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Verfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik

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Berufsbezeichnung

Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik/
Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik

Anerkannt durch Verordnung vom 12. Juli 1999 (BGBl. I, S. 1597)

Ausbildungsdauer

3 Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiet

Verfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik beschichten mit verschiedenen Applikationsverfahren Oberflächen aus Metall sowie Holz oder Kunststoff zu dekorativen oder funktionellen Zwecken, hauptsächlich mit Lacken.

Die Betriebe der Beschichtungstechnik sind meist Klein- und Mittelbetriebe aber auch Großbetriebe. Diese finden sich in allen Branchen, in denen Güter aus Metallen oder Kunststoffen hergestellt werden, z. B. in der Fahrzeugindustrie sowie in der Apparate- und Geräteherstellung aber auch z. B. in der Möbelindustrie wo überwiegend Holz und Holzwerkstoffe sowie Kunststoffe beschichtet werden.

Berufliche Fähigkeiten

Verfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik

  • führen die ihnen in ihrem Arbeitsbereich übertragenen Aufgaben selbständig aus,
  • beherrschen Grundlagen der mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren,
  • wenden mechanische, chemische und elektrolytische Verfahren der Vor- und Nachbehandlung von unbeschichteten und beschichteten Oberflächen an,
  • beherrschen das Lagern und Fördern der zu beschichtenden Werkstoffe und Güter sowie das Lagern, Fördern, Dosieren und Mischen von festen und flüssigen Applikationsstoffen,
  • beherrschen verschiedene Applikationsverfahren wie Sprüh- und Auftragsverfahren sowie elektrostatische Beschichtungen,
  • planen und koordinieren den Arbeitsablauf mit den vor- und nachgelagerten Fertigungsprozessen,
  • beherrschen den Fertigungsprozeß, indem sie die technischen Einrichtungen und Anlagen bedienen,
  • überwachen und warten, insbesondere durch die Eingabe von Prozeßparametern, Eingriffe in Steuerprogramme, die Dokumentation des Funktions- und Prozeßablaufs einschließlich der peripheren Einrichtungen,
  • berücksichtigen in allen Phasen des Fertigungsprozesses ökologische Aspekte,
  • sichern die Qualität ihrer Erzeugnisse im Rahmen von Qualitätsmanagement durch den Einsatz von Prüfmitteln sowie die systematische Fehlersuche und -analyse. Sie tragen somit zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsvorgänge bei.

Letzte Änderung: 11.12.2006



Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
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