Qualitätssicherung in der betrieblichen Berufsausbildung
Die technologischen, ökonomischen, wirtschafts- und gesellschaftsstrukturellen Bedingungen verändern sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Ausbildende Betriebe sind hier vor allem mit folgenden Herausforderungen konfrontiert:
Zum einen geht der technologische Fortschritt und strukturelle Übergang von einer Produktions- zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft mit dynamischen Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte einher. Zum anderen verändert sich die Population der Ausbildungsplatzbewerber.
Bei der Bewältigung dieser Entwicklungen kommt der Qualität der beruflichen Ausbildung eine Schlüsselrolle zu. Zugleich stellen diese Entwicklungen aber auch hohe Anforderungen an die Qualität betrieblicher Ausbildung. Insbesondere bringen sie Herausforderungen in Bezug auf die grundlegende Konzeption sowie die Didaktik und Methodik von Ausbildung mit sich. Damit handelt es sich um Qualitätsbereiche, für die sich kaum allgemein gültige und praktikable Standards formulieren lassen, denn die konzeptionelle sowie methodisch-didaktische Gestaltung von Ausbildung muss die jeweils gegebenen betrieblichen Bedingungen berücksichtigen. Entscheidend für die Sicherung der betrieblichen Ausbildungsqualität ist daher vor allem, inwieweit Betriebe selbst diese zu ihrer Aufgabe machen.
Vor diesem Hintergrund besteht seitens der Akteure der Berufsbildungspolitik und -praxis Interesse daran, die Qualitätssicherung in der betrieblichen Ausbildungspraxis zu fördern und auszubauen. Allerdings liegen kaum aktuelle Untersuchungen zur betrieblichen Praxis der Qualitätssicherung von Ausbildung sowie zu Möglichkeiten und Notwendigkeiten ihrer Stärkung vor. Diese Lücke will das Projekt schließen.
In diesem Zusammenhang wurde von September bis Dezember 2008 eine Betriebsbefragung durchgeführt.
Kurzinformation zum Projekt "Qualitätssicherung in der betrieblichen Berufsausbildung" und zur Betriebsbefragung "Gestaltung und Durchführung der betrieblichen Ausbildung"




