DECVET - Entwicklung eines Leistungspunktesystems in der beruflichen Bildung
Durchlässigkeit in der beruflichen Bildung fördern!
Ziel der Pilotinitiative ist es, in zehn betriebspraktisch ausgerichteten Pilotprojekten transferierbare Verfahren zur Anrechnung von Kompetenzen und Lernergebnissen zu entwickeln und zu erproben, die es ermöglichen, die Mobilität und Durchlässigkeit innerhalb und zwischen den Bildungssystemen zu verbessern. Dadurch soll es möglich werden, neue Bildungswege zu öffnen und durchgängiger zu gestalten sowie zu einer besseren Verknüpfung der Lernformen und zu einer Kooperation der Bildungsinstitutionen beizutragen. Die Initiative orientiert sich dabei an den Gegebenheiten des deutschen Berufsbildungssystems (u. a. duales Berufsbildungssystem, Berufskonzept, BBiG) sowie an bereits existierenden Programmen und Ergebnissen von Projekten zur Anrechnung und Erfassung von Kompetenzen im deutschen Bildungssystem (z.B. aus der BMBF-Förderinitiative "Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge" (ANKOM); Laufzeit: September 2005 bis Juni 2008; bis Juni 2009 werden die Ergebnisse durch die wissenschaftliche Begleitung zusammengefasst und generalisiert). Zudem berücksichtigen die zehn Pilotprojekte die auf europäischer Ebene entwickelten Rahmenbedingungen und Eckpunkte. (Europäischer Qualifikationsrahmen, Europäisches Leistungspunktesystem für die berufliche Bildung).
Die systematische Entwicklung von Verfahren zur Erfassung, Anrechnung und Anerkennung von Lernergebnissen und Kompetenzen ist auf folgende vier Schnittstellen bezogen:
- zwischen Berufsausbildungsvorbereitung und dualer Ausbildung (I)
- innerhalb der dualen Berufsausbildung bzgl. gemeinsamer berufsbildübergreifender Qualifikationen in einem Berufsfeld (II)
- zwischen dualer und vollzeitschulischer Berufsausbildung (III)
- zwischen dualer Berufsausbildung und beruflicher Fortbildung (des Bundes nach §§ 53 und 54 BBiG) (IV)




