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Metallbildner/Metallbildnerin

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Berufsbezeichnung

Metallbildner/Metallbildnerin
Anerkannt durch Verordnung vom 15. Mai 1998 (BGBl. I, S. 1007)

Ausbildungsdauer

3 Jahre.
Die Ausbildung erfolgt zu einem Drittel der Ausbildungszeit in einer der drei Fachrichtungen:

  • Gürtler- und Metalldrücktechnik
  • Ziseliertechnik
  • Goldschlagtechnik

Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet

Metallbildner/-innen fertigen Zier- und Sakralgeräte, unedlen Schmuck sowie dekorative Gebrauchsgegenstände aus unedlen und edlen Metallen an. Dazu zählen insbesondere Beleuchtungskörper, Beschläge, Architekturelemente, Ziergitter,Tafelgeräte und Sakralschmuck, Pokale, Vasen, Schalen, Dosen, Broschen, Porträts und Wappen. Ihr Arbeitsgebiet umfaßt außerdem das Anfertigen und Bearbeiten von Ornamenten und Figurenguß, von Gußformen und Modellen, das Legieren und Gießen von Edelmetallen sowie das Schlagen von Blattgold und Silber. Sie setzen diese Erzeugnisse auch instand und restaurieren sie.

Berufliche Fähigkeiten

Gemeinsame Qualifikationen

Metallbildner/-innen

  • planen Arbeitsabläufe, kontrollieren und bewerten Arbeitsergebnisse,
  • führen ihre Arbeiten nach Arbeitsunterlagen aus und erstellen Skizzen und Zeichnungen,
  • wählen Arbeitsverfahren aus und wenden diese an;

Qualifikationen in den Fachrichtungen

Metallbildner/-innen der Fachrichtung Gürtler - und Metalldrücktechnik

  • verbinden und montieren Form und Gußteile sowie Halbzeuge und Konstruktionsteile,
  • bearbeiten Guß- und Formteile,
  • fertigen Hohlkörper,
  • fertigen Drückfutter,
  • drücken und verformen Metalle und NE - Metalle,
  • bearbeiten Bauteile manuell und maschinell;

Metallbildner/-innen der Fachrichtung Ziseliertechnik

  • verbinden und montieren Form und Gußteile sowie Halbzeuge und Konstruktionsteile,
  • entwerfen Reliefs
  • fertigen Modelle,
  • fertigen Blechteile und Körper, Reliefs sowie Guß - und Formteile und bearbeiten diese,
  • gestalten metallische Oberflächen;

Metallbildner/-innen der Fachrichtung Goldschlagtechnik

  • füllen Schlaggut in Lote,
  • richten Quetschen, Lote und Formen zu,
  • schlagen Goldrohlinge und Silber manuell und maschinell auf hauchdünne Stärken zu,
  • bearbeiten Blattgold für den Versand,
  • warten Maschinen und Anlagen.

Letzte Änderung: 11.12.2006



Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
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