Handlungsorientierte Weiterbildung Industriemeister Metall
Vorstudie zur Evaluierung der handlungsorientierten Weiterbildung beim Industriemeister Metall - Ansätze und Möglichkeiten zur Erfassung betrieblicher Auswirkungen des handlungsorientierten Qualifizierungsansatzes
Die neue Verordnung zum Geprüften Industriemeister Metall/zur Geprüften Industriemeisterin Metall vom Dezember 1997 gilt als Musterverordnung für eine Vielzahl handlungsorientierter Qualifizierungsansätze. Seit ca. 1999 werden Facharbeiter zum Industriemeister Metall nach dem handlungsorientierten Weiterbildungsansatz ausgebildet und geprüft.
Inzwischen haben mehr als zehn "Industriemeistergenerationen" ihre Qualifizierung nach den Grundsätzen der neuen Verordnung abgeschlossen und unterschiedliche betriebliche Positionen eingenommen. Untersucht wurde, ob diese Absolventen hinreichend gut qualifiziert sind und ob die betrieblich Verantwortlichen mit deren Qualifikationen zufrieden sind. Außerdem wurde der Frage nachgegangen, weshalb etliche Betriebe bislang nicht ihre mittleren Positionen in der Produktion mit den neuen Meistern besetzt haben.
Das wichtigste Ergebnis der Vorstudie ist, dass die in einigen IHK-Bezirken modellhaft durchgeführten handlungsorientierten Weiterbildungen beim Industriemeister Metall (m/w) von der örtlichen Weiterbildungspraxis akzeptiert und in den Regelbetrieb übernommen werden. Die Akzeptanz und Umsetzung dieser neuen Art der Weiterbildung gestaltet sich in den restlichen IHK-Bezirken ohne zusätzliche wissenschaftliche Unterstützung schwierig.




