Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung
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Immer noch haben viele junge Menschen große Schwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt. Ihre Chancen, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden, werden von vielfältigen, sich überlagernden oder interagierenden (bildungs-)biografischen Faktoren bestimmt, wie z.B. Migrationshintergrund, Alter, persönliche Problemlagen, mehr oder weniger günstige Vorbildung und schulische Ausbildungsvoraussetzungen sowie bereits durchlaufene Fördermaßnahmen.
Gleichzeitig aber klagen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen über rückläufige Bewerberzahlen und aus ihrer Sicht unzureichend geeignete Auszubildende. Ein Fachkräftemangel ist zum Teil schon spürbar, wird von noch mehr Unternehmen aber zukünftig befürchtet.
Der Förderschwerpunkt "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" setzt hier an und soll innovative Wege in die Ausbildung aufzeigen und modellhaft fördern. Dabei wird die zunehmende Heterogenität der Jugendlichen als Herausforderung und Chance begriffen. Es gilt, übertragbare Konzepte, Instrumente und Methoden zu entwickeln und umzusetzen, um das Potenzial an Auszubildenden zu erweitern und den Fachkräftebedarf der Unternehmen zu sichern. Die Vorbereitung des Förderschwerpunktes war von einem ausführlichen Forschungsprozess begleitet, der in einem intensiven Dialog mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Praxis, der Wissenschaft und der Politik mit gestaltet wurde.
Nach öffentlicher Bekanntgabe des Förderschwerpunktes sind vom BIBB und dem BMBF bundesweit verteilt Modellversuche ausgewählt worden (Landkarte). Die einzelnen Projekte behandeln unterschiedliche Fragestellungen innerhalb des gemeinsamen Themas. Das BIBB koordiniert und vernetzt - in Zusammenarbeit mit einer externen wissenschaftlichen Begleitung - die Modellversuche und unterstützt sie bei der Erreichung ihrer Ziele.
Die Modellversuche starteten am 1. März 2011 bzw. am 1. April 2011. Der gesamte Förderzeitraum beträgt 36 Monate.







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