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Arbeitskreise

Stand 12.08.2011

1.1 Angebote transparent machen - Nachfrage identifizieren

1.2 Qualifikationsentwicklung: Veränderungen erkennen - Fachkräftebedarf sichern

1.3 Betriebliche Ausbildung: Kosten und Nutzen erfassen - Ausbildungsbereitschaft fördern

1.4 Ausbildungsförderung: Gezielt(er) fördern - Effizienz steigern

1.1 Angebote transparent machen - Nachfrage identifizieren

Leitung: Dr. Elisabeth M. Krekel/Dr. Friedel Schier, BIBB

Ausgehend von den Daten der amtlichen Statistik zielen die Vorträge darauf ab, Transparenz im Bildungsgeschehen nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule herzustellen. Fragestellungen zum Übergang in eine Berufs- bzw. Erwerbsbiografie werden aufgrund von aktuellen Forschungsarbeiten erörtert. Zum Schluss werden Empfehlungen für einen transparenten Ausbildungsstellenmarkt sowie Forschungsperspektiven zum Berufsbildungssektor diskutiert.

19. September 2011 (Montag)

  • 14:30 Uhr 
    Einführung 
    Dr. Elisabeth M. Krekel/Dr. Friedel Schier, BIBB
  • 15:10 Uhr 
    Der Beitrag der amtlichen Statistiken zu einer (Berufs-) Bildungsberichterstattung
    Pia Brugger, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
    Ulrike Schedding-Kleis, Hessisches Statistisches Landesamt, Wiesbaden
  • 15:50 Uhr 
    Junge Menschen nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule - Indikatoren zum Übergang in Ausbildung und Arbeit
    Dr. Regina Dionisius/Dr. Friedel Schier, BIBB
  • 16:30 Uhr 
    Kaffeepause
  • 17:00 Uhr 
    Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss im dualen System - erweiterte Analysemöglichkeiten auf Basis der revidierten Berufsbildungsstatistik
    Dr. Alexandra Uhly, BIBB
  • 17:40 Uhr 
    Auf die Berufswünsche kommt es an: Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsstellenmarkt
    Rosine Dombrowski, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Berlin
    Verena Eberhard, BIBB 
  • 18:20 Uhr 
    Zur Entwicklung von Angebotsstrukturen - Ausbildungsverhalten und Ausbildungsbeteiligung der Betriebe
    Margit Ebbinghaus, BIBB

20. September 2011 (Dienstag)

  • 09:00 Uhr 
    Transparenz auf dem Berufsbildungsmarkt - Zur Bildungsberichterstattung in Deutschland
    Dr. Elisabeth. M. Krekel, BIBB
    Markus Wieck, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen
    an der Georg-August-Universität, Göttingen
  • 09:40 Uhr 
    Die Berufsbildungsforschung im Spiegel der Politikberatung
    Peter Thiele, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn
    Tanja Nackmayr, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin
    Hermann Nehls, Deutscher Gewerkschaftsbund, Berlin
  • 10:40 Uhr  
    Kaffeepause
  • 11:10 Uhr 
    Antworten von heute auf Fragen von morgen, Diskussion zu Forschungsfragen und Forschungsbedarfen an der Schwelle zur Berufsausbildung
    Mit Referenten/-innen aus dem Arbeitskreis

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1.2 Qualifikationsentwicklung: Veränderungen erkennen - Fachkräftebedarf sichern

Leitung: Dr. Robert Helmrich/Michael Tiemann, BIBB

Die Wissensintensivierung der Arbeit und der betrieblichen Anforderungen steht einem massiven Rückgang an Fachkräften und einem beobachtbaren "brain drain" gegenüber. Ausgehend von der Frage der Definition von wissensintensiven Berufen und Tätigkeiten beschreibt und analysiert der Arbeitskreis

  • die Änderung von Anforderungsprofilen auf dem Arbeitsmarkt und den betrieblichen Arbeitsplätzen,
  • die derzeitigen Strukturen und zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsmarktes nach Qualifikationsstufen und Berufsfeldern,
  • die Strategien zur Erschließung von Beschäftigungsreserven.

Auf der Grundlage von empirischen Daten werden in den Vorträgen der Übergang, die Integration und der Verbleib im Arbeitsmarkt dargestellt. Außerdem liegt ein Schwerpunkt auf dem Wandel von wissensintensiven Berufen und deren Anforderungsprofilen sowie der Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs.

