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Internationale Kooperation

Das BIBB ist sich der zunehmenden internationalen Bedeutung der Berufsbildung insbesondere im Kontext der internationalen Beziehungen bewusst und stellt sich den damit verbundenen Herausforderungen.
Bezogen auf die internationale Zusammenarbeit hat das BIBB folgende Grundsätze und Ziele im Leitbild formuliert: "Wir kooperieren mit internationalen Partnern und bieten Dienstleistungen weltweit an. Wir beraten internationale Partner bei der Entwicklung und Modernisierung der Berufsbildung. Wir initiieren und pflegen internationale Netzwerke. Damit fördern wir auch die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Berufsbildungssystems und tragen zur Gestaltung des europäischen Bildungsraumes bei."

Partnertreffen

Um die bestehenden Partnerschaften zu stärken und neue zu begründen, hat das BIBB 2006 in der Form von gelegentlichen "Partnertreffen" ein Forum ins Leben gerufen, das bei den beteiligten europäischen Berufsbildungsinstitutionen als etabliert betrachtet werden kann. Diese Treffen bieten nicht nur  Gelegenheit, sich über aktuelle Themen von gegenseitigem Interesse auszutauschen, sondern vor allem auch, neue Kontakte zu knüpfen und Kooperationsfelder zu identifizieren. Der Austausch über die Entwicklung des europäischen Qualifikationsrahmens Kompetenzen war Thema des ersten Treffens, zu dem das BIBB vom 20. bis 21. März 2006 Vertreter von 16 Berufsbildungsinstitutionen aus verschiedenen europäischen Staaten nach Bonn eingeladen hatte. Das zweite Partnertreffen fand vom 28. bis 30. Oktober 2007 auf Einladung des INCUAL in Madrid statt. Es beschäftigte sich vor allem mit Auswirkungen des EQF und des ECVET auf die teilnehmenden Länder. Das bisher letzte Treffen wurde mit einem breiten Themenspektrum am 17. und 18. November 2008 von der QCA in London durchgeführt.

Partnertreffen mit 16 nationalen europäischen Berufsbildungsinstitutionen

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Kooperationsabkommen

Das BIBB hat zusätzlich zu den bereits erwähnten Aktivitäten mit Ägypten, Türkei und Vietnam Kooperationsabkommen mit:

