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Forum 1

Ausbildungsmarkt und Beschäftigungssystem
Leitung: Dr. Robert Helmrich / Dr. Günter Walden, BIBB

Drohender Fachkräftemangel, unbesetzte Lehrstellen, alternde Belegschaften, steigende Anforderungen am Arbeitsplatz, Wissensintensivierung, Globalisierung, Flexibilisierung der Arbeit: All dies sind Schlagworte, die den aktuellen Wandel des Ausbildungs- und Beschäftigungssystems kennzeichnen. Ist das Berufsbildungssystem darauf eingestellt? Ist es innovativ und transformativ genug, um sich diesen Herausforderungen zu stellen und damit auch weiterhin als "deutscher" Weg international zu bestehen?

Die Dokumentation wird fortlaufend um die uns zugesandten Beiträge der Referentinnen und Referenten ergänzt.

Einführung

19. September 2011, 14:00 - 14:30 Uhr: Impulsreferat
Einführung in das Forum 1 mit einem Impulsreferat Prof. Dr. Martin Baethge, Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen Dr. Günter Walden, BIBB

1.1 Angebote transparent machen - Nachfrage identifizieren

Teilnehmer Arbeitskreis 1.1

Leitung: Dr. Elisabeth M. Krekel/Dr. Friedel Schier, BIBB
Ausgehend von den Daten der amtlichen Statistik zielen die Vorträge darauf ab, Transparenz im Bildungsgeschehen nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule herzustellen. Fragestellungen zum Übergang in eine Berufs- bzw. Erwerbsbiografie werden aufgrund von aktuellen Forschungsarbeiten erörtert. Zum Schluss werden Empfehlungen für einen transparenten Ausbildungsstellenmarkt sowie Forschungsperspektiven zum Berufsbildungssektor diskutiert.

Zu Arbeitskreis 1.1

1.2 Qualifikationsentwicklung: Veränderungen erkennen - Fachkräftebedarf sichern

Diskussionsrunde Arbeitskreis 1.2

Leitung: Dr. Robert Helmrich/Michael Tiemann, BIBB
Die Wissensintensivierung der Arbeit und der betrieblichen Anforderungen steht einem massiven Rückgang an Fachkräften und einem beobachtbaren "brain drain" gegenüber. Ausgehend von der Frage der Definition von wissensintensiven Berufen und Tätigkeiten beschreibt und analysiert der Arbeitskreis

Zu Arbeitskreis 1.2

1.3 Betriebliche Ausbildung: Kosten und Nutzen erfassen - Ausbildungsbereitschaft fördern

Leitung: Felix Wenzelmann, BIBB
Der Arbeitskreis setzt sich mit größtenteils ökonomischen Fragestellungen rund um die Ausbildung von Jugendlichen auseinander. Erhebungen zu Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung stellen dabei den Ausgangspunkt der Diskussion dar. In einem ersten Block soll daher ein Überblick über die Datenquellen dieses Themenkomplexes in Deutschland und Europa gegeben werden. Insbesondere die Erhebungen der Universität Bern und des BIBB stehen im Fokus. Im zweiten Block wird die Wechselwirkung zwischen der wissenschaftlichen Forschung zu Kosten und Nutzen der Ausbildung und Politik und Praxis dargestellt und diskutiert. Am zweiten Tag werden dann Forschungsarbeiten vorgestellt, die die verschiedenen Kosten-Nutzen-Erhebungen oder administrative Daten als Grundlage verwenden. Untersucht wird beispielsweise der Einfluss von Institutionen (z.B. Betriebsrat) auf das Ausbildungsverhalten der Betriebe und Kosten und Nutzen der Ausbildung. Zusätzlich werden zwei neue Erhebungen und ihre Auswertungsmöglichkeiten vorgestellt.

Zu Arbeitskreis 1.3

1.4 Ausbildungsförderung: Gezielt(er) fördern - Effizienz steigern

Teilnehmer Arbeitskreis 1.4

Leitung: Guido Kirst / Fatma Sarigöz, Programmstelle JOBSTARTER beim BIBB
Der demografische Wandel und die veränderten Anforderungen der Ausbildungsberufe machen sich auf dem Ausbildungsstellenmarkt bemerkbar. Die Problematik mangelnder Ausbildungsplätze hat sich in vielen Regionen Deutschlands in einen quantitativen und qualitativen Mangel an Bewerber/-innen gewandelt. Betriebe befinden sich in einem Dilemma: Einerseits steigt der Bedarf an Fachkräften ebenso wie die Anforderungen an Auszubildende durch den technologischen Fortschritt, andererseits gibt es durch den demografischen Wandel immer weniger Lehrstellenbewerber und -bewerberinnen. Hinzu kommt die mangelnde Ausbildungsreife von Jugendlichen, die dazu führt, dass trotz vorhandener Angebote Jugendliche unversorgt bleiben. Welche Art von Ausbildungsförderung ist daher notwendig, um Betriebe bei der dringend benötigten Ausbildung von Fachkräften zu unterstützen und die Schulabgängerinnen und Schulabgänger der kommenden Jahrgänge auf dem Weg in eine berufliche Ausbildung zu begleiten? Im Arbeitskreis werden beispielhafte Förderprogramme und Instrumente der Ausbildungsförderung beschrieben und dann analysiert, wie diese in der Lage sind, auf veränderte Bedingungen und Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt zu reagieren.

Zu Arbeitskreis 1.4

Letzte Änderung: 11.10.2011


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Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
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