19. September 2011 (Montag)

  • 14:30 Uhr 
    Einführung
    Dr. Robert Helmrich/Michael Tiemann, BIBB

Wissensintensivierung von Beruf und Arbeit: Perspektiven und Probleme

  • 14:40 Uhr
    Leitfragen für eine Diskussionsrunde 
    (1) Was macht die Wissensgesellschaft aus und wie wird das Wissen generiert und produktiv eingesetzt?
    (2) Was bedeuten Innovation und Wissen und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander?
    (3) Folgt sowohl das berufliche als auch das akademische Bildungssystem dem Beschäftigungssystem?
    (4) Wie groß ist die Passung von beruflichen und akademischen Anforderungen am Arbeitsplatz?
    (5) Welches Mischungsverhältnis von Qualifikationen ist für eine leistungsfähige und innovative Wirtschaft zielführend?
    Prof. Dr. Martin Baethge, Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI), Göttingen
    Michael Tiemann / Klaus Troltsch, BIBB
    Moderation: Dr. Robert Helmrich, BIBB
  • 16:40 Uhr 
    Kaffeepause

Erschließung von Beschäftigungsreserven

  • 17:00 Uhr  
    Weiterbildung als Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland
    Stefan Koscheck/Felix Bremser, BIBB
  • 17:30 Uhr 
    Haben Personen ohne formale Qualifizierung noch eine Chance?
    Dr. Robert Helmrich / Sabrina Weller, BIBB
  • 18:00 Uhr 
    Ältere Arbeitnehmer/-innen und ihre Erwerbschancen
    Dick Moraal, BIBB

20. September 2011 (Dienstag)

Wissensintensivierung und Fachkräftemangel: Gehen der deutschen Wirtschaft die Wissensträger aus?

  • 09:00 Uhr 
    Entwicklung der Demografie
    Frank Micheel, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden
  • 09:30 Uhr 
    Zuwanderung und Abwanderung: Brain drain - brain gain
    Dr. Hans Dietrich von Loeffelholz, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg,
  • 10:00 Uhr 
    Gehen uns die Studierenden aus?
    Prof. Dr. Andrä Wolter, Humboldt-Universität zu Berlin 
  • 10:30 Uhr 
    Kaffeepause
  • 10:45 Uhr 
    Fachkräftemangel: Wo im Jahr 2025 die Köpfe fehlen
    Dr. Gerd Zika, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA), Nürnberg
  • 11:15 Uhr 
    Betriebliche Personalrekrutierungsstrategien
    Tom Wünsche, BIBB
  • 11:45 Uhr 
    Gehen der deutschen Wirtschaft die Wissensträger aus? Auswirkungen auf die Wirtschaft (Verbände) und wie können die Unternehmen darauf reagieren
    Statements und Podiumsdiskussion
    Dr. Hans-Peter Klös, Institut der Deutschen Wirtschaft e. V., Köln
    Frank Czichos, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Hannover
    Ulrich Schönleiter, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin 
    Dr. Günter Walden, BIBB

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1.3 Betriebliche Ausbildung: Kosten und Nutzen erfassen - Ausbildungsbereitschaft fördern

Leitung: Felix Wenzelmann, BIBB

Der Arbeitskreis setzt sich mit größtenteils ökonomischen Fragestellungen rund um die Ausbildung von Jugendlichen auseinander. Erhebungen zu Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung stellen dabei den Ausgangspunkt der Diskussion dar. In einem ersten Block soll daher ein Überblick über die Datenquellen dieses Themenkomplexes in Deutschland und Europa gegeben werden. Insbesondere die Erhebungen der Universität Bern und des BIBB stehen im Fokus. Im zweiten Block wird die Wechselwirkung zwischen der wissenschaftlichen Forschung zu Kosten und Nutzen der Ausbildung und Politik und Praxis dargestellt und diskutiert. Am zweiten Tag werden dann Forschungsarbeiten vorgestellt, die die verschiedenen Kosten-Nutzen-Erhebungen oder administrative Daten als Grundlage verwenden. Untersucht wird beispielsweise der Einfluss von Institutionen (z.B. Betriebsrat) auf das Ausbildungsverhalten der Betriebe und Kosten und Nutzen der Ausbildung. Zusätzlich werden zwei neue Erhebungen und ihre Auswertungsmöglichkeiten vorgestellt.

