Preisträger WIP 2012
Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, und der Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Dr. Stefan Porwol, haben heute auf der Bildungsmesse "didacta" in Hannover drei Preisträger mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis 2012" (WIP) ausgezeichnet. Mit dem WIP würdigt das BIBB zukunftsweisende Projekte und Initiativen, die sich mit ihren innovativen Konzepten um die berufliche und betriebliche Weiterbildung unter dem diesjährigen Wettbewerbsthema "Weiterbildung für Ältere im Betrieb" verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung ist eine Geldprämie in Höhe von 2.500 beziehungsweise 1.000 Euro verbunden.
Dr. Stefan Porwol, Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium: "In den Betrieben werden das Wissen und die Erfahrung der älteren Kolleginnen und Kollegen geschätzt - die Notwendigkeit einer verstärkten Qualifizierung der Älteren erkennen jedoch bislang noch nicht alle Unternehmen. Zur Sicherung der betrieblich vorhandenen Fachkompetenzen ist lebenslanges Lernen in den Belegschaften ein unverzichtbarer Bestandteil nachhaltiger Personalentwicklung. Die diesjährigen WIP-Preisträger haben in diesem Bereich innovative Qualifikationskonzepte erarbeitet, die nun zu Recht mit dieser Auszeichnung große Aufmerksamkeit erhalten. Die Konzepte können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, angesichts des Fachkräftebedarfs die Potenziale älterer Beschäftigter noch besser zu nutzen."
Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung: "Die WIP-Preisträger sind mit ihren innovativen Konzepten herausragende Beispiele für eine moderne, zukunftsweisende Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung. Sie leisten insbesondere mit ihrem Blick auf ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zeiten des demografischen Wandels einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Ich wünsche mir, dass diese ausgezeichneten Konzepte in vielen Betrieben den Anstoß geben, sich noch intensiver mit dem Thema Weiterbildung zu befassen. Wer vom lebensbegleitenden Lernen spricht, muss durch die Gestaltung von Übergängen und Anschlüssen eine engere Verzahnung und größere Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Bildungsbereichen ermöglichen. Der betrieblichen und beruflichen Weiterbildung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Bedeutung und der Stellenwert der Weiterbildung sind erst kürzlich durch die Vereinbarung von Bund, Ländern und Sozialpartnern zum Deutschen Qualifikationsrahmen noch einmal deutlich sichtbar geworden."





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