Sie befinden sich hier:

Sprachversion:

 

Hohe Auszeichnung für BIBB-Forscherin:

Elisabeth M. Krekel wird Honorarprofessorin an der Hochschule Bremen

Wegen ihrer besonderen Verdienste um eine stärkere Zusammenführung von Berufs- und Hochschulbildung sowie der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist Elisabeth M. Krekel, Leiterin des Arbeitsbereichs "Berufsbildungsangebot und -nachfrage / Bildungsbeteiligung" sowie stellvertretende Leiterin der Abteilung "Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Berufsbildung" im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), zur Honorarprofessorin an der Hochschule Bremen berufen worden.

Die anerkannte Berufsbildungsexpertin und Ausbildungsmarktforscherin Dr. Elisabeth M. Krekel war nach Lehraufträgen an den Universitäten Düsseldorf, Bielefeld und Bonn seit 2005 in der Nachfolge des ehemaligen BIBB-Präsidenten Prof. Dr. Helmut Pütz bereits Lehrbeauftragte an der Hochschule Bremen. Lehrauftrag und Honorarprofessur  stehen für eine nachhaltige Verbindung zwischen der Hochschule Bremen und dem BIBB. Hierfür wurde bereits am 3. Mai 2005 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ein besonderes Anliegen von Elisabeth M. Krekel ist es, Berufs- und Hochschulbildung stärker zusammenzuführen. Dabei spielt auch die weitere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft eine zentrale Rolle, deren wesentliches Ziel die Versorgung des Arbeitsmarktes mit den dringend benötigten Fachkräften ist.

In ihren Lehrveranstaltungen setzen sich die Studierenden mit den Herausforderungen und Perspektiven der Berufsausbildung in Deutschland auseinander und werden auch auf eine spätere Tätigkeit in der Ausbildung vorbereitet.

Da Betriebe, die in anerkannten Ausbildungsberufen ausbilden wollen, nachweisen müssen, dass sie hierzu geeignetes Personal einsetzen, hat die Bildungsexpertin gemeinsam mit der Handelskammer und der Hochschule Bremen ein entsprechendes Modell entwickelt. Ausgehend von der seit dem 1. August 2009 wieder in Kraft getretenen Ausbildereignungsverordnung (AEVO) erhalten Studierende des Bachelor-Studiengangs "Management im Handel (MiH)" die Möglichkeit zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung.

Hierzu werden im Rahmen des Moduls "Personalmanagement und Qualifizierung", ein Bestandteil des MiH-Studiengangs, zentrale Inhalte des Rahmenplans zum Erwerb der Ausbildereignung gemäß AEVO vermittelt. Weitere Inhalte des Rahmenplans und insbesondere die Vorbereitung auf den praktischen Prüfungsteil sind Bestand eines Zusatzmoduls, welches die Studierenden im Anschluss belegen können.

Für die Einführung des AEVO-Modells Bremen hat sich Elisabeth M. Krekel in besonderer Weise eingesetzt und hierbei eine Verbindung von beruflicher Bildung und Hochschule geschaffen, die sowohl für die Studierenden als auch für die Betriebe einen hohen Nutzen hat. Hierzu übernimmt sie außerhalb ihrer Lehrtätigkeit zusätzlich die Einführung der Studierenden in das Zusatzmodul und ist Mitglied im Prüfungsausschuss.

2010 haben die ersten Studierenden des Bachelor-Studiengangs MiH die Ausbildereignungsprüfung nach dem AEVO-Modell Bremen erfolgreich abgeschlossen. Ab 2012 ist eine Übertragung auf den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft (Schwerpunkt Personalmanagement) geplant.

(Quelle: Pressemitteilung der Hochschule Bremen vom 20.01.2012)

Letzte Änderung: 23.01.2012

Diese Informationen weitergeben

Neues Fenster: Information teilen bei Facebook Neues Fenster: Information teilen bei Twitter Neues Fenster: Information teilen bei MeinVZ

Social Bookmarks

Neues Fenster: Lesezeichen setzen beiGoogle Neues Fenster: Lesezeichen setzen beiYahoo Neues Fenster: Lesezeichen setzen beiMr. Wong Neues Fenster: Lesezeichen setzen bei Del.icio.us Neues Fenster: Lesezeichen setzen beiLinkarena Neues Fenster: Lesezeichen setzen beiFolkd Neues Fenster: Lesezeichen setzen beiYigg


Tools:


Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

Copyright: Die veröffentlichten Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar.