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BIBB-Präsident Esser betont wachsende Bedeutung der beruflichen Weiterbildung

BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich-Hubert Esser hat sich bei einem Besuch in Niederbayern in Betrieben und Unternehmen über innovative Ausbildungskonzepte sowie über ausgezeichnete Projekte der Berufsorientierung am Übergang Schule - Beruf informiert. "Diese Treffen vor Ort sind mir besonders wichtig wegen der Verbindung von Theorie und Praxis", so Esser. Bei einer Feierstunde der IHK Passau betonte der BIBB-Präsident den wachsenden Stellenwert der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Bei einem Besuch der mittelständischen Unternehmensgruppe Sturm im niederbayerischen Salching ließ sich der BIBB-Präsident über die innovativen Ausbildungskonzepte informieren. Das mittelständische Unternehmen, das in der Maschinen- und Anlagenbau-Branche tätig ist, beschäftigt knapp 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet mehr als 100 Jugendliche in sechs Berufen aus. 

 


  BIBB-Präsident Esser (5. v. l.) im Gespräch über Angebote zur Berufsorientierung und Ausbildungskonzepte bei der Sturm-Gruppe

 

Anschließend informierte sich Esser über das neue Ausbildungskonzept von BMW am Standort Landshut, das in Kürze zur Anwendung kommen soll. 


Beim Besuch der staatlichen Berufsschulen in Straubing stand das Thema Berufsorientierung im Mittelpunkt. Das sogenannte "Straubinger Modell" zur Verbesserung des Übergangs Schule - Beruf wurde bereits mit mehreren Bundes- und bayerischen Landespreisen ausgezeichnet.

Bei der Meisterfeier der IHK Passau würdigte der BIBB-Präsident in seiner Rede zunächst die beeindruckenden Leistungen, die die rund 120 "frisch gebackenen" Industriemeisterinnen und Industriemeister während ihrer Weiterbildung erbracht haben. Mehr als 100.000 Prüfungen im Jahr belegen den Stellenwert der beruflichen Fort- und Weiterbildung in Deutschland, die vor allem vor dem Hintergrund der sich wandelnden Anforderungen in der Arbeitswelt ständig an Bedeutung zunimmt - und sich für die meisten Absolventen finanziell oder durch beruflichen Aufstieg lohnt, so Esser. "Wir brauchen nicht nur einen akademischen, sondern auch einen beruflichen "Königsweg" zu den Spitzenpositionen", betonte der BIBB-Präsident, und  forderte dazu besser organisierte Übergänge zwischen Aus- und Weiterbildung, ".zum Beispiel durch Zusatzqualifikationen in der Ausbildung, die auf spätere Weiterbildungsprüfungen angerechnet werden, gestufte Weiterbildungssysteme, wie sie zum Beispiel für den IT-Bereich und für die Logistik entwickelt wurden und - Stichwort "Durchlässigkeit" - eine verbesserte Anrechnung beruflich erworbener Qualifikationen auf ein anschließendes Studium".


  BIBB-Präsident Esser (1.v. l.) mit einigen der frischgebackenen Industriemeisterinnen und- meistern sowie IHK-Vizepräsident Christian Hatz (vorne r.)

 

Weitere Informationen zur Förderung von Berufsbildungsinnovationen im BIBB-Datenreport 2011, Kapitel D, S. 381 ff.

Letzte Änderung: 28.09.2011

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