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Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin

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Berufsbezeichnung

Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin
Anerkannt durch Verordnung vom 19. Mai 1999, (BGBl. I, S. 997)

Ausbildungsdauer

3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet

Fassadenmonteure und Fassadenmonteurinnen bekleiden Bauwerke mit vorgehängten hinterlüfteten vorwiegend großformatigen Fassadenelementen, insbesondere aus Metall, Faserzement, Keramik, Glas und Naturstein sowie aus Holzwerkstoffen und Kunststoffen. Sie stellen Unterkonstruktionen her und verankern diese an Baukörpern, bringen Dämmungen an und befestigen Fassadenelemente. Sie montieren Einbauteile, beispielsweise Photovoltaikelemente und Sonnenkollektoren oder für Fassadenbegrünungen. Ihre Arbeitsplätze finden sich überwiegend im Wohn-, Industrie- und Gewerbebau sowie im Verwaltungs-, Sport- und Kulturstättenbau.

Berufliche Fähigkeiten

Fassadenmonteur und Fassadenmonteurinnen führen diese Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen selbständig durch. Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, stimmen sich mit den am Bau Beteiligten ab, richten Baustellen ein, ergreifen Maßnahmen zur Sicherstellung des Arbeitsablaufes, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle. Sie führen qualitätssichernde Maßnahmen durch, prüfen ihre Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung und dokumentieren die von ihnen erbrachten Leistungen.

Fassadenmonteure und Fassadenmonteurinnen

  • stellen Leitern, Schutz-, Arbeits- und Traggerüste sowie Krane und Bauaufzüge auf und bedienen sie,
  • prüfen, transportieren und lagern Baustoffe und Bauteile für den Fassadenbau,
  • messen Bauwerke und Bauteile mit unterschiedlichen Messinstrumenten ein,
  • kontrollieren die Einbaubedingungen zur Vorbereitung der Montage und bessern Montageuntergründe aus,
  • bearbeiten Baustoffe und Bauteile für den Fassadenbau und behandeln deren Oberflächen,
  • bauen Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente ein,
  • stellen Dämmschichten sowie Abdichtungs-, Schutz- und Trennschichten her,
  • stellen Unterkonstruktionen her und verankern diese,
  • verbinden und befestigen Fassadenelemente und Einbauteile,
  • errichten im Rahmen ihres Arbeitsgebietes Blitzschutzanlagen für den äußeren Blitzschutz und
  • stellen im Zusammenhang mit Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten Schäden fest, ermitteln die Ursachen und führen Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten durch.
    Darüber hinaus führen Fassadenmonteure und Fassadenmonteurinnen angrenzende Arbeiten an Baukörpern aus Steinen, aus Beton und Stahlbeton sowie an Holzbauteilen durch.

Letzte Änderung: 11.12.2006



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Quelle: Berufeseiten des BIBB