19. September 2011 (Montag)

  • 14:30 Uhr 
    Einführung
    Felix Wenzelmann, BIBB

Empirische Erhebungen zu Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung

  • 14:45 Uhr 
    Ein Überblick über die vorhandenen Datenerhebungen zu Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung in Deutschland und Europa
    Felix Wenzelmann, BIBB
  • 15:15 Uhr 
    Kosten-Nutzen-Erhebungen der Universität Bern für die Jahre 2004 und 2009
    Dr. Samuel Mühlemann, Forschungsstelle für Bildungsökonomie, Universität Bern
  • 16:00 Uhr 
    Kaffeepause
  • 16:30 Uhr 
    Betriebliche Kosten der Ausbildung und Beschäftigungserfolg der Azubis. Die Verknüpfung der BIBB-Kostendaten mit Prozessdaten des IAB und Analyseperspektiven
    Dr. Hans Dietrich, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg         

    Kosten und Nutzen in Politik und Praxis

  • 17:15 Uhr
    Betriebliche Ausbildung im Bildungsfinanzbericht
    Thomas Baumann, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  • 18:00 Uhr 
    Wege der Nachwuchskräftesicherung
    Marina Kuttig, Deutsche Telekom AG, Bonn

20. September 2011 (Dienstag)

         Fragestellungen zu Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung

  • 09:00 Uhr
    Berufliche Bildung aus Sicht der vergleichenden Wohlfahrtsstaatenforschung
    Prof. Dr. Marius Busemeyer, Universität Konstanz
  • 09:40 Uhr 
    Betriebsräte und Ausbildungskosten: Eine empirische Analyse
    Harald Pfeifer, BIBB
  • 10:20 Uhr 
    Die Ausbildungsentscheidung von Firmen - Ein neuer Blick auf die Nettokostendiskussion
    Prof. Dr. Thomas Zwick, Ludwig-Maximilians-Universität, München
  • 11:00 Uhr 
    Kaffeepause
  • 11:20 Uhr 
    Ausbildung und Rekrutierung von Fachkräften
    Dr. Jens Mohrenweiser, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW), Mannheim
  • 12:00 Uhr 
    Das BIBB-Qualifizierungspanel: Konzeption
    Dr. Sabine Mohr, BIBB
  • 12:40 Uhr 
    Zusammenfassung
    Felix Wenzelmann, BIBB

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1.4 Ausbildungsförderung: Gezielt(er) fördern - Effizienz steigern

Der AK findet nur am 19.9.2011 statt

Leitung: Guido Kirst / Fatma Sarigöz, Programmstelle JOBSTARTER beim BIBB

Der demografische Wandel und die veränderten Anforderungen der Ausbildungsberufe machen sich auf dem Ausbildungsstellenmarkt bemerkbar. Die Problematik mangelnder Ausbildungsplätze hat sich in vielen Regionen Deutschlands in einen quantitativen und qualitativen Mangel an Bewerber/-innen gewandelt. Betriebe befinden sich in einem Dilemma: Einerseits steigt der  Bedarf an Fachkräften  ebenso wie die Anforderungen an Auszubildende durch den technologischen Fortschritt, andererseits gibt es durch den demografischen Wandel immer weniger Lehrstellenbewerber und -bewerberinnen. Hinzu kommt die mangelnde Ausbildungsreife von Jugendlichen, die dazu führt, dass trotz vorhandener Angebote Jugendliche unversorgt bleiben.

Welche Art von Ausbildungsförderung ist daher notwendig, um Betriebe bei der dringend benötigten Ausbildung von Fachkräften zu unterstützen und die Schulabgängerinnen und Schulabgänger der kommenden Jahrgänge auf dem Weg in eine berufliche Ausbildung zu begleiten?

Im Arbeitskreis werden beispielhafte Förderprogramme und Instrumente der Ausbildungsförderung beschrieben und dann analysiert, wie diese in der Lage sind, auf veränderte Bedingungen und Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt zu reagieren.

19. September 2011 (Montag)

  • 14:30 Uhr 
    Einführung
    Guido Kirst / Fatma Sarigöz, Programmstelle JOBSTARTER beim BIBB
  • 15:10 Uhr 
    Ausbildungsförderung in den letzten zehn Jahren
    Steffi Kreuzenbeck, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • 15:45 Uhr 
    Impulsreferate zu ausgesuchten Förderprogrammen:
    • Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER
      Wolfgang Müller-Tamke, Programmstelle JOBSTARTER beim BIBB
    • Modellversuche
      Gisela Westhoff, BIBB
    • Bildungsketten
      Peter Thiele, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn 
  • 17:00 Uhr 
    Kaffeepause
  • 17:30 Uhr 
    Gesprächsrunde: Erfahrungen in der Umsetzung von Maßnahmen zur Ausbildungsförderung
    • Mike Altmann, Lausitz Matrix e.V., Görlitz 
    • Hans Rausch, Kunststoff-Netzwerk Franken e.V., Bayreuth
    • Rainer Rodewald, SPI Consult GmbH, Berlin
    • Frank Schott, Arbeit und Leben e.V., Leipzig
  • 18:30 Uhr 
    Abschließende Diskussion und Ausblick
    Guido Kirst / Fatma Sarigöz, Programmstelle JOBSTARTER beim BIBB

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Letzte Änderung: 15.08.2011


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