Berufliche Erstausbildung im Tertiärbereich - Modelle und ihre Relevanz aus internationaler Perspektive
Am 5. und 6. November 2012 im Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn
(Die Konferenz wird nicht gedolmetscht)
Nationale Berufsbildungssysteme sehen sich immer wieder neuen Herausforderungen aus Politik und Wirtschaft gegenüber. So wird argumentiert, dass sich die Qualifikationsanforderungen auf dem Arbeitsmarkt zu ihren Lasten veränderten, das geforderte Niveau aufgrund moderner Technologie und zunehmender Globalisierung steige. Ein politischer Ansatz darauf zu reagieren ist, den Hochschulbereich zu stärken und die Teilnehmerquoten zu erhöhen. In Bezug auf die Berufsbildungssysteme entstehen daraus zahlreiche Fragen. Zu einigen von Ihnen sollen im Rahmen dieser Fachtagung Forschungsergebnisse vorgestellt und mögliche Antworten mit Unternehmen kontrovers diskutiert werden:
- Wie positioniert sich die berufliche Bildung in dieser Situation? Gibt es eine "höhere Berufsbildung"? Welche Modelle und Bildungsgänge gibt es, die sich durch eine Integration hochwertiger beruflicher und schulisch/akademischer Elemente auszeichnen?
- Unterscheiden sie sich national oder sind Typen zu identifizieren, die sich in einer Reihe von Staaten ähneln? Welche internationalen Tendenzen sind erkennbar?
- Welches sind die Erfahrungen damit im Hinblick auf Arbeitsmarkt und Akzeptanz durch die Unternehmen? Für welche Modelle besteht ein Bedarf aus Sicht der Unternehmen?
- Welche beruflichen Qualifikationen werden im Europäischen Qualifikationsrahmen auf den Levels 5 und höher verortet? Was sind ihre Merkmale? Welche Rolle spielen Doppel- und Hybridqualifikationen dabei?




