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Neue Jugend? Neue Ausbildung? Beiträge aus der Jugend- und Bildungsforschung

BIBB/DJI-Fachtagung

28./29. Oktober 2009 in Bonn, Gustav-Stresemann-Institut

Veröffentlicht: 09.11.2009
Veröffentlichung zur Fachtagung
"Krekel, Elisabeth M; Lex, Tilly [Hrsg.]: Neue Jugend, neue Ausbildung? : Beiträge aus der Jugend- und Bildungsforschung
Bielefeld: W. Bertelsmann Verl., 2011
(Berichte zur beruflichen Bildung)
ISBN 978-3-7639-1140-0
Impressionen der Veranstaltung

28. Oktober 2009 - Moderation: Dr. Frank M. Braun (Deutsches Jugendinstitut)Logo: Veranstaltung Neue Jugend? Neue Ausbildung?

  • 13:30 Uhr
    Berufsbildungsforschung im Bundesinstitut für Berufsbildung
    Prof. Dr. Reinhold Weiß (Bundesinstitut für Berufsbildung)
  • 13:45 Uhr
    Jugendforschung im Deutschen Jugendinstitut
    Dr. Jan Skrobanek (Deutsches Jugendinstitut)
  • 14:00 Uhr
    Mythos Ausbildung: Thesen zur Ausbildungslage in Deutschland
    Dr. Elisabeth M. Krekel, Dr. Joachim Gerd Ulrich (Bundesinstitut für Berufsbildung)
  • 14:30 Uhr
    Jugend im gesellschaftlichen Wandel - Soziale Ungleichheiten von Lebenslagen und Lebensperspektiven 
    Prof. Dr. Walter R. Heinz (Universität Bremen)
  • 15:15 Uhr
    Diskussionsrunde   
  • ab 16:30 Uhr
      Workshop 1 - 3
    • Workshop 1: Jugend heute: Besser oder anders? Wie gut sind die Jugendlichen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet?
    • Workshop 2: Chancen und Risiken beim Übergang von der Schule in Ausbildung: Wie gelingt Jugendlichen der Einstieg in eine Berufsausbildung?
    • Workshop 3: Qualität betrieblicher Ausbildung und ihr Preis: Wie beurteilen Auszubildende und Betriebe die heutige Ausbildungspraxis?
        

29. Oktober 2009 - Moderation: Dr. Günter Walden (Bundesinstitut für Berufsbildung)


Workshop 1

Jugend heute: Besser oder anders? Wie gut sind die Jugendlichen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet?

Moderation: Dr. Elisabeth M. Krekel, Dr. Mona Granato (Bundesinstitut für Berufsbildung), Dr. Jan Skrobanek (Deutsches Jugendinstitut)

Für die Jugendlichen von heute bedeuten die sozioökonomischen Rahmenbedingungen, die sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel befinden, gleichzeitig neue Optionen wie gestiegene Anforderungen an eine selbstverantwortliche Lebensführung. Ausbildung und Beruf sind dabei ein wichtiger Teil ihres Lebens und biografischer Entscheidungsprozesse.

  • Wie sind die Jugendlichen von heute hierauf vorbereitet? Welche Erwartungen haben sie an ihre eigene Lebensführung?
  • Welche Gestaltungsmöglichkeiten stehen ihnen offen? Welche Rolle spielen dabei Ausbildung und Beruf?
  • Welche Auswirkungen haben die sich verändernden Anforderungen auf ihre Lebensgestaltung, auf ihre Freizeit und ihre Wertehaltungen? 
  • Wie gehen sie miteinander und mit "Anderen" im Zeitalter der Globalisierung um?

Vorträge am 28. Oktober 2009:

Vorträge am 29. Oktober 2009:


Workshop 2

Chancen und Risiken beim Übergang von der Schule in Ausbildung: Wie gelingt Jugendlichen der Einstieg in eine Berufsausbildung?

Moderation: Dr. Tilly Lex (Deutsches Jugendinstitut)

Die Übergänge zwischen Schule und Ausbildung haben sich im vergangenen Jahrzehnt stark ausdifferenziert und sind für Jugendliche schwieriger geworden. Für das zwischen allgemeinbildender Schule und regulärer Berufsausbildung expandierende System von Wegen und Stationen hat sich der Begriff des "Übergangssystems" etabliert. Dessen Effektivität wird nachdrücklich in Frage gestellt.
Der Workshop stellt in diesem Kontext Fragen nach den Funktionen des Übergangssystems:

  • Wo dient es der Kompensation für fehlende Ausbildungsplätze, wo der Kompensation für fehlende "Ausbildungsreife"?
  • Was sind die langfristigen Konsequenzen des Übergangssystems für die Ausgestaltung der Wege von der Schule in Ausbildung?
  • Darüber hinaus werden Fragen zu den Einflussfaktoren für den Einstieg in eine vollqualifizierende Berufsausbildung aufgegriffen.

Vorträge am 28. Oktober 2009:

Vorträge am 29. Oktober 2009:


Workshop 3

Qualität betrieblicher Ausbildung und ihr Preis: Wie beurteilen Auszubildende und Betriebe die heutige Ausbildungspraxis?

Moderation: Margit Ebbinghaus, Andreas Krewerth (Bundesinstitut für Berufsbildung)

In der betrieblichen Ausbildung wird derzeit eindringlich über die Einführung von Qualitätssicherungs- und -entwicklungsverfahren diskutiert. Hierbei zeigt sich, dass entsprechende Verfahren mit einem hohen Aufwand verbunden sind und dass kein einheitliches Verständnis darüber herrscht, welches die entscheidenden Kennzeichen für eine "gute Ausbildung" sind. Der Workshop setzt auf Grundlage deutschlandweiter Studien an diesen Punkten an:

  • Welche Anforderungen stellen Betriebe und Auszubildende an ihre Berufsausbildung?
  • Inwiefern werden diese Anforderungen in der heutigen Ausbildungspraxis tatsächlich erfüllt?
  • Welche Qualitätssicherungsverfahren werden hierbei genutzt?

Ergänzt werden die Befunde durch aktuelle Daten zur Kosten-Nutzen-Relation betrieblicher Ausbildung. Aus der Gesamtschau werden Ansatzpunkte für zukunftsorientierte Qualitätssicherung und -entwicklung im Bereich der beruflichen Bildung herausgearbeitet.


Vorträge am 28. Oktober 2009:

  • Outputqualität - Ausgangspunkt oder Resultat betrieblicher Ausbildungsgestaltung?
    Margit Ebbinghaus (Bundesinstitut für Berufsbildung)
  • Qualität in der Berufsausbildung - Die Qualitätsplattform als Tool zur Unterstützung ausbildender Betriebe
    Michael Krieger (Berufsbildungsausschuss der IHK Frankfurt)


Vorträge am 29. Oktober 2009:

Erscheinungsdatum und Hinweis Deutsche Nationalbibliothek

Veröffentlichung im Internet: 09.11.2009

Letzte Änderung: 28.03.2011


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Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

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