen" und "Spezialreitweisen". In der Fachrichtung "Pferderennen" werden zusätzlich die Einsatzgebiete "Rennreiten" und "Trabrennfahren" und in der Fachrichtung "Spezialreitweisen" die Einsatzgebiete "Westernreiten" und "Gangreiten" unterschieden.
Grundlage für die Ausbildung in einer dieser Fachrichtungen im dritten Ausbildungsjahr sind Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der tiergerechten Haltung, Fütterung, Gesundheitsvorsorge und Grunderziehung von Pferden, die in den ersten beiden Ausbildungsjahren vermittelt werden.
Verändert hat sich zudem die Gestaltung der Zwischen- und Abschlussprüfung, in der bislang an einer Fachsystematik ausgerichtet Kenntnisse und Fertigkeiten getrennt voneinander geprüft wurden. Die modernisierten Prüfungen orientieren sich an realen Arbeitsprozessen des Berufsalltags. Im Unterschied zu den bisherigen Prüfungen werden dabei berufliches Handeln und Wissen miteinander verknüpft geprüft.
Ebenfalls modernisiert wurde der Rahmenlehrplan für den berufsschulischen Teil der dualen Ausbildung. Dieser gilt für alle Fachrichtungen, es können jedoch schulspezifisch Schwerpunkte gesetzt und innerhalb der Lernfelder differenziert werden.

Inkrafttreten

1. August 2010

Ausbildungsprofil der Fachrichtung Pferdehaltung und Service

Berufliche Tätigkeitsfelder
Pferdewirte und Pferdewirtinnen der Fachrichtung Pferdehaltung und Service arbeiten in Pensionshaltungsbetrieben und Reitvereinen, darüber hinaus sind sie auch in Gestüten und in der privaten Pferdehaltung tätig.

Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit
Pferdewirte / Pferdewirtinnen der Fachrichtung Pferdehaltung und Service

  • rüsten Pferde aus, bewegen und arbeiten Pferde,
  • beraten, unterstützen und bilden Kunden aus,
  • beurteilen, erhalten und fördern die Gesundheit von Pferden,
  • managen Ställe, halten und füttern Pferde,
  • bewirtschaften Dauergrünland, gewinnen, beschaffen und lagern Futter,
  • planen und führen Pferdetransporte durch,
  • beaufsichtigen Personen und leiten diese an,
  • setzen Nachhaltigkeit in der Pferdewirtschaft um,
  • planen und dokumentieren Arbeiten, legen Arbeitsschritte fest und kontrollieren und bewerten Arbeitsergebnisse,
  • führen Arbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung des Tierschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes durch und setzen dabei Geräte, Maschinen und Betriebseinrichtungen ein und
  • gestalten betriebliche Abläufe unter den Aspekten Betriebswirtschaft und Qualitätssicherung

Inhalte der Berufsausbildung

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Tiergerechte Pferdehaltung; Pferdefütterung,
  2. Tierschutz und Tiergesundheit,
  3. Ausbildung und Vorbereitung von Pferden für Zucht- und Leistungsprüfungen,
  4. betriebliche Abläufe und Organisation; Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge,
  5. Dienstleistungen, Kundenorientierung, Marketing,
  6. Pferdezucht und -aufzucht,
  7. Ausrüstung; Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen.

Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs,
  2. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  4. Umweltschutz,
  5. Naturschutz, ökologische Zusammenhänge, Nachhaltigkeit,
  6. Qualitätssichernde Maßnahmen.

Gegenstand in der Berufsausbildung der Fachrichtung Pferdehaltung und Service sind über die genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Individuelle Pferdefütterung; Futtergewinnung und -beschaffung,
  2. Stall- und Weidemanagement,
  3. Bewegung von Pferden im Reiten oder Fahren, Arbeiten an der Longe,
  4. Beratung von Kunden und kundenorientierte Anlagenbewirtschaftung.

Ausbildungsprofil der Fachrichtung Pferdezucht

1. Berufsbezeichnung
Pferdewirt/Pferdewirtin - Fachrichtung Pferdezucht

2. Ausbildungsdauer
3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

3. Berufliche Tätigkeitsfelder
Pferdewirte und Pferdewirtinnen der Fachrichtung Pferdezucht arbeiten in Gestüten, darüber hinaus sind sie auch in Hengstdepots und Landgestüten sowie Aufzuchtbetrieben tätig.

4. Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit
Pferdewirte / Pferdewirtinnen der Fachrichtung Pferdezucht

  • beurteilen und wählen Pferde für die Eignung zur Zucht aus,
  • planen und führen Maßnahmen der Pferdezucht und der Zuchthygiene durch,
  • führen Maßnahmen der Pferdeaufzucht durch,
  • bilden Pferde aus,
  • stellen Pferde bei Zuchtschauen und Prüfungen vor,
  • managen Ställe, halten und füttern Jung- und Zuchtpferde,
  • beurteilen, erhalten und fördern die Gesundheit von Jung- und Zuchtpferden,
  • beaufsichtigen Personen und leiten diese an,
  • beraten Kunden situationsgerecht,
  • setzen Nachhaltigkeit in der Pferdewirtschaft um,
  • planen und dokumentieren Arbeiten, legen Arbeitsschritte fest und kontrollieren und bewerten Arbeitsergebnisse,
  • führen Arbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung des Tierschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes durch und setzen dabei Geräte, Maschinen und Betriebseinrichtungen ein und
  • gestalten betriebliche Abläufe unter den Aspekten Betriebswirtschaft und Qualitätssicherung.

Ausbildungsberufsbild

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Tiergerechte Pferdehaltung; Pferdefütterung,
  2. Tierschutz und Tiergesundheit,
  3. Ausbildung und Vorbereitung von Pferden für Zucht- und Leistungsprüfungen,
  4. betriebliche Abläufe und Organisation; Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge,
  5. Dienstleistungen, Kundenorientierung, Marketing,
  6. Pferdezucht und -aufzucht,
  7. Ausrüstung; Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen.

Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs,
  2. Berufsbildung; Arbeits- und Tarifrecht,
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  4. Umweltschutz,
  5. Naturschutz, ökologische Zusammenhänge, Nachhaltigkeit,
  6. Qualitätssichernde Maßnahmen.

Gegenstand in der Berufsausbildung der Fachrichtung Pferdezucht sind über die genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Zuchtmethoden, Zuchtplanung, Zuchthygiene,
  2. Pferdebeurteilung, Pferderassen,
  3. Reproduktion und Aufzucht, 
  4. Vorstellung von Pferden bei Zuchtschauen und Prüfungen.

Ausbildungsprofil der Fachrichtung Klassische Reitausbildung

1. Berufsbezeichnung
Pferdewirt/Pferdewirtin - Fachrichtung Klassische Reitausbildung

2. Ausbildungsdauer
3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

3. Berufliche Tätigkeitsfelder
Pferdewirte und Pferdewirtinnen der Fachrichtung Klassische Reitausbildung arbeiten in Reitschulen, Pferdeausbildungsbetrieben sowie Pferdehaltungsbetrieben und Reitvereinen.

4. Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit
Pferdewirte / Pferdewirtinnen der Fachrichtung Klassische Reitausbildung

  • beurteilen die Eignung von Pferden für spezifische Verwendungszwecke und Disziplinen, 
  • rüsten Pferde aus, bilden Pferde in der Dressur und im Springen aus und trainieren diese,
  • bilden Reiter und Reiterinnen disziplinübergreifend im Breitensport und im Leistungssport aus und trainieren diese,
  • bereiten und stellen Pferde auf Leistungsprüfungen vor,
  • managen Ställe, halten und füttern Pferde,
  • beurteilen, erhalten und fördern die Gesundheit von Pferden,
  • beaufsichtigen Personen und leiten diese an,
  • beraten Kunden situationsgerecht, 
  • setzen Nachhaltigkeit in der Pferdewirtschaft um,
  • planen und dokumentieren Arbeiten, legen Arbeitsschritte fest und kontrollieren und bewerten Arbeitsergebnisse,
  • führen Arbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung des Tierschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes durch und setzen dabei Geräte, Maschinen und Betriebseinrichtungen ein und
  • gestalten betriebliche Abläufe unter den Aspekten Betriebswirtschaft und Qualitätssicherung.

Ausbildungsberufsbild
Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Tiergerechte Pferdehaltung; Pferdefütterung,
  2. Tierschutz und Tiergesundheit,
  3. Ausbildung und Vorbereitung von Pferden für Zucht- und Leistungsprüfungen,
  4. betriebliche Abläufe und Organisation; Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge,
  5. Dienstleistungen, Kundenorientierung, Marketing,
  6. Pferdezucht und -aufzucht,
  7. Ausrüstung; Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen.

Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs,
  2. Berufsbildung; Arbeits- und Tarifrecht,
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  4. Umweltschutz,
  5. Naturschutz, ökologische Zusammenhänge, Nachhaltigkeit,
  6. Qualitätssichernde Maßnahmen.

Gegenstand in der Berufsausbildung der Fachrichtung Klassische Reitausbildung sind über die genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Funktionelle Pferdebeurteilung,
  2. Vielseitige, klassische Grundausbildung des Pferdes,
  3. Zielgruppenorientierte, klassische Ausbildung von Reitern und Reiterinnen,
  4. Vorbereitung und Vorstellung von Pferden bei Leistungsprüfungen.

Ausbildungsprofil der Fachrichtung Pferderennen

1. Berufsbezeichnung
Pferdewirt/Pferdewirtin - Fachrichtung Pferderennen

2. Ausbildungsdauer
3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

3. Berufliche Tätigkeitsfelder
Pferdewirte und Pferdewirtinnen der Fachrichtung Pferderennen arbeiten in Pferderennställen, Trainingsbetrieben und Rehabilitationseinrichtungen und sind als lizensierte Rennreiter/innen oder Trabrennfahrer/innen tätig. 

Pferdewirte / Pferdewirtinnen der Fachrichtung Pferderennen

  • trainieren Rennpferde, 
  • beurteilen und fördern das Leistungsvermögen von Rennpferden,
  • bereiten Pferde auf die Teilnahme an Rennen vor,
  • reiten oder fahren Pferde in Rennen,
  • managen Ställe, halten und füttern Pferde,
  • beurteilen, erhalten und fördern die Gesundheit von Pferden,
  • beaufsichtigen Personen und leiten diese an,
  • beraten Kunden situationsgerecht,
  • setzen Nachhaltigkeit in der Pferdewirtschaft um,
  • planen und dokumentieren Arbeiten, legen Arbeitsschritte fest und kontrollieren und bewerten Arbeitsergebnisse,
  • führen Arbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung des Tierschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes durch und setzen dabei Geräte, Maschinen und Betriebseinrichtungen ein und
  • gestalten betriebliche Abläufe unter den Aspekten Betriebswirtschaft und Qualitätssicherung.

Ausbildungsberufsbild
Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Tiergerechte Pferdehaltung; Pferdefütterung,
  2. Tierschutz und Tiergesundheit,
  3. Ausbildung und Vorbereitung von Pferden für Zucht- und Leistungsprüfungen,
  4. betriebliche Abläufe und Organisation; Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge,
  5. Dienstleistungen, Kundenorientierung, Marketing,
  6. Pferdezucht und -aufzucht,
  7. Ausrüstung; Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen.

Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs,
  2. Berufsbildung; Arbeits- und Tarifrecht,
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  4. Umweltschutz,
  5. Naturschutz, ökologische Zusammenhänge, Nachhaltigkeit,
  6. Qualitätssichernde Maßnahmen.

Gegenstand in der Berufsausbildung der Fachrichtung Pferderennen sind über die genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Training von Rennpferden,
  2. Beurteilung des Leistungsvermögens von Rennpferden,
  3. Vorbereitung und Teilnahme an Pferderennen,
  4. Gesundheit, Ernährung und Fitness des Rennreiters/-fahrers und der Rennreiterin/-fahrerin.

Diese Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind prozessbezogen in einem der folgenden Einsatzgebiete zu vermitteln:

  1. Rennreiten,
  2. Trabrennfahren;

Dabei wird das Einsatzgebiet vom Ausbildungsbetrieb festgelegt, andere Einsatzgebiete sind zulässig, wenn in ihnen die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten entsprechend vermittelt werden.

Ausbildungsprofil der Fachrichtung Spezialreitweisen

1. Berufsbezeichnung
Pferdewirt/Pferdewirtin - Fachrichtung Spezialreitweisen

2. Ausbildungsdauer
3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

3. Berufliche Tätigkeitsfelder
Pferdewirte und Pferdewirtinnen der Fachrichtung Spezialreitweisen arbeiten in Reitschulen, Pferdeausbildungsbetrieben sowie Pferdehaltungsbetrieben und Reitvereinen.

4. Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit
Pferdewirte / Pferdewirtinnen der Fachrichtung Spezialreitweisen

  • beurteilen Pferde für die Verwendung in einer Spezialreitweise, 
  • bilden Pferde in einer Spezialreitweise aus und trainieren diese,
  • bilden Reiter und Reiterinnen in einer Spezialreitweise aus und trainieren diese,
  • bereiten und stellen Pferde auf Wettbewerben und Prüfungen vor,
  • managen Ställe, halten und füttern Pferde,
  • beurteilen, erhalten und fördern die Gesundheit von Pferden,
  • beaufsichtigen Personen und leiten diese an,
  • beraten Kunden situationsgerecht,
  • setzen Nachhaltigkeit in der Pferdewirtschaft um,
  • planen und dokumentieren Arbeiten, legen Arbeitsschritte fest und kontrollieren und bewerten Arbeitsergebnisse,
  • führen Arbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung des Tierschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes durch und setzen dabei Geräte, Maschinen und Betriebseinrichtungen ein und
  • gestalten betriebliche Abläufe unter den Aspekten Betriebswirtschaft und Qualitätssicherung.

Ausbildungsberufsbild
Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

Gemeinsame berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Tiergerechte Pferdehaltung; Pferdefütterung,
  2. Tierschutz und Tiergesundheit,
  3. Ausbildung und Vorbereitung von Pferden für Zucht- und Leistungsprüfungen,
  4. betriebliche Abläufe und Organisation; Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge,
  5. Dienstleistungen, Kundenorientierung, Marketing,
  6. Pferdezucht und -aufzucht,
  7. Ausrüstung; Einsatz von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen.

Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs,
  2. Berufsbildung; Arbeits- und Tarifrecht,
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  4. Umweltschutz,
  5. Naturschutz, ökologische Zusammenhänge, Nachhaltigkeit,
  6. Qualitätssichernde Maßnahmen.

Gegenstand in der Berufsausbildung der Fachrichtung Spezialreitweisen sind über die genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Beurteilung von Pferden in einer Spezialreitweise,
  2. Grunderziehung und -ausbildung von Pferden in einer Spezialreitweise,
  3. Arbeit mit Reitern und Reiterinnen in einer Spezialreitweise,
  4. Wettbewerbsvorbereitung und Einsatz in Prüfungen einer Spezialreitweise.

Diese Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind prozessbezogen in einem der folgenden Einsatzgebiete zu vermitteln:

  1. Westernreiten,
  2. Gangreiten;

dabei wird das Einsatzgebiet vom Ausbildungsbetrieb festgelegt, andere Einsatzgebiete sind zulässig, wenn in ihnen die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten entsprechend vermittelt werden.

 

Ihr Ansprechpartner/Ihre Ansprechpartnerin im BIBB

Liste der Ansprechpartner für die anerkannten Ausbildungsberufe

Organisationen, die an der Neuordnung beteiligt waren

  • Arbeitgeber

    Kuratorium der Deutschen Wirtschaft
    für Berufsbildung
    Ollenhauerstraße 4
    53113 Bonn

    Deutscher Bauernverband
    Geschäftsstelle Berlin
    Claire-Waldoff-Straße 7
    10117 Berlin

  • Arbeitnehmer

    Deutscher Gewerkschaftsbund
    - Bundesvorstand -
    Abt. Berufliche Bildung
    Henriette-Herz-Platz 2
    10178 Berlin

    Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
    - Bundesvorstand -
    Olof-Palme-Straße 19
    60439 Frankfurt am Main

    . Verbände und Forschungseinrichtungen
    Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) e.V.
    Freiherr-von-Langen Straße 13
    48231 Warendorf

    Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V.
    Rennbahnstraße 154
    50694 Köln

    Hauptverband für Traber-Zucht e.V.
    Mariendorfer Damm 222 - 298
    12107 Berlin

  • Bund


    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Heinemannstraße 2
    53170 Bonn

    Bundesministerium für Ernährung,
    Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    Rochusstraße 1
    53123 Bonn

  • Länder

    Sekretariat der Ständigen Konferenz
    der Kultusminister der Länder
    in der Bundesrepublik Deutschland
    Lennéstraße 6
    53170 Bonn

Infos/Grafiken/Veröffentlichungen

Anerkennungsdatum/Quelle

Verordnung über die Berufsausbildung zum Pferdewirt/zur Pferdewirtin vom 7. Juni 2010, BGBl Jg. 2010 Teil I Nr. 30 vom 10. Juni 2010, S. 728

Letzte Änderung: 17.09.2010


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