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Berufsbezeichnung

Galvaniseur/Galvaniseurin
Anerkannt durch Verordnung vom 12. Juli 1999 (BGBl. I, S. 1607)

Ausbildungsdauer

3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet

Galvaniseure/Galvaniseurinnen erzeugen Oberflächen aus unterschiedlichen Materialien, dekorative oder funktionelle Schichten durch chemische und elektrochemische Abscheidung von Metallen und Legierungen, anodische Oxidation oder Dünnschichttechniken.

Betriebe, die in diesen Bereichen der Oberflächentechnik arbeiten, sind überwiegend Klein- und Mittelbetriebe mit einer umfangreichen Angebotspalette bezüglich Verwendung und Größe der zu beschichtenden Teile.

Berufliche Fähigkeiten

Galvaniseure/Galvaniseurinnen

  • führen die ihnen in ihrem Arbeitsbereich übertragenen Aufgaben selbständig aus,
  • beherrschen Grundlagen der mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren,
  • wenden mechanische, chemische und elektrolytische Verfahren der Vor- und Nachbehandlung von unbeschichteten und beschichteten Oberflächen an,
  • beherrschen Beschichtungsverfahren der chemischen und elektrochemischen Abscheidung von Metallen und Legierungen, der Anodisationstechnik oder der Dünnschichttechnik,
  • entfernen Beschichtungen auf unterschiedlichen Grundwerkstoffen mit mechanischen, chemischen, elektrochemischen und physikalischen Verfahren,
  • planen und koordinieren den Arbeitsablauf mit den vor- und nachgelagerten Fertigungsprozessen,
  • beherrschen den Fertigungsprozeß, indem sie die technischen Einrichtungen und Anlagen bedienen,
  • überwachen und warten, insbesondere durch die Eingabe von Prozeßparametern, Eingriffe in Steuerprogramme, die Dokumentation des Funktions- und Prozeßablaufs einschließlich der peripheren Einrichtungen,
  • berücksichtigen in allen Phasen des Fertigungsprozesses ökologische Aspekte, insbesondere Verfahren der Stoffrückführung und -rückgewinnung,
  • sichern die Qualität ihrer Erzeugnisse im Rahmen von Qualitätsmanagement durch den Einsatz von Prüfmitteln sowie die systematische Fehlersuche und -analyse. Sie tragen somit zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsvorgänge in ihrem Arbeitsbereich bei.

Letzte Änderung: 11.12.2006



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Quelle: Berufeseiten des BIBB