Suchtprävention und Qu@lifizierung (SuQu@)
Suchtprävention und Qu@lifizierung (SuQu@)
Die Entwicklung des künftigen Fachkräftepotenzials ist nicht nur demografisch, sondern potenziell bei Auszubildenden und jungen Fachkräften durch zunehmenden Drogenkonsum gefährdet. Ob möglicherweise der in bisherigen Drogenaffinitätsstudien konstatierte verstärkte Drogenkonsum bei Jugendlichen im ausbildungsfähigen Alter, bei Auszubildenden und jungen Fachkräften negative Auswirkungen auf die Ausbildung, die Auszubildenden und die jungen Fachkräfte hat, ist bislang nicht erforscht worden. Ob es beispielsweise einen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Abbruch der Ausbildung bzw. der frühen Fachkräftekarriere gibt, bedarf der Recherche. Denn während Ausmaß und Änderungen im Drogenkonsum relativ gut erforscht und dokumentiert sind, fehlt es an einschlägigen Untersuchungen und Forschungen zu dem o.a. möglichen Zusammenhang.
Sollten unsere Recherchen, durch externe Expertise unterstützt, eine Abschätzung zulassen, dass es hier schwergewichtige Gründe für die Vermutung eines Zusammenhangs zwischen Drogenkonsum und Ausbildungs- bzw. Fachkräfteproblemen gibt, und diesem durch geeignete Präventionsinstrumente gegengesteuert werden kann, sollte dieses Vorhaben in ein Forschungsprojekt überführt werden. Und erst, wenn diese Entscheidung gefallen ist, soll der Bereich der Präventionsmedien und der Umsetzung geeigneter Präventionsinstrumente angegangen werden.




