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Förderprogramme und Initiativen

Um betriebliche Ausbildungsplatzdefizite zu kompensieren, wendet der Staat erhebliche öffentliche Mittel auf. Arbeitsverwaltung, Bund, Länder und die EU finanzieren ein breites Spektrum unterschiedlicher Ausbildungsplatzprogramme. Im Vordergrund der staatlichen Aktivitäten steht die kurative Förderung, also die direkte, staatliche Teilfinanzierung von betrieblichen Ausbildungsplätzen bzw. die Vollfinanzierung außerbetrieblicher Ausbildungsplätze. Gleichwohl sind ein großer Teil der Förderaktivitäten so angelegt, dass sie strukturbildend auf das berufliche Bildungssystem einwirken und zu dessen qualitativer Weiterentwickung beitragen sollen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Förderung besonderer Zielgruppen. Diese Seite gibt einen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme mit Beteiligung des BIBB.

Aktuell laufende Förderprogramme mit Beteiligung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

  • JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit "JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden" bundesweit Innovationen und Strukturentwicklung in der beruflichen Bildung. Das Programm zielt auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit betrieblichen Ausbildungsplätzen durch die Gewinnung von Betrieben bzw. Unternehmen für Ausbildung.
  • JOBSTARTER - Initiative VerA
    Der Senior Experten Service (SES) weitet sein Ausbildungsinitiative VerA bundesweit aus: Ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter unterstützen Jugendliche dabei, ihre Ausbildungsziele zu erreichen. So sollen Ausbildungsabbrüche verhindert werden.
  • JOBSTARTER CONNECT
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit JOBSTARTER CONNECT die Entwicklung und Erprobung von Lösungsansätzen für eine frühzeitige Integration junger Menschen in die duale Berufsbausbildung mittels bundeseinheitlicher Ausbildungsbausteine.
  • Förderung von Modellversuchen
    Die Förderung von Modellversuchen einschließlich ihrer wissenschaftlichen Begleituntersuchung ist gesetzliche Aufgabe des Bundesinstituts

  • Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten
    Durch das Angebot einer frühzeitigen, praxisbezogenen und systematischen Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten soll Jugendlichen, die einen Abschluss der Sekundarstufe I als höchsten Schulabschluss anstreben,  der Übergang von der Schule in eine duale Berufsausbildung erleichtert werden. Damit soll auch ein wirksamer Beitrag zur Verringerung der Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss und/oder ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz geleistet und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.
  • Planung und Förderung von Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS)
    Aus dem Haushalt des BMBF fördert das BIBB die Modernisierung, Erweiterung und Ausstattung von Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) mit dem Ziel, die Ausbildungsfähigkeit kleinerer und mittlerer Betriebe (KMU) herzustellen bzw. zu verbessern
  • Nationale Agentur Bildung für Europa beim BIBB
    Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim BIBB sieht in der Gestaltung eines "Europäischen Bildungsraums" und in der erfolgreichen Umsetzung des EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen (LEONARDO DA VINCI und GRUNDTVIG) eine große Herausforderung für die nächsten Jahre, zu deren Realisierung sie einen Beitrag leistet.

Übersicht weitere Förderprogramme

 

 

Materialien

Synopse zu Förderprogrammen der beruflichen Bildung
Die Zusammenstellung von KIBB liefert einen schnellen Überblick auf relevante öffentliche Förderprogramme aus der beruflichen Bildung.
Stand: März 2007 (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Letzte Änderung: 11.10.2011


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Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

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