Infobrief 03/2011 Neue Wege/Heterogenität Qualitätsentwicklung und -sicherung Nachhaltige Entwicklung
Liebe Leserin, lieber Leser,

der Herbst war gekennzeichnet durch viele größere und kleinere Veranstaltungen: Im September fand der BIBB-Fachkongress in Berlin unter dem Motto "Kompetenzen entwicklen - Chancen eröffnen" statt. Dazu finden Sie im Infobrief Informationen und Dokumentationen, die die einzelnen Förderschwerpunkte betreffen. In den Folgemonaten trafen sich - unter Beteiligung des BIBB - bei einer ganzen Reihe von Workshops und Fachtagungen viele Vertreter der Modellversuche sowie die wissenschaftlichen Begleitungen aus den drei Förderschwerpunkten.

Für die bevorstehenden Festtage und den Jahreswechsel wünscht Ihnen die Redaktion des Infobriefs Modellversuche fröhliche Stunden und alles Gute.

NEUE WEGE/HETEROGENITÄT

Programmflyer und Infoblätter im Förderschwerpunkt "Neue Wege/Heterogenität" veröffentlicht

Rechtzeitig zum BIBB-Fachkongress sind Infoblätter zu den Modellversuchen im Förderschwerpunkt erschienen, in denen die einzelnen Träger ausführlicher auf Hintergünde und aktuelles Geschehen in den Projekten eingehen. Die Infoblätter sind über die Seite www.bibb.de/de/57887.htm abrufbar (einzelnen MV aufrufen - Link zum Infoblatt unter dem jeweiligen Text zum MV).
Der Programmflyer bündelt alle Beteiligte und wesentliche Inhalte im Förderschwerpunkt und bietet eine gute Übersicht. Er kann über folgenden Link heruntergeladen werden (pdf, 215 kb).
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Modellversuche im Förderschwerpunkt "Neue Wege/Heterogenität" präsentierten sich beim BIBB-Berufsbildungskongress

Auf dem BIBB-Kongress präsentierten sich die fachwissenschaftliche Betreuung und die wissenschaftliche Begleitung zum Förderschwerpunkt mit Beispielen der Modellversuche. Die wissenschaftliche Begleitung wurde zu ihren Zielen und dem methodischen Vorgehen interviewt.
In den Interviews mit den Modellversuchen standen folgende Themen im Zentrum:
. Angebote zur Qualifizierung des berufspädagogischen Personals;
. Überwindung einer engen Zielgruppenorientierung;
. Ausbildungsmanagement und -marketing für KMU;
. Anwendung und Ausbau didaktisch-methodischer Konzepte in den Regionen.
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BIBB-Berufsbildungskongress: Arbeitskreis 4.3
Lehren und Lernen im Betrieb: "Alte" und "neue" Zielgruppen

QUALITÄTSENTWICKLUNG UND -SICHERUNG

Betriebliches Bildungspersonal qualifizieren und professionalisieren: Aktivitäten der Modellversuche im Förderschwerpunkt "Qualität"

Ein zentraler Ansatzpunkt zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der betrieblichen Berufsausbildung ist die Qualifizierung und Professionalisierung des mit der Umsetzung des betrieblichen Teils der Ausbildung betrauten Bildungspersonals. Neben den verantwortlichen Ausbilder/-innen, die eine entsprechende persönliche und fachliche Eignung nachweisen müssen, übernehmen vor allem in kleineren und mittleren Unternehmen häufig ausbildende Fachkräfte ohne pädagogische Qualifikationen einen Großteil der betrieblichen Ausbildungsarbeit. Allen an der Ausbildung beteiligten Personen ist gemeinsam, dass diese sich in den letzten Jahren zunehmend neuen Herausforderungen gegenübersehen, für die sie (erweiterte) pädagogische Kompetenzen benötigen.
Die Modellversuche im Förderschwerpunkt "Qualität" reagieren auf diese Ausgangslage und entwickeln und erproben Instrumente und Konzepte, die auf unterschiedlichen Ebenen und mit differierenden Schwerpunkten zur Qualifizierung und Professionalisierung der direkt und indirekt an der betrieblichen Berufsausbildung beteiligten Akteur/innen und damit zur Verbesserung der Qualität der Ausbildungsprozesse beitragen.
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Berufspädagogische Kompetenz und Professionalisierung

