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Werkzeugmechaniker /Werkzeugmechanikerin

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Berufsbezeichnung

Werkzeugmechaniker/Werkzeugmechanikerin
Anerkannt durch Verordnung vom 9. Juli 2004 (BGBl. I S. 1502)

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre.
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet

Werkzeugmechaniker/Werkzeugmechanikerinnen arbeiten vorwiegend in Industriebetrieben in den Einsatzgebieten Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik oder Vorrichtungstechnik. Sie sind insbesondere in der industriellen Serienfertigung von Produkten aus Kunststoffen und Metallen tätig, sowie in der Herstellung von Instrumenten für die operative Medizintechnik.

Berufliche Fähigkeiten

Werkzeugmechaniker/Werkzeugmechanikerinnen

  • planen und steuern Arbeitsabläufe, arbeiten im Team, kontrollieren, beurteilen und dokumentieren
  • Arbeitsergebnisse und wenden Methoden der Qualitätssicherung an
  • fertigen mit Werkzeugen und Maschinen Einzelteile aus unterschiedlichen Werkstoffen 
  • programmieren und bedienen Maschinen mit numerischer Steuerung stellen insbesondere Spritzguss-, Press- und Prägeformen sowie Stanz- und Umformwerkzeuge 
  • erstellen Vorrichtungen und Betriebsmittel zur Unterstützung bzw. zum Aufbau von industriellen Fertigungseinrichtungen 
  • fügen Bauteile und Baugruppen zu Werkzeugen, Instrumenten, Vorrichtungen oder Formen, 
  • stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her
  • führen Instandhaltungsmaßnahmen durch
  • prüfen und optimieren Funktionen und Abläufe hinsichtlich Quantität und Qualität 
  • wenden technische Unterlagen an und nutzen Informations- und Kommunikationssysteme auch in englischer Sprache

 

Letzte Änderung: 30.07.2007



Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

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