  • Australien - Seit dem 26.7.2000 besteht zwischen dem Bundesinstitut für Berufsbildung und dem Nationalen Zentrum für Berufsbildungsforschung (NCVER)  in Adelaide ein Kooperationsvereinbarung. Das Nationale Zentrum für Berufsbildungsforschung ist zuständig für die Berufsbildungsforschung und die Berufsbildungsstatistiken in Australien. Zusammen mit dem Adelaide Institut für TAFE ist es als Regionales Zentrum für Exzellenz der UNESCO im Bereich der technischen und beruflichen Bildung anerkannt.
  • Brasilien - Das Bundesinstitut für Berufsbildung unterzeichnete am 1. Juli 1998 eine unbefristete Kooperationsvereinbarung mit dem brasilianischen Serviço Nacional de Aprendizagem Industrial (SENAI).
  • Indien 2010 - Im Oktober 2010 unterzeichneten FICCI und das BIBB eine Vereinbarung, die einen regelmäßigen Austausch auf zahlreichen Feldern der beruflichen Bildung, wie der Qualitätssicherung, der Schulung des Ausbildungspersonals, der Entwicklung von Berufsbildungsstandards sowie bei Prüfungen und Zertifizierungen vorsieht. BIBB und iMOVE arbeiten seit 2008 innerhalb der deutsch-indischen Arbeitsgruppe zur Berufsbildung unter Federführung des BMBF eng mit der indischen Regierung und den indischen Verbänden zusammen. FICCI ist mit mehr als 80.000 Mitgliedsunternehmen der größte und älteste indische Kammer- und Industrieverband und hat sich als besonders engagierter und interessierter Partner in Fragen der beruflichen Bildung erwiesen.
  • Italien - Das Bundesinstitut für Berufsbildung und das Instituto per lo Sviluppo della Formazione Professionale dei Lavoratori (ISFOL)  unterzeichneten am 5. Mai 1990 eine Kooperationsvereinbarung.
  • Kolumbien - Am 13.04.2011  unterzeichneten das Bundesinstitut für Berufsbildung und das SENA/ Servicio Nacional de Aprendizaje einen Kooperationsvertrag für 5 Jahre.
  • Lettland - Am 31. März 2006 unterzeichneten das Bundesinstitut für Berufsbildung und das Professionalas izglitibas Centrs (PIC) einen Partnerschaftsvertrag.
  • Mexiko - Am 24.02.2009 unterzeichneten das Bundesinstitut für Berufsbildung und Colegio Nacional de Educación Profesional Técnica (CONALEP/ Nationales Schulsystem für Technische Berufsausbildung) einen Kooperationsvertrag.
  • Niederlande - Am 4. April 1989 unterzeichneten das Bundesinstitut für Berufsbildung und das Centrum voor Innovatie van Opleidingen (CINOP) einen Partnerschaftsvertrag.
  • Russische Föderation - Ein deutsch-sowjetisches Regierungsabkommen von 1989 führte zum Beginn der Kontakte des BIBB mit der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten, die zunächst in sporadischem Beobachten bestanden. Eine Regelung des BMBW von 1992 legte dann umfangreiche Aufgaben des BIBB zur Unterstützung der Förderung der Berufsbildung in Mittel- und Osteuropa fest, insbesondere die Durchführung, Begleitung und Ausführung von Maßnahmen der beruflichen Bildung Mit dem russischen Partnerinstitut, dem Institut für die Entwicklung der Berufsbildung (IRPO), Moskau, wurde nachfolgend eine erste Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, deren wesentliche Inhalte Berufsbildungsberatung, Information und Austausch sowie die Durchführung von Modellprojekten waren (siehe unten, Modellversuche und Literatur).
    Nach dem Ende der Förderung von Berufsbildung durch das TRANSFORM-Programm wurde im Jahr 2002 die Kooperationsvereinbarung mit dem IRPO erneuert und hat nun als Schwerpunkt die Zusammenarbeit bei der Berufsbildungsforschung. Konkret wurde diese Zusammenarbeit im Forschungsprojekt "Weiterentwicklung von Instrumenten für Berufsbildungsberatung im Ausland auf der Grundlage einer Nachhaltigkeitsanalyse von TRANSFORM-Projekten".
  • Slovakische Republik - Am 7. September 1995 unterzeichneten das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Staatliche Institut für Berufsbildung der Slowakischen Republik (SIOV)  einen Partnerschaftsvertrag. Das Staatliche Institut für Berufsbildung ist die Koordinierungs- und Bildungsinstitution des Schulministeriums der Slowakischen Republik.
  • Slowenien - Am 21. September 2001 unterzeichneten das Bundesinstitut für Berufsbildung und das National Institute for Vocational Education and Training (CPI) ein Partnerschaftsabkommen. Das CPI ist im Wesentlichen für Forschung, Entwicklung und Beratung zuständig und koordiniert und verbindet dabei die Interessen von Staat und Sozialpartner.
  • Tschechische Republik - Am 1. Juli 1993 unterzeichneten das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Forschungsinstitut für Berufs- und Fachausbildung (VUOS) ein Partnerschaftsabkommen.
  • USA - Am 12. Juni 2003: Das BIBB unterhält eine langjährige Zusammenarbeit mit der American Association of Community Colleges (AACC), die seit 2003 auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung basiert. Im Rahmen dieser Kooperation fanden in der Vergangenheit gemeinsame Fachveranstaltungen, Seminare und Informationsbesuche sowohl in Deutschland als auch in den USA statt.

Letzte Änderung: 08.03.2012


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Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
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