Die Professionalisierung des Ausbildungspersonals im Modellversuch "ProFunt"

Die Bewerberlücke am Ausbildungsmarkt macht sich bei den Unternehmen immer deutlicher bemerkbar, denn sie befinden sich in der Situation, dass sie oftmals nicht mehr den "idealen" Ausbildungsplatzbewerber finden. Ausbildende Unternehmen müssen zukünftig auch "schwächere" Jugendliche in ihre Ausbildung aufnehmen und sich mehr auf deren Lebenswelten einstellen. Zudem steigen die Anforderungen an die fachübergreifenden Qualifikationen von Ausbildenden an. Die "neuen" Anforderungen und Herausforderungen bilden die Grundlage für das Modellprojekt "ProfUnt". Aus den ermittelten Bedarfen der Unternehmen wurde eine Workshopreihe entwickelt, die Ausbildende u.a. bei ihren individuellen Problemlagen unterstützen sowie ihr (berufs-)pädagogisches "Know-How" erweitern soll.
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Qualitätsentwicklung von unten durch ausbildungsprozessintegrierte Qualitätsentwicklung und -sicherung (QES)

Im Modellversuch "Graswurzel-QES"  wird die direkte Interaktion zwischen Auszubildenden und Ausbildenden für die Qualitätsentwicklung und -sicherung erschlossen. Um dies in Betrieben oder Einrichtungen leisten zu können, entwickelten dort jeweils alle Ausbildungsakteure in einem ersten Schritt gemeinsam einen Rahmen in Form eines Qualitätsleitbildes (QLB). In einem zweiten Schritt werden gemeinsam Wege gesucht, um die erarbeiteten Qualitätsziele zu erreichen. Es handelt sich um eine "Qualitätsentwicklung von unten", in deren Mittelpunkt die Beziehungsqualität steht.
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BIBB-Berufsbildungskongress Arbeitskreis 2.1:
Qualitätsmanagement: Qualität fördern und sichern
Informationen aus der BIBB-Literaturdatenbank
Auswahlbibliographie "Qualität in der beruflichen Bildung"
Dokumentation der DEQA-VET-Jahrestagung (Okt. 2011)
auf den Internetseiten des deutschen Bildungsservers

NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Nachhaltige Entwicklung auf dem 6. Berufsbildungskongress

Die Grundsätze einer nachhaltigen Entwicklung setzen sich in unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem immer weiter durch. So ist beispielsweis der ressourcenschonende Umgang mit Energie oder Material aus betriebswirtschaftlicher und arbeitsmarktpolitischer Sicht zu einem wesentlichen Wettbewerbsfaktor geworden. Expertinnen und Experten diskutierten in Arbeitskreis 2.4 unterschiedliche Perspektiven und Herangehensweisen, um Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung zu verankern.
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Modellversuch "Nachhaltigkeitsorientiertes Rahmencurriculum für die Ernährungs- und Haushaltsberufe": Wissenschaftlicher Beirat gegründet

Jeder dritte Euro im Ernährungsbereich fließt in die Außer-Haus-Verpflegung. Deshalb stehen die Qualifizierungsbedarfe in der Gemeinschaftsverpflegung besonders im Fokus des Projekts "Nachhaltigkeitsorientiertes Rahmencurriculum für die Ernährungs- und Hauswirtschaftsberufe". Um die Aspekte nachhaltiger Entwicklung in Lehre und betrieblicher Praxis systematisch zu verankern und die Attraktivität der Berufe zu steigern, wurde vom Institut für Berufliche Lehrerbildung (ibl) in Abstimmung mit der wissenschaftlichen Kooperationspartnerin ein wissenschaftlicher Beirat gegründet.
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Internetseite des Modellversuchs
FH Münster - Institut für Berufliche Lehrerbildung

Neuer Newsletter zum Thema Nachhaltigkeit in der Ernährungsbranche
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